Blaue Grotte Capri: Magisches Lichtwunder in der Grotta Azzurra
20.05.2026 - 13:46:58 | ad-hoc-news.deWer mit einem kleinen Ruderboot durch die niedrige Öffnung der Blauen Grotte Capri gleitet, taucht in eine andere Welt ein: In der Grotta Azzurra („blaue Grotte“) strahlt das Meer in einem intensiv leuchtenden Blau, Boote scheinen über dem Wasser zu schweben und die Felswände glimmen silbrig im Halbdunkel.
Blaue Grotte Capri: Das ikonische Wahrzeichen von Capri
Die Blaue Grotte Capri gilt als Sinnbild für die Schönheit der Insel Capri vor der Küste Kampaniens. Kaum ein anderer Ort im Golf von Neapel steht so sehr für mediterrane Sehnsucht wie diese nur per Boot zugängliche Meeresgrotte an der Nordwestküste der Insel.
Capri liegt südlich von Neapel im Tyrrhenischen Meer und gehört zur italienischen Region Kampanien. Laut der italienischen Tourismusbehörde ENIT und der Deutschen Zentrale für Tourismus zählt die Insel seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Zielen im Süden Italiens für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Grotta Azzurra wird in internationalen Reisemagazinen wie „National Geographic“ und im ADAC Reiseführer regelmäßig als „Pflichtprogramm“ bei einem Capri-Besuch hervorgehoben.
Was die Blaue Grotte Capri so einzigartig macht, ist die Mischung aus spektakulärem Naturphänomen und streng reglementiertem Erlebnis: Der Zugang ist nur bei ruhiger See möglich, die Öffnung ist extrem niedrig, und im Inneren herrscht eine fast sakrale Stille, die nur vom Plätschern der Ruder und gelegentlichem Gesang der Bootsführer unterbrochen wird.
Geschichte und Bedeutung von Grotta Azzurra
Auch wenn die Blaue Grotte Capri heute als touristische Ikone gilt, reicht ihre Geschichte weit zurück. Archäologische Funde und historische Quellen belegen, dass die Grotte schon in der Antike bekannt war. Der römische Geschichtsschreiber Plinius der Ältere erwähnte Meeresgrotten auf Capri, und Funde von römischen Statuen im Inneren der Grotta Azzurra deuten laut italienischer Denkmalbehörde (Soprintendenza Archeologia, Belle Arti e Paesaggio) darauf hin, dass sie möglicherweise Teil einer Meeresvilla des Kaisers Tiberius war.
Tiberius, der sich im 1. Jahrhundert n. Chr. für mehrere Jahre nach Capri zurückzog, ließ rund um die Insel mehrere Villen errichten, darunter die heute noch teilweise erhaltene Villa Jovis. Kunsthistoriker und Archäologen, etwa in Beiträgen der Zeitschrift „GEO Epoche“ und des Archäologiemuseums in Neapel (Museo Archeologico Nazionale di Napoli), verweisen darauf, dass die in der Grotta Azzurra gefundenen Marmorstatuen von Meeresgöttern aus der römischen Kaiserzeit stammen und vermutlich in Nischen im Grotteinneren standen. Sie sind heute im Museum in Anacapri beziehungsweise in Neapel ausgestellt.
Nach der Antike geriet die Grotte für lange Zeit in Vergessenheit. Lokale Fischer kannten sie zwar, mieden sie aber aus Aberglauben, da die ungewöhnliche Lichtstimmung als „unheimlich“ galt. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Blaue Grotte Capri für die moderne Reisegesellschaft wiederentdeckt.
Die gängige Darstellung in italienischen und deutschen Reiseführern – etwa in Publikationen von Merian und Marco Polo – erzählt, dass der deutsche Schriftsteller August Kopisch gemeinsam mit dem Maler Ernst Fries und dem lokalen Fischer Angelo Ferraro im Jahr 1826 die Grotte betrat und ihr „Geheimnis“ in Europa bekannt machte. Kopisch veröffentlichte 1838 ein Buch über Capri, in dem er die Grotta Azzurra ausführlich beschrieb und damit den Grundstein für ihren Mythos als romantischen Sehnsuchtsort legte.
