Alter Hafen La Rochelle, Vieux Port

Alter Hafen La Rochelle: Warum der Vieux Port so magisch wirkt

24.06.2026 - 11:32:49 | ad-hoc-news.de

Der Alte Hafen La Rochelle, der Vieux Port im Westen Frankreichs, ist Bühne, Geschichtsbuch und Sonnenuntergangs-Kulisse zugleich – und birgt mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

Alter Hafen La Rochelle, Vieux Port, La Rochelle
Alter Hafen La Rochelle, Vieux Port, La Rochelle

Wenn sich am Abend die Sonne golden in den Wasserflächen des Alten Hafen La Rochelle spiegelt und die Silhouetten der mittelalterlichen Wehrtürme über dem Vieux Port („Alter Hafen“ auf Französisch) auftauchen, wirkt La Rochelle für einen Moment wie eine Filmkulisse. Segelboote klacken im Takt der Wellen, Café-Stühle rücken über altes Pflaster, Möwen kreisen über den Mauern: ein maritimes Panorama, das seit Jahrhunderten Menschen fasziniert.

Alter Hafen La Rochelle: Das ikonische Wahrzeichen von La Rochelle

Der Alte Hafen La Rochelle ist das historische Herz der Stadt an der französischen Atlantikküste. Der Vieux Port gilt als eine der stimmungsvollsten Altstadt-Hafenanlagen Frankreichs, eingerahmt von zwei mächtigen mittelalterlichen Türmen, lebhaften Kais und eng stehenden Hausfassaden, die bis direkt ans Wasser reichen. Reiseführer wie das „ADAC Reisemagazin“ und MARCO POLO heben den Hafen regelmäßig als zentrales Wahrzeichen und beliebtesten Treffpunkt der Stadt hervor.

Die offizielle Tourismusorganisation „Office de Tourisme de La Rochelle“ beschreibt den Vieux Port als Eingangstor zur Stadt und als Bühne für das urbane Leben: Fischerboote liegen neben Ausflugsschiffen, Segelyachten neben kleinen Motorbooten, dazwischen Restaurants, Crêperien und Bars. Laut dem französischen Tourismusportal France.fr zählt La Rochelle zu den bedeutendsten Hafenstädten der Atlantikküste, wobei der Alte Hafen mit seinen Wehrtürmen Tour de la Chaîne und Tour Saint-Nicolas als ikonisches Postkartenmotiv gilt.

Für Besucher:innen aus Deutschland ist der Alte Hafen La Rochelle ein idealer Einstieg in die Stadt: Er ist fußläufig mit der Altstadt verbunden, bildet den Ausgangspunkt für Bootsfahrten zu den Inseln Île de Ré und Île d’Oléron und ist zugleich der Ort, an dem man das maritime Flair der französischen Westküste besonders intensiv spürt – ähnlich prägend für La Rochelle wie der Hafen für Hamburg oder die Uferpromenade für Konstanz.

Geschichte und Bedeutung von Vieux Port

La Rochelle entwickelte sich ab dem Mittelalter zu einem der wichtigsten Seehäfen an der französischen Atlantikküste. Historische Darstellungen der Stadt und Angaben des „Office de Tourisme de La Rochelle“ verorten den Aufstieg des Hafens besonders im 12. und 13. Jahrhundert, als La Rochelle Handelsprivilegien erhielt und zu einem wichtigen Umschlagplatz für Salz, Wein und später Kolonialwaren wurde. Frankreichs nationale Tourismusinformation France.fr betont, dass La Rochelle im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit zu den wohlhabendsten Häfen des Königreichs zählte.

Die beiden berühmten Wachtürme am Eingang des Alten Hafens – die Tour Saint-Nicolas und die Tour de la Chaîne – stammen im Kern aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Sie dienten militärischen und repräsentativen Zwecken: Schiffe wurden kontrolliert, Hafenzölle erhoben und bei Gefahr die Einfahrt mit einer schweren Kette gesperrt, die zwischen beiden Türmen gespannt werden konnte. Der Name Tour de la Chaîne („Kettenturm“) verweist bis heute auf diese Funktion. Französische Kulturbehörden und das Centre des monuments nationaux, das mehrere historische Bauwerke in La Rochelle verwaltet, beschreiben die Türme als Symbol der Macht der Stadt und der königlichen Herrschaft.

