Arena von Verona, Reise

Arena von Verona: Römisches Juwel und Opernbühne unter freiem Himmel

20.05.2026 - 01:52:55 | ad-hoc-news.de

Die Arena von Verona, lokal Arena di Verona genannt, ist ein römisches Amphitheater und weltberühmter Opernspielort in Verona, Italien – warum dieser Ort deutsche Reisende seit Jahrzehnten in seinen Bann zieht.

Arena von Verona, Reise, Kultur
Arena von Verona, Reise, Kultur

Wenn sich über der Arena von Verona die Dämmerung senkt und tausende kleine Lichter auf den Steintribünen aufflammen, verwandelt sich die Arena di Verona (wörtlich „Arena von Verona“) in eine der eindrucksvollsten Bühnen der Welt. Zwischen römischen Mauern, die seit fast zwei Jahrtausenden Stürme, Kriege und Erdbeben überstanden haben, verschmelzen Geschichte und Gegenwart zu einem Gänsehautmoment, der Jahr für Jahr auch viele Besucherinnen und Besucher aus Deutschland anzieht.

Arena von Verona: Das ikonische Wahrzeichen von Verona

Die Arena von Verona ist das Wahrzeichen der norditalienischen Stadt Verona und eines der am besten erhaltenen römischen Amphitheater überhaupt. Sie steht wenige Schritte von der Piazza Brà entfernt, mitten im historischen Zentrum, und prägt mit ihrem gewaltigen ovalen Baukörper das Stadtbild. Während das Kolosseum in Rom als größtes antikes Amphitheater gilt, wird die Arena von Verona von Fachmedien wie „National Geographic Deutschland" und „GEO Saison" regelmäßig als das vielleicht atmosphärischste noch genutzte antike Theater Europas beschrieben.

Laut der offiziellen Tourismusorganisation „Fondazione Arena di Verona" und der Region Venetien wurde die Arena ursprünglich für öffentliche Spiele, Gladiatorenkämpfe und Spektakel der römischen Kaiserzeit erbaut. Heute ist sie vor allem für etwas völlig anderes berühmt: als Opern-Hochburg unter freiem Himmel. Die jährlichen Opernfestspiele in der Arena di Verona zählen nach Recherchen von „Deutsche Welle" und „ADAC Reisemagazin" zu den größten Open-Air-Opernfestivals weltweit und ziehen jedes Jahr Hunderttausende Zuschauer an.

Für deutsche Reisende ist die Arena von Verona gleich in mehrfacher Hinsicht attraktiv: Sie verbindet eine gut erreichbare Lage im Norden Italiens mit einem hohen Maß an historischer Authentizität und einem Kulturerlebnis, das sich mit bekannten deutschen Opernorten wie Bayreuth oder der Semperoper in Dresden nur schwer vergleichen lässt. Hier spielt sich die große Oper nicht im gedämpften Licht eines Saals ab, sondern unter Sternenhimmel, umgeben von römischem Stein.

Geschichte und Bedeutung von Arena di Verona

Historiker datieren den Bau der Arena di Verona überwiegend in das 1. Jahrhundert nach Christus, also in die Zeit der frühen Kaiserzeit. Fachpublikationen wie das „Fachportal der italienischen Denkmalpflege" und Überblicksdarstellungen in anerkannten Reiseführern berichten übereinstimmend, dass das Amphitheater noch vor vielen anderen großen römischen Arenen entstanden ist. Die Dimensionen und der gute Erhaltungszustand haben es zu einem Schlüsselbeispiel römischer Ingenieurskunst gemacht.

Ursprünglich war die Arena Teil der römischen Stadt Verona, die damals an einer wichtigen Verkehrs- und Handelsachse im Norden Italiens lag. Die römische Bezeichnung als Arena verweist direkt auf den mit Sand bedeckten Boden („harena" im Lateinischen), der Blut und Spuren der Kämpfe aufnehmen sollte. Dort, wo heute Tenöre Arien singen, standen zur Kaiserzeit Gladiatoren und exotische Tiere im Mittelpunkt der Unterhaltung.