Mit der wachsenden Popularität von Capri in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – zunächst bei wohlhabenden Reisenden aus Großbritannien, Deutschland und Russland – wurde die Grotte zu einem Fixpunkt der damaligen „Grand Tour“. Reiseberichte aus dieser Zeit schildern die Blaue Grotte als fast mystisches Erlebnis, das häufig mit religiöser Ekstase verglichen wurde. Diese literarischen Schilderungen prägen das Bild der Grotte bis heute.
Im 20. Jahrhundert setzte sich der Massentourismus durch, unterstützt durch bessere Schiffsverbindungen im Golf von Neapel und später durch Charterflüge nach Süditalien. Heute ist die Grotta Azzurra einer der meistbesuchten Naturorte der Region, verwaltet von lokalen Bootsbetrieben in Abstimmung mit der Gemeinde Anacapri und der Region Kampanien. Medien wie „Corriere della Sera“ und „La Repubblica“ berichten regelmäßig über Besucherandrang, Sicherheitsfragen und Maßnahmen zum Schutz der empfindlichen Küstenlandschaft.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Die Grotta Azzurra ist ein Naturraum, doch ihre Wirkung auf Besucher wird häufig mit der Atmosphäre eines sakralen Bauwerks verglichen. Laut ADAC Reiseführer und der italienischen Tourismusorganisation hat die Grotte eine Länge von rund 50 bis 60 m, eine Breite von etwa 25 m und eine Höhe im Inneren von bis zu 15 m. Die genaue Größe variiert je nach Quelle leicht, da Messungen im Wasser und unter wechselnden Lichtbedingungen stattfinden. Einig sind sich seriöse Publikationen darin, dass der Raum überraschend groß wirkt, sobald sich die Augen an das Halbdunkel gewöhnt haben.
Das spektakuläre blaue Licht entsteht durch ein physikalisch gut erklärtes Phänomen. Vor der Grotte fällt Sonnenlicht auf die Wasseroberfläche und in den Bereich unterhalb der sichtbaren Öffnung. Unter Wasser befindet sich ein größeres, nicht direkt sichtbares Loch in der Felswand. Durch dieses unterseeische Fenster dringt das Sonnenlicht in den Innenraum. Der ADAC und naturwissenschaftliche Erklärungen, etwa in italienischen Universitätsveröffentlichungen, beschreiben, dass das Wasser den roten Anteil des Lichtes stärker absorbiert und vor allem die blauen und grünlichen Anteile reflektiert. Diese treffen auf den hellen, kalkigen Felsboden und werden von dort nach oben zurückgeworfen.
Dadurch leuchtet das Wasser in einem intensiven, fast neonartigen Blau. Gegenstände im Wasser erscheinen silbern, Körper wirken geisterhaft hell. Die Wände und die Decke der Grotte bleiben hingegen relativ dunkel und bilden einen starken Kontrast zur Wasseroberfläche. Dieser Effekt ist vergleichbar mit bestimmten Lichtphänomenen in alpinen Bergseen, aber in der Enge eines Höhlenraums besonders intensiv.
Die kleine, etwa 1 bis 1,5 m hohe Öffnung der Grotte zur Meerseite – in Reiseführern oft als „Portal“ beschrieben – bestimmt den Zugang. Boote müssen bei niedriger Welle zum richtigen Moment durch die Öffnung geführt werden. Die Ruderer fordern ihre Gäste deswegen häufig auf, sich in die Boote zu legen und den Kopf einzuziehen. In vielen Berichten, etwa im „ADAC Reisemagazin“ und in Artikeln italienischer Tageszeitungen, wird hervorgehoben, dass der Zugang nur bei ruhiger See möglich ist; bei hohem Wellengang oder unsicheren Wetterlagen bleibt die Grotte aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Künstlerisch ist die Grotta Azzurra eng mit der romantischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts verbunden. Gemälde und Zeichnungen der Grotte hängen in verschiedenen europäischen Museen und Privatsammlungen; Kunsthistoriker verweisen darauf, dass sie als Motiv die Sehnsucht nach dem Süden und die Idee des „Mediterranen“ mitgeprägt hat. Auch in der Fotografie und in sozialen Medien ist die Blaue Grotte Capri eines der meistgezeigten Motive der Insel, wobei das charakteristische Blau zum visuellen Markenzeichen geworden ist.