Im 16. und frühen 17. Jahrhundert war La Rochelle eine Hochburg des französischen Protestantismus (Hugenotten). Die Stadt spielte eine zentrale Rolle in den Hugenottenkriegen. Während der berühmten Belagerung von La Rochelle 1627/1628 durch die Truppen Ludwigs XIII. blieb der Alte Hafen das entscheidende Nadelöhr für Versorgung und militärische Unterstützung von See. Berichte zur Stadtgeschichte – etwa in französischen Museumspublikationen und historischen Überblicken auf France.fr – schildern, wie die Blockade von See und Land schließlich den Widerstand der Stadt brach. Für deutsche Leser:innen ein zeitlicher Anker: Die Belagerung fand rund 250 Jahre vor der Gründung des Deutschen Reichs statt (1871).

Mit dem Aufstieg des Überseehandels im 17. und 18. Jahrhundert gewann La Rochelle als Ausgangspunkt für Handels- und Kolonialrouten zusätzliche Bedeutung. Historische Studien, die vom Stadtarchiv La Rochelle und regionalen Museen zusammengefasst werden, betonen auch die Schattenseite: La Rochelle war zeitweise in den transatlantischen Dreieckshandel und die Versklavung afrikanischer Menschen eingebunden. Heute wird diese Vergangenheit in lokalen Ausstellungen und Führungen aufgearbeitet, etwa im „Musée du Nouveau Monde“ in der Altstadt.

Im 19. und 20. Jahrhundert verlagerte sich der industrielle Güterumschlag zunehmend in moderne Hafenanlagen außerhalb des historischen Zentrums. Der Alte Hafen La Rochelle behielt dennoch seine Rolle als städtisches Zentrum und wandelte sich schrittweise zu einem Touristen-, Kultur- und Freizeithafen. Die Stadt La Rochelle stellt in ihren Stadtentwicklungsdokumenten heraus, dass die Erhaltung der historischen Bausubstanz rund um den Vieux Port und die verkehrsberuhigte Gestaltung der Altstadt seit den 1970er-Jahren eine Schlüsselrolle für die urbane Identität spielen.

Während des Zweiten Weltkriegs war der Großraum La Rochelle Teil des „Atlantikwalls“. Im eigentlichen Alten Hafen stehen heute jedoch die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bauten im Vordergrund. In der Nachkriegszeit entwickelte sich La Rochelle zu einer bekannten Universitäts- und Tourismusstadt. Der Vieux Port ist seither Bühne für Festivals, Segelregatten und Großveranstaltungen – unter anderem für das bekannte Musikfestival „Francofolies“, das regelmäßig im Sommer in der Stadt stattfindet und dessen Programm oft Flächen rund um den Hafen einbezieht.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Das Visitenkartenbild des Alten Hafen La Rochelle prägen die beiden mächtigen Wehrtürme an der Hafeneinfahrt und ein dritter Turm, die Tour de la Lanterne. Die Türme werden vom Centre des monuments nationaux betreut und in französischen Kulturführern häufig als Meisterwerke der mittelalterlichen Militärarchitektur an der Atlantikküste beschrieben.

Die Tour Saint-Nicolas auf der Ostseite der Hafeneinfahrt wirkt wie ein unregelmäßig geformter, massiver Wachtturm, der sich zum Wasser hin öffnet. Sie wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert errichtet und diente als Festung zur Kontrolle der Schifffahrt. Laut offiziellen Beschreibungen kann man heute mehrere Ebenen, ehemalige Wohngemächer und Wachräume besichtigen und von der Plattform auf dem Dach einen weitreichenden Blick über den Hafen, die Altstadt und die vorgelagerten Inseln genießen.

Die gegenüberliegende Tour de la Chaîne war über Jahrhunderte das technische Herz der Hafensperranlage. In ihren massiven Mauern wurde die Kette verankert, die bei Bedarf zwischen beiden Türmen gespannt werden konnte, um Schiffe zu stoppen oder einzuschließen. Heute dienen die Innenräume der Tour de la Chaîne als Museumsfläche, in der wechselnde Ausstellungen zur maritimen Geschichte, zur Kartografie und zu den Verbindungen La Rochelles mit Übersee gezeigt werden. Französische Kulturinstitutionen betonen, dass die Türme nicht nur militärische, sondern auch repräsentative Architektur für eine selbstbewusste Hafenstadt darstellen.

