Altstadt Krakau, Krakau

Altstadt Krakau: Warum Stare Miasto w Krakowie so verzaubert

05.06.2026 - 15:42:44 | ad-hoc-news.de

Die Altstadt Krakau, das Stare Miasto w Krakowie, gilt als eine der schönsten historischen Stadtlandschaften Europas. Was macht diesen Ort in Krakau, Polen, für Reisende aus Deutschland so besonders?

Altstadt Krakau, Krakau, Reise
Altstadt Krakau, Krakau, Reise

Zwischen Pferdekutschen, Kirchenglocken und Straßenmusikern öffnet sich in der Altstadt Krakau ein Panorama wie aus einem historischen Gemälde: Das Stare Miasto w Krakowie (auf Deutsch sinngemäß „Altstadt von Krakau“) ist einer der atmosphärisch dichtesten Altstadträume Europas und ein Paradebeispiel dafür, wie sich Geschichte, Architektur und lebendige Stadtkultur auf engstem Raum verdichten.

Altstadt Krakau: Das ikonische Wahrzeichen von Krakau

Die Altstadt Krakau, im Polnischen Stare Miasto w Krakowie, ist das historische Herz der Stadt und eines der bedeutendsten Stadtdenkmäler in Polen. Sie bildet das Zentrum einer ehemaligen Königsstadt, in der polnische Könige über Jahrhunderte lebten und regierten. Als kompakter, ringförmig von einem Grüngürtel umschlossener Stadtkern ist sie für Besucher sehr gut zu Fuß erschließbar und vermittelt auf engem Raum einen Eindruck von nahezu tausend Jahren polnischer und mittel­europäischer Geschichte.

Internationale Institutionen wie die UNESCO haben die Altstadt Krakau früh als kulturellen Schatz anerkannt und ihren außergewöhnlichen universellen Wert hervorgehoben. Fachmedien und Reiseverlage betonen immer wieder, dass der Marktplatz Rynek G?ówny zu den größten mittelalterlichen Platzanlagen Europas zählt und in seiner Geschlossenheit eine Seltenheit darstellt. In den umliegenden Straßenzügen reihen sich Renaissancepalais, Bürgerhäuser verschiedener Epochen, Klöster und Kirchen dicht aneinander.

Für Reisende aus Deutschland ist die Altstadt Krakau in besonderer Weise interessant, weil sie eine Brücke zwischen der Kultur Mitteleuropas, der Geschichte der polnischen Krone und der gemeinsamen, oft verflochtenen deutsch-polnischen Vergangenheit schlägt. Anders als in vielen vom Krieg stark zerstörten Altstädten blieb der mittelalterliche Grundriss hier weitgehend erhalten, was einen selten klaren Blick auf eine vormoderne europäische Stadtstruktur erlaubt.

Geschichte und Bedeutung von Stare Miasto w Krakowie

Die Anfänge der Stadt Krakau reichen bis ins Frühmittelalter zurück, doch die Gestalt der heutigen Altstadt geht wesentlich auf die planmäßige Stadtanlage des 13. Jahrhunderts zurück. Damals wurde die Stadt nach einem Raster mit rechtwinklig angeordneten Straßen und einem großen zentralen Marktplatz angelegt. Dieser Grundriss bildet bis heute das Rückgrat der Altstadt und ist im Straßenbild deutlich spürbar.

Im Laufe der Jahrhunderte war Krakau Residenzstadt der polnischen Könige und zeitweise Hauptstadt des Königreichs Polen. Auf dem nahe gelegenen Wawel-Hügel, der das südliche Ende des historischen Königsweges markiert, befanden sich Königsschloss und Kathedrale. Die Altstadt selbst war das wirtschaftliche, religiöse und kulturelle Zentrum: Hier lagen die wichtigsten Kirchen, die Kaufmannshäuser und die berühmte Jagiellonen-Universität, eine der ältesten Universitäten Europas.

