Akropolis von Lindos, Reise

Akropolis von Lindos: Wo Rhodos seine antike Seele zeigt

20.05.2026 - 01:51:36 | ad-hoc-news.de

Hoch über Lindos auf Rhodos thront die Akropolis von Lindos, lokal Akropoli Lindou, mit Blick über das Ägäische Meer. Warum dieser Ort Griechenland?Reisende aus Deutschland bis heute in den Bann zieht, zeigt dieser Guide.

Akropolis von Lindos, Reise, Griechenland
Akropolis von Lindos, Reise, Griechenland

Wer den schmalen Pfad zwischen weißen Häuserwürfeln hinaufsteigt und plötzlich auf der Felskante steht, versteht, warum die Akropolis von Lindos – lokal „Akropoli Lindou“ (auf Deutsch sinngemäß „Akropolis von Lindos“) – seit Jahrtausenden verehrt wird: Unter einem glitzert die Bucht von Lindos, vor einem ragen dorische Säulen in den Ägäis-Himmel, und über allem liegt ein beinahe theatralisches Licht.

Akropolis von Lindos: Das ikonische Wahrzeichen von Lindos

Die Akropolis von Lindos gehört zu den eindrucksvollsten antiken Stätten auf der griechischen Insel Rhodos. Sie thront rund 116 m über dem heutigen Küstenort Lindos auf einem Felsplateau, das an drei Seiten steil zur Ägäis abfällt. Die Lage ist dramatisch, fast bühnenhaft – ein Grund, warum viele Reisende sie als emotionaler empfinden als die berühmtere Akropolis in Athen.

Offizielle griechische Stellen wie das Kulturministerium und die Denkmalschutzbehörde KAS (Zentrales Archäologisches Rat) führen die Akropolis von Lindos als eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Dodekanes-Inseln. Der Tempel der Athena Lindia, die monumentale hellenistische Treppenanlage und die mittelalterliche Johanniterfestung erzählen gemeinsam von mehr als 2.000 Jahren Geschichte – von archaischer Religion über hellenistische Pracht bis zur Kreuzritter-Architektur.

Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist die Akropoli Lindou ein doppeltes Erlebnis: einerseits ein konzentrierter Blick in die Antike, andererseits ein überwältigendes Panorama über Buchten, Strände und das tiefblaue Meer. Reiseredaktionen von GEO Saison und dem ADAC Reisemagazin heben regelmäßig hervor, dass sich hier Kultur- und Badereise ideal verbinden lassen.

Geschichte und Bedeutung von Akropoli Lindou

Die Geschichte der Akropolis von Lindos reicht tief in die frühe griechische Antike zurück. Archäologische Funde belegen eine Nutzung des Felsens bereits in mykenischer Zeit, also im 2. Jahrtausend v. Chr. Ab dem 9.–8. Jahrhundert v. Chr. entwickelte sich Lindos zu einem bedeutenden Stadtstaat auf Rhodos. Laut der griechischen Antikenverwaltung (Ephorie für Altertümer des Dodekanes) wurde der Kult der Athena Lindia spätestens im 7.–6. Jahrhundert v. Chr. zum zentralen Heiligtum der Stadt.

Im 4. Jahrhundert v. Chr. erhielt die Akropoli Lindou ihre klassische Gestalt. In diese Zeit fällt der Bau des steinernen Tempels der Athena Lindia im dorischen Stil, der einen älteren Bau ersetzte. Kunsthistoriker verorten diese Phase grob in die Jahrzehnte nach den Perserkriegen – also einige Generationen bevor Alexander der Große seine Eroberungszüge begann. Der Tempel war ein überregionaler Pilgerort, wie Inschriften und Weihegaben zeigen, die in wissenschaftlichen Publikationen des griechischen Kulturministeriums zitiert werden.

Während der hellenistischen Epoche – nach Alexander dem Großen – erlebte Lindos eine erneute Blüte. Aus dieser Zeit stammt die monumentale Treppenanlage, die Besucherinnen und Besucher heute beim Aufstieg durchschreiten. Sie führte zu einem prunkvollen Propylon, einem Torbau, der das eigentliche Heiligtum erschloss. Gleichzeitig entstand eine lange Portikus-Anlage (Stoa) mit einer Kolonnade dorischer Säulen, die den Vorhof des Heiligtums rahmte.

