Altstadt Hoi An, Pho co Hoi An

Altstadt Hoi An: Warum Pho co Hoi An Vietnams magische Laternenstadt ist

24.05.2026 - 05:19:45 | ad-hoc-news.de

Die Altstadt Hoi An, lokal Pho co Hoi An, verzaubert mit gelben Fassaden, Laternenlicht und UNESCO-Status. Was macht Hoi An in Vietnam so einzigartig – und was sollten Reisende aus Deutschland wissen?

Altstadt Hoi An, Pho co Hoi An, Vietnam
Altstadt Hoi An, Pho co Hoi An, Vietnam

Wenn in der Altstadt Hoi An die Sonne untergeht, verwandelt sich Pho co Hoi An (vietnamesisch für „alte Stadt Hoi An“) in ein Meer aus warmem Laternenlicht: Gelbe Fassaden spiegeln sich im Thu-Bon-Fluss, Holzläden öffnen ihre Flügel, und der Duft von Räucherstäbchen mischt sich mit Straßenküche. Wer hier durch die Gassen schlendert, versteht schnell, warum dieser historische Stadtkern zu den stimmungsvollsten Orten in Vietnam zählt.

Altstadt Hoi An: Das ikonische Wahrzeichen von Hoi An

Die Altstadt Hoi An ist das historische Herz der heutigen Stadt Hoi An an der mittleren Zentralküste Vietnams. Laut UNESCO handelt es sich um ein außergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Handelshafens aus dem 15. bis 19. Jahrhundert – ein seltenes städtisches Ensemble, in dem chinesische, japanische und vietnamesische Einflüsse in enger Nachbarschaft zu sehen sind. Die Deutsche Zentrale für Tourismus und deutschsprachige Reiseführer wie Marco Polo und Merian heben die Altstadt seit Jahren als eines der beliebtesten Ziele für Vietnam-Reisende aus dem deutschsprachigen Raum hervor.

Charakteristisch sind die niedrigen, meist zweigeschossigen Handelshäuser mit ihren ockerfarbenen Wänden, dunklen Holzbalkonen und roten Ziegeldächern. Viele dieser Häuser wurden zu Cafés, kleinen Museen und familiengeführten Läden umgenutzt, ohne ihren Grundriss stark zu verändern. Abends werden die Straßen für den motorisierten Verkehr gesperrt, wodurch die Altstadt zur Fußgängerzone wird – das macht sie für Reisende aus Deutschland besonders angenehm erlebbar.

Die UNESCO nahm Hoi An 1999 als „Hoi An Ancient Town“ in die Liste des Welterbes auf. In den Begründungen, die unter anderem vom Welterbezentrum der UNESCO und dem beratenden Gremium ICOMOS veröffentlicht wurden, wird betont, dass die Altstadt ihre historische Straßenstruktur und einen großen Teil ihrer Bausubstanz bewahrt hat. Anders als in vielen anderen Hafenstädten Asiens wurden hier keine großflächigen Modernisierungen im Zentrum vorgenommen, was Hoi An zu einem seltenen, fast filmisch wirkenden Stadtbild macht.

Geschichte und Bedeutung von Pho co Hoi An

Die Geschichte von Pho co Hoi An ist eng mit der Entwicklung des südostasiatischen Seehandels verbunden. Historiker verweisen darauf, dass der Hafenbereich von Hoi An bereits seit vielen Jahrhunderten besiedelt wurde; die heute sichtbaren Gebäude stammen vor allem aus der Zeit vom 15. bis ins 19. Jahrhundert. In dieser Epoche war Hoi An ein wichtiger Handelsknoten im sogenannten „Maritimen Seidenstraßennetz“, über das Waren und Ideen zwischen China, Japan, Südostasien, Indien und Europa zirkulierten.