Mit dem Untergang des Weströmischen Reiches verlor die Arena ihre ursprüngliche Funktion. Laut Dokumenten, die von der Stadt Verona und kulturhistorischen Publikationen zitiert werden, diente das Bauwerk über Jahrhunderte hinweg unterschiedlichen Zwecken: als Steinbruch, als Zufluchtsort, als Marktplatz und als Versammlungsstätte. Ein besonders einschneidendes Ereignis ereignete sich im Mittelalter: Ein starkes Erdbeben im Jahr 1117 beschädigte Teile der äußeren Ringmauer erheblich. Die heute so markante, freistehende Bogenfront an der Piazza Brà ist ein Rest dieses einst vollständigen äußeren Rings.

Ab der Renaissance setzte ein langsamer Wandel ein. Zeitgenössische Quellen zeigen, dass die humanistische Wiederentdeckung der Antike in Italien dazu führte, dass das Amphitheater nicht mehr als Steinquelle, sondern als erhaltenswertes Monument betrachtet wurde. Die Stadt begann, Schutzmaßnahmen zu ergreifen und bauliche Ergänzungen vorzunehmen, um die Struktur zu stabilisieren. Damit gehört die Arena di Verona zu den frühesten Beispielen bewussten Denkmalschutzes in Europa.

Eine neue Epoche begann im 19. Jahrhundert. Die beginnende Begeisterung für große Spektakel und für die Romantik der Antike führte dazu, dass die Arena wieder verstärkt für öffentliche Veranstaltungen genutzt wurde. Historische Aufzeichnungen der Stadt Verona belegen Theateraufführungen, Feste und später auch musikalische Veranstaltungen. Den entscheidenden Schritt hin zur weltbekannten Opernbühne markiert jedoch das Jahr 1913: Zum 100. Geburtstag des Komponisten Giuseppe Verdi wurde seine Oper „Aida" erstmals in der Arena aufgeführt. Übereinstimmend berichten unter anderem „Deutsche Welle" und italienische Kulturinstitutionen davon, dass dieses Ereignis den Grundstein für die inzwischen traditionellen Opernfestspiele legte.

Seitdem ist die Arena di Verona nicht mehr nur antikes Denkmal, sondern doppelt bedeutsam: als römisches Monument und als lebendiger Kulturort. Diese Verbindung aus Geschichte und aktueller Nutzung macht sie für viele Experten zu einem einzigartigen Beispiel nachhaltiger Denkmalnutzung. Während deutliche Spuren der Zeit sichtbar bleiben, sorgt der kontinuierliche Betrieb dafür, dass das Bauwerk gepflegt, überwacht und restauriert wird.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch gehört die Arena von Verona zu den typischen elliptischen Amphitheatern der römischen Kaiserzeit. Fachliteratur und die offizielle Denkmalbeschreibung betonen, dass die Anlage auf einem ovalen Grundriss basiert, der eine gute Sicht von nahezu allen Plätzen garantiert. Im Inneren erhebt sich die Zuschauertribüne in mehreren Stufen nach oben und schafft Platz für Besucher über einem zentralen, sandbedeckten Arenaboden.

Für deutsche Besucher ist oft besonders beeindruckend, wie fein das römische Konstruktionswissen in der Arena ablesbar bleibt. Die Anlage nutzt eine raffinierte Kombination aus massiven Mauern, Gewölben und Treppen, um den Menschenstrom zu leiten. Experten der italienischen Denkmalpflege und Kunsthistoriker, die beispielsweise in Berichten von „National Geographic" zitiert werden, weisen regelmäßig darauf hin, dass die römischen Baumeister bereits Prinzipien verwendet haben, die modernen Stadionbauten ähneln: separate Zu- und Abgänge, Ringkorridore und Zirkulationsebenen, um Zuschauerströme effizient zu steuern.

Die Fassade der Arena bestand ursprünglich aus hellen Kalksteinblöcken aus der Umgebung von Verona. Durch Witterung, Erdbeben und Wiederverwendung von Steinen in der Vergangenheit ist ein Teil der äußeren Hülle verloren gegangen, doch das innere Oval und große Teile der ursprünglichen Struktur stehen noch. Insbesondere die noch erhaltene Arkadenfront an der Piazza Brà vermittelt einen Eindruck von der einstigen Monumentalität. Der hell-beige Stein bekommt im Licht der tiefstehenden Sonne eine warme, rötliche Färbung, die in Kombination mit den weichen Linien der Bögen ein besonders fotogenes Motiv ergibt.

