Altstadt Dubrovnik, Dubrovnik

Altstadt Dubrovnik: warum Stari Grad mehr ist als eine Kulisse

24.05.2026 - 01:31:34 | ad-hoc-news.de

Die Altstadt Dubrovnik, lokal Stari Grad Dubrovnik, ist Kroatiens mittelalterliches Juwel an der Adria. Was macht dieses UNESCO-Welterbe für Reisende aus Deutschland so besonders – jenseits von Stadtmauer, Sonne und Serienkulisse?

Altstadt Dubrovnik, Dubrovnik, Reise
Altstadt Dubrovnik, Dubrovnik, Reise

Wer durch das steinerne Pile-Tor in die Altstadt Dubrovnik tritt, steht mitten in Stari Grad Dubrovnik – jener ummauerten Stadt, die auf engem Raum mehr Geschichte, Glanz und Patina vereint als viele Metropolen. Helles Kalksteinpflaster, barocke Fassaden, Meerduft und das Echo von Schritten auf der Stradun schaffen eine Bühne, auf der sich täglich ein neues Schauspiel aus Vergangenheit und Gegenwart abspielt.

Altstadt Dubrovnik: Das ikonische Wahrzeichen von Dubrovnik

Die Altstadt Dubrovnik ist das Herz der Stadt Dubrovnik im Süden Kroatiens und eines der bekanntesten Wahrzeichen an der Adria. Seit 1979 gehört Stari Grad Dubrovnik als geschlossenes Ensemble zum UNESCO-Welterbe. Die UNESCO hebt hervor, dass Dubrovnik als „außergewöhnlich gut erhaltenes mittelalterliches Stadtgefüge“ mit Stadtmauern, Palästen und Kirchen als Symbol der maritimen Republik Ragusa gilt. Auch der Europarat und das kroatische Kulturministerium verweisen auf die überregionale Bedeutung des historischen Stadtkerns.

Die gesamte Altstadt ist von einer bis zu rund 2 km langen Stadtmauer umgeben, die – nach Angaben des kroatischen Denkmalschutzes und der Tourismusbehörde – zu den am besten erhaltenen Befestigungsanlagen Europas zählt. Innerhalb dieses Mauerrings verdichten sich Jahrhunderte: romanische Klöster, gotische Paläste, Renaissance-Loggien und barocke Kirchen stehen dicht beieinander. Der Hauptboulevard Stradun, offiziell Placa genannt, verbindet das westliche Pile-Tor mit dem östlichen Plo?e-Tor und dient als Lebensader des Altstadtensembles.

Für Reisende aus Deutschland ist die Altstadt Dubrovnik doppelt reizvoll: Sie bietet einerseits das Bild einer mediterranen Traumkulisse mit Blick auf die Adria, andererseits ein dichtes Stück europäischer Geschichte, das von Handelsbeziehungen zu Mittel- und Nordeuropa erzählt. Kroatische und internationale Reiseführer wie „Merian Kroatien“ und das „ADAC Reisemagazin“ betonen gerade diese Mischung aus Küstenlandschaft, Kultur und vergleichsweise kompakter Erkundbarkeit.

Geschichte und Bedeutung von Stari Grad Dubrovnik

Die Ursprünge von Stari Grad Dubrovnik reichen weit zurück. Historiker gehen nach Angaben des „Kroatien-Lexikons“ und von Studien, auf die sich etwa die Deutsche Welle und die UNESCO beziehen, davon aus, dass auf dem Felsen der heutigen Altstadt spätestens im frühen Mittelalter eine befestigte Siedlung entstand. Im 7. Jahrhundert sollen sich laut mehreren Fachpublikationen Menschen aus der nahe gelegenen römischen Siedlung auf der vorgelagerten Insel Lokrum und vom Festland vor Einfällen auf den Felsen zurückgezogen haben. Aus dieser frühen Siedlung entwickelte sich später die Handelsrepublik Ragusa.

Zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre Blütezeit als Seerepublik, vergleichbar – wenn auch kleiner – mit Venedig oder Genua. Laut UNESCO und kroatischer Geschichtsforschung war Ragusa in dieser Zeit ein wichtiger Umschlagplatz zwischen dem Adriaraum, dem Osmanischen Reich und den Häfen Italiens. Die Stadt profitierte von ihrer strategischen Lage und pflegte diplomatische Beziehungen sowohl zu westlichen Mächten als auch zu den Osmanen. Diese Rolle als vermittelnde Handelsmacht trug entscheidend zu ihrem Reichtum bei, was sich noch heute in der Dichte repräsentativer Bauten in der Altstadt widerspiegelt.

Ein einschneidendes Ereignis war das verheerende Erdbeben von 1667, das große Teile von Stari Grad Dubrovnik zerstörte. Viele der heute sichtbaren Gebäude sind daher barock geprägt, obwohl die Stadt mittelalterliche Wurzeln hat. Zeitgenössische Berichte, auf die sich unter anderem kroatische Historiker und internationale Institutionen berufen, schildern, dass ein Großteil der Bevölkerung ums Leben kam und zahlreiche Paläste, Kirchen und die Kathedrale einstürzten. In der Folge wurde die Stadt weitgehend im barocken Stil wiederaufgebaut – ähnlich wie London nach dem Großen Brand von 1666.

Im 19. und 20. Jahrhundert verlor die Republik Ragusa ihre Unabhängigkeit und wurde Teil verschiedener Staatsgebilde, unter anderem der Habsburgermonarchie und später Jugoslawiens. Während des Kroatienkrieges Anfang der 1990er Jahre geriet die Altstadt Dubrovnik unter Beschuss. Bilder der zerstörten Dächer gingen durch internationale Medien. Die UNESCO und Organisationen wie ICOMOS dokumentierten die Schäden und unterstützten umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen. Heute erzählen die vielfach erneuerten, orangefarbenen Dachziegel vom Wiederaufbau, während an einigen Stellen bewusst Spuren des Beschusses sichtbar blieben.

Aus Sicht der UNESCO ist die Altstadt ein Symbol für die Widerstandsfähigkeit kulturellen Erbes. Die Organisation betont in ihren Stellungnahmen, dass Dubrovnik als Beispiel dafür gilt, wie historische Städte trotz Kriegsschäden sorgfältig wiederhergestellt werden können, ohne ihren Charakter zu verlieren. Für deutsche Besucherinnen und Besucher ergibt sich damit eine doppelte Perspektive: Stari Grad Dubrovnik ist nicht nur Schauplatz von Mittelmeerromantik, sondern auch von europäischer Erinnerungskultur.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Die Architektur der Altstadt Dubrovnik ist das Ergebnis einer einzigartigen Schichtung von Stilen. Kunsthistorische Standardwerke und Reiseführer wie National Geographic Deutschland und GEO Saison heben hervor, dass sich in Stari Grad Dubrovnik romanische, gotische, Renaissance- und barocke Elemente auf engem Raum überlagern. Die einheitlich hellen Kalksteinfassaden und das durchgehende Pflaster sorgen trotzdem für ein harmonisches Gesamtbild.

Besonders prägend sind die Stadtmauern, die die Altstadt vollständig umschließen. Laut offiziellen Angaben der Stadt und der kroatischen Tourismuszentrale ist die Mauer bis zu mehrere Meter breit und umfasst den historischen Kern in einem geschlossenen Rundgang. Sie wird durch Festungen wie die Festung Min?eta im Norden, die Festung Bokar im Westen und die Seefestung Lovrijenac auf einem Felsen außerhalb der Hauptmauer gesichert. Historiker betonen, dass diese Befestigungen nicht nur militärische Funktionen hatten, sondern auch das Selbstbewusstsein der Republik Ragusa demonstrierten.