Mit der Eingliederung von Rhodos in das Römische Reich blieb der Kult bestehen, verlor aber allmählich an Bedeutung. In der Spätantike und im frühen Mittelalter wandelte sich der heidnische Kultort in eine Festung, die immer wieder umgenutzt und verstärkt wurde. Prägend sind bis heute die Umbauten durch den Ritterorden der Johanniter (Orden des Heiligen Johannes von Jerusalem), der Rhodos und den Dodekanes vom frühen 14. bis zum frühen 16. Jahrhundert beherrschte. Die Johanniter integrierten antike Mauern in ihre Befestigungen und ergänzten Zwinger, Türme und Wehrgänge.

Für die Geschichte des Mittelmeerraums ist die Akropolis von Lindos damit ein einzigartiger Brennpunkt: Hier überlagern sich griechische Polis-Kultur, hellenistische Repräsentation, römische Provinzgeschichte, byzantinische Phase und Kreuzritter-Zeit an einem einzigen Ort. Der britische Althistoriker Robin Lane Fox beschreibt Lindos in Interviews mit der BBC sinngemäß als „Schlüsselstelle, um zu verstehen, wie sich religiöse und politische Macht in der Ägäis über Jahrhunderte verschoben hat“.

Im 19. und 20. Jahrhundert rückte die Akropoli Lindou verstärkt ins Interesse der Archäologie. Systematische Ausgrabungen begannen unter italienischer Verwaltung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von griechischen Archäologinnen und Archäologen fortgeführt. Seit den 1980er?Jahren stehen zunehmend auch Konservierung und Besuchermanagement im Fokus. Griechische Fachbehörden betonen, dass der Erhalt des empfindlichen Kalksteins und der oftmals rekonstruierten Strukturen eine Daueraufgabe sei.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist die Akropolis von Lindos ein selten klar ablesbares „Schichtenmodell“ der Geschichte. Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist besonders reizvoll, wie deutlich sich die Epochen voneinander unterscheiden lassen – vom dorischen Tempel bis zur wuchtigen Johanniterfestung.

Tempel der Athena Lindia

Das Herz des Heiligtums bildet der Tempel der Athena Lindia. Er ist ein kompakter dorischer Peripteros, also ein rechteckiger Bau, umgeben von einer Säulenreihe. Die heute sichtbaren Reste stammen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Laut dem griechischen Kulturministerium wurde der Tempel nach einem Brand neu errichtet, der einen Vorgängerbau zerstört hatte. Zwar sind Dach und Giebelfiguren verschwunden, doch der Grundriss und Teile des Säulenkranzes sind klar erkennbar.

Der Tempel steht auf einer künstlich eingeebneten Plattform, die einen großen Teil der Felskante einnimmt. Kunsthistoriker betonen, dass die Wirkung weniger von monumentalen Ausmaßen ausgeht – der Bau ist deutlich kleiner als etwa das Parthenon in Athen – sondern von der dramatischen Platzierung über dem Meer. Bei gutem Wetter reicht der Blick bis zur türkischen Küste; abends färbt die untergehende Sonne den Kalkstein in warmes Gold.

Hellenistische Treppe und Propylon

Besonders eindrucksvoll ist die große Treppe aus der hellenistischen Zeit, die den Besucherfluss lenkt. Sie führt in mehreren Stufen hinauf zu einem einst repräsentativen Propylon, von dem noch Grundmauern und einige architektonische Fragmente erhalten sind. Wie das ADAC Reisemagazin beschreibt, wirkt dieser Aufstieg wie die Inszenierung eines Bühnengangs: Mit jedem Plateau öffnet sich der Blick weiter, bis sich das Heiligtum plötzlich in voller Breite zeigt.

Am oberen Ende der Treppe schloss sich eine langgestreckte Stoa an, deren dorische Säulen heute zum Teil rekonstruiert sind. Die Wiederaufbauarbeiten basieren auf archäologischen Befunden und wurden von der griechischen Antikenverwaltung mit internationaler Fachbegleitung durchgeführt. Ziel war laut offiziellen Projektberichten weniger eine vollständige Rekonstruktion als vielmehr eine „lesbare“ Darstellung des ursprünglichen Raumgefüges.