Der dritte markante Turm, die etwas weiter westlich gelegene Tour de la Lanterne, ist über die Stadtmauern mit dem Alten Hafen verbunden. Sie diente als Leuchtturm und Orientierungspunkt für die Schifffahrt und wurde zeitweise auch als Gefängnis genutzt. In ihren Innenwänden finden sich zahlreiche historische Graffiti von Seeleuten und Gefangenen, die in Führungen und Ausstellungen hervorgehoben werden. Die Kombination dieser drei Türme wird in französischen Architekturbüchern als einzigartiges Ensemble aus Hafensicherung und Stadtbefestigung an der Atlantikküste hervorgehoben.

Die Häuserfronten rund um den Vieux Port bestehen überwiegend aus hellen Kalksteinbauten mit Mansardendächern und Arkadengängen. Reiseführer wie MERIAN und GEO Saison verweisen auf eine vergleichsweise homogene, von klassizistischen und frühneuzeitlichen Fassaden geprägte Altstadt, die sich harmonisch an das Hafenbecken anschmiegt. Unter den Arkaden entlang des Hafens befinden sich zahlreiche Restaurants, Cafés und Boutiquen – ähnlich wie in südfranzösischen Städten, aber mit deutlich atlantischem, windigem Charakter.

Architektonisch interessant ist auch die Fußgängerzone von der Altstadt zum Hafen. Die Stadt La Rochelle gilt in Frankreich als Vorreiterin für Fußgängerzonen und Radverkehr. Fachzeitschriften und Berichte, unter anderem von der Deutschen Welle, haben La Rochelle wiederholt als Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung hervorgehoben: Bereits in den 1970er-Jahren setzte die Stadt auf breitere Fußwege, Verkehrsberuhigung und später auf ein frühes Fahrradverleihsystem. Rund um den Alten Hafen profitieren Besucher:innen heute von weitgehend autofreien Flächen, breiten Promenaden und gut ausgebauten Radwegen.

Kulturell ist der Alte Hafen regelmäßig Bühne für Straßenkunst, Open-Air-Konzerte und temporäre Installationen. Lokale Kulturprogramme, die von der Stadtverwaltung veröffentlicht werden, zeigen, dass insbesondere in den Sommermonaten Kleinkunst, Musikperformances und Märkte rund um den Vieux Port stattfinden. Fotograf:innen und Maler:innen nutzen die Lichtstimmungen am Wasser und das Zusammenspiel von Stein, Segeltuch und Himmel als Motive; viele französische Kunstmagazine greifen das Hafenbild La Rochelles in Reportagen über maritime Malerei und Fotografie auf.

