Bay of Islands, Neuseeland Reise

Bay of Islands: Neuseelands Inselparadies bei Paihia entdecken

20.05.2026 - 18:36:21 | ad-hoc-news.de

Die Bay of Islands bei Paihia in Neuseeland verbindet türkisfarbenes Wasser, Maori-Kultur und Delfinbeobachtungen. Warum das Naturjuwel besonders für Reisende aus Deutschland fasziniert.

Bay of Islands, Neuseeland Reise, Paihia
Bay of Islands, Neuseeland Reise, Paihia

Türkis schimmerndes Wasser, zerklüftete Felseninseln und einsame Buchten: Die Bay of Islands (auf Deutsch sinngemäß „Bucht der Inseln“) in Neuseeland wirkt wie eine Postkartenkulisse, die plötzlich real geworden ist. Vor der kleinen Hafenstadt Paihia im äußersten Norden der Nordinsel breitet sich ein Archipel aus rund 140 Inseln aus, der Neuseelands Geschichte, Maori-Kultur und Naturerlebnis auf engem Raum vereint. Für Reisende aus Deutschland ist die Bay of Islands eines der Sehnsuchtsziele des Landes – und zugleich ein Schlüssel zum Verständnis der modernen neuseeländischen Nation.

Bay of Islands: Das ikonische Wahrzeichen von Paihia

Die Bay of Islands ist eine rund 16 km breite und weit ins Land einschneidende Bucht an Neuseelands Nordostküste, gesprenkelt von dutzenden grünen Inseln. Für Paihia, den wichtigsten touristischen Ort der Region, ist sie das prägende Wahrzeichen – vergleichbar damit, wie der Bodensee das Landschaftsbild von Konstanz bestimmt, nur tropischer, wärmer und maritimer.

Auf kompaktem Raum treffen hier drei Ebenen aufeinander: eine äußerst artenreiche Meereslandschaft, die laut dem neuseeländischen Umweltministerium als wichtiges Schutzgebiet gilt, das historische Herzstück der modernen Nation rund um Waitangi sowie ein heute stark auf nachhaltigen Tourismus ausgerichteter Küstenort mit Fährverbindungen, Bootsausflügen und Wanderwegen. Reiseführer wie „Marco Polo Neuseeland“ und das „Lonely Planet New Zealand“ heben die Bay of Islands regelmäßig als eines der Top-Reiseziele des Landes hervor.

Für deutsche Reisende ist die Region besonders attraktiv, weil sie typische Neuseeland-Bilder – grüne Hügel, klares Wasser, Tierbegegnungen mit Delfinen und Pinguinen – mit einem relativ milden, fast mediteran wirkenden Klima kombiniert. Dank der guten Erreichbarkeit von Auckland aus wird die Bay of Islands häufig gleich zu Beginn oder als Abschluss einer Nordinsel-Rundreise eingeplant.

Geschichte und Bedeutung von Bay of Islands

Lange bevor europäische Schiffe Neuseeland erreichten, war die Bay of Islands Lebensraum und spirituelle Landschaft für verschiedene iwi (Stämme) der M?ori, darunter Ng?puhi. Die offizielle neuseeländische Tourismusorganisation „Tourism New Zealand“ betont, dass in den geschützten Buchten ideale Bedingungen für Fischfang, Landwirtschaft und Siedlungen herrschten. Archäologische Funde zeigen, dass polynesische Seefahrer hier bereits viele Jahrhunderte lang präsent waren, bevor im 18. Jahrhundert die ersten Europäer eintrafen.

Internationale Bekanntheit erlangte die Bucht vor allem durch die Ankunft britischer Entdeckungsreisender. Der britische Seefahrer James Cook kartierte die Region im 18. Jahrhundert auf einer seiner Pazifikreisen und nutzte die geschützte Bucht als sicheren Ankerplatz. In historischen Darstellungen, etwa im „Encyclopaedia Britannica“ und in Veröffentlichungen des neuseeländischen Kulturministeriums, wird hervorgehoben, dass die Bay of Islands schon früh als strategischer Naturhafen galt – ähnlich wichtig für die maritime Erkundung Neuseelands, wie es die Hamburger Hafeneinfahrt für die Hansezeit war.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Bay of Islands zu einem der ersten Zentren europäischer Besiedlung in Neuseeland. Missionare, Walfänger, Händler und Siedler ließen sich an der Küste nieder, vor allem in Koror?reka, dem heutigen Russell, das mit Fährbooten von Paihia aus erreichbar ist. Zeitgenössische Berichte, unter anderem über die frühen Missionstationen, werden in Museen wie dem „Pompallier Mission and Printery“ in Russell dokumentiert und von Heritage New Zealand betreut.

