Akropolis von Lindos, Reise

Akropolis von Lindos: Antike Zitadelle über dem Traumdorf

05.06.2026 - 12:46:09 | ad-hoc-news.de

Hoch über Lindos in Griechenland thront die Akropolis von Lindos, die lokal Akropoli Lindou heißt. Warum dieser Kulturschatz mehr ist als nur ein Fotomotiv und was Reisende aus Deutschland wissen sollten.

Akropolis von Lindos, Reise, Kultur
Akropolis von Lindos, Reise, Kultur

Wer sich dem weißen Bilderbuch-Dorf Lindos auf Rhodos nähert, sieht sie schon von weitem: die mächtige Akropolis von Lindos, lokal Akropoli Lindou (sinngemäß „Burg/Zitadelle von Lindos“), die wie eine steinerne Krone über der Ägäis schwebt. Zwischen blendend weißen Häusern, dem tiefblauen Meer und steilen Felsen entfaltet sich hier einer der eindrucksvollsten Orte des antiken Griechenlands – und einer der atmosphärischsten Aussichtspunkte der Insel.

Akropolis von Lindos: Das ikonische Wahrzeichen von Lindos

Die Akropolis von Lindos ist nicht nur eine archäologische Stätte, sondern das unverwechselbare Wahrzeichen von Lindos. Hoch auf einem rund 116 m hohen Felsplateau gelegen, bietet sie einen Rundblick über die Ostküste von Rhodos, die malerische Bucht von Lindos und die halbmondförmige St.-Pauls-Bucht. Antike Tempelreste, hellenistische Mauern und mittelalterliche Festungsanlagen verschmelzen zu einem seltenen architektonischen Gesamtbild, das mehrere Jahrhunderte mediterraner Geschichte sichtbar macht.

Reiseführer wie etwa das ADAC Reisemagazin Rhodos und deutschsprachige Reisepublikationen betonen, dass die Anlage zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Insel gehört und zu den eindrucksvollsten Akropolen des gesamten griechischen Inselraums gezählt wird. Die Akropolis thront direkt über dem lebendigen Gassenlabyrinth von Lindos, das nahezu autofrei ist und dessen kleine Plätze, Tavernen und Dachterrassen eine fast filmreife Kulisse bieten. Für Reisende aus der DACH-Region verbindet sich hier der Besuch eines bedeutenden antiken Kultplatzes mit einem klassischen Bilderbuch-Griechenland-Erlebnis.

Offizielle Stellen des griechischen Kulturministeriums ordnen Lindos als eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Insel Rhodos ein, unmittelbar nach der mittelalterlichen Altstadt von Rhodos-Stadt. Die Akropolis von Lindos wird in deutschen und internationalen Medien regelmäßig als „besonders fotogen“ und „ikonisch“ beschrieben; Luftaufnahmen zeigen die Anlage wie eine Bühne über zwei tief ins Land einschneidende Buchten – ein Luxusblick, der heutigen Besucherinnen und Besuchern offensteht.

Geschichte und Bedeutung von Akropoli Lindou

Die Geschichte der Akropoli Lindou reicht mehrere Jahrtausende zurück. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass der Fels schon in der Bronzezeit besiedelt war. In der frühen Antike entwickelte sich Lindos zusammen mit Ialysos und Kameiros zu einem der drei bedeutendsten Städtebünde von Rhodos. Bereits vor der klassischen Epoche war der Fels von Lindos ein Heiligtum und militärisch strategisch wichtiger Ort.

Besondere Bedeutung erlangte die Akropolis in der Archaik und Klassik, als hier das Heiligtum der Athena Lindia stand. Antike Quellen berichten von einem berühmten Tempel, der Pilger aus der gesamten Ägäis anzog. Kunsthistorische Darstellungen und Fachliteratur, etwa in Arbeiten zur griechischen Religionsgeschichte, weisen darauf hin, dass das Heiligtum der Athena Lindia ein regionaler Kultmittelpunkt war, vergleichbar – wenn auch kleiner – mit den großen Heiligtümern auf dem Festland. Die Göttin Athena wurde hier als Schutzpatronin der Seefahrer verehrt, was zur seefahrerischen Tradition von Lindos passt.