Nach Angaben der UNESCO und vietnamesischer Kulturbehörden war Hoi An ab dem 16. Jahrhundert ein bedeutender Treffpunkt internationaler Händler. Chinesische und japanische Kaufleute errichteten hier Niederlassungen, bauten Versammlungshallen, Tempel und Wohnhäuser. Portugiesische, niederländische und später französische Schiffe liefen den Hafen an, um Seide, Gewürze, Holz, Keramik und andere Waren zu handeln. Für deutsche Leser lässt sich diese Rolle grob mit der Bedeutung Hansestädten wie Lübeck oder Hamburg in der europäischen Handelsgeschichte vergleichen – nur eben in einem tropischen, von Flussarmen durchzogenen Umfeld.

Im 18. und 19. Jahrhundert verlor Hoi An allmählich an Bedeutung, weil der Fluss versandete und der nahe gelegene Hafen von Da Nang für größere Schiffe attraktiver wurde. Dieser wirtschaftliche Rückgang hatte einen paradox positiven Effekt: Große Modernisierungswellen blieben aus, und ein Großteil der historischen Bausubstanz der Altstadt blieb erhalten. Die vietnamesische Denkmalpflege und internationale Organisationen wie ICOMOS betonen, dass gerade diese „vergessene Phase“ maßgeblich dazu beitrug, dass Hoi An heute so authentisch wirkt.

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Hoi An zunehmend als kulturelle Schatzkammer erkannt. Nach dem Ende der Kolonialzeit und insbesondere seit den 1980er-Jahren entwickelte sich der Kulturerhalt zu einer Priorität. Die Anerkennung als UNESCO-Welterbe 1999 markierte einen Wendepunkt: Sie führte zu umfangreichen Restaurierungsprojekten, die unter Aufsicht vietnamesischer Behörden und mit fachlicher Beratung internationaler Experten durchgeführt wurden. Seither gilt Pho co Hoi An als Modellfall für den Umgang mit historischer Bausubstanz in Südostasien.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Was die Altstadt Hoi An so besonders macht, ist nicht ein monumentales Einzelbauwerk, sondern das Zusammenspiel vieler kleiner Strukturen. Fachleute sprechen von einem „Ensemblewert“. Die UNESCO und das vietnamesische Kulturministerium verweisen darauf, dass mehr als tausend historische Gebäude in der Altstadt registriert sind. Viele von ihnen sind schmale, tief in die Parzellen hineinreichende Händlerhäuser, die zur Straße hin einen Ladenbereich haben und sich nach hinten zu einem Innenhof öffnen.

Ein ikonisches Bauwerk ist die Japanische Brücke, auf Vietnamesisch „Chùa C?u“, oft auch als „Japanische überdachte Brücke“ bezeichnet. Sie verbindet zwei Viertel der Altstadt und wurde von der japanischen Händlergemeinde errichtet. Charakteristisch ist das geschwungene Dach mit Ziegelschindeln, das den Fußweg über den kleinen Kanal überspannt. Reiseführer wie National Geographic Deutschland und Merian beschreiben sie als „Symbol der Stadt“, ähnlich wie das Brandenburger Tor für Berlin. Über ihrem Eingang prangt ein in Stein gemeißeltes Tierrelief; im Inneren ist ein kleiner Schrein integriert.

Weitere markante Gebäude sind die chinesischen Versammlungshallen, etwa die Phuc-Kien-Versammlungshalle (Fujian Assembly Hall), die Chaozhou- und die Kantonesische Versammlungshalle. Sie dienten den jeweiligen Dialektgruppen chinesischer Händler als religiöses und soziales Zentrum. Besucher sehen hier reich verzierte Altäre, Drachenfiguren, Holzschnitzereien und bunte Keramikreliefs. Laut Informationen des vietnamesischen Kulturministeriums kombinieren diese Bauten Einflüsse aus Südchina mit lokalen vietnamesischen Handwerkstraditionen.

Die Straßenstruktur von Pho co Hoi An folgt einem rechtwinkligen Muster, das sich an den Verlauf des Thu-Bon-Flusses anpasst. Viele Hauptstraßen verlaufen parallel zum Wasser, was historische Handelswege widerspiegelt: Waren wurden direkt vom Boot in angrenzende Lagerhäuser gebracht. In den schmalen Seitengassen, die Reiseführer gerne als „Fotokulissen wie aus einem historischen Film“ beschreiben, findet man kleine Schreine, Laternenwerkstätten und traditionelle Teehäuser.