Von herausragender nationaler Bedeutung ist der Ort Waitangi am Ufer der Bay of Islands, nur wenige Kilometer von Paihia entfernt. Hier wurde 1840 der Vertrag von Waitangi zwischen Vertretern der britischen Krone und zahlreichen M?ori-Häuptlingen unterzeichnet. Das neuseeländische Kulturministerium und die Verwaltung der „Waitangi Treaty Grounds“ beschreiben dieses Dokument als Gründungsvertrag des modernen Neuseelands. Der Tag der Unterzeichnung wird bis heute jährlich als nationaler Feiertag „Waitangi Day“ begangen.

Die Bay of Islands ist daher nicht nur eine malerische Landschaft, sondern auch ein symbolischer Geburtsort des heutigen Staats. Besucherinnen und Besucher, die an den Waitangi Treaty Grounds an einer Führung teilnehmen, erhalten einen tieferen Einblick in die komplexe Geschichte des Vertrags, die bis heute politische und gesellschaftliche Debatten prägt – ein Aspekt, der in deutschen Medien wie der „Deutschen Welle“ regelmäßig aufgegriffen wird, wenn es um indigene Rechte in Neuseeland geht.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Die Bay of Islands ist in erster Linie ein Naturwahrzeichen, doch rund um die Bucht finden sich mehrere architektonische und kulturelle Highlights, die Neuseelands Geschichte greifbar machen. Besonders eindrucksvoll sind die Anlagen der Waitangi Treaty Grounds. Das Areal umfasst ein Besucherzentrum mit moderner Ausstellung, ein traditionelles M?ori-Versammlungshaus (Marae) und die Replik eines zeremoniellen Kriegskanus (waka). Laut den Betreibern der Waitangi Treaty Grounds wurde dieses Schutzgebiet als „National Historic Reserve“ ausgewiesen, um sowohl die Umgebung als auch die kulturellen Objekte langfristig zu sichern.

Das Marae auf dem Gelände kombiniert traditionelle Holzschnitzkunst (whakairo) mit symbolischen Darstellungen von Ahnen und mythischen Figuren. Experten der neuseeländischen Kulturbehörde Toi M?ori Aotearoa betonen, dass M?ori-Schnitzereien nicht nur dekorativ sind, sondern Geschichten und Stammesidentität in visueller Form bewahren. Besucher sollten die Verhaltensregeln auf einem Marae respektieren, die meist bei Führungen erklärt werden – dazu zählen das Betreten ohne Schuhe und ein respektvoller Umgang mit den geschnitzten Figuren, die als Verkörperung von Vorfahren gelten.

Ein weiteres architektonisches Juwel ist das bereits erwähnte „Pompallier Mission and Printery“ in Russell. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert zählt laut Heritage New Zealand zu den bedeutendsten historischen Bauwerken des Landes, weil hier frühe religiöse Schriften in M?ori-Sprache gedruckt wurden. Die Kombination aus französisch geprägter Bauweise, neuseeländischem Holz und der Lage oberhalb der Bucht vermittelt ein faszinierendes Bild kolonialer Geschichte.

Doch das vielleicht bekannteste „Bauwerk“ der Bay of Islands ist gar keines aus Menschenhand, sondern ein spektakulärer Felsbogen: das „Hole in the Rock“ (M?ori-Name: Motuk?kako) am äußeren Rand der Bucht in der Nähe von Cape Brett. Tourismusverbände, Bootsanbieter und Reisemagazine wie „GEO Saison“ und „National Geographic Traveller“ zeigen das Loch im Felsen immer wieder als ikonisches Motiv für die Region. Bei ruhiger See fahren Ausflugsboote durch die Öffnung hindurch – ein Erlebnis, das viele Besucher als Höhepunkt ihres Aufenthalts schildern.

