Altstadt Cusco: Warum das Centro Historico del Cusco verzaubert
12.06.2026 - 06:43:37 | ad-hoc-news.deWer durch die engen Gassen der Altstadt Cusco schlendert, spürt sofort, dass hier ein einstiges Weltreich seinen Herzschlag hinterlassen hat: Das Centro Historico del Cusco (auf Deutsch sinngemäß „Historisches Zentrum von Cusco“) verbindet massive Inka-Mauern mit barocken Kirchenfassaden und dem geschäftigen Alltag einer Andenmetropole. Zwischen goldenen Altären, Kopfsteinpflaster und schneebedeckten Gipfeln am Horizont wird Geschichte unmittelbar erlebbar.
Altstadt Cusco: Das ikonische Wahrzeichen von Cusco
Die Altstadt Cusco, offiziell als Centro Historico del Cusco bezeichnet, gilt als eine der eindrucksvollsten historischen Stadtlandschaften Südamerikas. Sie liegt auf rund 3.400 m Höhe im südlichen Hochland von Peru und war zur Blütezeit des Inkareiches das politische, religiöse und wirtschaftliche Zentrum eines Imperiums, das sich über große Teile der Anden erstreckte. Heute ist sie ein urbanes Welterbe-Ensemble, in dem Inka-Grundmauern, spanische Kolonialarchitektur und moderne Stadtkultur aufeinandertreffen.
Die UNESCO hat das historische Zentrum bereits in den 1980er-Jahren als Welterbe anerkannt und weist darauf hin, dass sich in Cusco die außergewöhnliche Überlagerung zweier Zivilisationen ablesen lässt: Inka-Bauten, die trotz Erdbeben standhalten, bilden vielerorts das Fundament von Kirchen, Klöstern und Palästen aus der spanischen Kolonialzeit. Die Stadt wird daher häufig als „archäologische Hauptstadt Amerikas“ bezeichnet, weil man auf engstem Raum mehrere Jahrhunderte und Kulturen zugleich wahrnimmt.
Für Reisende aus Deutschland ist die Altstadt Cusco nicht nur Ausgangspunkt für Touren nach Machu Picchu, ins Heilige Tal der Inka oder auf den Anden-Hochplateaus, sondern selbst ein eigenständiges Reiseziel. Der zentrale Platz Plaza de Armas, die Kathedrale, die Kirche La Compañía de Jesús, die berühmten Inkamauern wie die „Zwölfeckige Stein“ in der Straße Hatun Rumiyoc und das ehemalige Sonnentempel-Areal Qorikancha gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Geschichte und Bedeutung von Centro Historico del Cusco
Die Geschichte des Centro Historico del Cusco reicht weit vor die spanische Eroberung zurück. Archäologische und schriftliche Quellen zeigen, dass Cusco bereits im 11. bis 12. Jahrhundert zu einem regionalen Machtzentrum aufstieg. Unter dem Inka-Herrscher Pachacútec, der im 15. Jahrhundert regierte, wurde die Stadt zum Mittelpunkt eines rasch expandierenden Reichs ausgebaut. Inka-Chronisten beschrieben Cusco als „Nabel der Welt“ – ein Ausdruck dafür, dass hier die politischen, religiösen und ökonomischen Fäden des Tahuantinsuyo genannten Inka-Reiches zusammenliefen.
Die Stadt war in einem streng organisierten Muster angelegt, mit sakralen Linien (Ceques), die von Cusco aus zu heiligen Orten (Huacas) in der Umgebung führten. In der Stadt selbst lagen die Paläste der Inka-Herrscher, wichtige Tempel und Plätze, darunter der Sonnentempel Qorikancha. Dieser war das bedeutendste Heiligtum des Reiches, das dem Sonnengott Inti geweiht war. Goldene Verkleidungen, kostbare Opfergaben und feierliche Rituale sollten die göttliche Ordnung garantieren.
Mit der Ankunft der Spanier im 16. Jahrhundert erlebte Cusco einen tiefgreifenden Umbruch. Nach der Eroberung durch Francisco Pizarro und seine Mitstreiter wurden zentrale Inka-Bauten teilweise zerstört oder bewusst in christliche Kultstätten umgewandelt. Auf den Fundamenten des Qorikancha errichteten die Kolonialherren das Kloster Santo Domingo, auf den ehemaligen Inka-Palästen entstanden Kirchen, Klöster und Stadthäuser. Diese Überlagerung prägt bis heute das Stadtbild der Altstadt Cusco.