Im Inneren hat sich die Arena mit der Zeit verändert. Um moderne Sicherheitsstandards zu erfüllen und die Bühne für Opernaufführungen zu installieren, wurden Technikeinbauten, Bestuhlungen und temporäre Strukturen integriert. Die Denkmalbehörden achten dabei nach eigener Darstellung sorgfältig darauf, dass die Eingriffe reversibel bleiben und das historische Mauerwerk so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Für Besucher ergibt sich so ein spannender Kontrast: Sie sitzen auf Steinstufen, die aus römischer Zeit stammen, und blicken auf moderne Licht- und Bühnentechnik.

Akustisch bietet die Arena di Verona besondere Bedingungen. Obwohl sie ursprünglich nicht für Opern konstruiert wurde, nutzen Dirigenten und Sänger die natürliche Verstärkung durch die Form des Ovals. Kulturjournalisten italienischer und deutscher Medien heben immer wieder hervor, dass Gesang und Orchesterklang sich in der Arena auf eine eigene Weise entfalten: nicht so kontrolliert wie im modernen Opernhaus, dafür aber in einer körperlich spürbaren, offenen Klangwolke, die den gesamten Raum erfasst. Dies trägt wesentlich zur Faszination bei, gerade bei groß besetzten Opern wie Verdis „Aida" oder „Nabucco".

Besondere Aufmerksamkeit gilt in den letzten Jahren den Restaurierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Die Betreiber und die Stadt Verona informieren darüber, dass in regelmäßigen Abständen Reinigungs-, Sicherungs- und Stabilitätsarbeiten durchgeführt werden. Diese Maßnahmen sollen das historische Mauerwerk vor Erosion, Umweltbelastungen und dem großen Besucherandrang schützen. Medienberichte aus Italien und Europa betonen, dass es sich dabei um eine Balance handelt: Die Arena soll weiterhin intensiv genutzt werden, gleichzeitig aber auch kommenden Generationen als Kulturschatz erhalten bleiben.

Arena von Verona besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Für Reisende aus Deutschland ist die Arena von Verona ein vergleichsweise leicht erreichbares Ziel. Verona liegt in Norditalien in der Region Venetien, zwischen Mailand und Venedig, unweit des Gardasees. Die Stadt ist gut an das italienische Verkehrsnetz angeschlossen und bietet eine Mischung aus historischem Flair und moderner Infrastruktur.