Später wurde Krakau von verschiedenen Mächten beeinflusst, etwa durch die Teilungen Polens, als die Stadt zeitweise unter habsburgischer Herrschaft stand. In dieser Zeit wurden einige Befestigungsanlagen geschleift und durch den heutigen Grüngürtel, den Planty-Park, ersetzt. Der Park umschließt die Altstadt wie ein grünes Band und markiert in etwa den Verlauf der früheren mittelalterlichen Stadtmauer, von der nur noch wenige Elemente sichtbar sind, zum Beispiel das Barbakan, ein spätmittelalterliches Verteidigungswerk, sowie das Florianstor.

Im 20. Jahrhundert überstand die Altstadt Krakau die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs vergleichsweise glimpflich, was einen entscheidenden Grund dafür darstellt, dass heute so viele historische Gebäude im Original oder in historischer Substanz erhalten sind. In den Jahrzehnten danach wurde die Bedeutung der Altstadt für das kulturelle Erbe Polens zunehmend betont, und umfangreiche Restaurierungen sorgten dafür, dass Fassaden, Kirchen und Plätze wieder in neuem Glanz erscheinen.

Heute gilt Stare Miasto w Krakowie als Symbol für die kulturelle Kontinuität Polens und für den bewussten Umgang mit historischem Erbe in einer modernen Großstadt. Der Schutzstatus als Welterbe und als nationales Denkmal hat dazu beigetragen, dass großflächige Abrisse oder tiefgreifende Eingriffe in die historische Bausubstanz sehr begrenzt geblieben sind. Die Altstadt ist damit eine Art Freilicht-Bilderbuch der polnischen Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Die Altstadt Krakau ist ein dichtes Mosaik architektonischer Stilepochen. Die Grundstruktur vieler Gebäude stammt aus dem Mittelalter, während Fassaden und Innenräume im Lauf der Jahrhunderte im Stil der Renaissance, des Barock, des Klassizismus und späterer Epochen überformt wurden. Dieser Schichtenreichtum macht den besonderen Reiz des Stadtbildes aus.

Herzstück ist der große Marktplatz, der Rynek G?ówny. Er ist nahezu quadratisch, von stattlichen Bürgerhäusern umgeben und wird von mehreren architektonischen Solitären geprägt: Besonders ins Auge fällt die Tuchhalle (Sukiennice), ein langgestreckter Renaissancebau mit Arkaden, der an die Bedeutung Krakaus als Handelszentrum erinnert. Heute beherbergt sie Souvenirstände, Kunsthandwerk und im Obergeschoss eine bedeutende Galerie polnischer Kunst.

Dominant über dem Platz erhebt sich die Marienkirche (Bazylika Mariacka), eine gotische Backsteinkirche mit zwei unterschiedlich hohen Türmen. Zu jeder vollen Stunde ertönt vom höheren Turm das „Hejna?“, ein Trompetensignal, das abrupt abbricht und an eine Legende aus der Zeit der Tatarenangriffe erinnert. Im Inneren bewahrt die Kirche einen der bedeutendsten spätgotischen Schnitzaltäre Europas, der mit kunstvollen Figuren und dramatischer Szenendarstellung beeindruckt.

Ein anderes prägendes Bauwerk ist der Rathausturm, der als letzter Rest des historischen Rathauses erhalten blieb. Er verleiht dem Platz zusammen mit den Türmen der Marienkirche seine charakteristische Silhouette. Rund um den Rynek G?ówny reihen sich Häuser mit oft farbigen Fassaden, Erkern, dekorativen Portalen und Innenhöfen. Viele dieser Bauten wurden von Kaufleuten und Adelsfamilien errichtet und später umgebaut, sodass sie Elemente verschiedener Stile in sich vereinen.

Doch die Altstadt Krakau besteht nicht nur aus monumentalen Gebäuden. In den Seitenstraßen und Gassen finden sich kleine Plätze, versteckte Innenhöfe, Arkadengänge und ruhige Klosteranlagen. Beispiele sind die Dominikaner- und Franziskanerkirche, die mit ihren Klöstern eine ganz eigene spirituelle Atmosphäre ausstrahlen. Kunsthistoriker betonen häufig, dass gerade diese Mischung aus repräsentativen Bauten und stilleren Ecken den authentischen Charakter der Altstadt ausmacht.