Trotz schwerer Erdbeben in den Jahrhunderten nach der Eroberung blieb ein erstaunlich großer Teil der Inka-Mauerwerke erhalten. Die präzise Steinbearbeitung ohne Mörtel, bei der gigantische Steinblöcke nahtlos ineinandergreifen, erwies sich als widerstandsfähiger als viele koloniale Bauten. Historiker und Ingenieure verweisen häufig darauf, dass gerade diese Inka-Fundamente die Erdbebenresistenz vieler Kolonialgebäude bis heute verbessern.
Im 20. Jahrhundert wuchs das Bewusstsein für den außergewöhnlichen Wert der Altstadt Cusco. Peruanische Behörden und internationale Organisationen setzten sich verstärkt für den Erhalt der historischen Substanz ein. Die UNESCO-Welterbe-Eintragung (in den 1980er-Jahren) war ein bedeutender Meilenstein: Sie unterstreicht, dass das historische Zentrum nicht nur für Peru, sondern für die gesamte Menschheit als kulturelles Erbe von herausragender Bedeutung gilt.
Heute ist das Centro Historico del Cusco ein Ort, an dem sich vielerlei Identitäten kreuzen: Inka-Tradition, koloniale Vergangenheit, katholische Religiosität, indigene Kultur und moderner Tourismus. Für die Bevölkerung der Stadt ist die Altstadt zugleich Wohnort, Arbeitsplatz, Symbol der eigenen Geschichte und Bühne für traditionelle Feste wie Inti Raymi, bei denen die Inka-Wurzeln Cuscos öffentlich gefeiert werden.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Die Architektur der Altstadt Cusco wird oft als einzigartiges Zusammenspiel aus Inka-Baukunst und spanischem Kolonialstil beschrieben. Besonders eindrucksvoll zeigt sich dies an den Inka-Mauern, die den Unterbau vieler Kolonialhäuser bilden. Gigantische, exakt behauene Steinblöcke greifen so passgenau ineinander, dass zwischen ihnen kaum eine Messerklinge Platz findet. Mörtel wurde nicht verwendet, stattdessen sorgten präzis geformte Kontaktflächen und leichte Neigungen der Mauern für Stabilität.
Das berühmte Beispiel dieser Steinbearbeitung ist der „Zwölfeckige Stein“ in der Calle Hatun Rumiyoc. Er ist Teil einer langen Inka-Mauer, in die der Stein mit seinen zahlreichen Ecken perfekt eingepasst wurde. Obwohl der Stein selbst keine Inschrift trägt, gilt er als Symbol für die Perfektion der Inka-Ingenieurskunst und ist eines der meistfotografierten Details im Centro Historico del Cusco.
Über den Inka-Fundamenten erheben sich Kirchen und Klöster, die den kolonialen Barockstil in den Anden prägen. Die Kathedrale von Cusco am Plaza de Armas, deren Bau im 16. Jahrhundert begann, ist ein monumentales Beispiel: Ihre Fassade verbindet Renaissance- und Barockelemente, im Inneren finden sich reich vergoldete Altäre, geschnitzte Chorgestühle und Gemälde der sogenannten Cusco-Malschule. Diese Kunstströmung entwickelte sich in der Kolonialperiode, als indigene und mestizische Künstler christliche Themen mit lokalen Symbolen und Farben interpretierten.
Die Kirche La Compañía de Jesús, ebenfalls am Plaza de Armas, gilt als eines der bedeutendsten Beispiele für den Andenbarock. Ihre Fassade ist reich mit Säulen, Nischen und Figuren geschmückt. Kunsthistoriker betonen, dass die Cusco-Variante des Barocks eine eigene Ausdrucksform entwickelte, die sich von europäischen Vorbildern unterscheidet und indigene Einflüsse integriert – etwa in Form von pflanzlichen Motiven, lokalen Tieren oder abstrahierten Mustern.
