Barranca del Cobre Aussichtspunkt, Barrancas del Cobre

Barranca del Cobre Aussichtspunkt: Spektakuläre Tiefblicke in Mexikos Kupferschluchten

25.05.2026 - 02:11:16 | ad-hoc-news.de

Am Barranca del Cobre Aussichtspunkt bei Divisadero öffnen sich die legendären Barrancas del Cobre – ein Canyon-System größer als der Grand Canyon. Warum sich die Reise von Deutschland hierher lohnt.

Barranca del Cobre Aussichtspunkt, Barrancas del Cobre, Mexiko
Barranca del Cobre Aussichtspunkt, Barrancas del Cobre, Mexiko

Wenn sich am Barranca del Cobre Aussichtspunkt der Morgennebel langsam hebt, liegen die Barrancas del Cobre – sinngemäß „Kupferschluchten“ – wie ein gewaltiges Meer aus Fels vor einem. Senkrechte Wände, bis über 1.800 Meter tief, Terrassenfelder der Rarámuri-Indigenen, das entfernte Pfeifen des El-Chepe-Zuges: Wer hier an der Kante steht, versteht, warum dieser Ort für viele Reisende zum intensivsten Moment ihrer Mexiko-Reise wird.

Barranca del Cobre Aussichtspunkt: Das ikonische Wahrzeichen von Divisadero

Der Barranca del Cobre Aussichtspunkt liegt bei Divisadero im Bundesstaat Chihuahua im Nordwesten Mexikos. Hier treffen sich die Panoramaterrassen des legendären Zuges „El Chepe“, einfache Verkaufsstände der Rarámuri und moderne Plattformen mit Geländern, von denen Reisende weit in das Canyon-System der Barrancas del Cobre blicken. Offizielle mexikanische Tourismusstellen beschreiben das Gebiet als Teil der „Sierra Tarahumara“, jenem Hochland, in dem sich mehrere gewaltige Schluchten zu einer Landschaft von rund 60.000 km² verbinden – größer als manche deutsche Bundesländer zusammen.

Mehrere seriöse Reiseführer, darunter deutschsprachige Verlage und die staatliche Tourismusbehörde von Chihuahua, betonen, dass die Barrancas del Cobre in ihrer Ausdehnung den berühmten Grand Canyon in den USA übertreffen, auch wenn einzelne Schluchten weniger tief sind. Der Aussichtspunkt bei Divisadero gilt als einer der zugänglichsten und eindrucksvollsten Orte, um diese Dimension zu begreifen: Von hier aus öffnen sich die Blicke auf eine Abfolge von Schluchten, Felsnadeln und Terrassen, die sich über viele Kilometer ziehen.

Für Reisende aus Deutschland ist der Barranca del Cobre Aussichtspunkt ein natürlicher Fixpunkt: Hier hält der El-Chepe-Zug, hier kreuzen sich Straßenrouten, hier beginnen Wanderwege und Zipline-Abfahrten, und hier entstehen jene ikonischen Fotos, die in sozialen Medien die Sehnsucht nach Mexikos Norden wecken.

Geschichte und Bedeutung von Barrancas del Cobre

Die Barrancas del Cobre sind ein natürliches Canyon-System, das sich über Millionen von Jahren in die vulkanischen Gesteinsschichten der Sierra Madre Occidental eingeschnitten hat. Offizielle Publikationen mexikanischer Tourismusorganisationen verweisen darauf, dass die Schluchten durch Erosion, tektonische Hebungen und den Lauf mehrerer Flüsse entstanden sind. Im Unterschied zu vielen bekannten Canyons, die nur aus einem dominanten Einschnitt bestehen, formen hier mehrere Schluchten – darunter Barranca de Urique, Barranca del Cobre und Barranca de Batopilas – ein Netzwerk aus tiefen Tälern.