Ein weiteres Merkmal sind die zahlreichen Kirchen unterschiedlicher Epochen, die auf engem Raum versammelt sind. Sie spiegeln die tiefe Verwurzelung des Katholizismus in Polen, aber auch den Wohlstand früherer Jahrhunderte. Barocke Altäre, Fresken, geschnitzte Kanzeln und kunstvolle Orgelprospekten sind in vielen dieser Kirchen zu finden. Für Besucher aus Deutschland, die mit gotischen und barocken Kirchenräumen vertraut sind, wirkt die Dichte und Pracht dieser sakralen Architektur in Krakau oft besonders beeindruckend.

Neben sakraler und bürgerlicher Architektur spielt auch die universitäre Tradition eine Rolle. Das Collegium Maius, einer der ältesten Gebäudekomplexe der Jagiellonen-Universität, liegt nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt. Im Innenhof mit seiner spätgotischen Arkadenarchitektur lässt sich die lange Bildungsgeschichte der Stadt erahnen. Berühmte Persönlichkeiten wie Nikolaus Kopernikus studierten hier, was dem Ort eine zusätzliche historische Tiefe verleiht.

Die Bedeutung der Altstadt Krakau wird auch heute noch von Fachinstitutionen unterstrichen. Internationale Kulturorganisationen verweisen regelmäßig auf die sorgfältigen Restaurierungsprogramme und die Balance zwischen touristischer Nutzung und Denkmalschutz. Reiseführer wie jene großer Verlage in Deutschland widmen der Altstadt umfangreiche Kapitel und heben insbesondere die Atmosphäre am Abend hervor, wenn die Fassaden warm beleuchtet sind und Straßenkünstler den Platz mit Musik füllen.

