Altstadt Hoi An: Warum Pho co Hoi An Vietnams magisches Welterbe ist
20.05.2026 - 12:55:10 | ad-hoc-news.deWenn in der Altstadt Hoi An die Sonne untergeht, beginnt in Pho co Hoi An (vietnamesisch etwa „Altstadt Hoi An“) die Stunde der Laternen: Hunderte bunte Lampions spiegeln sich im Fluss Thu Bon, Händler rollen ihre Holzläden auf, und aus alten Handelshäusern dringt das Klappern von Porzellan und Essstäbchen. Die historische Altstadt von Hoi An in Zentralvietnam gilt als eine der atmosphärisch dichtesten Altstädte Asiens – und ist für viele Reisende aus Deutschland ein Sehnsuchtsziel zwischen Strand, Geschichte und Streetfood.
Altstadt Hoi An: Das ikonische Wahrzeichen von Hoi An
Die Altstadt Hoi An ist das historische Herz der Stadt Hoi An in der vietnamesischen Provinz Quang Nam, wenige Kilometer von der Küste des Südchinesischen Meeres entfernt. Die UNESCO hat die Altstadt 1999 als Weltkulturerbe anerkannt. In der Begründung hebt sie die außergewöhnlich gut erhaltene Handelsstadt des 15. bis 19. Jahrhunderts hervor, in der sich vietnamesische, chinesische und japanische Einflüsse mit europäischer Kolonialarchitektur mischen. GEO Saison und National Geographic Deutschland betonen in ihren Reisereportagen regelmäßig, dass Hoi An zu den atmosphärisch dichtesten Altstädten in Asien zählt.
Wer durch die schmalen Gassen von Pho co Hoi An schlendert, erlebt ein Straßenbild, das in weiten Teilen für den motorisierten Verkehr gesperrt ist. Ockerfarbene Fassaden, dunkle Holzbalkone, alte chinesische Handelshäuser, Versammlungshallen und kleine Tempel rahmen die Straße. Viele der Gebäude stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und wurden aus tropischem Hartholz errichtet. Laut UNESCO wurde der ursprüngliche Grundriss der Handelsstadt weitgehend bewahrt, was Hoi An zu einem seltenen Beispiel einer südostasiatischen Hafenstadt dieser Epoche macht.
Für Reisende aus Deutschland ist die Altstadt Hoi An oft ein Ruhepol zwischen den pulsierenden Metropolen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon). Im Vergleich zu asiatischen Megacities wirkt Hoi An überschaubar, beinahe kleinstädtisch – eher die Größe einer deutschen Mittelstadt als eines hektischen Ballungsraums. Viele deutsche Reiseveranstalter und Reiseführer wie Marco Polo und Lonely Planet (deutsche Ausgabe) führen Hoi An daher als festen Baustein klassischer Vietnam-Rundreisen.
Geschichte und Bedeutung von Pho co Hoi An
Die Geschichte von Pho co Hoi An ist eng mit dem Aufstieg Vietnams zu einem regionalen Handelszentrum verbunden. Historiker verweisen darauf, dass das Gebiet bereits in der Zeit des alten Königreichs Champa – einem hinduistisch geprägten Reich, das vom etwa 2. bis zum späten 15. Jahrhundert im heutigen Zentral- und Südvietnam existierte – ein wichtiger Hafen war. Unter dem Namen „Lam Ap Pho“ beziehungsweise später „Faifo“ war Hoi An international bekannt. Europäische Händler, darunter portugiesische und niederländische Kaufleute der Ostindien-Kompanien, nutzten ab dem 16. Jahrhundert den Hafen, um Seide, Gewürze, Keramik und andere Waren zu handeln. Diese Informationen werden unter anderem von der Deutschen Welle und der UNESCO übereinstimmend referiert.
Besonders die Nguyen-Herrscher, die ab dem 17. Jahrhundert über Zentral- und Südvietnam herrschten, förderten Hoi An als Handelsplatz. Japanische Händler siedelten sich an, ebenso chinesische Gemeinden aus verschiedenen Provinzen Südchinas. Sie errichteten ihre eigenen Versammlungshallen (Hoi Quan) und Tempel. In dieser Zeit entstanden viele der Gebäude, die heute noch die Altstadt prägen. Historiker ordnen Hoi Ans Blütezeit in etwa in die Epoche ein, in der in Europa der Barock dominierte – also mehrere Jahrzehnte, bevor in Deutschland 1871 das Deutsche Reich gegründet wurde.