Innerhalb der Mauern reiht sich ein architektonisches Highlight ans nächste. Zu den wichtigsten Bauwerken, die in seriösen Quellen immer wieder genannt werden, zählen unter anderem:

  • Der Rektorenpalast (Knežev dvor): Sitz der Regierung der Republik Ragusa, heute Museum. Er zeigt gotische, Renaissance- und barocke Elemente, da er nach Explosionen und Bränden mehrfach umgebaut wurde.
  • Die Kathedrale von Dubrovnik: Eine barocke Kirche aus dem 18. Jahrhundert, die auf Vorgängerbauten basiert. Der Legende nach stiftete der englische König Richard Löwenherz Geld zu ihrem Bau, nachdem er in der Nähe Schiffbruch erlitten haben soll. Historiker verweisen jedoch darauf, dass diese Legende nicht abschließend belegt ist.
  • Der Sponza-Palast: Ein eleganter Renaissancebau mit gotischen Einflüssen. Hier befindet sich heute das Stadtarchiv, das bedeutende Dokumente zur Geschichte der Stadt beherbergt.
  • Die Franziskaner- und Dominikanerklöster: Mit Kreuzgängen und Kirchen, in denen sich bedeutende Kunstwerke und eine der ältesten noch betriebenen Apotheken Europas befinden sollen. Genaues Gründungsdatum der Apotheke variiert je nach Quelle; daher wird hier auf eine Jahreszahl verzichtet.

Die Stradun selbst, der zentrale Boulevard, ist ein Beispiel für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben von 1667. Gerade Linien, gleichförmige Fassaden und repräsentative Häuserfronten schaffen eine Art steinernes Bühnenbild. Deutsche Medien wie die Süddeutsche Zeitung haben wiederholt hervorgehoben, dass dieser Stadtraum in Verbindung mit den Stadtmauern eine der eindrucksvollsten historischen Kulissen Europas bildet.

Auch die Lage am Meer gehört zu den besonderen Merkmalen von Stari Grad Dubrovnik. Von den Stadtmauern aus blickt man einerseits in die Gassen der Altstadt, andererseits auf die Adria und die vorgelagerte Insel Lokrum. Vergleichbar ist dieser unmittelbare Kontakt zwischen Stadt und Meer eher mit Orten wie Valletta auf Malta oder Kotor in Montenegro als mit klassischen deutschen Altstädten. Der Kontrast zwischen den hellen Steinen und dem tiefen Blau des Meeres ist eines der Motive, das in Bildbänden und Reportagen immer wieder aufgegriffen wird.

In den letzten Jahren wurde die Altstadt zudem durch internationale Film- und Serienproduktionen bekannt. Große Medienhäuser wie die BBC und internationale Reiseportale mit redaktionellem Ansatz haben darauf hingewiesen, dass Dubrovnik als Kulisse für eine fiktive Hauptstadt in einer bekannten Fantasy-Serie diente. Diese zusätzliche Sichtbarkeit hat das Besucheraufkommen deutlich erhöht, wie die Stadtverwaltung und die kroatische Tourismuszentrale übereinstimmend berichten. Die Verantwortlichen bemühen sich nach eigenen Angaben um ein Management des Besucherstroms, etwa durch Zeitfenster-Tickets für bestimmte Attraktionen und Hinweise zu weniger frequentierten Tageszeiten.