Ein weiterer besonderer Aspekt sind die Spuren römischer Nutzung. Archäologische Untersuchungen, über die unter anderem das Museo Archeologico Nazionale di Napoli berichtet, haben Reste von Podesten und die bereits erwähnten Statuen ans Licht gebracht. Dies stützt die Annahme, dass die Grotte im römischen Kaiserreich nicht nur als Naturphänomen, sondern als gestalteter Kultraum diente – möglicherweise für Inszenierungen von Meeresgöttern und symbolische Bäder. Heute sind im Inneren keine antiken Skulpturen mehr zu sehen; der Raum wirkt bewusst „leer“, um das Naturerlebnis in den Vordergrund zu stellen.
Auch akustisch ist die Grotta Azzurra bemerkenswert. Der geschlossene Felsraum erzeugt einen deutlichen Nachhall. Viele Bootsführer nutzen dies und singen kurze neapolitanische Lieder oder italienische Arien, was die touristische Inszenierung verstärkt. Medienberichte, etwa der „Süddeutschen Zeitung“ und von „Der Standard“, weisen darauf hin, dass diese Tradition zugleich Teil des Charmes und ein Element des Massentourismus ist, das nicht jeder Reisende gleich schätzt.
Blaue Grotte Capri besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist die Grotta Azzurra gut in eine Italienreise integrierbar, etwa als Tagesausflug von Neapel oder als Teil eines längeren Aufenthalts an der Amalfiküste. Im Folgenden die wichtigsten Orientierungspunkte.
- Lage und Anreise
Die Blaue Grotte Capri liegt an der Nordwestküste der Insel Capri, unweit der Gemeinde Anacapri. Erreichbar ist sie ausschließlich auf dem Seeweg – entweder direkt per Ausflugsboot von Capri-Stadt, Marina Grande oder anderen Küstenorten oder per Linienbus bzw. Taxi nach Anacapri und weiter zum Bootsanleger in der Nähe der Grotte, von wo kleine Ruderboote in die Höhle fahren.
Für Reisende aus Deutschland empfiehlt sich in der Regel die Anreise über Neapel. Von Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf bestehen regelmäßig Direktflüge nach Neapel (Flugzeiten meist zwischen 1 Stunde 45 Minuten und etwa 2 Stunden 15 Minuten, abhängig von Verbindung und Airline). Von Neapel aus fahren das ganze Jahr über Fähren und Schnellboote nach Capri, die Fahrt dauert je nach Schiffstyp ungefähr 40 bis 80 Minuten. Die Deutsche Zentrale für Tourismus und die italienische Tourismusbehörde ENIT weisen darauf hin, dass Verbindungen in der Hochsaison häufiger und im Winter eingeschränkter sein können.
Alternativ ist die Anreise per Bahn nach Neapel möglich, etwa über Hochgeschwindigkeitszüge der Trenitalia oder Italo von Mailand oder Rom; ab Deutschland führen die meisten Routen mit Umstieg in Norditalien oder der Schweiz. Ab Neapel Hafen (Molo Beverello und Calata Porta di Massa) gehen die Schiffe nach Capri.
- Öffnungszeiten
Die Blaue Grotte Capri hat keine klassischen Öffnungszeiten wie ein Museum, da der Zugang naturbedingt ist. In seriösen Quellen wie dem ADAC Reiseführer und der offiziellen Tourismusinformation der Insel wird betont, dass Bootstouren zur Grotta Azzurra in der Regel tagsüber bei gutem Wetter stattfinden, meist von den späten Vormittagsstunden bis in den Nachmittag. Der Betrieb kann jedoch jederzeit aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden, etwa bei starkem Wellengang, Gewitter oder ungünstigem Wind.