Geologisch handelt es sich beim Hole in the Rock um einen stark erodierten Kalk- oder Vulkanfelsen (je nach Bereich), der über lange Zeit vom Pazifik ausgewaschen wurde. Die steil aufragenden Klippen sind zudem Lebensraum für Seevögel, und in den umliegenden Gewässern können mit etwas Glück Delfine oder gelegentlich Wale beobachtet werden. Da sich die Bedingungen auf See rasch ändern können, raten offizielle Informationsstellen wie das neuseeländische MetService und örtliche Tourenanbieter, bei Bootsausflügen stets auf Wetterberichte und Sicherheitshinweise zu achten.

Zusätzlich prägen kleinere Orte wie Kerikeri mit Boutique-Galerien, Handwerksläden und Obstplantagen das kulturelle Bild der Region. Kerikeri ist bekannt für Zitrusfrüchte, Avocados und Weinbau, was der Bay of Islands eine kulinarische Dimension verleiht. Lokale Märkte, über die etwa die Website von „Northland Inc“, der regionalen Tourismusorganisation, informiert, bieten Produkte aus der Region an – von Manuka-Honig bis hin zu Kunsthandwerk mit traditionellen M?ori-Motiven.

Bay of Islands besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Die Bay of Islands liegt im Norden der neuseeländischen Nordinsel in der Region Northland, etwa 230 km nördlich von Auckland. Von Auckland aus fahren Fernbusse und Mietwagen in rund 3 Stunden nach Paihia. Für Reisende aus Deutschland ist Auckland der wichtigste internationale Gateway: Von Frankfurt am Main, München oder Berlin aus führen Flüge in der Regel mit ein bis zwei Umstiegen über Drehkreuze wie Singapur, Dubai, Doha oder Hongkong nach Auckland. Die Flugzeit beträgt – je nach Verbindung – meist zwischen etwa 24 und 30 Stunden. Innerhalb Neuseelands gibt es Inlandsflüge von Auckland nach Kerikeri Airport, der rund 20–25 Autominuten von Paihia entfernt liegt.
  • Öffnungszeiten: Die Bay of Islands als Landschaft ist frei zugänglich. Einzelne Attraktionen rund um die Bucht – etwa die Waitangi Treaty Grounds, Museen, historische Häuser oder geführte Bootstouren – haben eigene Öffnungs- und Fahrpläne. Da diese je nach Saison, Wochentag und Wetterlage variieren können, sollten aktuelle Informationen direkt bei den jeweiligen Einrichtungen oder auf den offiziellen Websites (zum Beispiel der Waitangi Treaty Grounds oder der regionalen Tourismusorganisation für Northland) geprüft werden. Formulierungen wie „täglich geöffnet“ sind bewusst zu vermeiden, da sie ohne tagesaktuelle Bestätigung nicht verlässlich wären.
  • Eintritt: Der Zugang zur Bucht selbst ist frei, allerdings erheben Einrichtungen wie die Waitangi Treaty Grounds, bestimmte Museen sowie organisierte Bootstouren Eintritts- bzw. Ticketgebühren. Die Preise sind abhängig von Saison, Anbieter und Leistungsumfang. Da sich Beträge in neuseeländischen Dollar (NZD) und die entsprechenden Euro-Umrechnungen regelmäßig ändern können, sollten Reisende die aktuellen Konditionen direkt auf den Websites der Anbieter einsehen. Grundsätzlich ist bei größeren Attraktionen mit einer zweistelligen Summe in Euro zu rechnen, bei Tages-Bootstouren kann der Preis höher liegen.
  • Beste Reisezeit: Laut offiziellen Empfehlungen von „Tourism New Zealand“ und regionalen Tourismusverbänden bietet der neuseeländische Sommer von etwa Dezember bis März das wärmste Wetter, häufig mit Wassertemperaturen, die Baden und ausgedehnte Bootstouren angenehm machen. Diese Hochsaison bringt allerdings auch mehr Andrang mit sich, insbesondere in den Schulferien Neuseelands. Der Frühling (September bis November) und der Herbst (März bis Mai) gelten als reizvolle Alternativen mit meist milderem Wetter, etwas weniger Besucherandrang und guten Bedingungen für Wanderungen und Ausflüge. Die Wintermonate von Juni bis August sind kühler und können regenreicher sein, bieten aber eine ruhigere Atmosphäre, wobei einige touristische Angebote dann eingeschränkt sein können.
