Arashiyama Chikurin, Kyoto

Arashiyama Chikurin und die grünen Bambusgänge von Kyoto

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 08:34 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Arashiyama Chikurin führt durch hohe Bambushaine im Westen von Kyoto, vorbei an Tempeln, Schreinen und alten Kulturlandschaften Japans

Architektur-Render von Arashiyama-Bambuswald in Kyoto, Japan bei Tageslicht
Moderner Architektur-Render zeigt Silhouette von Arashiyama-Bambuswald in Kyoto Japan, klare Linien und neutrales Tageslicht, Illustration mit AI erstellt.

Arashiyama Chikurin liegt im Westen von Kyoto, wo ein Weg durch dicht stehende Bambushalme führt. Das Grün der Halme bildet eine schmale Landschaft aus Stämmen, Blättern und wechselndem Licht. Der Ort gehört zum Gebiet Sagano, das bereits im 8. Jahrhundert mit adeligen Landhäusern, Reisfeldern und Bambuswäldern verbunden war.

Arashiyama Chikurin zwischen Sagano und Kyoto

Der Bambusweg liegt im Stadtbezirk Ukyo am westlichen Rand Kyotos. Arashiyama bezeichnet das Gebiet südlich des Hozu-Flusses, während Sagano nördlich des Flusses liegt. Der Chikurin verbindet diese beiden Landschaftsräume über einen Weg, der an den Anlagen von Tenryu-ji und an der Villa Okochi Sanso vorbeiführt.

Die Umgebung bewahrt mehrere Orte aus der Kulturgeschichte Kyotos. Dazu gehören der Zen-Tempel Tenryu-ji, der Schrein Nonomiya und die Togetsukyo-Brücke über den Hozu-Fluss. Der Name Arashiyama Chikurin verweist auf die Bambushaine und den Weg durch das Gehölz. das Gebiet Sagano und Arashiyama liegt im westlichen Teil Kyotos und ist mit drei Bahnlinien erreichbar.

Arashiyama Chikurin als Raum aus Bambus

Die Halme stehen eng beieinander und ragen über den Weg hinaus. Ihre geraden Stämme bilden vertikale Linien, während die Blätter in unterschiedlichen Höhen ein geschlossenes Dach aus Grün formen. Zwischen den Stämmen erscheinen Abschnitte des Himmels, Mauern, Zäune und die Wege der angrenzenden Anlagen.

Der Bambus begleitet den Weg als geschlossenes Gehölz und als Material der Umgebung. In Sagano gibt es Geschäfte mit Gegenständen aus Bambus, darunter Körbe, Küchenutensilien und dekorative Arbeiten. Bambus ist damit im Chikurin nicht nur Pflanze, sondern auch Bestandteil der regionalen Handwerkskultur.

Arashiyama Chikurin wird durch seine lineare Wegführung erlebt. Der Weg verläuft zwischen Bambusstämmen, führt an der nördlichen Seite von Tenryu-ji vorbei und steigt in Richtung Okochi Sanso an. Eine weitere Verbindung führt zum Nonomiya-Schrein, dessen Geschichte mit der kaiserlichen Hofkultur und dem Ise-Schrein verbunden ist.

Arashiyama Chikurin und die Kulturlandschaft der Heian-Zeit

Im 8. Jahrhundert kamen Angehörige des Hofadels nach Sagano. Die Landschaft mit Reisfeldern und Bambus diente als Umgebung für Landhäuser, Spaziergänge und Bootsfahrten. Mehrere frühere Villen wurden in späteren Jahrhunderten zu Tempelanlagen.

Tenryu-ji entstand im 14. Jahrhundert unter Ashikaga Takauji. Der Tempel gehört zum Rinzai-Zen und ist mit der Erinnerung an Kaiser Go-Daigo verbunden. Seine Gartenanlage steht im Zusammenhang mit der Kulturlandschaft von Arashiyama und Sagano. der Weg durch den Bambushain liegt an der Westseite Kyotos und lässt sich von Saga-Arashiyama aus zu Fuß erreichen.

Nonomiya-jinja steht am Rand des Bambusweges. Der Schrein ist der Reinigung und dem Übergang gewidmet. In der Überlieferung des Hofes bereiteten sich dort Frauen aus der kaiserlichen Familie auf ihren Dienst am Ise Jingu vor. Heute gehört der Schrein als eigenständiger Ort zur Weglandschaft von Arashiyama.

Die Togetsukyo-Brücke liegt südlich des Bambusgebiets und überspannt den Hozu-Fluss. Sie verbindet die Uferlandschaft mit dem Stadtteil Arashiyama. Von dort führen Wege zu Tempeln, Geschäften und zum Fuß des Berges Arashiyama.

Arashiyama Chikurin besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Arashiyama Chikurin liegt im Westen von Kyoto. Die Anreise führt mit der JR-Sagano-Linie nach Saga-Arashiyama, mit der Hankyu-Linie nach Arashiyama oder mit der Keifuku-Linie nach Arashiyama.
  • Der Weg verläuft durch ein dichtes Bambelgehölz und verbindet Abschnitte an Tenryu-ji, Nonomiya-jinja und Okochi Sanso. Der Untergrund ist ein befestigter Fußweg.
  • Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

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Arashiyama Chikurin: häufige Fragen

Wo liegt Arashiyama Chikurin?

Arashiyama Chikurin liegt im westlichen Kyoto im Gebiet Sagano. Der Bambusweg befindet sich nahe Tenryu-ji, Nonomiya-jinja und der Togetsukyo-Brücke.

Was bietet ein Besuch?

Der Weg führt durch hohe Bambushaine und verbindet mehrere Kulturorte. In der Umgebung liegen Tempel, ein Schrein, eine historische Brücke und Gärten.

Was kennzeichnet den Ort?

Arashiyama Chikurin ist durch dicht stehende Bambushalme, befestigte Wege und die Verbindung von Naturraum und Hofgeschichte gekennzeichnet. Die Landschaft gehört zur westlichen Kulturlandschaft Kyotos.

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