Abel-Tasman-Nationalpark, Reise

Abel-Tasman-Nationalpark: Goldene Strände und türkisfarbene Buchten bei Marahau

Veröffentlicht: 07.07.2026 um 18:34 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Der Abel-Tasman-Nationalpark (Abel Tasman National Park) nahe Marahau in Neuseeland lockt mit goldenen Stränden, türkisfarbenem Wasser und einem der schönsten Küstenwanderwege der Welt – was sollten Reisende aus Deutschland wissen?

Abel-Tasman-Nationalpark, Reise, Neuseeland, Illustration mit AI erstellt.
Abel-Tasman-Nationalpark, Reise, Neuseeland, Illustration mit AI erstellt.

Golden schimmernder Sand, dichtes, tiefgrünes Küstenwaldband und dazwischen türkisblaues Wasser: Wer den Abel-Tasman-Nationalpark (Abel Tasman National Park, sinngemäß „Nationalpark Abel Tasman“) bei Marahau an der Nordküste der Südinsel Neuseelands betritt, hat oft das Gefühl, in eine Traumsequenz geraten zu sein. Schon wenige Schritte hinter dem kleinen Ort Marahau öffnet sich eine Welt aus Buchten, Kliffküsten, Inselchen und stillen Lagunen, die zu den ikonischsten Landschaften Neuseelands zählen.

Abel-Tasman-Nationalpark: Das ikonische Wahrzeichen von Marahau

Der Abel-Tasman-Nationalpark gilt als einer der kompaktesten, zugleich aber spektakulärsten Nationalparks Neuseelands. Er liegt an der Nordküste der Südinsel zwischen der Tasman Bay und der Golden Bay und wird vom Dorf Marahau als wichtigstem Zugangsort geprägt. Für viele Reisende aus Deutschland ist Marahau das „Tor“ zum Park: Von hier starten Wanderwege, Wassertaxis und Kajaktouren entlang der weltberühmten Küste.

Der Nationalpark ist vor allem für seine außergewöhnliche Küstenlinien-Kombination bekannt: geschützte, halbmondförmige Buchten, goldfarbene Sandstrände, von Granitklippen eingerahmt, dahinter dichter Küstenregenwald. Bei Ebbe öffnen sich weite Sandflächen und Gezeitenlagunen, bei Flut verwandelt sich die Küste in eine Abfolge kleiner, fast tropisch wirkender Strände. Diese Mischung macht den Abel-Tasman-Nationalpark zu einem der meistfotografierten Naturwahrzeichen Neuseelands.

Für deutschsprachige Besucher erinnert die Landschaft mitunter an eine Mischung aus Ostsee-Buchten und mediterraner Steilküste – nur wilder, unberührter und mit dem intensiven Grün des neuseeländischen Buschlands. Der Park ist vergleichsweise klein, aber extrem vielfältig: Küstenwald, Flussmündungen, felsige Inseln und stille Ankerplätze liegen so dicht beieinander, dass sich auch an einem einzelnen Tag sehr verschiedene Facetten erleben lassen.

Geschichte und Bedeutung von Abel Tasman National Park

Der Abel-Tasman-Nationalpark ist nach dem niederländischen Seefahrer Abel Janszoon Tasman benannt, der im 17. Jahrhundert als erster Europäer dokumentiert die Küsten Neuseelands erreichte. Die Begegnung mit den M?ori verlief gewaltsam; in der Bucht, die heute Golden Bay heißt, kam es zu einem blutigen Zusammenstoß. Für deutsche Leser ist wichtig: Während Tasman in vielen europäischen Geschichtsbüchern als Entdecker erwähnt wird, hatte Neuseeland bereits eine lange Geschichte – die M?ori waren Jahrhunderte zuvor über den Pazifik migriert und hatten ein komplexes Gesellschafts- und Glaubenssystem entwickelt.

Die Region des heutigen Nationalparks war für die lokalen iwi (M?ori-Stämme) über lange Zeit ein wichtiges Nutz- und Siedlungsgebiet. Küstenwälder, Flussmündungen und Meeresbuchten lieferten Fisch, Muscheln, Vögel und Pflanzen. Viele Ortsnamen im Park gehen auf die M?ori zurück. Diese indigene Perspektive wird bei geführten Touren und in Informationsmaterialien zunehmend betont, um die kolonial geprägte einseitige „Entdeckergeschichte“ zu relativieren und die kulturelle Bedeutung des Gebietes zu würdigen.