Altstadt Dubrovnik besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Die Altstadt Dubrovnik liegt an der südlichen Adriaküste Kroatiens nahe der Grenze zu Montenegro und Bosnien und Herzegowina. Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Dubrovnik (?ilipi), etwa 20 bis 25 km von Stari Grad Dubrovnik entfernt. Von dort fahren regelmäßig Shuttlebusse und Taxis bis in die Nähe des Pile-Tores.
    Von Deutschland aus wird Dubrovnik je nach Saison von mehreren Airlines mit Direktflügen bedient, insbesondere ab Frankfurt/Main, München, Düsseldorf und Berlin. Die Flugzeit liegt typischerweise zwischen etwa 1,5 und 2,5 Stunden, abhängig vom Abflugort. Auch mit Umstieg über Drehkreuze wie Zagreb, Wien oder Zürich ist Dubrovnik gut erreichbar. Eine Anreise mit dem Auto ist über Österreich und Slowenien möglich; dabei ist mit Mautgebühren in mehreren Ländern zu rechnen. Die Deutsche Bahn bietet keine durchgehende Zugverbindung bis Dubrovnik, es lassen sich jedoch Kombinationen aus Bahn und Fernbus nutzen, etwa über Zagreb oder Split. Konkrete Verbindungen und Fahrpläne sollten immer aktuell geprüft werden.
  • Öffnungszeiten
    Die Altstadt Dubrovnik als Stadtviertel ist grundsätzlich jederzeit frei zugänglich. Viele Sehenswürdigkeiten innerhalb von Stari Grad – etwa Stadtmauer, Museen und Kirchen – haben jedoch feste Öffnungszeiten, die je nach Saison variieren. Offizielle Stellen wie Dubrovnik Tourist Board und die Betreiber der einzelnen Attraktionen weisen darauf hin, dass Besucherinnen und Besucher die jeweils aktuellen Zeiten direkt auf den offiziellen Webseiten prüfen sollten, da es saisonale Anpassungen, Feiertagsregelungen oder kurzfristige Änderungen geben kann.
  • Eintritt
    Der Zugang in die Altstadt ist kostenlos. Für bestimmte Sehenswürdigkeiten, insbesondere für den Rundgang auf der Stadtmauer und kombinierte Museumstickets, werden Eintrittspreise erhoben. Da diese Preise regelmäßig angepasst werden und in verschiedenen Kombinationen angeboten werden (Einzeltickets, Kombitickets, Dubrovnik Pass), empfehlen sowohl deutsche Reiseverlage als auch die offizielle Tourismusorganisation, sich vor der Reise oder unmittelbar vor Ort über die aktuellen Konditionen zu informieren. Üblich ist, dass Preise in Kroatien in der Landeswährung angegeben werden. Da Kroatien den Euro eingeführt hat, entfallen Umrechnungen; ältere Angaben in Kroatischen Kuna sind nur noch historisch relevant.
  • Beste Reisezeit
    Für Besuche aus Deutschland gelten Frühling (ungefähr April bis Juni) und Herbst (September, Oktober) als besonders angenehme Reisezeiten. Die Temperaturen sind laut kroatischer Meteorologiebehörde mild bis warm, und der Andrang ist spürbar geringer als im Hochsommer. In den Monaten Juli und August ist die Altstadt aufgrund von Ferienzeiten und Kreuzfahrttourismus oft sehr stark besucht, was von Medienberichten regelmäßig aufgegriffen wird. Wer die Gassen in ruhigerer Atmosphäre erleben möchte, sollte nach Möglichkeit früh morgens oder am späten Nachmittag/Abend gehen. Im Winter sind manche Einrichtungen eingeschränkt geöffnet, dafür erleben Reisende Stari Grad Dubrovnik deutlich authentischer und mit vielen Einheimischen im Straßenbild.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotografieren
    In Dubrovnik ist Kroatisch Amtssprache. Englisch ist in der Altstadt weit verbreitet, insbesondere im touristischen Bereich. Deutsch wird vereinzelt verstanden, vor allem in Hotels oder von Dienstleistern mit vielen Gästen aus dem deutschsprachigen Raum, sollte aber nicht vorausgesetzt werden. Grundlegende englische Redewendungen erleichtern den Alltag.
    Seit der Einführung des Euro ist die Zahlung für Gäste aus Deutschland einfacher geworden. Kredit- und Debitkarten werden in der Altstadt häufig akzeptiert, insbesondere in Hotels, Restaurants und bei Eintrittskassen; kleinere Beträge, Kioske oder Märkte arbeiten aber weiterhin gern mit Bargeld. Mobile Payment (z. B. über Apple Pay oder Google Pay) setzt sich zunehmend durch, wird aber nicht überall angeboten. Es ist ratsam, etwas Bargeld für kleinere Einkäufe dabeizuhaben.
    Trinkgeld wird in Kroatien ähnlich gehandhabt wie in Deutschland. In Restaurants sind 5 bis 10 Prozent der Rechnungssumme bei gutem Service üblich, sofern kein Servicezuschlag enthalten ist. Auch Taxifahrer und Guides freuen sich über ein kleines Trinkgeld. Hotels und gastronomische Betriebe geben dazu teilweise Empfehlungen.
    Eine spezielle Kleiderordnung besteht für den Besuch der Altstadt selbst nicht. Für den Zutritt zu Kirchen und Klöstern ist jedoch eine respektvolle Kleidung üblich – Schultern und Knie sollten bedeckt sein, ähnlich wie in südlichen Ländern allgemein. Beim Fotografieren gilt in den Gassen und auf der Stadtmauer grundsätzlich freie Fotoerlaubnis für den privaten Gebrauch. In manchen Museen, Ausstellungen oder Sakralräumen können Blitzlicht und Stative eingeschränkt oder verboten sein. Hinweise vor Ort sollten stets beachtet werden.
  • Einreisebestimmungen und Versicherung
    Kroatien ist Mitglied der Europäischen Union und Teil des Schengen-Raums. Für deutsche Staatsbürger genügt in der Regel ein gültiger Personalausweis oder Reisepass zur Einreise. Da sich rechtliche Rahmenbedingungen ändern können, sollten Reisende die aktuellen Einreisebestimmungen, Hinweise zur Sicherheitslage sowie zu Gesundheitsfragen grundsätzlich beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für medizinische Notfälle können EU-Bürger ihre Europäische Krankenversicherungskarte nutzen; dennoch empfehlen viele Verbraucherzentralen und Reisemagazine eine zusätzliche Auslandsreise-Krankenversicherung, um zum Beispiel Rücktransporte abzudecken.
  • Zeitzone
    Dubrovnik liegt – wie Kroatien insgesamt – in der gleichen Zeitzone wie Deutschland (Mitteleuropäische Zeit, im Sommer Mitteleuropäische Sommerzeit). Es gibt daher keine Zeitverschiebung zwischen Dubrovnik und Deutschland, was die Planung von Flügen und Telefonaten vereinfacht.