  • Lage und Anreise aus Deutschland
    Verona verfügt mit dem Flughafen Verona Villafranca (Valerio Catullo) über einen internationalen Airport. Je nach Saison und Flugplan gibt es Direktverbindungen oder Umsteigeverbindungen aus Deutschland, häufig über Drehkreuze wie München, Frankfurt oder Rom. Die Flugzeit von Frankfurt am Main nach Verona liegt in der Regel bei rund 1,5 Stunden, von München aus ist man in ähnlicher Zeit in der Region. Reisende sollten aktuelle Flugverbindungen bei Airlines oder Reiseportalen prüfen, da sich Angebote saisonal ändern können.
  • Anreise per Bahn
    Gerade aus Süddeutschland bietet sich die Anreise mit der Bahn an. Verbindungen führen beispielsweise über München und den Brennerpass oder über die Schweiz. Deutsche Bahn, ÖBB und Trenitalia bieten kombinierte Fahrten an, oft mit Umstieg in Innsbruck, Verona Porta Nuova oder Mailand. Die Fahrzeit von München nach Verona liegt je nach Verbindung etwa zwischen 6 und 8 Stunden. Wer aus Berlin, Hamburg oder dem Westen Deutschlands anreist, muss mit zusätzlichen Umstiegen und entsprechend längerer Reisezeit rechnen.
  • Anreise mit dem Auto
    Mit dem Auto ist Verona über das österreichische und italienische Autobahnnetz erreichbar. Typische Routen führen über München, Innsbruck und den Brennerpass sowie die italienische Autobahn A22 Richtung Modena. Von der Ausfahrt Verona Sud ist es nur eine kurze Fahrt in die Innenstadt. In Italien sind Autobahnen mautpflichtig. Außerdem sollten Reisende auf Umweltzonen und Parkregelungen im Stadtzentrum achten. Für viele Besucher empfiehlt sich ein Hotel mit Parkplatz oder die Nutzung öffentlicher Parkhäuser etwas außerhalb der historischen Altstadt.
  • Öffnungszeiten der Arena von Verona
    Die Arena kann tagsüber als Denkmal besichtigt werden, außerhalb der Vorstellungszeiten. Die genauen Öffnungszeiten variieren je nach Saison, Veranstaltungen und Wetter. Offizielle Stellen weisen darauf hin, dass Öffnungszeiten und Zugang bei Proben oder am Tag von Aufführungen eingeschränkt sein können. Es empfiehlt sich daher, kurz vor dem geplanten Besuch die aktuellen Informationen direkt auf der offiziellen Website der Arena von Verona oder beim Tourismusbüro von Verona zu prüfen.
  • Eintritt und Tickets
    Für die Tagesbesichtigung der Arena von Verona wird in der Regel ein Eintrittspreis erhoben, der sich nach Alter, eventuellen Ermäßigungen und Kombitickets (z. B. mit anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt) richten kann. Für Opernaufführungen und Konzerte gelten gesonderte Preise, die nach Platzkategorie stark variieren – von relativ günstigen Plätzen auf den oberen Steinstufen bis zu höherpreisigen Sitzplätzen im Innenraum. Da Preise und Kategorien regelmäßig angepasst werden, raten die offiziellen Stellen und etablierte Reiseführer, Tickets nur über die offiziellen Verkaufsstellen der Fondazione Arena di Verona oder autorisierte Partner zu erwerben und dort die aktuellen Konditionen einzusehen.
  • Beste Reisezeit
    Die Opernfestspiele in der Arena finden in den warmen Monaten statt, meist zwischen späten Frühling und Spätsommer. Für den reinen Besuch als Denkmal ist Verona ganzjährig interessant, doch Frühjahr und Herbst gelten vielen Reisenden als besonders angenehm: Die Temperaturen sind milder als im Hochsommer, und das Besucheraufkommen ist oft etwas geringer. Wer eine Opernaufführung erleben möchte, sollte bedenken, dass die Vorstellungen unter freiem Himmel meist abends beginnen und bis in die Nacht dauern. Selbst im Sommer kann es nachts auf den Steinstufen etwas frisch werden, weshalb leichte Jacken oder Tücher empfohlen werden.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld
    In Verona wird Italienisch gesprochen. In touristisch geprägten Bereichen, in Hotels, Restaurants und an der Arena sind Englischkenntnisse weit verbreitet, teilweise auch Deutsch, insbesondere bei Dienstleistern, die regelmäßig mit Gästen aus dem deutschsprachigen Raum arbeiten. Bezahlt wird in Italien mit Euro (€). Kartenzahlung ist in Verona in den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften üblich, jedoch kann es vereinzelt vorkommen, dass kleinere Betriebe Bargeld bevorzugen. Es empfiehlt sich, etwas Bargeld mitzuführen. Trinkgeld ist in Italien meist eine freiwillige Wertschätzung: In Restaurants wird ein kleines Trinkgeld von etwa 5–10 % des Rechnungsbetrags geschätzt, sofern kein „coperto" (Gedeckgebühr) oder Service bereits ausgewiesen ist. Im Taxi rundet man den Betrag auf, im Café ist das Zurücklassen von Kleingeld üblich.
  • Kleiderordnung und Verhalten bei Opernaufführungen
    Eine strenge Kleiderordnung wie in manchen traditionellen Opernhäusern gibt es in der Arena di Verona nicht, dennoch kleiden sich viele Besucher zur Abendvorstellung etwas eleganter als tagsüber. Sommerliche, aber gepflegte Kleidung ist weit verbreitet. Da die Steinstufen hart sind, bringen viele Gäste Sitzkissen oder kaufen vor Ort Polster. Während der Aufführung wird darum gebeten, nicht zu fotografieren oder zu filmen, um andere Besucher nicht zu stören und Rechte zu wahren. Mobiltelefone sollten stumm geschaltet werden.
  • Fotografie bei Tagesbesuch
    Bei der regulären Besichtigung der Arena ist das Fotografieren für private Zwecke in der Regel erlaubt. Professionelle Aufnahmen oder der Einsatz von Stativen und umfangreicher Ausrüstung können genehmigungspflichtig sein. Reisende sollten Hinweise vor Ort beachten und im Zweifel beim Aufsichtspersonal nachfragen.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheitsvorsorge
    Italien gehört zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum. Für deutsche Staatsbürger genügt in der Regel ein gültiger Personalausweis oder Reisepass zur Einreise. Dennoch sollten Reisende vor jedem Aufenthalt die aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen, da sich Bestimmungen ändern können. Für medizinische Notfälle ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. die entsprechende Bescheinigung der deutschen Krankenkasse hilfreich. Zusätzlich kann eine private Auslandskrankenversicherung sinnvoll sein, um etwaige Zusatzkosten abzudecken.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Verona liegt wie der Großteil Italiens in der gleichen Zeitzone wie Deutschland (Mitteleuropäische Zeit, MEZ, und Mitteleuropäische Sommerzeit, MESZ). Eine Zeitverschiebung gibt es daher im Alltag für Reisende aus Deutschland nicht. Lediglich bei der Planung von An- und Abreisezeiten, insbesondere mit Flug oder Bahn, sollten Reisende beachten, dass Angaben in der jeweiligen Ortszeit gemacht werden.