Im 19. Jahrhundert änderten sich jedoch die Seehandelsrouten, und der natürliche Hafen von Hoi An versandete schrittweise. Gleichzeitig gewann der nahegelegene Hafen von Da Nang an Bedeutung, insbesondere während der französischen Kolonialzeit in Indochina. Hoi An fiel in eine Art Dornröschenschlaf. Paradoxerweise trug dieser Bedeutungsverlust dazu bei, dass die historische Bausubstanz vergleichsweise ungestört erhalten blieb. Weder großflächige Industrialisierung noch massive moderne Bebauung griffen so tief ein wie in vielen anderen Hafenstädten der Region.
Im Vietnamkrieg blieb Hoi An im Vergleich zu anderen Städten relativ gering zerstört. Offizielle Informationen der vietnamesischen Tourismusbehörden sowie Berichte von ARD-Korrespondenten in Vietnam heben hervor, dass gerade diese Kontinuität die Einzigartigkeit der Altstadt ausmacht. Heute gilt Pho co Hoi An als ein seltenes Beispiel einer historischen südostasiatischen Hafenstadt, deren Grundriss, Straßennetz und ein Großteil der Gebäude über Jahrhunderte erhalten wurden.
1999 nahm das UNESCO-Welterbekomitee die Altstadt Hoi An unter dem Titel „Hoi An Ancient Town“ in die Welterbeliste auf. Ausschlaggebend waren laut der offiziellen UNESCO-Dokumentation vor allem zwei Kriterien: Hoi An als herausragendes Beispiel einer gut erhaltenen südostasiatischen Handelsstadt des 15.–19. Jahrhunderts sowie der außergewöhnliche Austausch verschiedener Kulturen, der sich in Architektur, Stadtstruktur und immateriellen Traditionen widerspiegelt – etwa in Festen, Handwerk und Religion. Für die vietnamesische Regierung und die lokale Bevölkerung ist die Altstadt Hoi An daher nicht nur ein touristisches Highlight, sondern auch ein Symbol für die lange Geschichte des Landes als Handels- und Kulturnation.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Die Architektur von Pho co Hoi An ist ein faszinierender Stilmix. Nach Angaben der UNESCO sowie des vietnamesischen Kulturministeriums dominiert eine zweigeschossige, längliche Bauform: schmales Straßenportal nach chinesischem Vorbild, dahinter Innenhöfe und Langhäuser aus dunklem Holz. Die Fassaden zeigen eine Mischung aus vietnamesischen, chinesischen und japanischen Elementen, mit dekorativen Giebeln, geschnitzten Holzläden und farbigen Stuckverzierungen.
Besonders bekannt sind die alten Handelshäuser, von denen einige für Besucher zugänglich sind. Recherchen in deutschsprachigen Reiseführern wie dem ADAC-Reisemagazin und Merian zeigen, dass Häuser wie das „Tan Ky“-Haus, das „Diep Dong Nguyen“-Haus oder das „Phung Hung“-Haus als typische Beispiele gelten. Sie vereinen chinesische Ornamente, vietnamesische Raumaufteilung und teils japanische Holzkonstruktionen. Viele dieser Häuser werden noch von denselben Familien geführt, die seit Generationen dort leben, und dienen zugleich als Museum, Wohnhaus und kleiner Verkaufsladen.
Ein ikonisches Wahrzeichen innerhalb der Altstadt ist die Japanische Brücke, auf Vietnamesisch „Chùa C?u“. Sie verbindet zwei alte Stadtviertel über einen kleinen Seitenarm des Flusses. Laut Unterlagen der UNESCO und Informationen des vietnamesischen Fremdenverkehrsamtes wurde die Brücke im frühen 17. Jahrhundert von der japanischen Händlergemeinschaft errichtet. Die überdachte Holzbrücke mit ihrem kleinen Tempel in der Mitte ist in Holz und Stein reich verziert und gilt als Symbol für die jahrhundertelange Präsenz der japanischen Händler in Hoi An. In vielen Reiseführern wird sie als „Fotomotiv Nummer eins“ in der Altstadt bezeichnet.