Warum Stari Grad Dubrovnik auf jede Dubrovnik-Reise gehört

Stari Grad Dubrovnik ist nicht nur ein Pflichtpunkt auf der Landkarte, sondern das emotionale Zentrum jeder Dubrovnik-Reise. Für viele Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist der erste Blick von den Stadtmauern auf die Dächerlandschaft ein Moment, der sich einprägt – ähnlich eindrucksvoll wie der Blick vom Kölner Dom über Köln oder vom Petersberg über Bonn, nur mit Meer im Hintergrund. Die Kombination aus geschlossener historischem Stadtbild, Meerblick und dem Gefühl, durch Jahrhunderte zu gehen, ist in Europa selten.

Der Erlebniswert der Altstadt entsteht nicht nur durch einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern durch das Zusammenspiel von großen und kleinen Eindrücken: das Läuten der Glocken vom Uhrturm an der Luža, die schimmernden Steine der Stradun nach einem kurzen Regenschauer, die engen Seitengassen mit ihren Treppen, an denen Wäscheleinen und Blumentöpfe Einblicke in den Alltag bieten. Reisemagazine wie „Merian“ und „ADAC Reisemagazin“ betonen, dass gerade diese Mischung aus Kulisse und gelebter Stadt den Unterschied zu reinen Museumsstädten ausmacht.

Wer sich Zeit nimmt, entdeckt neben den berühmten Punkten wie Rektorenpalast, Kathedrale, Rolandsäule und Onofrio-Brunnen auch stillere Orte: kleine Kirchen mit kaum bekannten Kunstschätzen, Höfe hinter schweren Holztüren oder Cafés mit Blick auf die Festung Lovrijenac. In unmittelbarer Nähe zur Altstadt liegen zudem attraktive Ausflugsziele wie die Insel Lokrum, von der sich ein anderer Blick auf Stari Grad Dubrovnik eröffnet, oder der Berg Sr?, den man mit Seilbahn oder Auto erreicht und von dem sich ein Panoramablick über die gesamte Altstadt, den Hafen und die vorgelagerten Inseln bietet.

Nicht zuletzt bietet die Altstadt auch kulinarische Einblicke in die dalmatinische Küche: Fisch und Meeresfrüchte, Olivenöl, mediterrane Kräuter und regionale Weine. Viele Restaurants in den Gassen haben sich auf internationale Gäste eingestellt, wie deutsche Reiseführer hervorheben, und kombinieren traditionelle Gerichte mit moderner Präsentation. Wer bewusst wählt und etwas abseits der Hauptstraßen sucht, findet häufig authentischere Angebote und weniger überlaufene Lokale.