Altstadt Krakau besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Die Altstadt Krakau liegt im Zentrum von Krakau im Süden von Polen. Vom internationalen Flughafen Kraków-Balice lässt sie sich in der Regel in etwa 20–30 Minuten mit der Bahn oder dem Taxi erreichen. Für Reisende aus Deutschland bestehen je nach Saison Direktflüge von größeren Flughäfen wie Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf; alternativ führen Umsteigeverbindungen über andere europäische Drehkreuze nach Krakau. Wer lieber über Land reist, kann mit der Bahn über Städte wie Berlin oder Dresden und weiter über polnische Knotenpunkte anreisen. Auch die Anfahrt mit dem Auto ist grundsätzlich möglich; dabei sollten Verkehrslage, Mautsysteme in Polen und Umwelt- oder Zufahrtsregelungen in Krakau geprüft werden.
  • Orientierung vor Ort: Stare Miasto w Krakowie ist kompakt und lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden. Der Grüngürtel Planty bildet eine natürliche Grenze um die Altstadt und erleichtert die Orientierung. Innerhalb des Gürtels sind viele Straßen in verkehrsberuhigte Zonen umgewandelt, was einen angenehmen Stadtrundgang ermöglicht. Kutschenfahrten, E-Scooter und Fahrräder werden vereinzelt angeboten, doch die klassische Art, die Altstadt zu erleben, bleibt der Spaziergang.
  • Öffnungszeiten: Die Altstadt als Stadtviertel ist jederzeit frei zugänglich. Einzelne Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, Museen oder der Turm der Marienkirche haben eigene Öffnungszeiten, die je nach Wochentag und Saison variieren können. Da es immer wieder Anpassungen gibt, etwa zu Feiertagen oder in besonderen Situationen, empfiehlt es sich, direkt bei den jeweiligen Einrichtungen oder über die offizielle Tourismusinformation von Krakau aktuelle Zeiten zu prüfen. Allgemein gilt: Viele Museen öffnen vormittags und schließen am späten Nachmittag oder frühen Abend, während Kirchen neben Gottesdiensten meist tagsüber für Besucher zugänglich sind.
  • Eintritt: Der Eintritt in die Altstadt selbst ist selbstverständlich kostenlos. Allerdings erheben viele Museen, Kirchtürme oder Sonderausstellungen Eintrittsgebühren. Häufig werden ermäßigte Tickets für Studierende, Kinder und Senioren angeboten, manchmal auch Kombikarten für mehrere Einrichtungen. Die Preise sind im internationalen Vergleich meist moderat und werden in polnischen Z?oty angegeben; an vielen Orten sind auch Kartenzahlungen möglich. Da sich Tarife ändern können, ist es sinnvoll, bei konkreten Plänen vorab die aktuellen Beträge zu recherchieren.
  • Beste Reisezeit: Aus deutscher Sicht ist eine Reise in die Altstadt Krakau besonders im späten Frühling, Sommer und frühen Herbst attraktiv, wenn die Temperaturen angenehm sind und sich das Leben auf den Plätzen und in den Straßencafés abspielt. Der Hochsommer kann, vor allem in den Ferien, sehr belebt sein, mit hohem Besucheraufkommen. Wer es ruhiger mag, wählt eher Mai, Juni oder September. Auch die Adventszeit hat ihren Reiz, wenn auf dem Rynek G?ówny Weihnachtsmärkte stattfinden und die Stadt festlich beleuchtet ist. Winter in Krakau können kalt sein, mit Temperaturen deutlich unter 0 °C, bieten jedoch eine besondere Stimmung, wenn Schnee fällt.
  • Sprache und Kommunikation: Amtssprache ist Polnisch. In der Altstadt, die stark touristisch geprägt ist, wird in vielen Hotels, Restaurants und Museen Englisch gut verstanden. Deutschkenntnisse sind ebenfalls vorhanden, insbesondere in touristischen Dienstleistungsbereichen, aber weniger flächendeckend als Englisch. Für Reisende aus Deutschland ist eine Verständigung auf Englisch zumeist problemlos möglich. Einige einfache polnische Floskeln werden von Gastgebern oft positiv wahrgenommen.
  • Zahlung und Währung: In Polen wird mit Z?oty (PLN) bezahlt. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt es sich, sowohl eine Kreditkarte als auch eine Girocard dabeizuhaben. In der Altstadt Krakau sind Kartenzahlungen in Restaurants, Hotels, Museen und vielen Geschäften verbreitet, dennoch ist es sinnvoll, kleinere Beträge in bar zur Hand zu haben, etwa für kleinere Stände oder Trinkgeld. Mobile Payment über gängige Systeme ist vor allem in städtischen Bereichen zunehmend verbreitet, die Akzeptanz kann aber variieren.
  • Trinkgeld-Gepflogenheiten: In Restaurants ist ein Trinkgeld von rund 10 % des Rechnungsbetrags üblich, sofern der Service nicht bereits als Gebühr ausgewiesen ist. Auch bei Taxi- oder Fahrdienstleistungen wird ein kleiner Aufschlag oder das Aufrunden häufig erwartet. In Cafés genügt es meist, den Betrag aufzurunden. Trinkgelder werden üblicherweise in bar gegeben, auch wenn die Rechnung mit Karte bezahlt wird.
  • Kleiderordnung und Verhalten: In den Kirchen der Altstadt wird, ähnlich wie in vielen Ländern Europas, ein respektvoller Dresscode erwartet: Schultern sollten bedeckt sein, und allzu freizügige Kleidung ist nicht angebracht. Während Gottesdiensten sollten Besucher ruhig sein, auf Blitzlicht verzichten und dort, wo es Hinweise gibt, gegebenenfalls auf das Fotografieren ganz verzichten. Auf öffentlichen Plätzen herrscht in Krakau generell eine entspannte, aber respektvolle Atmosphäre; lautes Verhalten in den späten Abendstunden ist in den engen Gassen jedoch nicht gern gesehen.
  • Fotografieren: Im öffentlichen Raum ist Fotografieren grundsätzlich erlaubt, und die Altstadt bietet unzählige Motive, von Gesamtansichten des Marktplatzes bis hin zu architektonischen Details. In Kirchen und Museen können besondere Regelungen gelten, etwa Fotoverbot oder Beschränkungen beim Einsatz von Blitzlicht. Aushänge vor Ort und Hinweise des Personals sollten beachtet werden. Für kommerzielle Foto- oder Filmaufnahmen gelten in der Regel besondere Genehmigungspflichten.
  • Zeitzone: Polen gehört wie Deutschland zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) und zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Das bedeutet, dass es keine Zeitverschiebung zwischen der Altstadt Krakau und den meisten Regionen Deutschlands gibt. Dies erleichtert Reiseplanung, Absprachen und den Umgang mit Flug- oder Zugverbindungen.
  • Sicherheit und Gesundheit: Die Altstadt Krakau ist, wie viele große europäische Städte, im Allgemeinen gut gesichert und von hoher Polizeipräsenz geprägt, besonders in Bereichen mit vielen Touristen. Übliche Vorsicht gegenüber Taschendiebstahl an stark frequentierten Orten ist ratsam. Für Reisende aus Deutschland innerhalb der EU ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) grundsätzlich nutzbar; dennoch wird eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption häufig empfohlen, besonders bei längeren Aufenthalten.
  • Einreisebestimmungen: Polen ist Mitglied der Europäischen Union und des Schengen-Raums. Deutsche Staatsbürger können in der Regel mit Personalausweis oder Reisepass einreisen. Da sich Regelungen ändern können, sollten Reisende die aktuellen Einreisehinweise und eventuelle besondere Vorgaben vor der Reise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.

