Arenal-Vulkan, Volcan Arenal

Arenal-Vulkan in Costa Rica: Magischer Feuerberg bei La Fortuna

20.05.2026 - 05:37:39 | ad-hoc-news.de

Der Arenal-Vulkan bei La Fortuna in Costa Rica, lokal Volcan Arenal genannt, zählt zu den faszinierendsten Vulkanlandschaften Mittelamerikas – was macht ihn für Reisende aus Deutschland so besonders?

Arenal-Vulkan, Volcan Arenal, Costa Rica
Arenal-Vulkan, Volcan Arenal, Costa Rica

Im Morgennebel von La Fortuna zeichnet sich die perfekte Kegelform des Arenal-Vulkans gegen den Himmel ab – ein fast symmetrischer Feuerberg, den die Menschen in Costa Rica ehrfürchtig „Volcan Arenal“ („Vulkan Arenal“) nennen. Heiße Quellen dampfen im Regenwald, Brüllaffen rufen in der Ferne, und über allem thront dieser fast 1.650 Meter hohe Gigant, der noch vor wenigen Jahrzehnten als einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas galt.

Arenal-Vulkan: Das ikonische Wahrzeichen von La Fortuna

Der Arenal-Vulkan liegt im Norden von Costa Rica, unweit der Kleinstadt La Fortuna, rund 90 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt San José. Für viele Reisende aus Deutschland ist er das Sinnbild für die naturgewaltige Seite Costa Ricas: ein klassischer Kegelvulkan, umgeben von dichtem Regenwald, Thermalquellen und einem breiten Netz gut ausgebauter Wanderwege.

Offizielle Informationsstellen wie das costa-ricanische Umweltministerium MINAE (Ministerio de Ambiente y Energía) und der Nationalparkdienst SINAC (Sistema Nacional de Áreas de Conservación) beschreiben den Arenal als „aktiven Vulkan mit überwiegend ruhiger Phase“ seit etwa 2010. GEO Saison und das ADAC Reisemagazin ordnen ihn als eines der bekanntesten Naturwahrzeichen des Landes ein – vergleichbar mit der Bedeutung, die der Vesuv für Italien oder der Ätna für Sizilien hat, wenn auch deutlich kleiner und heute weit weniger eruptiv.

Was den Arenal-Vulkan besonders macht, ist die Kombination aus dramatischer Landschaft und guter Erreichbarkeit. Von La Fortuna aus sind der Nationalpark, Hängebrücken, ZIP-Lines, Hot-Springs-Resorts und Aussichtspunkte in kurzer Fahrzeit erreichbar. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) verweist in ihren Hinweisen zu Mittelamerika regelmäßig auf Costa Rica als Naturreiseziel und hebt die gute touristische Infrastruktur rund um La Fortuna hervor, die auch Familien anspricht.

Geschichte und Bedeutung von Volcan Arenal

Geologisch gehört der Volcan Arenal zu einer Vulkankette, die sich entlang des sogenannten mittelamerikanischen Vulkangürtels zieht. Laut Angaben der vulkanologischen Informationsstelle OVSICORI-UNA (Observatorio Vulcanológico y Sismológico de Costa Rica der Universidad Nacional) und des Smithsonian Global Volcanism Program entstand der heutige Vulkan in mehreren Phasen und war lange Zeit relativ unauffällig.

Ein Wendepunkt war der 29. Juli 1968. An diesem Tag kam es zu einer plötzlichen, heftigen Eruption, bei der mehrere Dörfer an den Hängen des Vulkans zerstört wurden. Costa-Rica-Medien wie „La Nación“ und internationale Berichte, etwa von BBC und Deutsche Welle, erinnern immer wieder an diese Katastrophe mit mehreren Dutzend Todesopfern. Die Nordwestflanke des Vulkans wurde damals aufgerissen, pyroklastische Ströme und Lava zerstörten unter anderem das Dorf Pueblo Nuevo. Die Region wurde daraufhin weiträumig gesperrt.