Neben der Architektur spielt das Kunsthandwerk eine große Rolle. Hoi An ist berühmt für seine Laternen: in kräftigem Rot, Gelb, Blau oder gemustert, aus Seide und Bambus gefertigt. Lokale Handwerker bieten Workshops an, in denen Reisende ihre eigene Laterne herstellen können – ein Angebot, das in deutschsprachigen Reiseberichten, etwa in der „Süddeutschen Zeitung“ oder der „Neuen Zürcher Zeitung“, häufig erwähnt wird. Die Laternen sind nicht nur Dekoration, sondern Ausdruck einer lebendigen Handwerkstradition.
Religiöse Architektur findet sich in Form chinesischer Versammlungshallen („Hoi Quan“) und kleiner Tempel. Jede chinesische Gemeinschaft – etwa die aus Fujian, Chaozhou oder Hainan – errichtete ihren eigenen Versammlungstempel, in dem nicht nur Religion, sondern auch Handel, sozialer Austausch und Wohltätigkeit organisiert wurden. Die „Fujian Assembly Hall“ (Phuc Kien) ist eine der bekanntesten und ist durch ihre reich verzierten Dächer mit Drachen und mythischen Figuren leicht zu erkennen. Kunsthistoriker, etwa in Publikationen der Universität Hanoi und in Beiträgen für „National Geographic“, betonen, dass diese Versammlungshallen die soziale Struktur und kulturelle Identität der chinesischen Gemeinschaften bis heute widerspiegeln.
Eine weitere Besonderheit sind die engen Gassen mit ihren typischen gelben Fassaden. Diese Farbgebung hat praktische und symbolische Gründe: Gelbe Pigmente sind relativ beständig gegenüber tropischer Feuchtigkeit, und Gelb gilt in vielen asiatischen Kulturen als Farbe des Wohlstands und der königlichen Würde. Für deutsche Besucher erinnert das Farbspiel vielerorts an mediterrane Altstädte, kombiniert mit ostasiatischer Holzarchitektur – ein Unikat im regionalen Vergleich.
Auch kulinarisch ist die Altstadt Hoi An ein kulturelles Monument. Lokale Spezialitäten wie „Cao Lau“ (eine Nudelspezialität, die traditionell mit einem bestimmten Brunnenwasser aus Hoi An zubereitet werden soll), „White Rose“ (gedämpfte Garnelenravioli) oder „Com Ga Hoi An“ (Hähnchenreis) werden von internationalen Medien wie der BBC und Reiseportalen der Deutschen Welle als kulinarisches Erbe der Stadt beschrieben. Straßenstände, kleine Familienrestaurants und Kochschulen machen die Altstadt zu einem idealen Ort, um die Vielfalt der vietnamesischen Küche kennenzulernen.
Altstadt Hoi An besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Hoi An liegt in Zentralvietnam, südlich der Stadt Da Nang und nahe der Küste. Für Reisende aus Deutschland ist der nächstgelegene internationale Flughafen Da Nang. Direkte Flüge von Deutschland nach Da Nang gibt es in der Regel nicht; in der Praxis erfolgt die Anreise mit ein oder zwei Umstiegen, häufig über große Drehkreuze wie Singapur, Bangkok, Doha, Abu Dhabi oder Dubai. Ab Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf liegt die Gesamtflugzeit – je nach Verbindung – typischerweise bei rund 14 bis 18 Stunden, zuzüglich Umsteigezeit.