  • Praxis-Tipps – Sprache und Kommunikation: Amtssprache in Neuseeland ist Englisch, daneben ist M?ori (Te Reo M?ori) eine anerkannte Sprache. Im Alltag dominiert Englisch, M?ori-Begriffe und Ortsnamen sind jedoch allgegenwärtig. Deutsch wird nur selten gesprochen. Die meisten Menschen im Tourismusbereich sind an internationale Gäste gewöhnt, sodass einfache bis sehr gute Englischkenntnisse in der Regel ausreichen. Viele Informationsschilder, insbesondere in den Waitangi Treaty Grounds oder an Naturpfaden, enthalten Erläuterungen in Englisch; einzelne Einrichtungen bieten zusätzliche Audio-Guides oder Broschüren in anderen Sprachen, dies sollte aber vorab geprüft werden.
  • Praxis-Tipps – Zahlung und Geld: In Neuseeland wird mit neuseeländischen Dollar (NZD) bezahlt. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt es sich, ein gängiges Kreditkarten- oder Debitkartensystem (z. B. Visa, Mastercard) zu nutzen; Kartenzahlung ist weit verbreitet, auch kontaktlos. Girocards ohne internationale Debit-Funktion werden nicht immer akzeptiert. Bargeld wird vor allem in kleineren Läden, auf Märkten oder bei abgelegenen Angeboten noch geschätzt, ist aber im Alltag weniger zwingend als in manchen europäischen Ländern. Mobile Payment-Dienste wie Apple Pay oder Google Pay werden zunehmend genutzt, sollten aber vor Reiseantritt hinsichtlich Gebühren mit der Heimatbank abgeklärt werden.
  • Praxis-Tipps – Trinkgeld: In Neuseeland ist Trinkgeld keine Pflicht wie in manchen anderen Ländern. In Restaurants ist ein Aufschlag von etwa 5–10 % bei sehr gutem Service üblich, aber nicht erwartet. Bei geführten Touren oder besonderen Dienstleistungen ist ein kleines Trinkgeld als Anerkennung gern gesehen, allerdings freiwillig. Dieser Umgang unterscheidet sich von Deutschland, wo häufig das Aufrunden des Rechnungsbetrags üblich ist; in Neuseeland kann man ebenfalls aufrunden oder einen kleinen Betrag extra geben, wenn man besonders zufrieden war.
  • Praxis-Tipps – Kleidung und Sicherheit: Das Klima an der Bay of Islands ist milder als in vielen Teilen Deutschlands, dennoch können Wetter und Seegang schnell wechseln. Für Bootsausflüge wird eine wind- und wasserdichte Jacke empfohlen, auch im Sommer kann es auf dem Wasser frisch werden. Sonnen- und UV-Schutz ist wichtig, da die Sonneneinstrahlung in Neuseeland laut Gesundheitsbehörden sehr intensiv ist. Wanderwege rund um Paihia, Russell und Kerikeri erfordern festes Schuhwerk, insbesondere nach Regen. Beim Baden sollten lokale Hinweise zu Strömungen und Wellen beachtet werden.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheit: Neuseeland liegt außerhalb der Europäischen Union. Deutsche Staatsbürger benötigen für touristische Aufenthalte in der Regel eine elektronische Einreisegenehmigung (NZeTA) und müssen mit einem Reisepass reisen, der noch ausreichend lange gültig ist. Die genauen Voraussetzungen, mögliche Visabestimmungen und gesundheitliche Hinweise können sich ändern. Daher sollten Reisende aus Deutschland vor der Buchung und kurz vor der Abreise die aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie auf den offiziellen Seiten der neuseeländischen Regierung prüfen. Für Reisen nach Neuseeland wird in der Regel eine Auslandsreisekrankenversicherung empfohlen, die medizinische Behandlungen und einen möglichen Rücktransport abdeckt.
  • Zeitverschiebung: Neuseeland liegt in der Zeitzone „New Zealand Standard Time“ (NZST) beziehungsweise im Sommer in „New Zealand Daylight Time“ (NZDT). Je nach Jahreszeit und deutscher Winter- oder Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ/MESZ) in der Regel zwischen +10 und +12 Stunden. Für die Reiseplanung – etwa bei Ankunft und Jetlag – ist es sinnvoll, Flüge so zu legen, dass möglichst eine Nacht im Flugzeug genutzt wird und die Ankunft tagsüber erfolgt. Konkrete Zeitangaben sollten wegen der Umstellung auf Sommerzeit in beiden Ländern stets vor Abreise überprüft werden.