Über Jahrzehnte galt der Arenal als einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas. In Reiseführern von Merian und Marco Polo wird beschrieben, wie der Vulkan vor allem nachts ein spektakuläres Schauspiel bot: glühende Lavabrocken, die die Flanken hinabrollten, begleitet von Donnern und gelegentlichen Aschewolken. Diese Aktivität ging jedoch ab etwa 2010 deutlich zurück. Sowohl OVSICORI-UNA als auch der Nationalparkdienst SINAC verzeichnen seither nur noch geringe Aktivität, überwiegend in Form von Fumarolen (Dampfaustritte) in Kraternähe.

Der Arenal-Vulkan ist heute kulturell fest mit der Identität Costa Ricas verknüpft. Er steht für den Ökotourismus, den das Land seit den 1990er-Jahren systematisch fördert. Laut dem costa-ricanischen Tourismusinstitut ICT (Instituto Costarricense de Turismo) zählt die Region Arenal/La Fortuna zu den meistbesuchten Naturzielen des Landes. Die Kombination aus Vulkan, dem Arenal-See (Lago Arenal), Regenwald und Adventure-Angeboten macht sie zu einem Kernbaustein vieler Rundreisen.

Für deutsche Besucher ist bemerkenswert, wie stark Nachhaltigkeit und Naturschutz vor Ort betont werden. Costa Rica hat seine Armee bereits 1948 abgeschafft und investiert seither überdurchschnittlich viel in Bildung und Umweltschutz. Medien wie die „Süddeutsche Zeitung“ und „Die Zeit“ heben im Kontext Costa Ricas immer wieder hervor, dass inzwischen mehr als ein Viertel der Landesfläche unter Schutz steht – der Arenal-Vulkan und sein Nationalpark sind Teil dieses Systems.

Architektur, Naturkulisse und besondere Merkmale

Der Arenal-Vulkan ist kein Bauwerk im klassischen Sinne, aber seine Form wirkt, als sei sie von einem Architekten entworfen worden. Der Kegel erhebt sich auf etwa 1.633 bis 1.670 Meter Höhe (je nach Messmethode; Angaben unter anderem von OVSICORI-UNA und dem Global Volcanism Program). Damit ist er zwar deutlich niedriger als der Mont Blanc in den Alpen, aber in der Landschaft Costa Ricas wirkt er durch seine freistehende Form sehr dominant.

Das Landschaftsbild rund um den Volcan Arenal ist durch mehrere Elemente geprägt:

  • Der Kegelvulkan selbst: Ein nahezu symmetrischer Stratovulkan, dessen Nordwestflanke durch die Eruption von 1968 stark gezeichnet ist. Die Südostseite hingegen wirkt glatter und wird auf vielen Postkartenmotiven gezeigt.
  • Der Arenal-Nationalpark: Der Parque Nacional Volcán Arenal schützt die vulkanische Landschaft und Teile des Regen- und Nebelwaldes. Der Nationalparkdienst SINAC weist auf mehrere Wanderwege hin, die durch erkaltete Lavafelder und sekundären Wald führen.
  • Der Arenal-See: Der künstlich aufgestaute Lago Arenal ist mit gut 80 km² der größte See des Landes. Gerade bei Sonnenuntergang bietet der Blick vom Westufer in Richtung Vulkan eine besonders eindrucksvolle Kulisse.
  • Thermalquellen: Durch die vulkanische Aktivität wird im Untergrund Wasser erhitzt. Zahlreiche Thermalbäder und Resorts nutzen diese Quellen; Medien wie National Geographic Deutschland beschreiben sie als wichtiges Element der Wellness- und Ökotourismusangebote der Region.

Das Zusammenspiel dieser Elemente erzeugt eine fast szenische „Architektur“ aus Natur: vom dunklen Lavakiesel am Boden über die satten Grüntöne des Regenwaldes bis zur oft nebelverhangenen Spitze des Arenal. Fotografen und Reisejournalisten, unter anderem in GEO und Merian, betonen, dass sich die Silhouette des Vulkans im Laufe eines Tages ständig verändert – mal liegt der Gipfel offen, mal verschwindet er komplett in den Wolken.