Besucher sollten sich kurz vor dem geplanten Ausflug direkt bei den lokalen Bootsunternehmen, bei der Touristeninformation von Capri oder über ihr Hotel nach dem aktuellen Status erkundigen. Die Zeiten können saisonabhängig variieren, und selbst am gleichen Tag kann es kurzfristig zu Schließungen kommen.
- Eintritt und Tickets
Seriöse Reiseführer wie Marco Polo und der ADAC geben an, dass für den Besuch der Grotta Azzurra mehrere Kostenbestandteile anfallen: Zum einen die Anreise per Ausflugsboot von Capri oder einem anderen Hafen, zum anderen eine Gebühr für die Einfahrt in die Grotte mit dem kleinen Ruderboot, hinzu kommen oft Serviceentgelte der Bootsführer. Konkrete Preisangaben schwanken je nach Saison, Anbieter und eventuellen Anpassungen und sollten daher kurz vor der Reise aktuell geprüft werden.
Allgemein gilt: Wer eine komplette Tour ab Capri bucht, zahlt einen Gesamtpreis, der Bootsanreise und Grotte beinhaltet. Wer mit dem Bus oder Taxi bis nahe an die Grotte fährt, zahlt separat für das Ruderboot. Da Preise in Italien von lokalen Behörden und Betreibern angepasst werden können, empfiehlt die Natur- und Reise-Redaktion AD HOC NEWS, sich vor Ort oder über offizielle Kanäle nach dem aktuell gültigen Tarif zu erkundigen, insbesondere in der Hauptsaison.
- Beste Reisezeit und Tageszeit
Die Hochsaison für Capri und die Blaue Grotte liegt in den Monaten Juni bis September. Dann sind die Wetterbedingungen meist stabil, das Meer ist ruhiger, und die Chance auf geöffnete Grottenfahrten ist statistisch höher. Gleichzeitig berichten Medien wie der „Spiegel“ und Reisemagazine von sehr hohem Andrang, langen Wartezeiten auf den Booten und dichter Taktung der Fahrten.
Als angenehm gelten für viele Reisende die Monate Mai und Oktober: Das Wetter ist oft noch oder schon mild, das Meer kann ausreichend ruhig sein, und der Besucherandrang ist geringer als im Hochsommer. Allerdings nimmt in der Nebensaison das Risiko wetterbedingter Ausfälle zu.
Was die Tageszeit betrifft, betonen offizielle Tourismusinformationen und Reiseführer, dass der Lichteffekt in den späten Vormittags- und frühen Nachmittagsstunden am stärksten ist, wenn die Sonne höher steht und genügend Licht durch das unterseeische Fenster in die Grotte fällt. Frühmorgens und am späten Nachmittag kann das Blau weniger intensiv wirken, dafür sind die Wartezeiten meist kürzer.
- Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotos
Auf Capri und im Golf von Neapel wird Italienisch gesprochen, aber im touristischen Kontext sind Englischkenntnisse weit verbreitet. Viele Bootsführer verstehen Grundbegriffe auf Englisch und teilweise auch Deutsch, da Besucher aus dem deutschsprachigen Raum eine wichtige Zielgruppe darstellen. Für typische Situationen reichen einfache englische Sätze; Italienischgrundlagen werden von vielen Gastgebern positiv aufgenommen.
Als Zahlungsmittel sind auf Capri Bargeld (Euro) und Kreditkarten (Visa, Mastercard) üblich. Kleinere Beträge, etwa für Busfahrten, kleine Cafés oder Trinkgelder, lassen sich am besten in bar begleichen. In Anlehnung an Hinweise des Europäischen Verbraucherzentrums und deutscher Reiseanbieter ist es empfehlenswert, genügend Bargeld für Bootsfahrten und spontane Ausgaben mitzuführen, da nicht alle kleinen Betriebe Kartenzahlung anbieten. Mobile Payment wie Apple Pay oder Google Pay ist in größeren Geschäften und vielen Hotels verbreitet, bei kleinen Bootsbetrieben jedoch nicht garantiert.