Warum Arena di Verona auf jede Verona-Reise gehört

Die Arena di Verona ist weit mehr als ein antikes Steintheater. Für viele Besucher aus Deutschland ist sie der emotionale Höhepunkt einer Reise nach Verona, einer Stadt, die auch durch Shakespeares „Romeo und Julia" romantisch aufgeladen ist. Während der berühmte „Julia-Balkon" vor allem als Fotomotiv dient, wirkt die Arena als authentischer Gegenpol: Ein Monument, das jahrhundertelange Geschichte atmet und gleichzeitig intensiv genutzt wird.

Die Atmosphäre bei einem abendlichen Besuch ist schwer in Worte zu fassen. Wenn auf den Steinstufen Kerzen oder kleine Lichter angezündet werden, entwickelt die Arena eine fast magische Stimmung. Viele deutschsprachige Reiseführer empfehlen, mindestens einmal im Leben eine Oper in der Arena zu erleben, selbst wenn man sonst eher selten in die Oper geht. Die Kombination aus Sternenhimmel, leichter Sommerluft und monumental inszenierter Musik schafft Erinnerungen, die weit über die Reise hinaus nachwirken.

Doch auch tagsüber lohnt sich der Besuch. Wer die Arena außerhalb der Aufführungszeiten erkundet, kann über die Stufen hinaufsteigen, den Blick über das Oval schweifen lassen und die Proportionen in Ruhe auf sich wirken lassen. Von den höheren Rängen aus bietet sich eine gute Sicht auf Teile der Altstadt von Verona und die umliegenden Hügel, die die Stadt umrahmen. Für historisch Interessierte erschließt sich hier sehr plastisch, wie römische Architektur funktionierte und wie eng sie mit dem gesellschaftlichen Leben verbunden war.

In der direkten Umgebung der Arena warten weitere Sehenswürdigkeiten. Die Piazza Brà mit ihren Cafés und Restaurants lädt zum Verweilen ein, während die Via Mazzini als Einkaufsstraße Richtung Piazza delle Erbe führt. In wenigen Gehminuten erreicht man die römische Arena, mittelalterliche Plätze, elegante Palazzi und Kirchen. So lässt sich der Besuch der Arena unkompliziert in einen Stadtspaziergang integrieren, bei dem sich Verona als facettenreiche, lebendige Stadt präsentiert.