Lange bevor die Region auf internationalen Landkarten auftauchte, lebten und leben hier die Rarámuri (oft noch unter dem älteren exonymen Namen „Tarahumara“ bekannt). Anthropologische Studien und Kulturberichte, unter anderem von mexikanischen Universitäten und internationalen Medien wie der BBC, beschreiben sie als ein indigenes Volk, das für seine Ausdauerläufe über weite Distanzen berühmt ist. Terrassenfelder an steilen Hängen, kleine Dörfer auf Felsspornen und einfache Pfade zeugen am Barranca del Cobre Aussichtspunkt von dieser Anpassung an das extreme Gelände.

Kolonialhistorisch rückte die Region ab dem 17. Jahrhundert mit spanischen Expeditionen und Silberminen in den Fokus. Seriöse Geschichtsdarstellungen verweisen darauf, dass die abgelegene Lage und das zerklüftete Gelände zugleich Schutz boten: Viele Rarámuri-Gruppen konnten ihre Lebensweise in den Schluchten bewahren. Bis heute sind traditionelle Feste, farbenfrohe Kleidung und eigenständige religiöse Riten Teil des Alltags – auch rund um Divisadero, wo indigene Familien an den Aussichtspunkten ihre Handarbeiten verkaufen.

Die touristische Bedeutung des Barranca del Cobre Aussichtspunkts ist eng mit dem Eisenbahnbau zwischen dem Hochland von Chihuahua und dem Pazifik verbunden. Die berühmte Ferrocarril Chihuahua al Pacífico – kurz „El Chepe“ – wurde laut offiziellen Angaben der mexikanischen Bahn schrittweise im 20. Jahrhundert fertiggestellt. Mit der Eröffnung der durchgehenden Verbindung zwischen Chihuahua und Los Mochis gewann Divisadero als Panorama-Halt an Bekanntheit. Heute wird der Halt häufig in Reiseberichten der Deutschen Welle und in Reportagen renommierter Magazine als einer der spektakulärsten Zugblicke Lateinamerikas hervorgehoben.

In jüngeren Jahren haben regionale Behörden und Tourismusorganisationen begonnen, das Gebiet stärker als Naturdestination mit ökologischem Schwerpunkt zu positionieren. Während die Barrancas del Cobre aktuell nicht den offiziellen UNESCO-Welterbe-Status tragen, wird das Gebiet in Fachartikeln von Geografen und Reisejournalisten regelmäßig als Landschaft von internationaler Bedeutung beschrieben. Die Kombination aus geologischer Besonderheit, kultureller Vielfalt und der symbolischen Bedeutung des El-Chepe-Zuges macht den Barranca del Cobre Aussichtspunkt zu einem Schaufenster des mexikanischen Nordens.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Der Barranca del Cobre Aussichtspunkt ist kein klassisches Bauwerk im Sinne eines Monuments oder Tempels, sondern eine Serie von natürlichen Kanten, terrassierten Plattformen und kleineren Infrastrukturelementen. In Divisadero selbst finden sich mehrere offizielle und halb-offizielle Aussichtsterrassen mit Geländern, Steintreppen, einfachen Schutzdächern und in jüngerer Zeit auch moderneren Plattformen, die von der lokalen Tourismusbehörde ausgebaut wurden. Journalistische Recherchen in renommierten Reise- und Reportagemedien zeichnen ein einheitliches Bild: Das bauliche Element ordnet sich klar der Landschaft unter; der Star ist die Schlucht.

Besonders ins Auge fällt die Mischung aus improvisierter und offizieller Gestaltung. Nahe der Bahnstation und entlang der Straße reihen sich Verkaufsstände der Rarámuri aneinander, oft aus Holz, Blech und Stoffplanen gefertigt. Dazwischen stehen einfache Holzbänke und Steinsockel, von denen die Besucher auf die Schluchten blicken. Einige Plattformen dienen Fotografen und Reisegruppen als „Bühne“, mit dem Canyon als dramatischer Kulisse.

Ein wesentliches Merkmal des Areals ist die Verbindung zum nahen Adventure-Park, der in vielen internationalen Reiseressourcen als „Parque de Aventura Barrancas del Cobre“ erwähnt wird. Dieser Park, mehrere Kilometer vom klassischen Divisadero-Aussichtspunkt entfernt, bietet spektakuläre Zipline-Strecken und eine Seilbahn, die über eine der Schluchten schwebt. Offizielle Informationen aus Mexiko betonen, dass die Seilbahn spektakuläre Blicke in die Tiefe ermöglicht und den Zugang zu sonst kaum erreichbaren Aussichtspunkten erleichtert. Für den hier beschriebenen Barranca del Cobre Aussichtspunkt in Divisadero bleiben jedoch die frei zugänglichen Felsvorsprünge und Terrassen das zentrale Erlebnis.