Trinkgeld („mancia“) ist in Italien nicht so strikt geregelt wie in manchen anderen Ländern, wird aber im Tourismusbereich geschätzt. Bei Restaurantbesuchen sind 5 bis 10 % des Rechnungsbetrags üblich, sofern kein Servicezuschlag ausgewiesen ist. Bootsführer, die eine gute Fahrt bieten, erhalten häufig ein kleines Trinkgeld, das entweder bar übergeben oder in Gruppen aufgeteilt wird.
Für den Besuch der Grotta Azzurra empfiehlt sich leichte, wasserfeste oder schnell trocknende Kleidung, denn Spritzwasser ist häufig. Feste Sandalen oder rutschfeste Schuhe sind für die Wege rund um die Bootsanleger sinnvoll. Eine Badegelegenheit direkt in der Grotte ist normalerweise nicht vorgesehen; das Baden im Inneren ist aus Sicherheits- und Organisationsgründen in der Regel untersagt. Wer baden möchte, sollte eine separate Bootstour rund um Capri mit Badestopp buchen.
Beim Fotografieren ist zu beachten, dass das Licht in der Grotte kontrastreich ist: Das Wasser leuchtet, die Umgebung bleibt dunkel. Viele Reisemagazine und Fotografen empfehlen, die Belichtung am Wasser auszurichten und nach Möglichkeit eine lichtstarke Kamera oder ein Smartphone mit gutem Nachtmodus zu nutzen. Blitzlicht kann die Stimmung zerstören und bringt meist wenig, weil es nur die unmittelbare Umgebung aufhellt. In den Booten sitzt man relativ dicht, daher sollte Rücksicht auf andere Gäste genommen werden.
- Einreisebestimmungen und Gesundheitsvorsorge
Italien ist Mitglied der Europäischen Union und des Schengen-Raums. Deutsche Staatsbürger können grundsätzlich mit gültigem Personalausweis oder Reisepass einreisen. Da sich Regelungen ändern können, sollten Reisende vor der Abreise die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de prüfen. Gleiches gilt für Staatsangehörige aus Österreich und der Schweiz, die dort entsprechende Regierungsportale konsultieren sollten.
Für EU-Bürger empfiehlt sich die Mitnahme der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC), die in der Regel auf der Rückseite der deutschen Krankenversichertenkarte aufgedruckt ist. Sie erleichtert die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen im öffentlichen Gesundheitssystem. Viele Reiseexperten und Verbraucherschützer raten zusätzlich zu einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung, die etwa Rücktransporte abdeckt.
Die Zeitverschiebung ist einfach: Italien liegt – wie Deutschland, Österreich und die Schweiz – in der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ) und wechselt ebenfalls auf Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Es besteht also keine Zeitverschiebung.
Warum Grotta Azzurra auf jede Capri-Reise gehört
Die Frage, ob sich die Blaue Grotte Capri „lohnt“, wird in deutschsprachigen Medien und Reiseblogs immer wieder diskutiert. Während manche das Erlebnis als zu touristisch organisiert kritisieren, betonen andere die Einzigartigkeit des Lichts und die besondere Atmosphäre. Qualitätsmedien wie „Die Zeit“ und Reiseexperten von renommierten Verlagen heben hervor, dass die Grotta Azzurra trotz aller Inszenierung ein Naturphänomen bleibt, das es so in dieser Form nur selten gibt.
Für Reisende aus Deutschland spielt neben der optischen Faszination auch die kulturelle Bedeutung eine Rolle. Die Grotte ist Teil eines literarischen und künstlerischen Mythos, der den Blick auf Italien seit dem 19. Jahrhundert geprägt hat. Wer sich mit deutscher Reiseliteratur, romantischer Malerei oder der Geschichte der „Grand Tour“ beschäftigt, findet in der Grotta Azzurra einen realen Ort, an dem diese Traditionen spürbar werden.
Zudem lässt sich der Besuch der Blauen Grotte gut mit weiteren Highlights der Insel kombinieren: Die historische Piazzetta in Capri-Stadt, die Faraglioni-Felsen, die römische Villa Jovis oder die ruhiger gelegene Ortschaft Anacapri mit der Villa San Michele des schwedischen Arztes und Schriftstellers Axel Munthe. Viele Reiseführer empfehlen, den Grottebesuch als Teil einer Inselumrundung per Boot zu sehen – so entsteht ein abwechslungsreicher Tag mit unterschiedlichen Perspektiven auf die felsige Küstenlandschaft.