Alter Hafen La Rochelle besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    La Rochelle liegt an der französischen Atlantikküste im Département Charente-Maritime, etwa auf halber Strecke zwischen Nantes und Bordeaux. Der Alte Hafen befindet sich direkt vor der Altstadt und ist vom Bahnhof La Rochelle aus zu Fuß in rund 10 bis 15 Minuten erreichbar.
    Für Reisende aus Deutschland bieten sich mehrere Anreisewege an:
    Flug: Von deutschen Flughäfen wie Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf gibt es je nach Saison Direktverbindungen oder Flüge mit Umstieg zu größeren französischen Drehkreuzen wie Paris oder Lyon. Von dort geht es mit dem Zug (TGV und Regionalzüge) weiter nach La Rochelle. Da Flugpläne variieren, empfiehlt sich eine zeitlose Formulierung: La Rochelle ist über große internationale Drehkreuze in Frankreich gut zu erreichen.
    Bahn: Von Deutschland aus ist La Rochelle per Bahn über Paris gut angebunden. Typischer Ablauf: ICE oder TGV nach Paris, dort Umstieg auf einen TGV Richtung La Rochelle. Die Fahrzeit Paris–La Rochelle liegt, laut Angaben der SNCF und Reiseportalen, üblicherweise zwischen etwa 2,5 und 3 Stunden. Die Gesamtfahrzeit aus Deutschland hängt vom Abfahrtsbahnhof ab; von Frankfurt am Main nach La Rochelle sollte man – inklusive Umstieg in Paris – mit einem Reisetag rechnen.
    Auto: Mit dem Auto führt die Route aus Deutschland häufig über Luxemburg oder Belgien nach Frankreich und weiter über gut ausgebaute Autobahnen in Richtung Tours/Poitiers und dann an die Atlantikküste. Frankreich hat auf vielen Autobahnen Mautgebühren; der ADAC weist regelmäßig darauf hin, dass Mautstellen bar oder mit gängigen Kreditkarten bezahlt werden können. Die Entfernung von Frankfurt nach La Rochelle liegt grob im Bereich von gut 1.100 km, je nach Strecke.
  • Öffnungszeiten
    Der Vieux Port selbst ist als öffentlicher Stadtraum rund um die Uhr zugänglich. Die Türme (Tour Saint-Nicolas, Tour de la Chaîne und Tour de la Lanterne) haben hingegen feste Öffnungszeiten, die je nach Saison variieren. Das Centre des monuments nationaux und das Office de Tourisme de La Rochelle empfehlen, die aktuellen Zeiten vor dem Besuch zu prüfen, da sie sich saisonal, an Feiertagen oder bei Veranstaltungen ändern können. Ein Hinweis in zeitloser Formulierung ist daher angebracht: „Öffnungszeiten können variieren – direkt bei den Türmen beziehungsweise beim Office de Tourisme de La Rochelle prüfen.“
  • Eintritt
    Der Zugang zum Alten Hafen ist kostenfrei. Für den Besuch der historischen Türme wird ein Eintritt verlangt, der je nach Turmkombination und Tickettyp variiert. Französische Kulturinstitutionen geben an, dass es in der Regel kombinierte Tickets für mehrere Türme gibt, oft mit Ermäßigungen für Kinder, Studierende und bestimmte Gruppen. Da sich Preise regelmäßig ändern und tagesaktuelle Informationen für diesen Überblick nicht stabil sind, empfiehlt sich eine zeitlose Formulierung: Besucher:innen sollten die aktuellen Eintrittspreise unmittelbar auf den offiziellen Seiten des Centre des monuments nationaux oder des Office de Tourisme de La Rochelle prüfen.
  • Beste Reisezeit
    Der Alte Hafen La Rochelle ist das ganze Jahr über sehenswert. Das Klima an der Atlantikküste ist ozeanisch geprägt, mit milden Wintern und moderat warmen Sommern. Französische Wetterdienste und Tourismusseiten beschreiben den Frühling (April bis Juni) und den frühen Herbst (September, teils Oktober) als besonders angenehme Reisezeit: Es ist meist mild, und die Stadt ist weniger überlaufen als in der Hochsaison im Juli und August.
    In der Hauptsaison locken warme Temperaturen, längere Tage, Festivals und ein besonders lebendiges Hafenleben. Gleichzeitig ist dann mit mehr Andrang zu rechnen – insbesondere an Wochenenden, bei Großveranstaltungen und während der französischen Ferien. Für Reisende aus Deutschland, die es etwas ruhiger mögen, empfehlen viele Reiseführer die Monate Mai, Juni und September. Für Sonnenuntergänge über dem Hafen gelten die Abendstunden als ideale Besuchszeit; am Morgen erlebt man den Hafen dafür vergleichsweise ruhig.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld
    In La Rochelle und am Vieux Port wird überwiegend Französisch gesprochen. Englisch ist in touristischen Betrieben, Hotels, Restaurants rund um den Hafen und bei jüngeren Menschen meist gut verbreitet. Deutschkenntnisse sind eher die Ausnahme, können aber in Einzelfällen in der Tourismusinformation oder bei Dienstleistern vorkommen. Französische Tourismusstellen empfehlen, einige grundlegende französische Höflichkeitsfloskeln zu beherrschen – sie werden von den Einheimischen geschätzt.
    Bei der Bezahlung sind Kredit- und Debitkarten weit verbreitet. Französische Geschäfte und Restaurants akzeptieren in der Regel internationale Karten wie Visa und Mastercard. Die klassische deutsche Girocard funktioniert bei vielen Terminals, es sollte aber zusätzlich eine gängige Kreditkarte mitgeführt werden. Kontaktloses Bezahlen, inklusive Apple Pay und Google Pay, ist in Frankreich zunehmend etabliert – insbesondere in Städten und touristischen Gebieten.
    Die Trinkgeldkultur unterscheidet sich leicht von der in Deutschland: In Frankreich ist der Service in Restaurants gesetzlich in den Preisen enthalten, dennoch ist es üblich, bei Zufriedenheit ein kleines zusätzliches Trinkgeld zu geben – etwa aufgerundet oder rund 5 bis 10 Prozent. In Bars und Cafés freut sich das Personal über ein paar Münzen oder ein leicht aufgerundetes Getränk.
  • Einreisebestimmungen und praktische Hinweise
    Frankreich ist Mitglied der Europäischen Union und des Schengen-Raums. Deutsche Staatsbürger:innen können in der Regel mit Personalausweis oder Reisepass einreisen. Da sich rechtliche Rahmenbedingungen ändern können, sollten Reisende die aktuellen Einreisebestimmungen und Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für medizinische Versorgung innerhalb der EU gilt grundsätzlich die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) auf der Rückseite der deutschen Krankenversichertenkarte; dennoch empfehlen viele Verbraucherzentralen und Reiseexperten eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung für Reisen ins Ausland.
    La Rochelle liegt in der Zeitzone Mitteleuropäische Zeit (MEZ) beziehungsweise Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) – es gibt somit keine Zeitverschiebung zu Deutschland. Das erleichtert Reiseplanung und Kommunikation. Die Stromspannung in Frankreich beträgt wie in Deutschland 230 Volt, und die Steckdosen sind grundsätzlich kompatibel; ein Adapter ist für die meisten Geräte nicht notwendig.