Von Da Nang nach Hoi An sind es etwa 30 km. Laut Angaben der vietnamesischen Tourismusbehörde und gängigen Reiseführern dauert die Fahrt mit Taxi, organisiertem Transfer oder Shuttlebus meist 45 bis 60 Minuten. Bahnverbindungen bestehen bis Da Nang; von dort geht es per Straße weiter. Fernbusse verbinden Hoi An mit anderen Städten Vietnams, etwa Hue oder Nha Trang. - Öffnungszeiten
Die Altstadt als Stadtviertel ist öffentlich zugänglich. Für einige historische Häuser, Museen, die Japanische Brücke und Versammlungshallen wird von der Stadtverwaltung ein kombiniertes Ticket angeboten, das den Eintritt in mehrere Sehenswürdigkeiten ermöglicht. Die genauen Öffnungszeiten können variieren und saisonalen Anpassungen unterliegen. Besucher sollten daher vorab die offiziellen Informationen der Stadt Hoi An beziehungsweise der lokalen Tourismusinformation prüfen. Viele Häuser und Tempel sind typischerweise tagsüber geöffnet; abends stehen eher der Bummel durch die Gassen, Märkte und Restaurants im Vordergrund. - Eintritt
Die UNESCO und die Verwaltung der Altstadt weisen darauf hin, dass Eintrittsgelder zur Erhaltung der historischen Bausubstanz genutzt werden. Die Stadt Hoi An verkauft Tickets, die in mehrere historische Attraktionen innerhalb der Altstadt Zutritt gewähren. Da sich Preise ändern können, ist es sinnvoll, die jeweils aktuellen Tarife direkt vor Ort oder auf offiziellen Informationskanälen nachzuschlagen. Ein grober Richtwert, der sich in mehreren deutschsprachigen Reiseführern findet, deutet auf einen moderaten Betrag pro Ticket hin; die Bezahlung vor Ort ist in der Regel in der Landeswährung Vietnamesischer Dong (VND) möglich, teilweise auch kartengestützt. Da Wechselkurse schwanken, sollten Reisende den tagesaktuellen Umrechnungskurs zum Euro prüfen. - Beste Reisezeit
Vietnam erstreckt sich über mehrere Klimazonen. Hoi An liegt in der Mitte des Landes, mit einem tropisch-feuchten Klima und einem deutlich ausgeprägten Regen- und Trockenzeitmuster. Nach Angaben des vietnamesischen Wetterdienstes und Empfehlungen großer Reiseveranstalter gelten die Monate etwa von Februar bis April sowie Teile von Januar und Mai häufig als besonders angenehm: vergleichsweise wenig Regen, noch moderate Temperaturen. In den Sommermonaten kann es sehr heiß und schwül werden, während die Regenzeit – typischerweise im Herbst – zu intensiven Niederschlägen und gelegentlichen Überschwemmungen führen kann. Dennoch ist die Altstadt ganzjährig besuchbar; die Wahl der Reisezeit hängt von persönlicher Hitze- und Regenverträglichkeit ab. Für den Besuch der Altstadt selbst empfiehlt es sich, die Mittagszeit zu meiden und morgens oder am späteren Nachmittag zu kommen; abends sorgt das Laternenlicht für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotografieren
In Hoi An wird Vietnamesisch gesprochen. In der touristisch geprägten Altstadt sind Englischkenntnisse weit verbreitet, insbesondere in Hotels, Restaurants, Reisebüros und bei jüngeren Menschen. Deutsch wird nur vereinzelt verstanden, etwa in einzelnen Hotels oder Reisebüros, die sich auf deutschsprachige Gäste spezialisiert haben.
Zahlungen erfolgen überwiegend in Bargeld (VND). In vielen Hotels, besseren Restaurants und größeren Geschäften werden internationale Kreditkarten akzeptiert. Kontaktloses Bezahlen und mobile Wallets wie Apple Pay oder Google Pay setzen in der Regel eine hinterlegte Kreditkarte voraus und werden zunehmend, aber noch nicht flächendeckend genutzt. Klassische deutsche Girocards (ehemals EC-Karten) können eingeschränkt funktionieren, insbesondere an Geldautomaten mit Maestro- oder Debit-Mastercard-Anbindung; eine echte Kreditkarte ist für Vietnamreisen empfehlenswert.
Trinkgeld ist in Vietnam kein traditioneller Bestandteil der Kultur, hat sich aber in touristischen Gebieten als freundliche Anerkennung etabliert. In Restaurants mit Bedienung sind kleine Beträge üblich, etwa das Aufrunden der Rechnung oder rund 5–10 % bei gutem Service. Bei Straßenständen wird meist kein Trinkgeld erwartet. Für Gepäckträger, Bootsführer oder Guides sind kleine Zuwendungen angemessen.