Für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum bietet die Arena außerdem eine angenehme Mischung aus Vertrautheit und Fremdheit. Einerseits ist vieles gut organisiert und touristisch erschlossen, andererseits spürt man ein starkes lokales Lebensgefühl. Italiens Esskultur, Sprache und die Offenheit vieler Gastgeber tragen dazu bei, dass sich Gäste schnell willkommen fühlen. Viele Hotels, Agenturen und Kulturveranstalter sind auf das deutschsprachige Publikum eingestellt – sei es durch mehrsprachige Informationen, deutschsprachige Führungen oder personalisierte Tipps.

Arena von Verona in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist die Arena von Verona längst eine feste Größe. Reisende teilen Eindrücke von den steinernen Rängen, kurze Videos von Arien unter Sternenhimmel und Stimmungsbilder von der Piazza Brà vor und nach den Aufführungen. Wer seine Reise plant, findet auf Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok unzählige Eindrücke – von ganz persönlichen Momentaufnahmen bis hin zu professionell produzierten Mitschnitten und Dokumentationen. Diese digitalen Einblicke ersetzen zwar nicht das Live-Erlebnis, können aber bei der Planung helfen und Vorfreude wecken.

Häufige Fragen zu Arena von Verona

Wo befindet sich die Arena von Verona genau?

Die Arena von Verona liegt im historischen Zentrum von Verona in der Region Venetien im Norden Italiens. Sie steht direkt an der Piazza Brà, einem der größten Plätze der Stadt, und ist von dort aus nicht zu übersehen. Vom Bahnhof Verona Porta Nuova erreicht man die Arena je nach Route in etwa 15 bis 20 Gehminuten oder in wenigen Minuten mit dem Bus oder Taxi.

Wie alt ist die Arena di Verona und wofür wurde sie ursprünglich genutzt?

Die Arena di Verona wurde in der römischen Kaiserzeit errichtet, nach derzeitigem Forschungsstand im 1. Jahrhundert nach Christus. Ursprünglich diente sie als Amphitheater für öffentliche Spiele, Gladiatorenkämpfe und andere Spektakel. Mit dem Ende des Römischen Reiches änderten sich Nutzung und Bedeutung, heute ist die Arena vor allem als Opern- und Veranstaltungsort berühmt.

Kann man die Arena von Verona auch ohne Opernaufführung besichtigen?

Ja, die Arena von Verona kann auch tagsüber unabhängig von Vorstellungen besichtigt werden. Dann haben Besucher die Möglichkeit, die Steinstufen hinaufzusteigen, den Blick auf das Innere und Teile der Stadt zu genießen und sich über die Geschichte des Bauwerks zu informieren. An Vorstellungstagen kann der Zugang aus organisatorischen Gründen eingeschränkt sein, weshalb ein Blick auf die offiziellen Hinweise vorab sinnvoll ist.

Was sollten Reisende aus Deutschland bei einem Besuch der Arena beachten?

Reisende sollten je nach Jahreszeit auf passende Kleidung achten: Im Sommer kann es tagsüber sehr warm werden, abends kann es auf den Steinstufen jedoch abkühlen. Für Opernvorstellungen sind Sitzkissen und eventuell eine leichte Jacke ratsam. Da die Aufführungen im Freien stattfinden, ist etwas Wetterflexibilität wichtig. Für die Anreise aus Deutschland empfehlen sich je nach Wohnort Direktflüge, Verbindungen mit der Bahn über den Brenner oder die Anreise mit dem Auto über österreichische und italienische Autobahnen. Ein gültiger Ausweis, eine europäische Krankenversicherungskarte und ein Blick auf die Einreisehinweise des Auswärtigen Amts sind sinnvoll.

Wann ist die beste Zeit, um die Arena di Verona zu erleben?

Opernliebhaber bevorzugen meist die Sommermonate, wenn die großen Festspiele stattfinden und die Wahrscheinlichkeit für laue Abende hoch ist. Wer es weniger voll mag und die Arena eher als historisches Denkmal erleben möchte, findet im Frühling und Herbst angenehme Bedingungen mit oft milderen Temperaturen und etwas weniger Andrang. In jedem Fall lohnt sich eine frühzeitige Planung, insbesondere wenn man ein bestimmtes Opernprogramm sehen oder eine bestimmte Platzkategorie buchen möchte.

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