Aus naturschutzfachlicher Sicht ist die Region ein Hotspot der Biodiversität. Der Nationalpark Arenal grenzt an weitere Schutzgebiete wie den Parque Nacional Volcán Tenorio und das Schutzgebiet Monteverde. Die Deutsche Welle berichtet in mehreren Beiträgen über Costa Rica, dass hier zahlreiche Vogelarten, darunter Tukane und Papageien, sowie Säuger wie Nasenbären, Faultiere und verschiedene Affenarten leben. In den Wäldern um den Arenal finden sich auch viele endemische Pflanzenarten und ein beeindruckender Reichtum an Epiphyten (Aufsitzerpflanzen) wie Bromelien und Orchideen.

Ein besonderer Aspekt: Der Arenal-See ist auch ein wichtiges Standbein der Energiewende Costa Ricas. Nach Angaben der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft ICE (Instituto Costarricense de Electricidad) liefert das Wasserkraftwerk am Arenal-See einen beträchtlichen Anteil des Stroms im Land. In Verbindung mit Geothermie und anderen erneuerbaren Quellen schafft Costa Rica es regelmäßig, fast seinen gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energien zu decken – ein Punkt, den auch deutsche Medien wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hervorheben.

Arenal-Vulkan besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Für eine Reise zum Arenal-Vulkan aus Deutschland lohnt es sich, einige praktische Aspekte vorab zu kennen. Costa Rica ist ein Fernreiseziel, das sich gut mit einer Rundreise kombinieren lässt – etwa mit den Nebelwäldern von Monteverde, dem Nationalpark Manuel Antonio an der Pazifikküste oder der Halbinsel Nicoya.