Eine strenge Kleiderordnung besteht in der Altstadt nicht. Für Besuche von Tempeln und pagodenartigen Anlagen ist jedoch respektvolle Kleidung ratsam: Schultern und Knie sollten bedeckt sein. T-Shirts, luftige lange Hosen oder knielange Röcke sind geeignet. Bei Fotografien gilt: In Tempeln und in privaten Häusern ist Fotografieren manchmal eingeschränkt oder nur ohne Blitz erlaubt. Hinweisschilder beachten und im Zweifel nachfragen, um den Respekt gegenüber Bewohnern und religiösen Stätten zu wahren. - Einreisebestimmungen und Gesundheit
Vietnam liegt mehrere Zeitzonen östlich von Mitteleuropa. Je nach Jahreszeit beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) beziehungsweise Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) mehrere Stunden; Reisende sollten mit einem deutlichen Jetlag rechnen und ihre ersten Tage entsprechend planen.
Einreisebestimmungen können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten die jeweils aktuellen Visa- und Einreisebestimmungen sowie Hinweise zu Sicherheit und Gesundheitsschutz beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für Vietnam wird eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption empfohlen, da die gesetzliche Krankenversicherung aus Deutschland Kosten in Nicht-EU-Staaten in der Regel nicht oder nur sehr eingeschränkt übernimmt. Standardimpfungen sollten überprüft und nach medizinischer Beratung gegebenenfalls um empfehlenswerte Reiseimpfungen ergänzt werden.
Warum Pho co Hoi An auf jede Hoi An-Reise gehört
Für viele Reisende aus Deutschland ist Pho co Hoi An der emotionale Höhepunkt einer Vietnamreise. Die Altstadt bietet ein seltenes Zusammenspiel aus historischer Kulisse und lebendiger Gegenwart. Anders als in reinen Museumsstädten leben in den alten Häusern weiterhin Familien, es wird gekocht, gehandelt, gebetet. Die Straßen sind voller Leben, ohne vollständig zur Touristenkulisse zu verkommen – auch wenn der Tourismus mittlerweile eine große Rolle spielt.
Ein Spaziergang durch die Altstadt lässt sich gut mit thematischen Schwerpunkten strukturieren. Wer sich für Architektur interessiert, konzentriert sich auf die Japanische Brücke, alte Handelshäuser und Versammlungshallen. Kulturinteressierte folgen den Spuren der chinesischen und japanischen Händlergemeinden und erkunden Tempel und Schreine. Kulinarisch Neugierige tauchen in Food-Märkte, Streetfood-Stände und Kochkurse ein. Laut zahlreichen Reiseberichten in Medien wie Spiegel Online oder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist Hoi An besonders für Reisende attraktiv, die Geschichte nicht nur im Museum, sondern im Alltag erleben möchten.
Hinzu kommt die Lage: Nur wenige Kilometer entfernt befinden sich Strände am Südchinesischen Meer, etwa An Bang Beach oder Cua Dai Beach, die zum Baden und Ausruhen einladen. In der weiteren Umgebung locken Sehenswürdigkeiten wie die Tempelstadt My Son, ebenfalls UNESCO-Welterbe und ein wichtiges Relikt der Cham-Kultur, sowie die Kaiserstadt Hue im Norden. Viele Veranstalter aus Deutschland kombinieren daher Hoi An mit Strandaufenthalten oder Kulturprogrammen in Zentralvietnam.
Ein starkes Erlebnis ist der Abend in der Altstadt. Wenn die elektrische Straßenbeleuchtung zurücktritt und die Laternen dominieren, verwandelt sich die Altstadt in ein Meer aus Farben. Auf dem Fluss Thu Bon werden kleine Papierboote mit Kerzen ausgesetzt, die symbolisch Glück bringen sollen. Am Ufer reihen sich Straßenkünstler, Garküchen und kleine Bars aneinander. Viele deutsche Reisende beschreiben diese Stimmung in Leserberichten und Blogs (sofern redaktionell betreut) als „magisch“ – eine Atmosphäre, die schwer zu fotografieren, aber leicht zu fühlen ist.