Johanniterfestung und mittelalterliche Mauern

Die mittelalterlichen Elemente stammen überwiegend aus der Zeit der Johanniter, die Rhodos ab 1309 kontrollierten. Sie errichteten eine Burganlage mit Zinnenkranz und massiven Mauern, die sich um das antike Heiligtum legen. In Berichten der UNESCO und von ICOMOS zur Kulturgeschichte von Rhodos wird die Festung von Lindos als wichtiger Bestandteil des Verteidigungssystems des Ordens genannt, auch wenn die Stadtmauern von Rhodos-Stadt selbst den formalen Welterbestatus tragen.

Was heute zu sehen ist, ist eine Collage aus antiken Quadern, mittelalterlicher Mauertechnik und späteren Ergänzungen. Für architekturhistorisch Interessierte ist besonders spannend, wie mittelalterliche Baumeister die antiken Strukturen praktisch nutzten: Säulenblöcke wurden zweitverwendet, antike Mauern als Fundament oder Schildmauer einbezogen.

Felsrelief und Schiff des Hagesandros

Am Aufstieg zur Akropoli Lindou, noch bevor man das eigentliche Tor erreicht, findet sich eines der ikonischsten Details: ein großes Felsrelief eines Kriegsschiffs (Triere) aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Laut Publikationen des griechischen Kulturministeriums wurde es zum Gedenken an den Lindier Hagesandros geschaffen, der als Wohltäter der Stadt galt. Das Schiff ist in Seitenansicht in den Fels gearbeitet, der Bug mit einem Widderkopf geziert; über dem Relief stand einst eine Statue, vermutlich des Hagesandros.

Das Schiff ist für viele Besuchende ein erster Höhepunkt, weil es die enge Verbindung von Lindos zur Seefahrt eindrucksvoll ins Bild setzt. Die Stadt war in der Antike ein bedeutender Hafen und an Handelsnetze im gesamten östlichen Mittelmeer angebunden.

Panorama und Licht – der „fünfte Baumeister“

Neben Stein und Mörtel spielt das Licht eine Hauptrolle. Reisejournalen wie der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge beschreiben viele Autorinnen und Autoren die Atmosphäre auf der Akropolis von Lindos eher mit Begriffen aus der Theaterwelt als der Archäologie: Kulisse, Bühne, Scheinwerfer. Morgens legt die Sonne die Ruinen in kontrastarmes, weiches Licht; am späten Nachmittag hebt sie die weißen Häuser von Lindos und die türkisfarbene St.-Pauls-Bucht scharf vom Fels ab.

Für Fotografen – ob professionell oder Urlauber mit Smartphone – ist dies ein Traum, aber auch eine Herausforderung: Das Licht wechselt schnell, Schatten sind hart. Die griechische Tourismusorganisation empfiehlt deshalb in ihren Reiseführern einen Besuch am frühen Vormittag oder kurz vor Schließung, wenn das Licht tiefer steht und die Temperaturen angenehmer sind.