  • Lage und Anreise: Der Arenal-Vulkan liegt in der Provinz Alajuela im Norden Costa Ricas, nahe der Kleinstadt La Fortuna. Von Deutschland aus führen die meisten Routen per Flug nach San José (Flughafen Juan Santamaría, SJO) oder Liberia (Daniel Oduber Quirós, LIR). Direkte Linienflüge aus Deutschland können saisonal angeboten werden; meist erfolgen Verbindungen mit Umstieg, etwa über Madrid, Amsterdam, Paris oder US-Drehkreuze. Die Flugzeit beträgt je nach Route meist 12 bis 15 Stunden, hinzu kommen Umsteigezeiten. Von San José nach La Fortuna sind es auf der Straße rund 130 bis 150 km, je nach gewählter Route. Mit dem Mietwagen oder Shuttlebus dauert die Fahrt in der Regel etwa 3 bis 4 Stunden. Öffentliche Busse verbinden San José und Alajuela mit La Fortuna, erfordern aber mitunter Umstiege und mehr Reisezeit.
  • Fortbewegung vor Ort: Viele deutsche Reisende mieten in Costa Rica ein Auto, häufig einen Geländewagen oder Crossover, da einige Straßen außerhalb der Hauptachsen Schlaglöcher oder Schotterpassagen aufweisen können. Medien wie der ADAC empfehlen, auf ausreichende Versicherung und seriöse Vermieter zu achten. Alternativ sind organisierte Transfers, Tagestouren und lokale Shuttles rund um La Fortuna gut etabliert.
  • Öffnungszeiten: Der offizielle Arenal-Nationalpark hat tägliche Öffnungszeiten, die je nach Saison leicht variieren können. Typisch sind Tagesöffnungszeiten etwa vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag. SINAC empfiehlt, die jeweils aktuellen Zeiten kurz vor dem Besuch auf den offiziellen Seiten des Nationalparks oder bei örtlichen Informationszentren zu prüfen, da sich Regelungen ändern können.
  • Eintritt: Für den Parque Nacional Volcán Arenal wird eine Eintrittsgebühr erhoben, meist differenziert nach Inländern und ausländischen Besuchern. Beträge werden üblicherweise in US-Dollar oder in der Landeswährung Colón ausgewiesen und können sich ändern. Wer zusätzlich private Schutzgebiete, Hängebrückenparks oder Thermalbäder besuchen möchte, sollte jeweils eigene Eintrittspreise einkalkulieren. Es empfiehlt sich, aktuelle Preise auf den Webseiten der Betreiber oder bei seriösen Reiseveranstaltern zu prüfen; ungefähre Richtwerte liegen häufig in der Größenordnung einiger Dutzend Euro pro Person für Tagesaktivitäten.
  • Beste Reisezeit: Costa Rica liegt in den Tropen. Statt vier Jahreszeiten gibt es eine Trocken- und eine Regenzeit. Für die Arenal-Region geben mehrere Quellen, darunter das costaricanische Wetterinstitut IMN und Reiseverlage wie Marco Polo, als vergleichsweise trockenere Monate oft Dezember bis April an. Allerdings bleibt die Region auch in dieser Zeit feucht und wolkenreich. Wer Wert auf gute Sicht auf den Vulkangipfel legt, hat in frühen Morgenstunden generell die besten Chancen, unabhängig von der Jahreszeit. In der sogenannten „grünen Saison“ (Grob: Mai bis November) ist der Regen häufiger, dafür ist die Vegetation besonders üppig und es sind weniger Besucher unterwegs.
  • Klima und Kleidung: In La Fortuna liegen die Temperaturen meist zwischen 20 und 30 °C. Aufgrund der Luftfeuchtigkeit fühlt es sich oft wärmer an. Leichte, atmungsaktive Kleidung, Regenschutz (Poncho oder leichte Regenjacke) und gute Wanderschuhe sind empfehlenswert. Für höhere Lagen oder nächtliche Touren kann eine dünne Fleecejacke sinnvoll sein.
  • Gesundheit und Sicherheit: Costa Rica gilt im lateinamerikanischen Vergleich als relativ sicheres Reiseland. Dennoch raten das Auswärtige Amt und deutsche Reiseversicherer dazu, auf übliche Vorsicht bei Wertsachen zu achten. Für medizinische Versorgung ist eine Auslandskrankenversicherung ratsam, da Costa Rica außerhalb Europas liegt. Aktuelle Impfempfehlungen und Hinweise zu tropischen Krankheiten sollten vor der Reise beim Hausarzt oder einem Tropeninstitut besprochen werden. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.
  • Einreisebestimmungen: Für deutsche Staatsangehörige reicht für touristische Kurzaufenthalte in Costa Rica in der Regel der Reisepass, der noch mehrere Monate über das Reiseende hinaus gültig sein sollte. Visabestimmungen, maximale Aufenthaltsdauer und mögliche Nachweispflichten (Rückflugticket, finanzielle Mittel) können sich ändern. Deshalb ist es wichtig, die tagesaktuellen Informationen auf auswaertiges-amt.de sowie auf den Seiten der costa-ricanischen Botschaft zu konsultieren.
  • Zeitverschiebung: Costa Rica verwendet in der Regel keine Sommerzeit und liegt etwa 7 Stunden (während der deutschen Sommerzeit) beziehungsweise 8 Stunden (während der deutschen Winterzeit) hinter Mitteleuropa. Das bedeutet: Wenn es in Deutschland 18:00 Uhr ist, ist es in Costa Rica meist etwa 10:00 oder 11:00 Uhr.
  • Sprache: Amtssprache ist Spanisch. In touristischen Zentren wie La Fortuna wird in vielen Hotels, Touranbietern und Restaurants Englisch gesprochen. Deutsch hingegen ist selten, vereinzelt trifft man auf deutschsprachige Reiseleiter oder ausgewanderte Europäer. Für Reisende ist es hilfreich, einige spanische Grundbegriffe zu kennen, wird aber nicht zwingend vorausgesetzt.
  • Zahlung und Trinkgeld: Offizielle Währung ist der Costa-Rica-Colón (CRC), in touristischen Regionen werden aber auch US-Dollar sehr häufig akzeptiert. Kartenzahlung (Visa, Mastercard) ist weit verbreitet, insbesondere in Hotels, Restaurants und größeren Geschäften. EC-/Girocard nach deutschem Standard kann außerhalb Europas eingeschränkt funktionieren; eine Kreditkarte ist praktisch unverzichtbar. Mobile Payment über Anbieter wie Apple Pay oder Google Pay wird zunehmend verbreitet, ist aber noch nicht flächendeckend verfügbar. Trinkgeld ist in Costa Rica kein Muss wie in Nordamerika, wird aber geschätzt: In Restaurants sind 10 % Servicegebühr oft bereits im Preis enthalten; darüber hinausgehendes Trinkgeld ist freiwillig. Für Guides, Touren und Fahrer sind etwa 5 bis 10 % oder ein kleiner Betrag in bar üblich, je nach Zufriedenheit.
  • Sicherheit am Vulkan: Offizielle Stellen wie SINAC und OVSICORI weisen darauf hin, dass bestimmte Zonen rund um den Krater aus Sicherheitsgründen dauerhaft gesperrt sind. Es ist wichtig, die markierten Wege im Nationalpark nicht zu verlassen und Warnschilder ernst zu nehmen. Geführte Touren bieten zusätzliche Sicherheit, insbesondere bei nächtlichen Wanderungen oder in abgelegeneren Gebieten.
  • Fotografie und Drohnen: Fotografieren ist in den meisten Bereichen rund um den Arenal-Vulkan erlaubt, persönliche Privatsphäre und Naturschutzgebote sollten respektiert werden. Der Einsatz von Drohnen ist in Nationalparks häufig reguliert oder genehmigungspflichtig. Wer Luftaufnahmen plant, sollte sich im Voraus bei den Parkbehörden oder seriösen Touranbietern über die geltenden Bestimmungen informieren.