Ein weiteres architektonisches Highlight ist das Kloster Santo Domingo, das direkt auf den Mauern des ehemaligen Inka-Sonnentempels Qorikancha errichtet wurde. Hier lassen sich die perfekt gefügten Inka-Mauern und die kolonialen Klosterarkaden unmittelbar vergleichen. Teile des Tempelareals wurden freigelegt, sodass Besucher die polygonalen Inka-Steine und die Struktur des Heiligtums noch erkennen können. Für viele Reisende vermittelt gerade dieser Ort besonders eindrucksvoll, wie sich zwei sich überlagernde Welten in Stein eingeschrieben haben.
Das Stadtbild der Altstadt Cusco wird zudem durch zahlreiche koloniale Herrenhäuser geprägt, die sich durch Innenhöfe, Holzbalkone und Arkadengänge auszeichnen. Viele dieser Gebäude beherbergen heute Museen, Hotels, Restaurants oder Kulturzentren. Gleichzeitig versucht die Stadtverwaltung von Cusco, die historische Struktur zu bewahren und den Charakter der Altstadt als Wohn- und Geschäftsviertel zu erhalten.
Wichtig für das Gesamtbild ist auch die städtebauliche Anlage: Der Plaza de Armas, der zentrale Hauptplatz, ist von Arkaden, Kirchen und Verwaltungsgebäuden umgeben und fungiert als sozialer Mittelpunkt der Altstadt. Von hier führen Gassen und Treppenwege in die höher gelegenen Stadtteile, von denen aus man eindrucksvolle Ausblicke auf die Dächerlandschaft und die umliegenden Anden hat. Diese Topografie – eine historische Stadt im Hochgebirge – macht den Reiz der Altstadt Cusco auch aus stadtplanerischer Sicht aus.
Die UNESCO und peruanische Denkmalbehörden weisen zugleich auf die Herausforderungen hin, die mit dem Wachstum der Stadt und dem intensiven Tourismus verbunden sind. Erhaltungsmaßnahmen, strenge Bauvorschriften und Restaurierungsprojekte sollen sicherstellen, dass das Centro Historico del Cusco trotz touristischem Druck und moderner Nutzung seine historische Substanz und Authentizität bewahrt.
Altstadt Cusco besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise aus Deutschland
Die Altstadt Cusco liegt im südlichen Hochland von Peru, rund 3.400 m über dem Meeresspiegel. Von Deutschland aus führen keine Direktflüge nach Cusco. Üblich ist ein Flug von Frankfurt, München, Berlin oder einem anderen großen deutschen Flughafen nach Lima über internationale Drehkreuze wie Madrid, Amsterdam oder São Paulo. Von Lima aus geht es weiter mit einem Inlandsflug nach Cusco, der etwa 1 bis 1,5 Stunden dauert. Die Altstadt selbst ist vom Flughafen Cusco aus in kurzer Fahrzeit mit Taxi oder Transfer zu erreichen. Bei längerfristiger Planung sollte berücksichtigt werden, dass Flugpläne und Verbindungen variieren; daher empfiehlt sich eine aktuelle Recherche bei Fluggesellschaften und Reiseportalen. - Höhenlage und Gesundheit
Die Höhe von etwa 3.400 m kann für Reisende aus Deutschland ungewohnt sein. Viele Besucher spüren die dünnere Luft in den ersten Tagen – Symptome wie leichte Kopfschmerzen oder schnellere Ermüdung sind nicht ungewöhnlich. Es wird empfohlen, am Ankunftstag ruhig zu machen, viel zu trinken und schwere Mahlzeiten sowie Alkohol zu meiden. Wer gesundheitliche Risiken hat, sollte vor der Reise ärztlichen Rat einholen. Da die Altstadt Cusco Ausgangspunkt für noch höher gelegene Ziele sein kann, ist eine behutsame Akklimatisierung sinnvoll. - Öffnungszeiten und Zugänglichkeit
Die Altstadt Cusco als Stadtviertel ist grundsätzlich rund um die Uhr zugänglich. Einzelne Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, Klöster, Museen oder archäologische Bereiche haben jedoch eigene Öffnungszeiten, die je nach Wochentag, Saison oder religiösen Festen variieren können. Da sich Zeiten ändern, weisen sowohl die städtischen Behörden als auch Reiseführer darauf hin, die jeweils aktuellen Angaben direkt vor Ort oder über die offiziellen Informationsstellen der Stadt Cusco zu prüfen. Viele Einrichtungen haben Ruhetage oder eingeschränkte Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen. - Eintritt und Tourist-Ticket
