Ashinoko in Hakone: der Vulkansee im Fuji?Hakone?Izu-Nationalpark
Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 20:29 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Ashinoko, im Deutschen oft als Ashi-See bezeichnet, ist ein Kratersee in Hakone in der Präfektur Kanagawa in Japan und liegt im Fuji?Hakone?Izu-Nationalpark. Der See entstand in der Caldera des Hakone-Vulkans und gehört seit seiner Bildung vor rund 3.000 Jahren fest zur Vulkanlandschaft der Region.
Ashinoko als Kratersee des Hakone-Vulkans
Ashinoko liegt entlang der südwestlichen Wand der Caldera des Hakone-Vulkans und ist als Kratersee Teil eines komplexen vulkanischen Systems mit mehreren Gipfeln im Umland. Die Wasserfläche breitet sich als geschlossener See im Krater aus, während rundherum vulkanische Höhenzüge wie ein Ring den See rahmen.Kratersee im Hakone-Vulkan Die Entstehung von Ashinoko geht auf eine Eruption beziehungsweise einen großen vulkanischen Kollaps zurück, bei dem Material einen Fluss staute und so das Becken füllte.vulkanischer Kollaps mit natürlicher Staustufe
Geologisch betrachtet liegt Ashinoko innerhalb der Caldera von Hakone und gilt als Caldera- und zugleich als Dammsee, weil vulkanische Ablagerungen das Wasser halten. Der See liegt in einer Höhe von über 700 Metern über dem Meeresspiegel, wodurch die Ufer im Vergleich zu vielen anderen Seen Japans deutlich höher liegen.Höhenlage im Hakone-Gebirge Die Oberfläche umfasst mehrere Quadratkilometer, und der Umfang des Sees zieht sich über eine deutlich zweistellige Zahl von Kilometern rund um das Wasserbecken.Umfang und Tiefe des Sees
Form, Wasser und Landschaft rund um Ashinoko
Die Form des Ashinoko-Beckens folgt dem Verlauf der Caldera und der vulkanischen Flanken, sodass der See keine einfache geometrische Gestalt hat, sondern eine unregelmäßige Linie mit Buchten und Vorsprüngen bildet. Entlang des Ufers wechseln sanftere Abschnitte mit steileren Partien, in denen die vulkanische Herkunft des Geländes sichtbar ist. Das Wasser des Sees sammelt sich im Wesentlichen aus Niederschlägen und Zuflüssen aus dem umgebenden Gebirge; es wird über künstlich angelegte Kanäle kontrolliert weitergeleitet, die bereits in der Edo-Zeit entstanden und das Wasser in Richtung der Präfektur Shizuoka führen.Kontrollierte Wasserableitung nach Shizuoka
Die Tiefe von Ashinoko erreicht mehrere Dutzend Meter und bleibt selbst in den Wintermonaten frei von geschlossener Eisdecke, was mit der Lage im vulkanisch aktiven Gebiet zusammenhängt.vulkanisch beeinflusste Wasserverhältnisse Entlang des Ufers erstrecken sich Waldflächen, teils mit Nadelbäumen und anderen typischen Pflanzen der Gebirgsregion von Hakone, während einzelne Uferabschnitte durch Bebauung mit Ortschaften und Anlegestellen geprägt sind. Der Blick über die Wasserfläche öffnet sich in Teilen der Uferlinie zur Silhouette des Hakone-Gebirges, und bei geeigneter Sichtlinie lässt sich die Ferne des Fuji-Gebiets mit seinem bekannten Bergmassiv erahnen.Symbolbild mit Bergsilhouette im Hintergrund
Ashinoko in Hakone: Nutzung und kulturelle Einbettung
Ashinoko liegt im Verwaltungsgebiet von Hakone-machi im Kreis Ashigarashimo der Präfektur Kanagawa und ist der größte See innerhalb der Präfektur. Die Uferbereiche gehören zum Fuji?Hakone?Izu-Nationalpark, einem Schutzgebiet, das den Vulkan Hakone und seine Umgebung umfasst.größter See der Präfektur Kanagawa Die Lage im Nationalpark bedeutet, dass der See von naturnahen Zonen umgeben ist, in denen Wälder, vulkanische Formen und Wasserflächen in enger Nachbarschaft liegen.
Historisch spielte Ashinoko auch eine religiöse Rolle, da der See mit dem Hakone-Schrein verbunden ist, an dessen Ufer sich eine weithin bekannte Torii-Struktur unmittelbar am Wasser befindet. Die Umgebung des Sees wurde über lange Zeit für spirituelle Praktiken genutzt, bei denen der See als Ort der Reinigung und Vorbereitung galt.Bezug zum Hakone-Schrein und zur religiösen Nutzung Gleichzeitig ist Ashinoko ein markanter Orientierungspunkt innerhalb des Hakone-Gebiets und wird in vielen Darstellungen als Sinnbild der Region verwendet, oft mit dem Wasser, den bewaldeten Ufern und einer Bergkulisse im Hintergrund.
Ashinoko besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Ashinoko liegt in Hakone in der Präfektur Kanagawa auf der Hauptinsel Honshu; aus Richtung Tokio führt der Weg in der Regel über Bahnhöfe wie Odawara oder Hakone-Yumoto, von denen Buslinien in die Uferorte rund um den See fahren.
- Das Gelände am See reicht von nahezu ebenen Uferwegen bis zu leicht ansteigenden Abschnitten mit Treppen und Wegen in Hanglage, vor allem dort, wo der Übergang vom Wasser zur bewaldeten Vulkanlandschaft erfolgt.
- In der Umgebung von Ashinoko verlaufen Straßen und Wege, die mehrere Uferbereiche verbinden, und es bestehen Schiffsverbindungen über den See, wodurch sich einzelne Orte am Ufer sowohl zu Fuß als auch über das Wasser erreichen lassen.
- Japan ist das Gastland, Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Ashinoko auf Social-Media-Plattformen
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Ashinoko: häufige Fragen
Wo liegt Ashinoko genau?
Ashinoko liegt bei Hakone in der Präfektur Kanagawa auf der Insel Honshu und gehört zum Fuji?Hakone?Izu-Nationalpark.
Was bietet ein Besuch am Ashinoko?
Ein Besuch am Ashinoko führt in eine Vulkanlandschaft mit einem Kratersee, bewaldeten Ufern, Uferwegen und Blickbeziehungen zwischen Wasserfläche und umliegenden Bergen.
Was kennzeichnet Ashinoko besonders?
Besonders kennzeichnend für Ashinoko ist seine Entstehung in der Caldera des Hakone-Vulkans, die Lage im Nationalpark und die Kombination aus Wasserbecken und vulkanischen Höhenzügen.