Die Farbpalette der Altstadt ist ein weiteres prägendes Merkmal. Ocker- und Senftöne der Fassaden kontrastieren mit dunkelbraunen Holzrahmen und roten Ziegeldächern. Diese Farbgebung ist kein Zufall: Vietnamesische Denkmalpfleger haben in Restaurierungsrichtlinien festgelegt, dass neue Anstriche sich an den traditionellen Farbtönen orientieren sollen, um das Gesamtbild nicht zu stören. So entsteht ein harmonisches, fast malerisches Straßenbild, das besonders im warmen Licht der Morgen- und Abendstunden zur Geltung kommt.

Eine Besonderheit, die Hoi An weltweit bekannt gemacht hat, sind die farbigen Laternen. Zahlreiche Familienbetriebe stellen sie noch heute in Handarbeit her – aus Bambusgestellen und Seiden- oder Stoffbezügen. Reiseführer wie Marco Polo und Berichte deutscher Medien betonen, dass die Laternen keine lange historische Tradition im heutigen Ausmaß haben, sich aber in den letzten Jahrzehnten zu einem identitätsstiftenden Symbol entwickelt haben. Abends werden sie in den Straßen aufgehängt, auf Booten platziert oder auf dem Fluss schwimmen gelassen, was der Altstadt eine fast märchenhafte Atmosphäre verleiht.

Im Inneren mancher historischen Häuser, die als Museumsgebäude ausgewiesen sind, können Besucher originale Inneneinrichtungen sehen: schwere dunkle Holzmöbel, geschnitzte Altäre, Keramik aus China und lokalen Werkstätten sowie alte Handelsdokumente. Die Stadtverwaltung von Hoi An hat ein Ticketsystem eingeführt, mit dem einige dieser Häuser, Pagoden und Versammlungshallen besichtigt werden können. Die offiziellen Informationen betonen, dass ein Teil der Einnahmen in den Erhalt der Gebäude fließt.