Im 4. Jahrhundert v. Chr. wurde die Akropolis monumental ausgebaut. Aus dieser Zeit stammen Teile der heute noch sichtbaren monumentalen Treppenanlagen und Stützmauern. Hellenistische Herrscher und lokale Eliten ließen monumentale Propyläen (Eingangsbauten), Statuenbasen und Inschriften errichten, die Lindos als stolze Stadtgemeinschaft präsentieren. Viele der Inschriften, die vor Ort und in archäologischen Publikationen dokumentiert sind, behandeln Gelübde an die Göttin Athena, den Handel oder die Seefahrt.

In der römischen Kaiserzeit blieb der Ort weiter besiedelt und hatte religiöse Funktion, wenn auch die politische Bedeutung von Lindos im Vergleich zu Rhodos-Stadt zurückging. Später, in byzantinischer Zeit, wurde der Fels vor allem militärisch genutzt; die exponierte Lage bot eine hervorragende Kontrolle der südöstlichen Küste von Rhodos.

Eine neue prägende Schicht erhielt Akropoli Lindou im Mittelalter: Die Johanniter (Ritter des Johanniterordens), die Rhodos von 1309 bis 1522 kontrollierten, bauten die Akropolis zu einer Festung aus. Die heute markanten, kantigen Bastionen, die sich über dem antiken Heiligtum erheben, gehen im Wesentlichen auf diese Ritterfestung zurück. Für deutsche Leser lässt sich dies mit der Überlagerung mittelalterlicher Burgen auf älteren Siedlungsplätzen vergleichen – ähnlich wie beim Burgberg von Nürnberg, wo sich verschiedene Epochen in der Silhouette überlagern, wenn auch mit ganz anderer kultureller Prägung.

Nach der osmanischen Eroberung von Rhodos im 16. Jahrhundert wurde die Festung weiter genutzt, verlor jedoch schrittweise an militärischer Bedeutung. In der Neuzeit stand die archäologische Erforschung im Vordergrund. Archäologen aus verschiedenen europäischen Ländern untersuchten die Anlage seit dem 19. Jahrhundert. Heute gilt die Akropolis von Lindos als bedeutendes Ensemble aus antiker Kultstätte und mittelalterlicher Befestigung – ein Ort, an dem sich mehrere Schichten der mediterranen Geschichte in selten dichter Form ablesen lassen.

Obwohl die Akropolis von Lindos selbst nicht als eigenständige UNESCO-Welterbestätte geführt wird, wird sie von Institutionen wie der UNESCO und der griechischen Antikenverwaltung als Teil des reichen Kulturerbes von Rhodos betont. Die UNESCO führt etwa die Altstadt von Rhodos als Welterbe; in Begleittexten zu Rhodos und der Dodekanes-Region wird Lindos immer wieder als bedeutender ergänzender Kulturort erwähnt. Für Kulturreisende, die etwa wegen der Altstadt von Rhodos anreisen, ist Lindos eine naheliegende Erweiterung, die ein tiefes Verständnis der Geschichte der gesamten Insel ermöglicht.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist die Akropolis von Lindos ein seltenes Palimpsest: Antike, mittelalterliche und spätere Schichten liegen übereinander und bleiben gleichzeitig lesbar. Besonders prägnant ist die Kombination aus antiken Stützmauern, dem hellenistischen Propylon, dem Tempel der Athena Lindia und den massiven Mauern der Johanniterfestung.

Einer der ersten Bereiche, den Besuchende sehen, sind die gewaltigen Aufgänge mit breiten Treppenstufen. Diese Treppen führen zu einem Vorhof mit einer Felsrelief-Darstellung eines antiken Kriegsschiffs (oft als „Lindos-Trireme“ beschrieben). Das Relief gilt als herausragendes Beispiel antiker Felsbildkunst in der Ägäis und unterstreicht die maritime Ausrichtung des alten Lindos. Kunsthistoriker betonen, dass dieses Motiv die politische Selbstrepräsentation einer Seestadt symbolisiert – ähnlich wie Stadtwappen im Mittelalter.

