Babylon, Hillah

Babylons Ziegel und Gärten in der Ebene von Hillah

Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 09:53 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Babylon bei Hillah zeigt Schichten aus Ziegeln, Mauern und Tempeln. Zwischen Ischtar-Tor und Prozessionsstraße öffnet sich die Ebene von Irak.

Editorial-Reisemagazinbild vom Wahrzeichen Ausgrabungen von Babylon in Hillah, Irak
Editorialbild im Reisemagazin-Stil vom Wahrzeichen Ausgrabungen von Babylon in Hillah Irak, ausgewogene Bildgestaltung und natuerliches, Illustration mit AI erstellt.

Babylon bei Hillah gehört zu den großen Namen der altorientalischen Geschichte, und die Ruinen tragen bis heute die Spuren verschiedener Herrscher und Bauphasen. Besonders sichtbar sind die Ziegelarchitektur der neubabylonischen Zeit, das Ischtar-Tor und die Prozessionsstraße als feste Anker dieses Ortes.

Babylons Mauern und Tore

Der Ort liegt in der Ebene südlich von Bagdad, nahe Hillah, am Lauf des Euphrat. Babylon ist vor allem mit Nebukadnezar II. verbunden, dem König des neubabylonischen Reiches im 6. Jahrhundert v. Chr.

Die erhaltenen Reste bestehen aus Ziegeln, Lehm und großflächigen Fundamenten. Das Ischtar-Tor, die Prozessionsstraße und Mauern aus gebrannten Ziegeln prägen das Bild des Areals, auch wenn vieles nur noch in fragmentarischer Form steht.

Babylon in der neubabylonischen Epoche

Babylon gewann unter Nabopolassar und Nebukadnezar II. seine berühmte Gestalt. In dieser Epoche entstanden große Teile der monumentalen Ausstattung, die Babylon mit dem Machtanspruch der Stadt verknüpft.

Die Stadt war Zentrum eines Reiches, das weite Teile Mesopotamiens prägte. Der Name Babylon steht deshalb nicht nur für einen Ort, sondern auch für eine politische und kulturelle Ordnung des 6. Jahrhunderts v. Chr.

Babylon zwischen Ruine und Überlieferung

Heute zeigt Babylon eine weite archäologische Fläche mit Resten von Palästen, Tempeln und Stadttoren. Die sichtbaren Strukturen lassen die Anlage als Stadt aus Ziegeln erkennen, deren Größe und Ordnung sich noch im Grundriss abzeichnen.

Mit Babylon verbindet sich auch die Erinnerung an den Turmbau, die in der Überlieferung stark nachwirkt. Zugleich bleibt die materielle Gestalt der Ruinen entscheidend: Wände, Sockel, Wege und Mauerzüge sind die sichersten Zeugen des Ortes.

Babylon besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Babylon liegt bei Hillah im Irak. Die Anfahrt erfolgt über die Straßenverbindungen aus der Stadt, außerdem über den Weg entlang der Euphrat-Ebene.
  • Das Gelände ist weitläufig und uneben. Zwischen den sichtbaren Ruinen liegen offene Flächen, Mauerreste und Wege auf archäologischem Boden.
  • Die wichtigsten Punkte liegen im Bereich von Tor, Prozessionsstraße und Palastruinen. Wer sich bewegt, folgt meist den markierten Pfaden des Areals.
  • Babylon gehört zur Kulturlandschaft des südlichen Mesopotamien. Der Ort steht in enger Beziehung zur Stadt Hillah und zum Flussraum des Euphrat.
  • Amtssprache ist Arabisch, gezahlt wird in Irakischen Dinar.

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Babylon: häufige Fragen

Wo liegt Babylon?

Babylon liegt bei Hillah im Irak, südlich von Bagdad, in der Ebene des Euphrat. Der Ort gehört zu den klassischen Stätten des alten Mesopotamien.

Was bietet ein Besuch in Babylon?

Zu sehen sind vor allem Ruinen, Mauerzüge, Tore und Spuren der neubabylonischen Stadtanlage. Das Areal vermittelt ein Bild der antiken Hauptstadt mit ihren monumentalen Resten.

Was kennzeichnet Babylon?

Babylon ist durch Nebukadnezar II., das 6. Jahrhundert v. Chr. und die neubabylonische Ziegelarchitektur geprägt. Das Ischtar-Tor gehört zu den bekanntesten sichtbaren Resten des Ortes.

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