Warum Volcan Arenal auf jede La-Fortuna-Reise gehört

Der Arenal-Vulkan ist weit mehr als nur ein Fotomotiv. Er ist ein Erlebnisraum, in dem Natur, Abenteuer und Entspannung zusammenkommen. Reiseführer wie National Geographic Traveler und Merian beschreiben die Region als eine Art Outdoor-Spielplatz für Erwachsene – aber auch für Familien mit Kindern.

Typische Aktivitäten rund um den Volcan Arenal sind:

  • Wandern im Nationalpark: Gut ausgeschilderte Trails führen durch Lavafelder vergangener Eruptionen, Sekundärwald und zu Aussichtspunkten mit Blick auf den Vulkan und den See. Einige Wege sind auch für weniger geübte Wanderer geeignet.
  • Hängebrücken und Canopy-Touren: Private Naturparks mit langen Hängebrücken ermöglichen Perspektiven hoch oben im Kronendach des Regenwaldes. ZIP-Line- und Canopy-Touren bieten Adrenalinkicks mit Blick auf den Vulkan.
  • Thermalquellen: Nach einer Wanderung ist ein Bad in einem der zahlreichen Thermalpools besonders reizvoll. Es gibt einfache, naturnahe Thermalquellen ebenso wie luxuriöse Spa-Anlagen.
  • Wildlife-Beobachtung: Nachtwalks, Vogelbeobachtungen und geführte Touren in den Regenwald lassen die Tierwelt Costa Ricas erlebbar werden – von Fröschen und Insekten bis zu Faultieren und Tukane.
  • Wassersport am Arenal-See: Der See eignet sich für Kajak, Stand-up-Paddling oder Windsurfen. An klaren Tagen spiegelt sich der Vulkan im Wasser, was eindrucksvolle Fotomotive liefert.

Für deutschsprachige Reisende bietet der Volcan Arenal auch einen Einblick in die Art, wie Costa Rica Tourismus und Naturschutz miteinander verbindet. Viele Lodges und Touranbieter betonen Nachhaltigkeit, engagieren sich in Wiederaufforstungsprojekten oder unterstützen lokale Gemeinden. Institutionen wie das costa-ricanische Tourismusinstitut ICT vergeben ein Nachhaltigkeitssiegel (CST), das umwelt- und sozialverträgliche Angebote kennzeichnet – ein Punkt, den auch der Deutsche Naturschutzring und NGO-Berichte positiv hervorheben.