Am höchsten Punkt des Plateaus befindet sich der Tempel der Athena Lindia, der heute nur noch in Resten erhalten ist. Die Säulenfragmente und der Grundriss lassen einen rechteckigen, klassisch-griechischen Peripteros erkennen. Archäologische Beschreibungen heben hervor, dass der Tempel im 4. Jahrhundert v. Chr. erneuert wurde, nachdem ältere Bauten durch Brände oder Erdbeben beschädigt worden waren. Die heute sichtbaren Säulen wurden teilweise in den 1930er-Jahren im Rahmen von Restaurierungsarbeiten rekonstruiert, eine Praxis, die bei vielen griechischen Stätten der Zwischenkriegszeit zu beobachten ist.

Die Befestigungsanlagen der Johanniter aus dem 14. und 15. Jahrhundert verleihen der Akropolis ihre markante Festungssilhouette. Die Bastionen, Mauerringe und Wehrgänge sind auf die Artillerietechnik ihrer Zeit zugeschnitten. Historische Studien über den Johanniterorden betonen, dass Rhodos eine Schlüsselrolle als Festungsinsel im östlichen Mittelmeer spielte; Lindos fungierte dabei als einer der vorgeschobenen Beobachtungs- und Verteidigungsposten entlang der Küste.

Innerhalb der Anlage finden sich zudem die Reste antiker Stoen (Säulenhallen), Hellenistischer Treppenanlagen und frühchristlicher oder mittelalterlicher Kapellen. Die Mischung aus unterschiedlichen Epochen erlaubt es Besuchenden, auf relativ engem Raum eine Art Zeitreise von der Archaik über die Klassik, die hellenistische und römische Phase bis hin zum Mittelalter zu erleben.

Die Atmosphäre auf der Akropolis ist stark vom Licht und der Lage geprägt. Das gleißende Sonnenlicht der südlichen Ägäis lässt den hellen Stein der Mauern und Tempel im Sommer fast weiß leuchten, während die See tiefblau schimmert. Viele Reisereportagen – etwa in deutschsprachigen Magazinen wie MERIAN oder GEO Saison – betonen diesen Kontrast als besonderes ästhetisches Merkmal des Ortes. Bei Sonnenuntergang taucht das Licht die Akropolis in warme, goldene Töne, und die Schatten der Säulen und Mauern werden selbst zu einem Spiel architektonischer Formen.

Fachlich wird die Akropolis von Lindos von der griechischen Antikenverwaltung betreut, die regelmäßig Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchführt. In den vergangenen Jahren lag der Fokus unter anderem auf der Stabilisierung von Mauern, der Erneuerung von Wegen und Treppen sowie der Besucherlenkung, um den empfindlichen Untergrund zu schützen. Kulturinstitutionen verweisen darauf, dass die stetig hohe Besucherzahl – insbesondere in der Hauptsaison – eine Herausforderung für den Erhalt der Anlage darstellt.

Akropolis von Lindos besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Akropolis von Lindos ein gut erreichbares Ziel im Rahmen einer Rhodos-Reise. Die meisten Besucherinnen und Besucher kombinieren den Besuch der Akropolis mit einem Spaziergang durch das Dorf Lindos und einem Aufenthalt an den nahegelegenen Stränden.