Für das historische Viertel selbst wird kein Eintritt erhoben. Allerdings erfordern zahlreiche Museen, archäologische Stätten und einige Kirchen Eintrittskarten. In Cusco existiert ein sogenanntes „Boleto Turístico“, ein Sammel-Ticket, das den Zugang zu verschiedenen Kulturstätten in Cusco und Umgebung ermöglicht. Die Preise können sich ändern und unterscheiden sich nach Gültigkeitsdauer und Umfang. Aus diesem Grund ist es ratsam, die jeweils aktuellen Konditionen direkt bei den offiziellen Verkaufsstellen in Cusco oder auf den Informationsseiten der Tourismusbehörden zu prüfen. Preisangaben in Reiseführern sind häufig nur Orientierungswerte und unterliegen Wechselkursen sowie Anpassungen. - Beste Reisezeit
Cusco liegt in einer Hochlandregion mit zwei ausgeprägten Jahreszeiten: einer Regenzeit etwa von November bis März und einer eher trockenen Saison von April bis Oktober. Viele Reiseführer empfehlen die trockenen Monate, insbesondere Mai bis September, für einen Besuch der Altstadt Cusco, weil die Chancen auf sonniges, klares Wetter höher sind. In diesen Monaten kann es allerdings nachts deutlich abkühlen, während es tagsüber in der Sonne angenehm warm wird. In der Regenzeit sind die Landschaften grün und die Stadt weniger überlaufen, dafür muss mit Regenschauern und gelegentlich eingeschränkter Sicht gerechnet werden. Die beste Reisezeit hängt daher auch von der persönlichen Vorliebe zwischen stabilem Wetter und geringerer touristischer Dichte ab. - Sprache und Verständigung
Offizielle Sprachen in Peru sind Spanisch und indigene Sprachen wie Quechua. In Cusco und insbesondere im historischen Zentrum wird überwiegend Spanisch gesprochen; Quechua ist in vielen Familien und auf dem Land weiterhin präsent. Im touristisch geprägten Centro Historico del Cusco sprechen viele Menschen in Hotels, Reiseagenturen, Restaurants und Museen zumindest grundlegendes Englisch. Deutsch wird nur vereinzelt gesprochen. Für Reisende aus Deutschland ist es hilfreich, einige spanische Grundbegriffe zu kennen oder eine Übersetzungs-App zu nutzen, vor allem außerhalb der rein touristischen Infrastruktur. - Zahlungsmittel und Trinkgeld
Die Landeswährung ist der Sol. In der Altstadt Cusco werden in Hotels, vielen Restaurants, größeren Geschäften und Reisebüros gängige Kreditkarten akzeptiert. Kleinere Läden, Märkte und einige einfache Unterkünfte bevorzugen allerdings Bargeld. Geldautomaten sind im Centro Historico vorhanden. Im Vergleich zu Deutschland ist das Preisniveau in vielen Bereichen niedriger, allerdings können touristische Dienstleistungen teurer ausfallen. Trinkgeld ist in Peru üblich, aber meist moderat. In Restaurants freuen sich Servicekräfte über etwa 10 % des Rechnungsbetrags, sofern kein Servicezuschlag ausgewiesen ist. Bei kleineren Dienstleistungen – etwa Gepäckhilfe oder kurzen Führungen – sind kleine Beträge üblich. - Sicherheit und Verhalten
Die Altstadt Cusco gehört zu den stark frequentierten und überwachten Bereichen der Stadt. Wie in vielen beliebten Touristenzielen wird jedoch empfohlen, auf Wertsachen zu achten, insbesondere an belebten Plätzen, in Menschenmengen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ortskundige empfehlen, größere Bargeldbeträge nicht offen mitzuführen und Kameras oder Smartphones in den Gassen aufmerksam zu handhaben. Nach Einbruch der Dunkelheit wählen viele Reisende für längere Strecken in der Stadt lieber registrierte Taxis oder Hoteltransfers. Allgemeine Reise- und Sicherheitshinweise sollten vor der Reise beim Auswärtigen Amt (auswaertiges-amt.de) eingesehen werden. - Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger
Für Peru gelten je nach Reisedauer und Zweck unterschiedliche Einreisebestimmungen. Deutsche Staatsbürger benötigen für touristische Aufenthalte in vielen Fällen kein Visum, müssen aber einen gültigen Reisepass vorweisen, der noch eine bestimmte Mindestgültigkeit besitzt. Da sich Bestimmungen ändern können und auch gesundheitspolizeiliche Regelungen (z.?B. Impfnachweise) eine Rolle spielen, sollten Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor der Buchung und erneut vor der Abreise unbedingt die aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt beziehungsweise den zuständigen Behörden konsultieren. Eine Auslandskrankenversicherung wird für Reisen nach Peru generell empfohlen. - Zeitverschiebung
Peru liegt in einer anderen Zeitzone als Mitteleuropa. In der Regel beträgt die Zeitverschiebung zwischen Peru und Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) mehrere Stunden. Während der europäischen Sommerzeit verändert sich der Unterschied, da Peru keine Zeitumstellung auf Sommerzeit kennt. Wer Telefonate, Online-Termine oder Flüge plant, sollte deshalb vorab die genaue Zeitdifferenz für den jeweiligen Reisezeitraum prüfen. - Kleiderordnung, Sonne und Fotografieren
In der Altstadt Cusco besteht keine strenge Kleiderordnung, allerdings wird in Kirchen und Klöstern respektvolle Kleidung mit bedeckten Schultern und nicht zu kurzen Hosen oder Röcken empfohlen. Durch die Höhenlage ist die Sonneneinstrahlung intensiver als in vielen Regionen Deutschlands. Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und Sonnenbrille sind sinnvoll, auch an scheinbar kühleren Tagen. Beim Fotografieren sollte man Rücksicht auf Gläubige in Kirchen, Messen oder Prozessionen nehmen; in einigen Museen und Innenräumen können Fotoverbote oder Einschränkungen gelten. Es ist ratsam, sich stets an Hinweisschildern und Empfehlungen des Personals zu orientieren.
Warum Centro Historico del Cusco auf jede Cusco-Reise gehört
Für viele Reisende ist die Altstadt Cusco der atmosphärische Höhepunkt ihrer Peru-Reise. Auch wenn Machu Picchu auf vielen Wunschlisten ganz oben steht, wird im Centro Historico del Cusco deutlich, wie das Inkareich funktionierte und wie sich Geschichte überlagert hat. Wer durch die Gassen rund um den Plaza de Armas spaziert, erlebt die Stadt als lebendiges Museum: Straßenhändler bieten Textilien, Kunsthandwerk und lokale Spezialitäten an, während in den Arkadengängen Cafés und Restaurants den Blick auf die Kathedrale freigeben.
Die Altstadt ist zugleich der ideale Ausgangspunkt, um das kulturelle Umfeld Cuscos kennenzulernen. In kurzer Entfernung befinden sich Museen, die Einblicke in Inka-Geschichte, Kolonialzeit und heutige indigene Kulturen geben. Traditionelle Märkte und moderne Boutiquen liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. Auch für kulinarisch Interessierte bietet das Centro Historico del Cusco viel: Von einfacher Hausmannskost bis hin zu gehobener Andenküche ist alles vertreten. Typische Gerichte auf Basis von Kartoffeln, Mais, Quinoa oder Forelle aus den Andenflüssen verbinden sich mit Einflüssen der modernen peruanischen Gastronomie.
Wer etwas mehr Zeit einplant, kann die Altstadt Cusco zu unterschiedlichen Tageszeiten erleben. Morgens ist es oft ruhiger, die Luft klar, und die Gebetsglocken der Kirchen geben den Ton an. Mittags füllen Einheimische und Reisende die Plätze und Restaurants, während am Nachmittag und Abend die warme Beleuchtung der Kirchenfassaden und Gassen eine besondere Stimmung erzeugt. Bei Festen und Prozessionen verwandelt sich das Centro Historico in eine große Bühne, auf der traditionelle Trachten, Musik und Tanz das Stadtbild prägen.