Warum Bay of Islands auf jede Paihia-Reise gehört

Die Bay of Islands gilt für viele Neuseeland-Reisende als eine der schönsten Küstenlandschaften des Landes. Offizielle Kanäle wie „New Zealand’s Department of Conservation“ und „Tourism New Zealand“ heben immer wieder den außergewöhnlichen Mix aus Inselwelt, Meeresfauna und kultureller Bedeutung hervor. Wer in Paihia übernachtet, kann von dort aus flexibel entscheiden, wie intensiv das Erlebnis werden soll – von einem gemütlichen Halbtagesausflug mit der Fähre nach Russell bis zu mehrtägigen Segeltörns durch den Archipel.

Für Naturbegeisterte sind die Bootsausflüge ein Höhepunkt: Häufig lassen sich Delfine beobachten, und in manchen Jahreszeiten werden auch Wale gesichtet. Anbieter legen zunehmend Wert auf verantwortungsbewusste Tierbeobachtung, etwa durch Abstandregeln und Begrenzung der Zeit in der Nähe der Tiere. Viele Tourunternehmen verweisen auf Richtlinien des neuseeländischen Naturschutzministeriums, um Störungen von Meeressäugern zu minimieren. Reisende sollten bei der Buchung bewusst nach nachhaltigen Angeboten fragen, um Meerestiere nicht unnötig zu stressen.

Kulturinteressierte wiederum finden in den Waitangi Treaty Grounds und in den historischen Orten Russell und Kerikeri ein dichtes Netz von Museen, Gedenkstätten und Führungen. Hier wird deutlich, wie eng Natur, Kolonialgeschichte und indigene Perspektiven miteinander verknüpft sind. In deutschen Medien und Reiseberichten wird häufig darauf hingewiesen, dass ein Besuch der Treaty Grounds hilft, aktuelle gesellschaftliche Diskussionen in Neuseeland besser zu verstehen – etwa rund um die Anerkennung des Vertrags von Waitangi oder die Rolle der M?ori-Sprache im öffentlichen Leben.

Sportlich aktive Besucher können die Bucht vom Land aus entdecken: Küstenwanderungen wie der „Paihia to Opua Walkway“ oder Routen rund um Russell bieten immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Inseln und Meer. Kajak- und Stand-up-Paddle-Angebote ermöglichen, die geschützten Buchten aus eigener Kraft zu erkunden. Wer es ruhiger mag, genießt die Strände von Paihia oder Sandy Bay, lässt bei einem Picknick den Blick über die Bucht schweifen und erlebt, wie schnell sich das Licht über dem Wasser verändert.

Auch kulinarisch ist die Bay of Islands spannend. In den Orten Paihia, Russell und Kerikeri finden sich zahlreiche Cafés und Restaurants, die fangfrischen Fisch, Meeresfrüchte und regionale Produkte anbieten. Neuseeländische Weine – insbesondere Sauvignon Blanc und Pinot Noir – werden oft glasweise serviert, was Reisenden eine ungezwungene Verkostung ermöglicht. Einige Anbieter kombinieren Bootsausflüge mit Weinverkostungen oder Farmbesuchen im Hinterland. Gerade für Gäste aus Deutschland, wo Weinregionen wie Rheinhessen oder die Pfalz fest zur Reisekultur gehören, ist der Vergleich der Aromen zwischen der Heimat und dem pazifischen Inselstaat reizvoll.

Ein weiterer Vorteil für deutschsprachige Reisende: Die Bay of Islands lässt sich verhältnismäßig entspannt erleben. Obwohl der Ort touristisch erschlossen ist, wirkt er weniger hektisch als größere Städte wie Auckland oder Queenstown. Viele Unterkünfte sind familiengeführt, und die überschaubare Größe von Paihia ermöglicht kurze Wege. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, findet im Umland zahlreiche Bed-&-Breakfast-Häuser oder kleine Lodges, die sich als ruhige Basis für Tagesausflüge eignen.