Akropolis von Lindos besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Die Akropolis von Lindos liegt an der Ostküste der Insel Rhodos, etwa 50 km südlich der Inselhauptstadt Rhodos-Stadt. Von Deutschland aus ist Rhodos in der Sommersaison per Direktflug von größeren Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC), Düsseldorf (DUS), Berlin (BER) oder Hamburg (HAM) in der Regel in rund 3 Stunden 10 bis 3 Stunden 30 Minuten erreichbar, je nach Verbindung. Außerhalb der Hauptsaison erfolgt die Anreise häufig über Umsteigeverbindungen, etwa via Athen.
    Vom internationalen Flughafen Rhodos (Diagoras) führen Linienbusse und Transferangebote nach Lindos; die Fahrzeit mit dem Auto oder Transferbus liegt bei etwa 50–60 Minuten. Mietwagen sind weit verbreitet, die Straßenverhältnisse auf Rhodos gelten laut ADAC als überwiegend gut. Parkplätze unterhalb von Lindos sind vorhanden, das historische Dorfzentrum ist weitgehend autofrei.
  • Aufstieg und Zugang
    Vom Ort Lindos führt ein Fußweg in etwa 15–20 Minuten hinauf zur Akropolis von Lindos. Der Weg ist steil, stellenweise uneben und bei Hitze anstrengend. Es werden Eselritte angeboten, die in der öffentlichen Debatte jedoch aus Tierschutzsicht kritisiert werden; internationale Medien und Tierschutzorganisationen raten eher vom Gebrauch ab. Besucherinnen und Besucher sollten gute Schuhe, Sonnenschutz, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser mitbringen. Der Zugang erfolgt über ein Eingangstor mit Kassenbereich.
  • Öffnungszeiten
    Die Öffnungszeiten der Akropoli Lindou werden vom griechischen Kulturministerium festgelegt und können je nach Saison, Wochentag und laufenden Restaurierungsarbeiten variieren. In der warmen Jahreszeit sind antike Stätten in Griechenland meist tagsüber geöffnet, oft mit erweiterten Zeiten im Sommer und eingeschränkten Öffnungszeiten im Winter. Da es immer wieder zu Anpassungen kommen kann – etwa wegen Hitze, Wind oder besonderen Veranstaltungen – sollten aktuelle Zeiten direkt auf den offiziellen Seiten des griechischen Kulturministeriums oder der örtlichen Tourismusinformation geprüft werden. Ein Hinweis vor Ort informiert in der Regel über die Tageszeiten des letzten Einlasses.
  • Eintritt
    Für den Besuch der Akropolis von Lindos wird ein Eintrittspreis erhoben, der regelmäßig angepasst wird. Preise unterscheiden in Griechenland oft zwischen Vollzahlern, ermäßigten Tickets (z. B. für Studierende aus EU-Ländern) und teilweise freien Eintritten an bestimmten Tagen. Da konkrete Beträge schwanken und von offiziellen Stellen aktualisiert werden, sollten Reisende den aktuellen Tarif direkt vor Reiseantritt auf den Seiten des griechischen Kulturministeriums oder der lokalen Tourismusinformation prüfen. Wichtig zu wissen: Der Eintritt erfolgt in Euro (€); Griechenland gehört zur Eurozone, es ist also kein Währungswechsel nötig.
  • Beste Reisezeit
    Rhodos hat mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern. Für einen angenehmen Besuch der Akropoli Lindou empfehlen viele Reiseführer den Frühling (April bis Juni) und den frühen Herbst (September, Oktober). In diesen Monaten liegen die Temperaturen meist zwischen 20 und 28 °C, und der Besucherandrang ist geringer als im Hochsommer. Im Juli und August kann es mittags über 30 °C heiß werden; der steile Aufstieg in der prallen Sonne ist dann anstrengend. Wer im Sommer unterwegs ist, sollte den Besuch auf die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag legen.
  • Sprache und Verständigung
    Amtssprache in Griechenland ist Griechisch. In touristischen Regionen wie Rhodos sind Englischkenntnisse sehr verbreitet, insbesondere in Hotels, Restaurants, Shops und bei offiziellen Stellen. Deutsch wird vielerorts zumindest grundlegend verstanden, da Rhodos ein beliebtes Ziel für Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist. Informationsschilder an der Akropolis von Lindos sind in der Regel auf Griechisch und Englisch; ein deutschsprachiger Reiseführer oder eine gute App kann helfen, Details besser einzuordnen.
  • Zahlung, Geld und Trinkgeld
    Griechenland gehört zur Eurozone, gezahlt wird in Euro (€). Kartenzahlung mit gängigen Kreditkarten ist in vielen Unterkünften, Restaurants und größeren Geschäften üblich. Kleinere Betriebe und einige Kioske bevorzugen jedoch weiterhin Bargeld. Deutsche Girokarten (Debitkarten) werden nicht überall akzeptiert; eine Kreditkarte ist empfehlenswert. Mobile Payment (z. B. Apple Pay, Google Pay) setzt die Akzeptanz der hinterlegten Karte voraus und funktioniert daher nicht in jedem Fall.
    Trinkgeld ist in Griechenland nicht strikt geregelt, aber üblich. In Restaurants sind 5–10 % als Anerkennung für guten Service gängig, sofern kein Bedienungszuschlag ausgewiesen ist. Taxifahrende freuen sich über Aufrunden des Betrags. Beim Kauf von Eintrittskarten an der Akropolis ist kein Trinkgeld vorgesehen.
  • Kleiderordnung und Verhalten
    Die Akropolis von Lindos ist einerseits eine archäologische Stätte, andererseits ein ehemals sakraler Ort. Es gibt keine streng formalisierte Kleiderordnung wie in einigen Kirchen oder Klöstern, doch sollten Schultern und Knie idealerweise bedeckt sein, vor allem beim Besuch benachbarter Kapellen in Lindos. Wichtig ist der respektvolle Umgang mit den Ruinen: Nicht auf Mauern klettern, keine Steine mitnehmen, keine Inschriften berühren. Drohnenflüge sind in archäologischen Zonen in Griechenland oft genehmigungspflichtig oder untersagt; Informationen dazu geben die örtlichen Behörden.
  • Fotografie
    Das Fotografieren für private Zwecke ist auf der Akropolis von Lindos grundsätzlich erlaubt. Stative, professionelle Foto- und Videoausrüstung oder kommerzielle Aufnahmen können hingegen genehmigungspflichtig sein. Das griechische Kulturministerium hat hierfür klare Richtlinien. Reisende sollten Rücksicht auf andere Besucherinnen und Besucher nehmen – besonders an engen Stellen wie der hellenistischen Treppe oder den Aussichtspunkten.
  • Sicherheit, Gesundheit und Versicherung
    Rhodos gilt als sicheres Reiseziel. Gleichwohl sollte man wie überall auf persönliche Wertsachen achten und sie nicht unbeaufsichtigt liegen lassen. Der Aufstieg zur Akropolis erfordert Trittsicherheit, insbesondere bei Wind oder nach Regen, wenn die Steine rutschig sein können. Innerhalb der EU können deutsche gesetzlich Krankenversicherte ihre Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) nutzen; eine zusätzliche Auslandsreiseversicherung mit Rücktransportoption kann dennoch sinnvoll sein. Ausreichend Sonnenschutz und Wasser sind obligatorisch – insbesondere für Kinder und ältere Personen.
  • Einreisebestimmungen
    Für deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ist die Einreise nach Griechenland als EU- und Schengen-Mitgliedstaat grundsätzlich unkompliziert. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass genügt. Da sich rechtliche Rahmenbedingungen ändern können, sollten Reisende jedoch stets die aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.
  • Zeitzone
    Griechenland liegt in der osteuropäischen Zeitzone (OEZ). In der Praxis bedeutet dies: In der Regel ist es dort eine Stunde später als in Deutschland (MEZ bzw. MESZ). Bei Flug- und Fährverbindungen sollten Reisende stets auf die lokale Zeit achten.