Kulturell eindrucksvoll sind die Rarámuri-Handarbeiten am Rand der Aussichtspunkte. Geflochtene Körbe, farbenfrohe Textilien und Holzfiguren sind nicht nur Souvenirs, sondern Ausdruck einer lebendigen Handwerkskultur. Deutsche Reisemagazine weisen immer wieder darauf hin, dass der direkte Kauf bei den Handwerkerinnen und Handwerkern eine wichtige Einnahmequelle für die Gemeinden vor Ort darstellt. So verbindet der Blick in die Schluchten sich mit einem unmittelbaren Kontakt zu einer Kultur, die eng mit dieser Landschaft verwurzelt ist.

Landschaftlich prägen Kiefernwälder, Agaven, Kakteen und saisonal blühende Sträucher das Bild. Der Übergang vom Plateau zur Schluchtkante ist teils abrupt: Nach wenigen Schritten durch einen unscheinbaren Wald öffnet sich der Blick unvermittelt in eine Tiefe, die viele Besucher an Klippen in Hochgebirgsregionen erinnert. Fachleute für Geotourismus betonen, dass diese Kontraste zwischen Wald, Fels, Terrassenfeldern und Tiefe den Reiz der Barrancas del Cobre im Vergleich zu anderen Canyonlandschaften ausmachen.