Wer der touristischen Dichte entgehen möchte, findet in den frühen Morgenstunden eine ganz andere Stimmung vor: Händler richten ihre Läden ein, Mopeds liefern Waren, die Luft ist noch kühl. Die UNESCO und lokale Behörden appellieren immer wieder an verantwortungsvolles Reisen: Respekt vor Bewohnern, maßvoller Konsum, Vermeidung von Müll und nicht zuletzt das Bewusstsein, dass die Altstadt ein fragiles, von Klima- und Tourismusdruck bedrohtes Erbe ist. Für Besucher aus Deutschland bietet sich damit auch die Chance, Welterbe nicht nur zu genießen, sondern zu schützen – etwa durch die Unterstützung lokaler Anbieter, die Teilnahme an geführten, kulturorientierten Touren und einen sensiblen Umgang mit Ressourcen.
Altstadt Hoi An in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In den sozialen Medien ist die Altstadt Hoi An längst ein Star. Bilder der Japanischen Brücke, der bunt beleuchteten Gassen und der schwimmenden Lichter auf dem Fluss zählen zu den meistgeteilten Vietnam-Motiven auf Instagram, TikTok und Co. Viele Reisende aus Deutschland holen sich vor der Reise Inspiration über solche Kanäle – aber auch praktische Tipps, welche Gassen am Morgen ruhig sind, welche Cafés mit Blick auf den Fluss sich lohnen oder wie sich Touristengruppen umgehen lassen. Gleichzeitig diskutieren Nutzer in Foren und Kommentarspalten zunehmend kritisch über Overtourism und Authentizität: Ein weiterer Grund, sich als Besucher gut zu informieren und bewusst zu reisen.
Altstadt Hoi An — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Altstadt Hoi An
Wo liegt die Altstadt Hoi An genau?
Die Altstadt Hoi An liegt im Zentrum der Stadt Hoi An in der Provinz Quang Nam in Zentralvietnam, südlich von Da Nang und unweit der Küste des Südchinesischen Meeres. Sie erstreckt sich entlang des Flusses Thu Bon und umfasst das historische Handelsviertel mit seinen alten Häusern, Tempeln und der Japanischen Brücke.
Warum ist Pho co Hoi An UNESCO-Welterbe?
Pho co Hoi An wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt, weil die Altstadt ein außergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel einer südostasiatischen Handelsstadt des 15. bis 19. Jahrhunderts ist. Die Stadtstruktur, der Straßengrundriss und viele Gebäude sind weitgehend original erhalten. Zudem zeigt Hoi An in besonderer Weise den kulturellen Austausch zwischen vietnamesischen, chinesischen, japanischen und europäischen Einflüssen.
Wie viel Zeit sollte man für die Altstadt Hoi An einplanen?
Viele Reisende planen mindestens einen vollen Tag für die Altstadt Hoi An ein, um sowohl tagsüber als auch abends die Atmosphäre zu erleben. Wer mehrere historische Häuser, Tempel und Museen besuchen und zusätzlich einen Kochkurs, einen Laternen-Workshop oder einen Bummel über den Nachtmarkt einbauen möchte, kann problemlos zwei bis drei Tage in Hoi An verbringen.
Ist die Altstadt Hoi An für Familien mit Kindern geeignet?
Ja, die Altstadt Hoi An gilt als familienfreundlich. Die Gassen sind in weiten Teilen verkehrsberuhigt, und Kinder reagieren oft begeistert auf das Laternenmeer abends. Allerdings kann es sehr heiß und voll werden; Pausen im Schatten, ausreichend Trinkwasser und eine Unterteilung des Programms in kürzere Etappen sind sinnvoll. Für Kinder können Bootstouren auf dem Fluss oder Laternenbasteln attraktive Aktivitäten sein.
Wann ist die beste Zeit für Fotos in Pho co Hoi An?
Für stimmungsvolle Fotos eignen sich vor allem der frühe Morgen mit weichem Licht und weniger Menschen sowie die blaue Stunde nach Sonnenuntergang, wenn die Laternen an sind. Tagsüber bringen die gelben Fassaden und blauen Fensterläden starke Farbakzente, allerdings ist das Licht in den Mittagsstunden sehr hart. Wer die Japanische Brücke aufnehmen möchte, sollte morgens oder spätabends kommen, um Menschenmassen zu vermeiden.
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