Altstadt Hoi An besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Hoi An liegt an der mittleren Zentralküste Vietnams, südlich von Da Nang. Für Reisende aus Deutschland bietet sich in der Regel ein Flug über große internationale Drehkreuze wie Singapur, Bangkok, Doha oder Dubai nach Da Nang an. Von Frankfurt, München oder Berlin sind mit Umstieg Flugzeiten im Bereich von rund 15 bis 18 Stunden realistisch, je nach Verbindung. Vom Flughafen Da Nang sind es etwa 30 km nach Hoi An, die in der Praxis mit Taxi, Hoteltransfer oder Shuttlebus in etwa 45 bis 60 Minuten zurückgelegt werden. Eine direkte Bahnverbindung gibt es nicht; der nächste Bahnhof liegt in Da Nang. Viele Reisende kombinieren Hoi An mit anderen Zielen wie Hue oder Ho-Chi-Minh-Stadt und nutzen dafür Inlandsflüge oder die nord-südlich verlaufende Eisenbahnlinie.
  • Orientierung und Verkehr in der Altstadt
    Die Altstadt Hoi An ist überschaubar und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Die Stadtverwaltung sperrt den Kernbereich zu bestimmten Tageszeiten für motorisierte Fahrzeuge, um sowohl den Denkmalschutz als auch die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Fahrräder und E-Scooter sind außerhalb der engsten Gassen üblich, in den Abendstunden dominieren Fußgänger. Für Besucher aus Deutschland ist wichtig: Gehwege sind oft schmal oder fehlen ganz, daher sollte man besonders auf unebene Stellen achten. Straßenübergänge funktionieren eher nach Augen- und Blickkontaktprinzip als nach Ampelsystem – eine typische Erfahrung in vielen vietnamesischen Städten.
  • Öffnungszeiten
    Die Altstadt selbst ist ein frei zugänglicher Stadtbereich und rund um die Uhr offen. Einzelne Sehenswürdigkeiten wie bestimmte Versammlungshallen, Pagoden und historische Häuser haben jedoch festgelegte Öffnungszeiten. Diese können saisonal variieren und sollten nach Möglichkeit direkt über offizielle Informationsstellen von Hoi An oder vor Ort an den Ticketbüros geprüft werden. Generell gilt: Vormittags und am frühen Nachmittag sind die meisten Einrichtungen geöffnet, abends steht eher das Bummeln, Essen und das Laternenlicht im Vordergrund.
  • Eintritt und Tickets
    Für den Zugang zu ausgewählten historischen Gebäuden der Altstadt gibt es ein offizielles Ticket, das an verschiedenen Verkaufsstellen in Pho co Hoi An erhältlich ist. Die konkrete Gebühr wird von der Stadtverwaltung festgelegt und kann sich mit der Zeit ändern, daher sollte der aktuelle Preis vor Ort oder über offizielle Informationskanäle geprüft werden. Das Ticket berechtigt in der Regel zum Besuch mehrerer Gebäude; die Altstadt und viele Straßen bleiben auch ohne Ticket zugänglich. Reiseführer empfehlen, das Ticket gleich morgens zu kaufen, um die historischen Häuser in ruhigeren Stunden zu besichtigen.
  • Beste Reisezeit
    Das Klima in Hoi An ist tropisch mit einer Regen- und einer Trockenzeit. Meteorologische Dienste und Reiseanbieter weisen darauf hin, dass die Monate von etwa Februar bis Mai meist als angenehm gelten, mit vergleichsweise moderaten Temperaturen und weniger Niederschlag. Von etwa Oktober bis Dezember kann es in Zentralvietnam zu stärkeren Regenfällen und gelegentlichen Überschwemmungen kommen, die auch Teile der Altstadt betreffen. Während der europäischen Sommerferien ist die Region oft sehr heiß und luftfeucht, was gerade für Gäste aus nördlicheren Breiten anstrengend sein kann. Für den Besuch der Altstadt selbst empfehlen viele Kenner die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag: Dann ist das Licht besonders schön, und ab dem frühen Abend entfaltet das Laternenmeer seine Wirkung.
  • Sprache und Verständigung
    Die Landessprache ist Vietnamesisch. Englisch ist in Hoi An aufgrund des starken Tourismus in vielen Hotels, Restaurants, Cafés und Reisebüros verbreitet. Deutsch wird nur vereinzelt gesprochen, meist von Mitarbeitern größerer Hotels oder Reiseagenturen mit europäischem Fokus. Für alltägliche Situationen genügen einfache englische Redewendungen, ein Lächeln und Geduld. Ein kleiner Sprachführer oder eine Übersetzungs-App ist hilfreich, besonders beim Besuch lokaler Märkte außerhalb der Altstadt.
  • Zahlung, Währung und Trinkgeld
    In Vietnam wird mit dem vietnamesischen Dong bezahlt. Für Reisende aus Deutschland ist es üblich, Bargeld in Dong vor Ort abzuheben oder zu wechseln. Geldautomaten finden sich in und um Hoi An, insbesondere in neueren Vierteln. In vielen Hotels, gehobenen Restaurants und einigen Geschäften werden internationale Kreditkarten akzeptiert; in kleineren Läden, an Straßenständen und auf Märkten ist jedoch Bargeld verbreiteter. Zahlungen in Euro sind unüblich. Trinkgeld ist nicht obligatorisch, wird aber in touristischen Bereichen geschätzt – etwa ein kleiner Aufschlag im Restaurant oder ein Bonus für Guides und Fahrer. Die Zahlungsgewohnheiten ändern sich dynamisch, daher ist es sinnvoll, vor der Reise aktuelle Hinweise zu prüfen.
  • Gesundheit und Versicherung
    Für Hoi An sind keine besonderen Impfungen zwingend vorgeschrieben, dennoch empfehlen Reisemediziner in der Regel einen Basisimpfschutz nach den deutschen STIKO-Empfehlungen. Da es sich um ein tropisches Klima handelt, sind Mückenschutz und Sonnenschutz wichtig. Für Reisende aus Deutschland ist außerhalb der EU eine private Auslandskrankenversicherung sinnvoll, die im Notfall Rücktransport und Behandlungskosten abdeckt. Spezifische medizinische Hinweise können sich ändern, daher sollten aktuelle Empfehlungen einschlägiger Gesundheitsbehörden und des Auswärtigen Amtes beachtet werden.
  • Einreisebestimmungen
    Vietnam liegt außerhalb des Schengen-Raums. Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisebestimmungen, Visaregeln und mögliche Gesundheitsauflagen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen, da sich Vorgaben ändern können. Das gilt auch für Reisende aus Österreich und der Schweiz, die die Webseiten ihrer jeweiligen Außenministerien nutzen sollten. In der Praxis verlangen viele Fluggesellschaften bereits beim Check-in einen gültigen Reisepass und eventuell notwendige Visa oder Genehmigungen.
  • Zeitzone
    Vietnam liegt in der Zeitzone Indochina Time (ICT), die der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) in der Regel um 6 Stunden voraus ist. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Unterschied meist 5 Stunden. Das bedeutet: Wenn es in Deutschland 12:00 Uhr mittags ist, ist es in Hoi An typischerweise 17:00 oder 18:00 Uhr, abhängig von der Jahreszeit in Europa.
  • Kleiderordnung und Fotografieren
    In der Altstadt Hoi An geht es entspannt zu, dennoch ist ein respektvoller Kleidungsstil angebracht. Für den Besuch religiöser Stätten wie Tempel und Pagoden sollten Schultern und Knie bedeckt sein. In vielen Innenräumen wird höfliches Verhalten erwartet; lautes Telefonieren oder das Betreten bestimmter Bereiche mit Schuhen kann unerwünscht sein. Fotografieren im öffentlichen Raum ist weitgehend unproblematisch, in manchen Tempeln oder Museen können Einschränkungen gelten oder ein Fotoverbot bestehen. Hinweise vor Ort sollten beachtet werden.