Warum Vieux Port auf jede La Rochelle-Reise gehört

Für viele Reisende aus Deutschland ist der Alte Hafen La Rochelle der Ort, an dem sich die Stadt auf den ersten Blick erklärt. Hier kulminieren Geschichte, maritimes Flair und französische Lebensart. Die Kombination aus mittelalterlichen Türmen, lebendiger Gastronomie und immer präsenter Meerbrise erinnert manche Besucher:innen an eine Mischung aus Ostsee-Hafenstädtchen und französischer Südküste – nur eben an der wilden Atlantikseite.

Der Vieux Port eignet sich besonders, um La Rochelle in verschiedenen Stimmungen zu erleben. Am Morgen, wenn die Stadt langsam erwacht, dominieren Jogger, Markteinkäufe und die Geräusche der Fischerboote. Tagsüber strömen Besuchergruppen über die Kais, Ausflugsschiffe fahren zu den nahegelegenen Inseln heraus, und Straßencafés füllen sich. Abends schließlich verschiebt sich der Schwerpunkt zu Bars, Restaurants und Spaziergängen entlang der Wasserlinie, oft begleitet von Straßenmusik oder kleinen Kulturveranstaltungen.

In unmittelbarer Nähe des Alten Hafens liegen einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten La Rochelles: die Altstadt mit ihren Arkadengängen, das Rathaus (Hôtel de Ville), mehrere Kirchen und Museen wie das „Musée Maritime“ und das bereits erwähnte „Musée du Nouveau Monde“. Wer mehr Zeit mitbringt, kann von hier aus bequem zur modernen Marina „Les Minimes“ spazieren oder per Bootsausflug hinüber zur Île de Ré fahren, deren lange Brücke von La Rochelle aus startet. Französische Tourismusstellen empfehlen diese Kombination aus Stadtbummel und Inselausflug als perfekten Tagesablauf an der Atlantikküste.

Auch kulinarisch ist der Vieux Port ein guter Ausgangspunkt. In vielen Restaurants am Hafen und in den Nebengassen werden regionale Spezialitäten serviert: Meeresfrüchte, Austern aus der nahen Bucht von Marennes-Oléron, Fischgerichte, aber auch crêpes und galettes, die von der nahegelegenen Bretagne beeinflusst sind. Französische Genussmagazine und Reiseführer weisen darauf hin, dass bei der Wahl des Restaurants abseits der allerersten Reihe direkt am Wasser oft ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden ist – eine Empfehlung, die sich in vielen Küstenorten bewährt.