Nicht zuletzt bietet die Altstadt Cusco einen Zugang zu den umliegenden archäologischen Stätten. Viele Ausflüge zu Ruinen wie Sacsayhuamán, Qenqo, Puka Pukara oder in das Heilige Tal der Inka beginnen in den Reisebüros und Treffpunkten des Centro Historico. Wer von Deutschland aus eine Rundreise durch Peru plant, profitiert davon, dass sich in der Altstadt zahlreiche seriöse Anbieter, Tourguides und Informationsstellen konzentrieren. Dadurch lassen sich Tages- und Mehrtagestouren flexibel zusammenstellen, sei es per Bus, Zug oder mit privaten Transfers.
Für Leserinnen und Leser aus der DACH-Region ist das Centro Historico del Cusco zudem ein Ort, an dem sich europäische und südamerikanische Perspektiven der Geschichte spiegeln. Die Kolonialarchitektur erinnert an die spanische Expansion, während die Inka-Mauern darunter die Eigenständigkeit und technische Meisterschaft der präkolumbischen Kulturen sichtbar machen. Wer hier aufmerksam hinschaut, gewinnt ein tieferes Verständnis für die komplexen Verflechtungen von Macht, Religion und Kultur in Lateinamerika.
Altstadt Cusco in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In sozialen Medien taucht die Altstadt Cusco regelmäßig als Kulisse für Reisevideos, Fotostrecken und Kulturreportagen auf. Besonders populär sind Panoramablicke vom höher gelegenen Stadtteil San Blas auf das Centro Historico, Sonnenaufgänge über den Dächern und Nahaufnahmen der Inka-Mauern und kolonialen Fassaden. Viele Reisende teilen auch Eindrücke von Festen, Straßenmusik und lokaler Küche. Wer seine Reise vorbereitet, kann sich so bereits vorab ein lebendiges Bild von Atmosphäre und Perspektiven im Centro Historico del Cusco machen.
Altstadt Cusco — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Altstadt Cusco
Wo liegt die Altstadt Cusco genau?
Die Altstadt Cusco, das Centro Historico del Cusco, liegt im Zentrum der Stadt Cusco im südlichen Hochland von Peru. Sie befindet sich auf etwa 3.400 m Höhe und bildet das historische und touristische Herz der Stadt.
Warum ist das Centro Historico del Cusco so bedeutend?
Die Altstadt Cusco war die Hauptstadt des Inkareiches und später ein wichtiges Zentrum der spanischen Kolonialverwaltung. Ihre Bedeutung liegt in der einzigartigen Überlagerung von Inka-Baukunst und Kolonialarchitektur, die in dieser Dichte weltweit selten ist und von der UNESCO als Welterbe hervorgehoben wird.
Wie viel Zeit sollte man für die Altstadt Cusco einplanen?
Viele Reisende planen mindestens ein bis zwei volle Tage ein, um die wichtigsten Plätze, Kirchen, Museen und Inka-Mauern in der Altstadt zu erkunden. Wer zusätzlich Ausflüge zu nahegelegenen Ruinen und ins Heilige Tal unternimmt, bleibt oft mehrere Tage in Cusco und kehrt immer wieder in das Centro Historico zurück.
Ist ein Besuch der Altstadt Cusco mit Kindern möglich?
Ein Besuch ist grundsätzlich gut möglich, allerdings sollten Familien die Höhenlage berücksichtigen und ein gemäßigtes Tempo wählen. Pausen in Cafés oder auf Plätzen, ausreichend Wasser und Sonnenschutz sind wichtig. Viele Kinder finden die aussichtsreichen Plätze, die Mauern und die farbenfrohen Märkte spannend.
Wann ist die beste Jahreszeit, um das Centro Historico del Cusco zu erleben?
Die trockenen Monate von etwa April bis Oktober gelten als besonders günstig, weil das Wetter stabiler und die Sicht auf die umliegenden Berge meist besser ist. In der Regenzeit von November bis März ist die Stadt grüner und weniger überlaufen, dafür müssen Reisende öfter mit Schauern rechnen. Beide Phasen haben ihren eigenen Reiz.
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