Warum Pho co Hoi An auf jede Hoi An-Reise gehört

Für viele Reisende aus Deutschland ist die Altstadt Hoi An der emotionale Höhepunkt einer Vietnamreise. Während große Metropolen wie Hanoi oder Ho-Chi-Minh-Stadt mit Lärm und Verkehr überwältigen können, wirkt Hoi An überschaubarer, fast intim. Die Kombination aus historischem Stadtbild, Flusslandschaft und kulinarischer Vielfalt macht den Reiz aus. In Reiseberichten deutschsprachiger Medien wird wiederholt hervorgehoben, wie angenehm es ist, nach einem Tag zwischen Mopeds und Wolkenkratzern in diese fast dorfähnliche Struktur einzutauchen.

Ein beliebtes Erlebnis ist ein Spaziergang entlang des Flussufers bei Einbruch der Dunkelheit. Kleine Boote bieten kurze Fahrten an, bei denen Laternen aufs Wasser gesetzt werden. Stimmen, Musik, das Plätschern des Wassers – viele Eindrücke wirken auf einmal, und doch empfindet man die Atmosphäre häufig als friedlich. Gerade für Gäste aus Mitteleuropa, wo historische Altstädte eher von Stein, Backstein und Fachwerk geprägt sind, ist die Kombination aus tropischem Klima, Holzbauten und Laternenlicht etwas Besonderes.

Kulinarisch ist Hoi An ebenfalls ein Highlight. Die Stadt ist für mehrere lokale Spezialitäten bekannt, darunter „Cao Lau“ – eine Nudelspezialität mit Schweinefleisch, Kräutern und einer speziellen Brühe – und „White Rose“, gedämpfte Dumplings mit Garnelenfüllung. Neben Straßenständen gibt es Kochschulen, die häufig auch deutschsprachige Reisegruppen ansprechen und Einblicke in die vietnamesische Küche geben. Für Leser aus Deutschland kann der Besuch einer solchen Schule eine Möglichkeit sein, die Kultur über den Geschmack zu erleben und später zu Hause nachzukochen.