Warum Akropoli Lindou auf jede Lindos-Reise gehört

Für viele Reisende aus Deutschland ist die Akropolis von Lindos der emotionale Höhepunkt einer Rhodos-Reise. Sie verbindet Geschichte, Landschaft und Atmosphäre auf engem Raum – ähnlich prägnant wie die Akropolis in Athen, aber in kleinem, fast intimem Maßstab. Wer oben steht, überblickt nicht nur Meer und Buchten, sondern auch das weiß getünchte Häuserlabyrinth von Lindos, dessen Gassen seit Jahrzehnten unter Denkmalschutz stehen.

Das Zusammenspiel von antiken Säulen, mittelalterlichen Mauern und dem intensiven Blau der Ägäis erzeugt eine Kulisse, die in vielen Reiseberichten fast schon filmisch genannt wird. Magazine wie „Merian Rhodos“ oder „National Geographic Deutschland“ verweisen regelmäßig darauf, dass Lindos eine der malerischsten Ansichten Griechenlands bietet – mit der Akropoli Lindou als Krone.

Wer Kultur und Badeurlaub kombinieren möchte, findet in Lindos ideale Bedingungen. Unterhalb des Felsens liegen zwei Strände mit feinem Sand und ruhigem Wasser, die Bucht von Lindos und die halbkreisförmige St.-Pauls-Bucht. Ein Besuch der Akropolis lässt sich so problemlos mit einem entspannten Badetag verbinden. Familien können den Aufstieg am Vormittag einplanen und danach ans Meer wechseln; Paare genießen oft den Sonnenuntergang mit Blick auf die beleuchteten Ruinen.