Besonders beliebt ist die Kombination aus aktiven Erlebnissen am Tag und entspanntem Ausklang in einer der Hot-Springs-Anlagen am Abend. Während die Zikaden im Regenwald zirpen und der Himmel über dem Vulkan sich verdunkelt, lassen sich viele Gäste im warmen Wasser treiben – ein Bild, das in vielen Reiseberichten von GEO, ADAC Reisemagazin oder „Süddeutsche Zeitung“-Reisebeilagen immer wieder auftaucht.

Wer die Region intensiver erleben möchte, plant mindestens zwei bis drei Übernachtungen in La Fortuna ein. So bleibt genug Zeit für verschiedene Aktivitäten und die Chance, den Vulkan an einem der Tage mit freier Sicht zu erleben. Gerade in der Regenzeit kann der Gipfel oft stundenlang in Wolken gehüllt sein; Geduld wird jedoch häufig mit beeindruckenden Momenten belohnt, wenn sich die Wolkendecke plötzlich öffnet.

Arenal-Vulkan in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken hat der Arenal-Vulkan längst Kultstatus. Reiseinspirationen auf Instagram, YouTube-Vlogs von Rucksackreisenden, TikTok-Clips von heißen Quellen und Drohnenaufnahmen (wo erlaubt) tragen dazu bei, dass die Region für ein junges, digital-affines Publikum besonders sichtbar ist. Hashtags wie #ArenalVolcano, #VolcanArenal oder #LaFortunaCostaRica sammeln hunderttausende Beiträge und verdeutlichen, wie stark das Naturwahrzeichen emotional aufgeladen ist.

Häufige Fragen zu Arenal-Vulkan

Wo genau liegt der Arenal-Vulkan?

Der Arenal-Vulkan befindet sich im Norden Costa Ricas in der Provinz Alajuela, nahe der Kleinstadt La Fortuna. Von der Hauptstadt San José sind es je nach Route rund 130 bis 150 km, die mit dem Auto oder Shuttlebus in etwa 3 bis 4 Stunden zurückgelegt werden können.

Ist der Volcan Arenal noch aktiv?

Vulkanologische Institute wie OVSICORI-UNA und das Global Volcanism Program stufen den Volcan Arenal als aktiven Vulkan ein, der sich seit etwa 2010 in einer eher ruhigen Phase befindet. Sichtbare Lavaaustritte oder größere Ascheeruptionen wie in den Jahrzehnten nach 1968 werden derzeit nicht verzeichnet, dennoch überwachen Fachbehörden den Vulkan kontinuierlich.

Kann man bis zum Kraterrand des Arenal-Vulkans wandern?

Direkte Aufstiege bis zum Kraterrand sind aus Sicherheits- und Naturschutzgründen nicht erlaubt. Besucher können auf markierten Wegen im Arenal-Nationalpark zu Aussichtspunkten wandern, von denen aus der Vulkan und die Lavafelder gut zu sehen sind. Geführte Touren helfen, sichere und landschaftlich besonders reizvolle Routen zu wählen.

Wann ist die beste Reisezeit für La Fortuna und den Arenal?

Als vergleichsweise trockenere Monate gelten häufig Dezember bis April, wobei es auch dann zu Regen und Wolken kommen kann. In der „grünen Saison“ von etwa Mai bis November ist es feuchter, dafür sind die Landschaften besonders grün und es sind tendenziell weniger Touristen unterwegs. Unabhängig von der Jahreszeit sind die frühen Morgenstunden oft die beste Zeit für freie Sicht auf den Gipfel.

Wie plane ich den Besuch aus Deutschland am besten?

Die meisten Reisenden fliegen von Deutschland mit ein oder zwei Umstiegen nach San José oder Liberia und reisen von dort per Mietwagen, Shuttle oder Bus nach La Fortuna. Für eine entspannte Planung empfehlen sich mindestens zwei bis drei Übernachtungen in der Region, um unterschiedliche Aktivitäten zu kombinieren und die Chancen auf gute Sicht auf den Arenal-Vulkan zu erhöhen. Deutsche Staatsbürger sollten vorab die Einreise- und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.

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