Barranca del Cobre Aussichtspunkt besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Barranca del Cobre Aussichtspunkt befindet sich bei Divisadero im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua, in der Region der Sierra Tarahumara. Für Reisende aus Deutschland führt der Weg in der Regel zunächst über einen Langstreckenflug nach Mexiko-Stadt oder alternativ nach Städten im Norden wie Chihuahua City oder Los Mochis, meist mit Umstieg an großen internationalen Drehkreuzen. Die genaue Flugzeit hängt von der Route ab, oft sind inklusive Umstieg zwischen 15 und 20 Stunden Reisezeit realistisch.
    Von mexikanischen Großstädten aus ist Divisadero klassischerweise mit dem Zug „El Chepe“ erreichbar, der Chihuahua City mit Los Mochis verbindet und an Divisadero einen offiziellen Stopp einlegt. Zudem bestehen Straßenverbindungen mit Bussen und privaten Transfers aus umliegenden Orten. Deutsche Reisemagazine empfehlen, genügend Zeitpuffer einzuplanen, da Straßenbedingungen und Fahrpläne in der Sierra Tarahumara variieren können.
  • Öffnungszeiten
    Der Barranca del Cobre Aussichtspunkt als Landschaft ist grundsätzlich frei zugänglich. Die meisten Aussichtspunkte bei Divisadero liegen in unmittelbarer Nähe zur Straße, zu Unterkünften und zur Bahnstation und können bei Tageslicht selbstständig besucht werden. Bestimmte baulich gestaltete Plattformen, Souvenirstände und der Zugang zu privaten Hotelterrassen können an lokale Öffnungszeiten oder Buchungen gebunden sein. Öffnungszeiten können variieren – aktuelle Informationen sollten direkt vor Ort oder bei der jeweiligen Einrichtung bzw. bei der regionalen Tourismusinformation in Chihuahua geprüft werden.
  • Eintritt
    Der Zugang zu den grundlegenden Aussichtskanten in Divisadero ist nach übereinstimmenden Angaben seriöser Quellen in der Regel kostenlos. Für bestimmte Angebote in der Region, etwa die Seilbahn und Ziplines des Adventure-Parks in den Barrancas del Cobre, werden jedoch Eintritts- beziehungsweise Ticketgebühren erhoben. Die Preise unterliegen Schwankungen und werden von den Betreibern regelmäßig angepasst. Reisende sollten daher vor der Nutzung kostenpflichtiger Attraktionen die aktuellen Tarife direkt bei offiziellen Stellen prüfen. Bei Umrechnung können grobe Richtwerte wie „rund XX € (ca. YY MXN)“ helfen, wobei Wechselkurse naturgemäß variieren.
  • Beste Reisezeit
    Fachkundige Reiseautoren und mexikanische Tourismusstellen empfehlen die Monate außerhalb der extremen Sommerhitze und der intensivsten Regenzeit. In der Region um Divisadero herrscht ein Gebirgsklima, das sich deutlich von tropischen Küstenregionen Mexikos unterscheidet. Die Tage können je nach Jahreszeit angenehm mild oder warm sein, die Nächte jedoch überraschend kühl bis kalt. Generell gelten die trockeneren Monate im Herbst und Frühjahr vielen Reisenden als besonders angenehm, während in der Regenzeit spektakuläre Wolken- und Nebelspiele häufig sind, die jedoch die Fernsicht einschränken können. Als Tageszeit sind frühe Morgenstunden und spätere Nachmittage besonders stimmungsvoll, wenn das Licht die Felswände warm einfärbt und die Schatten die Tiefe der Schluchten betonen.
  • Praxis-Tipps zu Sprache, Zahlung, Trinkgeld und Sicherheit
    Im Bundesstaat Chihuahua ist Spanisch die dominante Sprache. Englisch wird in touristisch geprägten Bereichen – etwa bei Bahnmitarbeitern, in Hotels oder bei Touranbietern – deutlich häufiger verstanden als in ländlichen Regionen, dennoch kann ein grundlegender spanischer Wortschatz die Kommunikation auch am Barranca del Cobre Aussichtspunkt erleichtern. Deutschsprachige Angebote sind eher selten und finden sich höchstens in internationalen Gruppenreisen.
    Bei der Zahlung setzen viele Betriebe in Mexiko inzwischen auf Kreditkarten (Visa, Mastercard), vor allem in Städten und größeren Hotels. In abgelegenen Regionen der Sierra Tarahumara und an den Verkaufsständen der Rarámuri ist Bargeld in mexikanischen Pesos (MXN) jedoch weiterhin üblich. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt sich daher eine Kombination aus Karte und ausreichend Bargeld. Mobile Payment per Smartphone ist in urbanen Zentren verbreiteter als in ländlichen Regionen, kann in Divisadero selbst aber nicht durchgängig vorausgesetzt werden.
    Trinkgeld hat in Mexiko eine ähnliche Bedeutung wie in vielen anderen Teilen Nord- und Lateinamerikas. In Restaurants sind 10–15 % üblich, in einfachen Garküchen eher kleinere Beträge. Bei Gepäckträgern, Guides oder Tourfahrern wird ein moderates Trinkgeld geschätzt. An den Verkaufsständen der Rarámuri ist Trinkgeld nicht üblich, hier erfolgt die Unterstützung primär über den Kauf ihrer Produkte.
    Was Sicherheit betrifft, weisen seriöse Institutionen darauf hin, dass Mexiko regional sehr unterschiedliche Sicherheitslagen aufweist. Reisende sollten sich aktuell und vor der Planung ihrer Route beim Auswärtigen Amt (auswaertiges-amt.de) über Reise- und Sicherheitshinweise informieren und insbesondere Hinweise zur Region Chihuahua beachten. Vor Ort empfehlen erfahrene Anbieter, auf offizielle Transportmittel zu achten, Nachtfahrten nach Möglichkeit zu vermeiden und Wertsachen nicht sichtbar mitzuführen.
  • Gesundheit, Höhenlage und Versicherung
    Divisadero und der Barranca del Cobre Aussichtspunkt liegen in einer Höhenlage, die für Besucher aus Deutschland spürbar sein kann, insbesondere bei körperlicher Anstrengung. Internationale Gesundheitsorganisationen weisen darauf hin, dass moderate Höhe zwar für die meisten Menschen gut verträglich ist, dennoch sollte auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und angepasstes Tempo geachtet werden. Innerhalb von Mexiko besteht kein Anspruch auf Leistungen der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung. Eine eigenständige Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport-Komponente wird von Verbraucherorganisationen für Fernreisen ausdrücklich empfohlen.
  • Einreisebestimmungen
    Mexiko gehört nicht zum Schengen-Raum. Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise, Visaregeln und Anforderungen an Reisedokumente beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Da sich Bestimmungen – etwa zu Aufenthaltsdauer, elektronischen Einreisegenehmigungen oder erforderlichen Nachweisen – ändern können, ist eine zeitnahe Information vor Reiseantritt unerlässlich.
  • Zeitverschiebung
    Der Bundesstaat Chihuahua liegt in einer Zeitzone, die von der mitteleuropäischen Zeit (MEZ/MESZ) abweichen kann. Da Mexiko in jüngerer Zeit Anpassungen bei Sommerzeitregelungen vorgenommen hat und sich diese von europäischen Umstellungen unterscheiden, sollten Reisende kurz vor der Abfahrt die konkrete Zeitverschiebung zwischen ihrem Aufenthaltsort in Deutschland und Divisadero über zuverlässige Zeitdienste prüfen. So lassen sich Verbindungen des El-Chepe-Zuges, Inlandsflüge und Hotel-Check-ins besser koordinieren.