Gerade weil die Anreise aus Deutschland weit ist, empfehlen viele Reiseveranstalter und Reisemagazine, mindestens zwei bis drei Nächte an der Bay of Islands einzuplanen. So bleibt genug Zeit, um neben einer Bootstour auch Waitangi, Russell oder Kerikeri zu besuchen und dabei nicht nur Sehenswürdigkeiten „abzuhaken“, sondern die Atmosphäre der Region wirklich aufzunehmen – vom Sonnenaufgang über der Bucht bis zum nächtlichen Sternenhimmel, der ganz anders erscheint als über Mitteleuropa.

Bay of Islands in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist die Bay of Islands längst zu einem visuellen Markenzeichen Neuseelands geworden. Fotos vom Hole in the Rock, von Delfinsprüngen neben Booten und von goldenen Stränden bei Paihia gehören zu den Motiven, die auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube immer wieder hohe Reichweiten erzielen. Tourismusorganisationen und Reiseblogger nutzen Hashtags wie #BayOfIslands, #Paihia oder #Waitangi, um auf neue Angebote, kulturelle Veranstaltungen und nachhaltige Projekte hinzuweisen.

Häufige Fragen zu Bay of Islands

Wo liegt die Bay of Islands genau?

Die Bay of Islands befindet sich im Norden der neuseeländischen Nordinsel in der Region Northland. Sie liegt an der Ostküste des Landes, etwa 230 km nördlich von Auckland. Hauptausgangspunkt für Besuche ist die Küstenstadt Paihia, von der aus Fähren, Bootstouren und Busverbindungen zu weiteren Orten wie Russell und Kerikeri starten.

Warum ist die Bay of Islands historisch so wichtig?

Die Bay of Islands gilt als ein Zentrum der frühen Kontakte zwischen M?ori und europäischen Siedlern. In Waitangi, direkt an der Bucht, wurde 1840 der Vertrag von Waitangi zwischen Vertretern der britischen Krone und zahlreichen M?ori-Häuptlingen unterzeichnet. Dieser Vertrag wird heute als Gründungsdokument des modernen Neuseelands betrachtet. Historische Gebäude, Museen und Gedenkstätten rund um die Bucht machen diese Geschichte für Besucherinnen und Besucher anschaulich.

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch der Bay of Islands einplanen?

Für Reisende aus Deutschland empfehlen viele Reiseexperten, mindestens zwei bis drei Nächte an der Bay of Islands zu verbringen. So bleibt ausreichend Zeit für eine Bootstour – zum Beispiel zum Hole in the Rock –, den Besuch der Waitangi Treaty Grounds und kurze Ausflüge nach Russell oder Kerikeri. Wer Wanderungen oder zusätzliche Aktivitäten wie Kajakfahren oder Segeln einplanen möchte, profitiert von einem längeren Aufenthalt.

Was ist das Highlight für Naturfans an der Bay of Islands?

Naturfans schätzen vor allem die Kombination aus geschützter Inselwelt, klaren Gewässern und reicher Tierwelt in der Bay of Islands. Delfinbeobachtungen, gelegentliche Walsichtungen, Seevögel und malerische Strände machen Bootsausflüge und Küstenwanderungen besonders attraktiv. Gleichzeitig spielt der Schutz dieser Umwelt eine große Rolle, weshalb viele Anbieter auf umweltverträgliche Touren setzen.

Wann ist die beste Reisezeit für die Bay of Islands aus deutscher Sicht?

Die beste Reisezeit hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Der neuseeländische Sommer von Dezember bis März bietet warme Temperaturen und ist ideal für Baden und Bootstouren, aber auch die Hauptsaison mit mehr Andrang. Frühling (September bis November) und Herbst (März bis Mai) sind etwas ruhiger und eignen sich gut für Wanderungen und Ausflüge bei meist mildem Wetter. In jedem Fall sollten Reisende bedenken, dass die Jahreszeiten in Neuseeland im Vergleich zu Deutschland „umgekehrt“ verlaufen.

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