  • Lage und Anreise
    Die Akropolis von Lindos liegt an der Ostküste der Insel Rhodos im Südosten der Ägäis. Vom internationalen Flughafen Rhodos (bei Rhodos-Stadt) sind es auf der Straße etwa 50 km bis Lindos. Je nach Verkehrslage dauert die Fahrt mit Mietwagen, Taxi oder Bus meist zwischen 45 und 60 Minuten. Für Reisende aus Deutschland bestehen – je nach Saison – Direktflüge ab größeren Flughäfen wie Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin oder Hamburg nach Rhodos, oft mit Flugzeiten von rund 3 bis 3,5 Stunden. Indirekte Verbindungen sind über Athen und andere europäische Drehkreuze möglich. Eine Anreise mit dem eigenen Auto ist nur in Kombination mit Fährverbindungen über das griechische Festland oder andere Inseln realistisch und eignet sich eher für längere Inselhopping-Reisen. Innerhalb von Lindos ist der historische Ortskern weitgehend autofrei, weshalb Besucherinnen und Besucher häufig auf zentralen Parkplätzen außerhalb parken und den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen. Der Aufstieg vom Ort zur Akropolis erfolgt über steile, teils unregelmäßige Stufen und Wege.
  • Öffnungszeiten
    Die Öffnungszeiten der Akropolis von Lindos können sich je nach Saison, Wochentag und kurzfristigen Anpassungen (z. B. wegen großer Hitze, Feiertagen oder organisatorischer Gründe) ändern. In der Regel ist die Stätte tagsüber geöffnet, mit längeren Öffnungszeiten in den Sommermonaten und kürzeren Zeitfenstern im Winterhalbjahr. Da es immer wieder zu saisonalen Anpassungen kommt, sollten Reisende die aktuellen Zeiten direkt bei der offiziellen Seite des griechischen Kulturministeriums oder bei der Verwaltung der Akropolis von Lindos prüfen. Vor Ort informieren Aushänge an der Kasse über die tagesaktuellen Öffnungszeiten; Reiseveranstalter und Hotels auf Rhodos geben ebenfalls Hinweise.
  • Eintritt
    Für den Besuch der Akropolis von Lindos wird ein Eintritt erhoben. Die Höhe des Eintrittspreises kann sich saisonal und im Zuge offizieller Anpassungen ändern; es gibt teilweise Ermäßigungen für bestimmte Besuchergruppen (z. B. Studierende aus EU-Ländern, Kinder, Senioren) und gelegentlich Tage mit freiem Eintritt, etwa zu besonderen Kulturereignissen. Da konkrete Beträge schwanken können und von offiziellen Entscheidungen abhängen, sollten Reisende vor der Planung über die aktuellen Tarife auf den Seiten des griechischen Kulturministeriums, bei der Touristeninformation oder direkt an der Kasse vor Ort informieren. Es empfiehlt sich, etwas Bargeld in Euro mitzuführen, obwohl sich der Trend auch in Griechenland zunehmend zu Kartenzahlung entwickelt.
  • Beste Reisezeit und Tageszeit
    Rhodos hat ein mediterranes Klima mit langen, heißen und trockenen Sommern sowie milden Wintern. Für einen Besuch der Akropolis von Lindos sind Frühling (April bis Juni) und Herbst (September bis Oktober) besonders angenehm, wenn die Temperaturen meist moderat sind und die Insel dennoch viel Sonne bietet. In den Hochsommermonaten Juli und August kann es tagsüber sehr heiß werden, oft deutlich über 30 °C. In dieser Zeit empfiehlt es sich, die Akropolis möglichst früh am Morgen oder später am Nachmittag zu besuchen, um der intensivsten Mittagshitze und den größten Besucherströmen zu entgehen. Das Licht in den frühen Morgenstunden und kurz vor Sonnenuntergang gilt zudem als besonders fotogen, was in vielen Reiseberichten hervorgehoben wird.
  • Praktische Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotografieren
    Die Hauptsprache auf Rhodos ist Griechisch. In touristischen Orten wie Lindos wird jedoch weit verbreitet Englisch gesprochen, häufig auch etwas Deutsch, insbesondere in Hotels, Restaurants und bei Dienstleistern. Für deutschsprachige Reisende ist die Verständigung in der Regel problemlos, zumal Beschilderungen an touristischen Orten oftmals auf Griechisch und Englisch gehalten sind.
    Als Währung gilt der Euro (€), da Griechenland Mitglied der Eurozone ist. In Lindos und auf Rhodos sind Kreditkarten in vielen Hotels, Restaurants und Geschäften üblich. Kleinere Cafés, Souvenirshops oder Parkplätze können jedoch nach wie vor eher Bargeld bevorzugen. Eine Mischung aus Bargeld und Karte ist daher sinnvoll. Mobile Payment (etwa über Smartphone) setzt die Akzeptanz der jeweiligen Karten durch die Anbieter vor Ort voraus; diese ist in touristischen Regionen tendenziell zunehmend, aber nicht überall selbstverständlich.
    Trinkgeld ist in Griechenland üblich, wenn auch meist in moderater Höhe. In Restaurants werden rund 5–10 % des Rechnungsbetrags als angemessen angesehen, je nach Servicequalität. Kleinere Beträge können aufgerundet werden. Im Taxi oder beim Gepäckservice sind ein paar Euro üblicher Dank.
    Für den Besuch der Akropolis von Lindos sollte man auf feste, rutschfeste Schuhe achten, da die Wege steinig und teils glatt sein können. Ein Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnenschutz sind vor allem in den Sommermonaten fast unverzichtbar, da große Teile der Anlage kaum Schatten bieten. Eine besondere religiöse Kleiderordnung gibt es für die Akropolis selbst nicht, doch beim Besuch weiterer Kirchen oder Kapellen empfiehlt sich respektvolle, nicht zu freizügige Kleidung.
    Fotografieren ist auf der Akropolis im Außenbereich in der Regel gestattet; professionelle Foto- oder Filmaufnahmen können jedoch genehmigungspflichtig sein. Drohneneinsätze unterliegen in Griechenland gesonderten Bestimmungen und sind bei archäologischen Stätten häufig verboten oder stark eingeschränkt. Vor Ort weisen Hinweisschilder auf spezifische Regeln hin.
  • Einreisebestimmungen und Zeitverschiebung
    Rhodos gehört zu Griechenland und damit zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum. Für deutsche Staatsbürger genügt in der Regel ein gültiger Personalausweis oder Reisepass für die Einreise. Da sich Bestimmungen verändern können, sollten Reisende die jeweils aktuellen Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Gleiches gilt für österreichische und schweizerische Staatsbürger, die auf die Hinweise ihrer jeweiligen Außenministerien zurückgreifen sollten.
    Rhodos liegt in der Zeitzone Osteuropäische Zeit (OEZ). Das bedeutet: In der Regel beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) +1 Stunde. Während der Sommerzeit liegt Rhodos entsprechend eine Stunde vor Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ). Flug- und Fährzeiten werden üblicherweise in Ortszeit angegeben.