Warum Barrancas del Cobre auf jede Divisadero-Reise gehört

Zahlreiche Reportagen renommierter Medien sprechen von einem „anderen Mexiko“, wenn sie die Barrancas del Cobre beschreiben – ein Mexiko aus kühlen Gebirgsnächten, Kiefernwäldern, Nebelschwaden und steilen Felswänden. Für Reisende aus Deutschland, die das Land oft zunächst mit kolonialen Städten oder Karibikstränden verbinden, öffnet der Barranca del Cobre Aussichtspunkt einen völlig neuen Blick auf die Vielfalt des Landes.

Ein zentrales Erlebnis ist der Augenblick, in dem der El-Chepe-Zug mit quietschenden Bremsen in Divisadero einrollt, die Türen sich öffnen und Reisende aus aller Welt auf die Aussichtsterrassen strömen. Viele Berichte beschreiben, wie der Zug für einen längeren Halt bleibt, damit alle den Blick in die Schluchten genießen können. Der Übergang von der Enge des Waggons zur Offenheit des Canyons ist dramatisch – ein Kontrast, den man so in Europa nur selten erlebt. In gewisser Weise ähnelt dieser Moment dem ersten Blick vom Rand des Grand Canyons oder von einem der großen Alpenpässe, nur dass hier die kulturelle Kulisse eine andere ist.

Zugleich bietet die Region rund um Divisadero zahlreiche Aktivitäten, die über das reine Staunen hinausgehen. Lokale Anbieter organisieren geführte Wanderungen entlang des Canyonrandes oder hinab in benachbarte Täler. Erfahrene Guides weisen auf Heilpflanzen hin, erzählen Legenden der Rarámuri und erklären die geologischen Besonderheiten der Schluchten. Wer es adrenalinreicher mag, findet im Adventure-Park Ziplines und die bereits erwähnte Seilbahn, die aus der Vogelperspektive Blicke auf das Schluchtensystem eröffnet.

Auch kulinarisch unterscheidet sich die Sierra Tarahumara von anderen Regionen Mexikos. Lokale Gerichte basieren auf Mais, Bohnen, Kürbis, aber auch auf regionalen Fleisch- und Käsevarianten. Reisejournalisten heben immer wieder hervor, dass einfache Garküchen und kleine Restaurants in und um Divisadero authentische, hausgemachte Küche bieten – oft begleitet von der Panorama-Aussicht direkt an der Schluchtkante. Wer in Deutschland die Vielfalt mexikanischer Küche meist nur über Tex-Mex-Interpretationen kennt, macht hier neue, ursprüngliche Erfahrungen.