Wer die Grotta Azzurra erleben möchte, sollte vor allem eines mitbringen: Flexibilität. Da Wind und Wellen den Zugang bestimmen, kann es sein, dass geplante Touren ausfallen oder Wartezeiten entstehen. Erfahrungen von Reisejournalisten und Tourismusexperten zeigen jedoch, dass Geduld sich häufig lohnt – insbesondere, wenn das Boot schließlich durch die enge Öffnung gleitet und sich der Blick auf das leuchtende Blau öffnet.
Auch für Familien mit Kindern kann die Grotte ein Höhepunkt sein, sofern die Kinder in kleinen Booten und mit kurzen Wartezeiten zurechtkommen. Ältere Reisende sollten bedenken, dass der Einstieg in die Ruderboote etwas Beweglichkeit erfordert. Bei gesundheitlichen Einschränkungen empfiehlt es sich, vor Ort mit dem Bootsführer zu besprechen, ob die Fahrt machbar ist.
Blaue Grotte Capri in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
Die Grotta Azzurra ist zu einem der meistfotografierten Orte Capris geworden. Auf Instagram, YouTube und TikTok finden sich unzählige Videos, die das leuchtende Blau und die Fahrt durch die enge Öffnung inszenieren. Viele Reisende teilen ihre Erlebnisse in Echtzeit, was die Erwartungen künftiger Besucher prägt – und auch Debatten über Nachhaltigkeit, Überfüllung und respektvolles Verhalten in sensiblen Naturräumen auslöst.
Blaue Grotte Capri — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Blaue Grotte Capri
Wo genau liegt die Blaue Grotte Capri?
Die Blaue Grotte Capri liegt an der Nordwestküste der Insel Capri im Golf von Neapel, nahe der Gemeinde Anacapri in der Region Kampanien in Italien. Sie befindet sich am Fuß steiler Felsklippen und ist nur über den Seeweg erreichbar.
Wie kommt man von Deutschland zur Grotta Azzurra?
Von größeren deutschen Flughäfen wie Frankfurt, München oder Berlin führen Direktflüge nach Neapel. Vom Hafen Neapel aus fahren Fähren und Schnellboote nach Capri. Auf der Insel gelangt man mit Linienbussen oder Taxis nach Anacapri und weiter zum Bootsanleger der Grotta Azzurra, von wo kleine Ruderboote in die Grotte fahren.
Warum leuchtet das Wasser in der Blauen Grotte so intensiv blau?
Das Licht fällt von außen und durch ein unter der Wasseroberfläche liegendes Felsfenster in die Grotte. Das Wasser filtert die roten Anteile des Sonnenlichts stärker heraus, sodass vor allem blaues Licht in den Innenraum gelangt, am hellen Meeresboden reflektiert wird und das Wasser von unten zum Leuchten bringt.
Wann ist die beste Zeit, die Grotta Azzurra zu besuchen?
Die stärkste Lichtwirkung gibt es meist bei ruhiger See in den späten Vormittags- und frühen Nachmittagsstunden, wenn die Sonne hoch steht. Wetter und Wellengang sind jedoch entscheidend. Viele Reisende bevorzugen die Monate Mai, Juni, September und Oktober, wenn das Wetter oft gut, aber der Andrang etwas geringer ist.
Muss man Tickets für die Blaue Grotte im Voraus buchen?
Viele Besucher kaufen Tickets vor Ort, entweder als Kompletttour ab Capri oder direkt beim Bootsanleger an der Grotte. In der Hochsaison bieten Reiseveranstalter und Online-Plattformen kombinierte Bootstouren an, deren Verfügbarkeit von Wetter und Nachfrage abhängt. Es lohnt sich, kurz vor der Reise aktuelle Informationen bei seriösen Anbietern und der Touristeninformation einzuholen.
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