Warum Akropoli Lindou auf jede Lindos-Reise gehört

Die Akropoli Lindou ist weit mehr als eine historische Pflichtübung – sie ist der emotionale und visuelle Höhepunkt fast jeder Lindos-Reise. Der Aufstieg zur Akropolis führt durch die engen, weiß getünchten Gassen des Dorfes, vorbei an kleinen Innenhöfen, traditionellen Häusern mit schwarz-weißen Kieselmosaiken (den sogenannten „Chochlaki“) und Dachterrassen mit Blick auf das Meer. Dabei entsteht das Gefühl, durch eine Kulisse zu wandern, die aus einer Postkarte entsprungen ist.

Oben angekommen, eröffnet sich eine Panoramaansicht, die in vielen deutschen Reiseberichten als eine der schönsten der gesamten Dodekanes-Inselgruppe bezeichnet wird. Die Bucht von Lindos liegt zu Füßen der Akropolis, während die St.-Pauls-Bucht mit ihrem herzförmigen Umriss auf der anderen Seite des Felsens fast wie eine natürliche Lagune wirkt. In Verbindung mit den antiken Säulenresten und den Mauern der Johanniter-Festung entsteht eine Szenerie, die sowohl historisch als auch emotional tief berührt.

Für Reisende aus der DACH-Region bietet der Besuch zudem die Möglichkeit, die abstrakte Welt der antiken Mythologie und Geschichte ganz konkret am Ort zu erleben. Namen wie Athena, hellenistische Epoche, Johanniterorden oder Dodekanes werden hier greifbar. Viele deutschsprachige Reiseführer empfehlen, sich vor dem Besuch zumindest einen kurzen Überblick über die Geschichte von Rhodos und Lindos zu verschaffen, um die einzelnen Bauelemente besser einordnen zu können.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Akropolis von Lindos lässt sich hervorragend mit Bade- und Erholungsurlaub verbinden. Nach dem kulturreichen Aufstieg bietet sich ein Sprung ins Meer an den Stränden von Lindos oder in der St.-Pauls-Bucht an. Diese Kombination aus Kultur, Landschaft und Badeerlebnis ist einer der Gründe, warum Rhodos seit Jahren zu den beliebtesten griechischen Inseln für Gäste aus Deutschland zählt.