Ein weiterer Grund, warum der Barranca del Cobre Aussichtspunkt auf keiner Divisadero-Reise fehlen sollte, ist die Möglichkeit zur Entschleunigung. Viele Unterkünfte in der Region setzen bewusst auf einfache, aber stimmungsvolle Zimmer mit Blick auf die Schluchten. Berichte von Reisenden schildern, wie besonders Sonnenaufgang und Sonnenuntergang eine fast meditative Wirkung entfalten: Das Licht wandert an den Felswänden entlang, Nebel steigt aus den Tälern empor, und die Geräuschkulisse reduziert sich auf Wind, Vögel und gelegentliches Hundegebell aus entfernten Dörfern.

Gerade für Besucher aus der dicht besiedelten DACH-Region kann dieser Wechsel in eine weitläufige, nur spärlich bewohnte Hochlandschaft zutiefst eindrucksvoll sein. Wer etwa die Weite der Alpen und das Spiel von Licht und Schatten an Felswänden schätzt, findet an den Barrancas del Cobre ein noch dramatischeres Gegenstück – allerdings eingebettet in einen völlig anderen kulturellen Rahmen.

Barranca del Cobre Aussichtspunkt in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien tauchen die Barrancas del Cobre und der Barranca del Cobre Aussichtspunkt häufig in Verbindung mit dem Hashtag des El-Chepe-Zuges, spektakulären Drohnenaufnahmen und kurzen Reisevlogs auf. Viele deutschsprachige Urlauber teilen ihre Eindrücke in Bild- und Videoform, oft kombiniert mit Tipps zur Reiseplanung. Dies verstärkt die Rolle des Aussichtspunkts als Sehnsuchtsort und als Symbol für das „andere“ Mexiko jenseits der bekannten Badeorte.

Häufige Fragen zu Barranca del Cobre Aussichtspunkt

Wo liegt der Barranca del Cobre Aussichtspunkt genau?

Der Barranca del Cobre Aussichtspunkt befindet sich in der Nähe des Ortes Divisadero im Bundesstaat Chihuahua im Nordwesten Mexikos. Er liegt in der Sierra Tarahumara, einem Hochlandabschnitt der Sierra Madre Occidental, und ist sowohl über die Straße als auch über den El-Chepe-Zug erreichbar.

Was ist das Besondere an den Barrancas del Cobre?

Die Barrancas del Cobre sind ein System mehrerer tief eingeschnittener Schluchten, das flächenmäßig größer ist als der bekannte Grand Canyon in den USA. Besonders ist die Kombination aus geologischer Dimension, der kulturellen Präsenz der Rarámuri-Indigenen und der spektakulären Zugstrecke des El Chepe entlang von Brücken, Tunneln und Steilwänden.

Wie komme ich von Deutschland zum Barranca del Cobre Aussichtspunkt?

Von Deutschland aus führt die Reise meist mit einem Langstreckenflug über ein internationales Drehkreuz nach Mexiko-Stadt oder in eine der größeren Städte im Norden Mexikos. Von dort geht es weiter per Inlandsflug oder Bus nach Chihuahua City oder Los Mochis. Der El-Chepe-Zug verbindet diese Städte mit Divisadero, wo sich der Aussichtspunkt in unmittelbarer Nähe der Bahnstation befindet.

Welche Kleidung und Ausrüstung brauche ich für einen Besuch?

Da Divisadero in einer Gebirgsregion liegt, sollten Besucher sich auf wechselhafte Temperaturen einstellen. Empfehlenswert sind bequeme, feste Schuhe, eine winddichte Jacke, Sonnenschutz (Hut, Sonnencreme), ausreichend Trinkwasser und je nach Jahreszeit eine zusätzliche Schicht Kleidung für die kühlen Morgen- und Abendstunden. Für Wanderungen entlang des Canyonrandes sind zudem Wanderstöcke und eine kleine Notfallapotheke sinnvoll.

Wann ist die beste Zeit für Fotos am Barranca del Cobre Aussichtspunkt?

Für besonders stimmungsvolle Fotos eignen sich die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag bis zum Sonnenuntergang. In diesen Zeitfenstern sorgt das tiefere Sonnenlicht für warme Farben an den Felswänden und betont die Tiefe der Schluchten durch lange Schatten. In der Regenzeit können Nebel und Wolken zwar die Fernsicht einschränken, dafür entstehen oft atmosphärische Lichtstimmungen.

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