Warum Stare Miasto w Krakowie auf jede Krakau-Reise gehört

Die Altstadt Krakau ist weit mehr als eine Ansammlung sehenswert restaurierter Fassaden. Sie ist ein lebendiger Organismus, in dem sich Geschichte, Gegenwart und Alltagsleben beständig überlagern. Für Reisende aus Deutschland ist sie ein idealer Einstieg, um Polen als Kulturland zu entdecken und eine europäische Stadt kennenzulernen, die ihre historische Identität bis heute selbstbewusst pflegt.

Ein Spaziergang entlang des sogenannten Königsweges, der vom ehemaligen nördlichen Stadttor am Florianstor über den Rynek G?ówny hinauf zum Wawel führt, erzählt im Grunde die politische Geschichte des Landes. Hier bewegten sich einst königliche Prozessionen, Gesandte und Kaufleute; heute sind es Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt, die denselben Weg gehen. Unterwegs öffnen sich immer wieder Perspektiven auf Kirchtürme, Palaisfassaden und Innenhöfe, die an historische Ereignisse erinnern, ohne museal zu wirken.

Auch kulturell hat Stare Miasto w Krakowie viel zu bieten: Theater, kleine Galerien, Musikveranstaltungen und Festivals finden in und um die Altstadt statt. Die Nähe zur Jagiellonen-Universität sorgt für eine junge, studentische Prägung, die der historischen Kulisse eine lebendige Gegenwart gegenüberstellt. In den Cafés und Bars rund um den Marktplatz mischen sich Studierende, Einheimische, Geschäftsleute und Touristen.

Für deutsche Besucher ist die Altstadt zudem ein guter Ausgangspunkt, um tiefer in die polnische Geschichte einzutauchen – von der Blütezeit der polnischen Krone über die Teilungen des Landes bis hin zur Zeit der Besetzung und den gesellschaftlichen Veränderungen nach 1989. Viele Stadtführungen bieten deutschsprachige Touren an, die diese Zusammenhänge anschaulich erklären und Bezüge zur deutschen Geschichte herstellen.

Nicht zuletzt spielt die kulinarische Seite eine Rolle. In und um die Altstadt finden sich Restaurants, die von traditioneller polnischer Küche bis zu moderner Interpretation reichen. Gerichte wie Pierogi, Bigos oder ?urek werden dort serviert und ermöglichen eine sinnliche Annäherung an die Kultur des Landes. Gleichzeitig sind internationale Küchen vertreten, sodass auch Reisende mit besonderen Ernährungsgewohnheiten fündig werden.