Auch im Vergleich zu anderen bekannten Akropolen, etwa in Athen, wirkt Lindos deutlich intimer und unmittelbarer mit der Natur verbunden. Die Anlage ist kleiner, die Wege enger, die Felsen steiler. Dadurch entsteht der Eindruck, der Geschichte besonders nahe zu sein. Besucherinnen und Besucher berichten immer wieder von einem starken Erlebnischarakter, vor allem in den ruhigen Randzeiten des Tages, wenn der Besucherandrang etwas abnimmt und das Geräusch der Zikaden, des Windes und der Brandung deutlicher wird.

Naheliegende weitere Sehenswürdigkeiten sind neben dem Dorf Lindos und seinen Stränden auch weitere Orte auf Rhodos, etwa die mittelalterliche Altstadt von Rhodos-Stadt (UNESCO-Welterbe), das Tal der Schmetterlinge oder die Burgruinen im Inselinneren. Wer eine Rundreise über die Insel plant, kann die Akropolis von Lindos als südöstlichen Eckpunkt einer mehrtägigen Entdeckungstour einbauen.

Akropolis von Lindos in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien ist die Akropolis von Lindos ein überaus beliebtes Motiv. Reisende teilen auf Instagram, TikTok, YouTube und anderen Plattformen vor allem die ikonische Aussicht von der Festung auf die St.-Pauls-Bucht, Sonnenuntergänge über den weißen Dächern von Lindos und Nachtaufnahmen, bei denen die Akropolis angestrahlt wird. Reise-Influencerinnen und -Influencer aus Deutschland nutzen den Hashtag „Lindos“ häufig in Kombination mit „Rhodes“, „Akropolis“ oder „Greekislands“, was die internationale Strahlkraft des Ortes unterstreicht. Diese digitale Sichtbarkeit verstärkt den Ruf von Lindos als „Postkartenort“ und inspiriert viele potenzielle Reisende, die sich vorab online informieren.

Häufige Fragen zu Akropolis von Lindos

Wo liegt die Akropolis von Lindos genau?

Die Akropolis von Lindos befindet sich auf einem markanten Felsen oberhalb des Ortes Lindos an der Ostküste der griechischen Insel Rhodos. Sie liegt rund 50 km südöstlich der Inselhauptstadt Rhodos-Stadt und ist über die Inselhauptstraße mit Auto, Bus oder Taxi gut erreichbar.

Seit wann ist die Akropoli Lindou besiedelt?

Die Akropoli Lindou war bereits in der Bronzezeit bewohnt und entwickelte sich in der Antike zu einem bedeutenden Kult- und Wehrplatz. Besonders prägend waren die archaische und klassische Epoche mit dem Heiligtum der Athena Lindia sowie die hellenistische Ausgestaltung im 4. Jahrhundert v. Chr., gefolgt von mittelalterlichen Festungsbauten der Johanniter.

Wie anstrengend ist der Aufstieg zur Akropolis von Lindos?

Der Aufstieg beginnt im Ortszentrum von Lindos und führt über steile, teils unregelmäßige Stufen und Wege hinauf zur Akropolis. Für Personen mit durchschnittlicher Kondition ist der Weg gut machbar, erfordert aber festes Schuhwerk und eine gewisse Trittsicherheit. In der Sommerhitze sollte man genügend Wasser, Sonnenschutz und idealerweise die kühleren Morgen- oder Abendstunden einplanen.

Was ist das Besondere an der Akropolis von Lindos?

Besonders ist die außergewöhnliche Kombination aus antikem Heiligtum, hellenistischen Bauelementen und mittelalterlicher Ritterfestung auf einem spektakulären Felsplateau über dem Meer. Dazu kommen der Panoramablick auf die Bucht von Lindos und die St.-Pauls-Bucht sowie das atmosphärische Zusammenspiel aus Licht, Meer und historischem Gemäuer.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch der Akropolis von Lindos?

Angenehm sind vor allem Frühjahr und Herbst, wenn die Temperaturen milder sind und die Insel dennoch viel Sonne bietet. In den Sommermonaten, wenn es sehr heiß werden kann und viele Gäste auf der Insel sind, empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag. Zu diesen Tageszeiten sind Hitze und Andrang meist geringer, und das Licht sorgt für besonders eindrucksvolle Eindrücke und Fotos.

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