Auch für Geschichtsinteressierte bietet die Akropolis von Lindos viele Schichten zu entdecken. Inschriften, Spolien (wiederverwendete Bauteile) und Mauerzüge erzählen, wie sich der Ort immer wieder neu erfand. Wer mehr Tiefe möchte, kann eine geführte Tour buchen – viele Agenturen bieten deutschsprachige Führungen an, die den archäologischen Kontext anschaulich erklären. Für individualreisende empfiehlt sich ein guter historischer Reiseführer oder ein Audio-Guide.

Nicht zuletzt ist der Besuch ein sinnliches Erlebnis: Der Duft von Pinien, das Zirpen der Zikaden, das Flirren der Luft über den Felsen und der Wind, der durch die Säulen pfeift, bleiben vielen Gästen lange im Gedächtnis. Gerade wer aus der dicht bebauten, oft kühleren mitteleuropäischen Stadtlandschaft kommt, erlebt hier einen starken Kontrast – ein Grund, warum die Akropoli Lindou immer wieder als „Sehnsuchtsort“ in deutschen Reisemedien erscheint.

Akropolis von Lindos in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken ist die Akropolis von Lindos längst ein Star: Sonnenaufgänge über der St.-Pauls-Bucht, Silhouetten der Säulen im Gegenlicht und Drohnenaufnahmen des Felsens tauchen auf Instagram, YouTube und Co. in großer Zahl auf. Viele Posts heben die romantische Stimmung bei Sonnenuntergang hervor, andere zeigen den Kontrast zwischen dem geschäftigen Treiben im Dorf und der fast meditativen Ruhe oben auf dem Plateau.

Häufige Fragen zu Akropolis von Lindos

Wo liegt die Akropolis von Lindos genau?

Die Akropolis von Lindos befindet sich auf einem Felsplateau direkt oberhalb des Ortes Lindos an der Ostküste der Insel Rhodos in Griechenland. Sie liegt rund 50 km südlich von Rhodos-Stadt und ist sowohl mit dem Auto, dem Linienbus als auch im Rahmen organisierter Ausflüge von vielen Ferienorten der Insel aus erreichbar.

Wie alt ist die Akropolis von Lindos?

Die Nutzung des Felsens als Kultstätte reicht bis in mykenische Zeit zurück, also mehr als 3.000 Jahre. Der heute sichtbare dorische Tempel der Athena Lindia stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., während die monumentale Treppenanlage und die Stoa in der hellenistischen Epoche entstanden. Die mittelalterlichen Festungsmauern gehen überwiegend auf Umbauten des Johanniterordens im 14. und 15. Jahrhundert zurück.

Wie lange dauert der Besuch der Akropoli Lindou?

Für einen Besuch der Akropolis von Lindos inklusive Auf- und Abstieg sollten mindestens 2 Stunden eingeplant werden. Wer sich intensiver mit der Geschichte, den Inschriften und den verschiedenen Bauphasen beschäftigen möchte, sollte eher 3 Stunden einkalkulieren, insbesondere wenn Pausen für Fotos oder zum Genießen des Panoramas vorgesehen sind.

Ist der Aufstieg zur Akropolis anstrengend?

Der Aufstieg verläuft über einen steilen, teilweise unregelmäßigen Weg durch das Dorf und über Treppen. Für gesunde Erwachsene mit normaler Kondition ist er machbar, kann aber bei großer Hitze anstrengend sein. Wer Gehbeschwerden hat oder auf einen Rollstuhl angewiesen ist, stößt aufgrund der historischen Bausubstanz schnell an Grenzen; barrierefreie Zugänge sind nur eingeschränkt vorhanden. Pausen im Schatten und ausreichende Flüssigkeit helfen, den Weg angenehmer zu gestalten.

Wann ist die beste Tageszeit für einen Besuch?

Angenehm ist vor allem der frühe Vormittag, wenn die Temperaturen noch moderat sind und Reisegruppen erst nach und nach eintreffen. Eine Alternative ist der späte Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt und das Licht besonders stimmungsvoll wird. In den Mittagsstunden des Hochsommers kann es sehr heiß werden, weshalb viele Reiseführer davon abraten, den Aufstieg dann zu planen.

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