Für Familien bietet der Hafen zudem einen übersichtlichen, lebendigen Raum mit vielen Anknüpfungspunkten: Karussells, Eisstände, Straßenkünstler und nahegelegene Spielplätze. Paare genießen den Blick auf die Türme besonders zum Sonnenuntergang, und Individualreisende können stundenlang Menschen beobachten, fotografieren, skizzieren oder einfach das milde Atlantiklicht genießen.

In französischen und internationalen Reiseberichten wird der Alte Hafen La Rochelle immer wieder als Ort zitiert, an dem die Seele der Stadt spürbar wird. Für Leser:innen aus Deutschland, die vielleicht schon Städte wie Bordeaux, Nantes oder La Rochelle nur vom Hörensagen kennen, ist der Vieux Port ein starkes Argument, die Atlantikküste jenseits der klassischen Bretagne-Route zu entdecken.

Alter Hafen La Rochelle in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien taucht der Alte Hafen La Rochelle regelmäßig als Fotomotiv, Kulisse für Reise-Vlogs und Hintergrund für Musik- oder Lifestyle-Clips auf. Besonders beliebt sind Aufnahmen der Türme bei Sonnenuntergang, Zeitraffer vom Hafengeschehen und Drohnenperspektiven (soweit erlaubt), die den Vieux Port mit den vorgelagerten Inseln in Beziehung setzen.

Häufige Fragen zu Alter Hafen La Rochelle

Wo liegt der Alte Hafen La Rochelle genau?

Der Alte Hafen La Rochelle liegt direkt an der Atlantikküste im Westen Frankreichs, im Département Charente-Maritime. Er befindet sich unmittelbar vor der historischen Altstadt von La Rochelle und ist vom Bahnhof aus in rund 10 bis 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Der Vieux Port bildet das Herzstück der Stadt und ist Ausgangspunkt für Stadtbummel und Bootsausflüge.

Seit wann gibt es den Vieux Port?

Die Ursprünge des Hafens reichen in das Mittelalter zurück. La Rochelle entwickelte sich spätestens ab dem 12. Jahrhundert zu einem bedeutenden Seehafen. Die heute sichtbaren Wehrtürme an der Hafeneinfahrt – Tour Saint-Nicolas und Tour de la Chaîne – stammen im Kern aus dem 14. und 15. Jahrhundert und symbolisieren den historischen Reichtum und die strategische Bedeutung der Stadt an der Atlantikküste.

Was macht den Alten Hafen La Rochelle so besonders?

Der Vieux Port vereint mehrere Besonderheiten: ein nahezu filmreifes Ensemble aus mittelalterlichen Wehrtürmen, klassizistischen Fassaden und lebendigem Hafenbetrieb, dazu eine lange Handelsgeschichte, die von Hugenotten über Kolonialverbindungen bis zur modernen Freizeitschifffahrt reicht. Gleichzeitig ist der Alte Hafen heute ein fast vollständig fußgängerfreundlicher Stadtraum mit vielen Cafés, Restaurants und Kulturveranstaltungen, was ihn für Besucher:innen besonders attraktiv macht.

Wie können Reisende aus Deutschland den Vieux Port am besten erreichen?

Reisende aus Deutschland erreichen La Rochelle und den Alten Hafen entweder mit dem Flugzeug über größere französische Drehkreuze wie Paris oder Lyon und anschließender Zugfahrt, mit der Bahn direkt über Paris (ICE/TGV und anschließend TGV Richtung La Rochelle) oder mit dem Auto über die französischen Autobahnen, auf denen Mautgebühren anfallen können. Vom Bahnhof La Rochelle aus lässt sich der Vieux Port bequem zu Fuß oder mit dem Stadtbus erreichen.

Welche ist die beste Reisezeit für den Alten Hafen La Rochelle?

La Rochelle ist ganzjährig attraktiv, doch viele Reiseführer empfehlen den Frühling (April bis Juni) und den frühen Herbst (September, teils Oktober) als ideale Reisezeit: Es ist meist mild, die Stadt ist weniger überlaufen, und der Alte Hafen lässt sich entspannt erkunden. In den Sommermonaten Juli und August herrscht besonders lebendiges Treiben mit Festivals und Veranstaltungen, allerdings auch mit mehr Andrang an den Kais und in den Restaurants.

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