Ein weiterer Grund, weshalb Stari Grad Dubrovnik auf jede Dubrovnik-Reise gehört, ist sein Stellenwert als Teil des europäischen Kulturerbes. Die Stadtgeschichte erzählt von Handel, Diplomatie und dem Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen am Schnittpunkt von Westen und Osten. In einer Zeit, in der europäische Identität und gemeinsame Geschichte verstärkt diskutiert werden, bietet die Altstadt Dubrovnik ein konkretes, anschauliches Beispiel dafür, wie eng verflochten die Regionen Europas seit Jahrhunderten sind – von Handelswegen bis zu kulturellen Einflüssen.

Altstadt Dubrovnik in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien gehört die Altstadt Dubrovnik seit einigen Jahren zu den besonders stark geteilten Motiven des Adriaraums. Influencer, Reisejournalisten und private Reisende setzen Stari Grad Dubrovnik mit Drohnenaufnahmen, Stadtmauer-Panoramen und Abendstimmungen in Szene. Häufig wird diskutiert, wie sich Besucherströme und Kreuzfahrttourismus auf das Leben in der Altstadt auswirken – ein Thema, das auch internationale Medien wie die BBC und deutschsprachige Zeitungen immer wieder aufgreifen. Gleichzeitig inspiriert Dubrovnik viele Nutzerinnen und Nutzer dazu, sich intensiver mit der Geschichte und den Hintergründen des Ortes zu beschäftigen.

Häufige Fragen zu Altstadt Dubrovnik

Wo liegt die Altstadt Dubrovnik genau?

Die Altstadt Dubrovnik liegt im südlichen Teil der Stadt Dubrovnik an der Adriaküste Kroatiens. Sie befindet sich auf einer Halbinsel, die vollständig von Stadtmauern umgeben ist, und grenzt direkt an das Meer und den alten Hafen. Der offizielle Zugang für viele Besucher erfolgt über das westliche Pile-Tor.

Warum ist Stari Grad Dubrovnik UNESCO-Welterbe?

Stari Grad Dubrovnik wurde von der UNESCO als Welterbe anerkannt, weil die Altstadt ein außergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handelsstadt ist. Das harmonische Zusammenspiel von Stadtmauern, Festungen, Palästen, Kirchen und Plätzen dokumentiert die Blütezeit der Republik Ragusa und ihre Rolle als wichtige Seemacht im Adriaraum. Zudem gilt der Wiederaufbau nach dem Erdbeben von 1667 als vorbildlich.

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch der Altstadt einplanen?

Für einen ersten Eindruck empfehlen viele Reiseführer mindestens einen halben Tag, um Stradun, Stadtmauern und einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Wer Museen, Klöster, Kirchen und die Aussichtspunkte ausführlicher besuchen möchte, sollte einen ganzen Tag oder sogar mehrere Tage einplanen. Besonders lohnend ist es, die Altstadt zu verschiedenen Tageszeiten zu erleben – morgens, tagsüber und abends.

Was ist das Besondere an der Stadtmauer von Dubrovnik?

Die Stadtmauer von Dubrovnik umschließt die Altstadt vollständig und ist in großen Teilen begehbar. Sie gilt als eine der am besten erhaltenen historischen Befestigungsanlagen Europas. Von ihr aus bietet sich ein Panoramablick sowohl auf das dichte Dachmeer der Altstadt als auch auf die Adria und die Umgebung. Der Rundgang ist für viele Besucherinnen und Besucher das Highlight des Dubrovnik-Aufenthalts.

Wann ist die beste Reisezeit für die Altstadt Dubrovnik?

Als besonders angenehm gelten Frühling (April bis Juni) und Herbst (September, Oktober), wenn es bereits beziehungsweise noch warm ist, die Altstadt aber weniger überlaufen ist als in den Hochsommermonaten. Im Sommer herrschen oft hohe Temperaturen und starker Andrang, insbesondere wenn Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen. Der Winter bietet eine ruhigere, authentische Atmosphäre, allerdings mit teilweise reduzierten Öffnungszeiten.

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