Das Umland von Hoi An bietet zudem Strände und ländliche Szenerien mit Reisfeldern, kleinen Dörfern und Wasserbüffeln. Viele Besucher kombinieren einen Kulturvormittag in der Altstadt mit einem Nachmittag am Strand oder einer Fahrradtour ins Umland. Diese Mischung aus Entspannung, Aktivität und Kultur trägt dazu bei, dass Hoi An von Reiseexperten immer wieder als idealer Ort für ein paar ruhigere Tage in einer sonst sehr dynamischen Reiseroute empfohlen wird.

Reiseorganisationen und Kulturinstitutionen betonen allerdings auch die Herausforderungen der Popularität. Die UNESCO und lokale Behörden weisen darauf hin, dass der Zustrom von Besuchern sorgfältig gemanagt werden muss, um die historische Substanz nicht zu gefährden. Dazu gehören Regelungen für Neubauten, Verkehrslenkung und die Bewahrung traditioneller Handwerke. Für Besucher aus dem deutschsprachigen Raum bedeutet das: Wer sich bewusst verhält, lokale Angebote respektiert und nachhaltige Anbieter unterstützt, trägt aktiv zum Erhalt dieses einzigartigen Ortes bei.

Altstadt Hoi An in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist die Altstadt Hoi An längst zu einer Ikone geworden: Unter Hashtags rund um Hoi An, Vietnam und Pho co Hoi An finden sich zahllose Bilder von Laternennächten, bunten Fassaden und Booten auf dem Fluss. Viele Reisende aus Deutschland lassen sich bei der Planung von Instagram, YouTube und Co. inspirieren – und tragen selbst mit Fotos und Videos zur globalen Wahrnehmung der Stadt bei.

Häufige Fragen zu Altstadt Hoi An

Wo liegt die Altstadt Hoi An genau?

Die Altstadt Hoi An liegt im Zentrum der Stadt Hoi An an der mittleren Zentralküste Vietnams, südlich der Großstadt Da Nang. Sie erstreckt sich entlang des Thu-Bon-Flusses und bildet den historischen Stadtkern, der von der UNESCO als Welterbe anerkannt ist.

Warum ist Pho co Hoi An UNESCO-Welterbe?

Die UNESCO hat „Hoi An Ancient Town“ als Welterbe eingestuft, weil die Altstadt ein außergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Handelshafens aus dem 15. bis 19. Jahrhundert darstellt. Das Stadtbild mit Handelshäusern, Tempeln, Versammlungshallen und Straßenstruktur dokumentiert die kulturelle Begegnung zwischen vietnamesischen, chinesischen, japanischen und europäischen Einflüssen.

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch der Altstadt einplanen?

Viele Reisende aus Deutschland verbringen mindestens einen vollen Tag in der Altstadt Hoi An, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, einige historische Häuser und die Abendstimmung mit Laternen zu erleben. Wer zusätzlich Kochkurse, Fahrradtouren oder Strandbesuche plant, bleibt häufig zwei bis drei Nächte in Hoi An.

Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt Hoi An?

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Japanische überdachte Brücke, mehrere chinesische Versammlungshallen wie die Phuc-Kien-Halle, historische Händlerhäuser, Pagoden sowie das Flussufer mit seinen Bootsanlegern. Hinzu kommen Laternenläden, Märkte und kleine Museen, die Einblicke in Handel und Alltagsleben vergangener Epochen geben.

Wann ist die beste Reisezeit für Hoi An aus deutscher Sicht?

Als besonders angenehm gelten meist die Monate um das Frühjahr, wenn die Temperaturen warm, aber nicht extrem sind und das Regenrisiko geringer ist. In der regenreichen Zeit im Herbst und frühen Winter kann es zu stärkeren Niederschlägen und Überschwemmungen kommen, während in den Sommermonaten hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit typisch sind. Vor der Reise sollten aktuelle Wetterinformationen und Hinweise von Reiseanbietern geprüft werden.

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