Wer Krakau ohne die Altstadt besucht, verpasst damit den Kern der Stadtidentität. Die Kombination aus historischen Bauwerken, lebendiger Stadtkultur, zentraler Lage und guter touristischer Infrastruktur macht Stare Miasto w Krakowie zu einem Pflichtprogramm für jede Krakau-Reise – sei es als verlängertes Wochenende, als Station einer größeren Polen-Rundreise oder als Zwischenstopp auf einer längeren Mitteleuropa-Tour.

Altstadt Krakau in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien spielt die Altstadt Krakau eine prominente Rolle: Reisende teilen Fotos vom Sonnenuntergang über dem Rynek G?ówny, vom beleuchteten Wawel und von Straßenszenen, die den besonderen Rhythmus dieser Stadt einfangen. Wer sich auf eine Reise vorbereitet, kann über verschiedene Plattformen einen authentischen Eindruck von Atmosphäre, Tageszeiten und saisonalen Stimmungen gewinnen.

Häufige Fragen zu Altstadt Krakau

Wo liegt die Altstadt Krakau genau?

Die Altstadt Krakau liegt im Zentrum der Stadt Krakau im Süden Polens. Sie wird im Westen, Norden und Osten von einem Grüngürtel, dem Planty-Park, umschlossen und grenzt im Süden an den Wawel-Hügel mit Schloss und Kathedrale. Vom Hauptbahnhof ist die Altstadt in wenigen Gehminuten erreichbar.

Warum ist Stare Miasto w Krakowie historisch so bedeutend?

Stare Miasto w Krakowie ist historisch bedeutend, weil es über Jahrhunderte das politische, wirtschaftliche, religiöse und kulturelle Zentrum des Königreichs Polen war. Hier befanden sich wichtige Kirchen, Kaufmannshäuser, die Jagiellonen-Universität und zentrale Plätze, auf denen Märkte, Feste und historische Ereignisse stattfanden. Die weitgehend erhaltene mittelalterliche Stadtstruktur ermöglicht einen selten klaren Blick in die Geschichte einer vormodernen europäischen Stadt.

Wie viel Zeit sollte man für die Altstadt Krakau einplanen?

Für einen ersten Eindruck der Altstadt Krakau genügt ein halber Tag, um den Rynek G?ówny, die Marienkirche und den Königsweg grob zu erkunden. Um Museen, Kirchen, das Collegium Maius und andere Sehenswürdigkeiten in Ruhe zu besuchen und die Atmosphäre in Cafés und Restaurants zu genießen, ist ein Aufenthalt von ein bis zwei vollen Tagen in Stare Miasto w Krakowie empfehlenswert. Wer darüber hinaus Ausflüge in andere Stadtviertel oder zu nahe gelegenen Zielen plant, sollte entsprechend mehr Zeit einplanen.

Ist ein Besuch der Altstadt Krakau auch mit Kindern geeignet?

Ja, die Altstadt Krakau eignet sich gut für einen Besuch mit Kindern. Die Wege sind kurz, viele Bereiche sind verkehrsberuhigt, und es gibt zahlreiche optisch ansprechende Elemente wie Kutschen, Straßenkünstler und die stündliche Trompetenmelodie vom Turm der Marienkirche. Familien sollten jedoch bedenken, dass Kopfsteinpflaster und Treppen in historischen Gebäuden den Einsatz von Kinderwagen erschweren können. Pausen in Parks und auf Plätzen bieten sich an, um den Besuch kinderfreundlich zu gestalten.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch der Altstadt Krakau aus deutscher Sicht?

Die beste Reisezeit für die Altstadt Krakau aus deutscher Sicht liegt meist zwischen Mai und Juni sowie im September, wenn das Wetter angenehm ist und die Stadt lebendig, aber noch nicht überfüllt wirkt. Im Hochsommer kann es warm und sehr belebt sein, was allerdings eine besonders intensive Straßencafé-Atmosphäre mit sich bringt. Die Adventszeit bietet einen stimmungsvollen Rahmen mit Weihnachtsmärkten und Beleuchtung, während der Winter ansonsten kälter, aber deutlich ruhiger ist.

Mehr zu Altstadt Krakau auf AD HOC NEWS

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | unterhaltung | 69487861 |