Der Nationalpark selbst wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingerichtet, als in Neuseeland der Schutz einzigartiger Landschaften verstärkt in den Fokus rückte. Während bergige Wildnisgebiete wie der Fiordland-Nationalpark vor allem wegen ihrer Abgeschiedenheit geschützt wurden, stand beim Abel-Tasman-Nationalpark insbesondere die Küstenlandschaft mit ihren Stränden, Inseln und Wäldern im Vordergrund. Für deutsche Leser lässt sich die zeitliche Einordnung ungefähr so beschreiben: Der Park erhielt seinen Status einige Jahrzehnte nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem der beliebtesten Nationalparks des Landes.

Heute wird der Abel-Tasman-Nationalpark vom neuseeländischen Department of Conservation (DOC) verwaltet, das für Naturschutz, Infrastruktur und Besucherlenkung zuständig ist. Informationen über Wanderwege, Hütten, Campingplätze und Schutzmaßnahmen werden von dieser Behörde kontinuierlich aktualisiert. Der Park ist ein wichtiger Bestandteil des ökologischen Netzwerks an der Nordküste der Südinsel und spielt eine Rolle bei Wiederaufforstungs- und Artenschutzprogrammen. Verschiedene lokale Initiativen beteiligen sich an der Bekämpfung invasiver Arten und der Wiederansiedlung heimischer Vogelarten.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Anders als ein Museum oder ein monumentales Bauwerk verfügt der Abel-Tasman-Nationalpark nicht über eine klassische Architektur im Sinne eines historischen Gebäudes. Die „Architektur“ des Parks ist die Küstenlandschaft selbst: Strände, Felsen, Wald und Meer formen ein natürliches Ensemble, das von vielen Reiseführern und Naturmagazinen als eine der harmonischsten Küstenlandschaften der Welt beschrieben wird.

Besonders markant sind die goldfarbenen Sandstrände. Die Färbung resultiert aus dem hohen Anteil an Quarz und Feldspat im Granitgestein der Region, das durch Verwitterungsprozesse zu feinem, warm schimmerndem Sand zerrieben wurde. In Verbindung mit der klaren, oft smaragd- bis türkisfarben wirkenden Tasmansee entsteht ein Farbkontrast, der bereits in zahlreichen Bildbänden über Neuseeland hervorgehoben wurde.

Ein weiteres charakteristisches Element sind die steilen, oft bewaldeten Hänge unmittelbar hinter den Stränden. Diese Küstenwälder sind Teil der neuseeländischen Buschlandschaft und enthalten neben immergrünen Bäumen und Farnen auch zahlreiche epiphytische Pflanzen. Der Übergang von Sandstrand zu dichtem Wald erfolgt oft innerhalb weniger Meter – ein Kontrast, den viele deutsche Besucher so kompakt kaum kennen, da Küstenwälder in Mitteleuropa deutlich seltener und weniger dicht sind.

Kulturell interessant ist, dass der Park zunehmend als Raum für indigene Perspektiven genutzt wird. M?ori-Guides bieten geführte Touren an, die nicht nur die Landschaft, sondern auch traditionelle Geschichten (p?r?kau), Ortsnamen und spirituelle Bedeutungen erläutern. Dabei wird etwa erklärt, wie bestimmte Felsformationen in mündlichen Überlieferungen erscheinen oder welche Rolle einzelne Buchten und Flussmündungen in der Versorgung früherer Gemeinschaften spielten.

Auch der berühmte Abel Tasman Coast Track, der mehrtägige Küstenwanderweg durch den Park, besitzt eine Art funktionale „Architektur“. Der Weg ist so geführt, dass er die Gezeiten berücksichtigt: Mehrere Mündungsbereiche können bei Ebbe zu Fuß durchquert werden, während bei Flut alternative Routen durch den Wald genutzt werden. Brücken, kleine Stege und Holztreppen fügen sich unaufdringlich in die Landschaft ein und werden vom neuseeländischen Department of Conservation regelmäßig instand gehalten.

In der künstlerischen Rezeption spielt der Abel-Tasman-Nationalpark eine prominente Rolle. Zahlreiche Fotografen, Maler und Schriftsteller nutzen die Küste als Motiv, häufig mit Fokus auf das besondere Licht – die Lage im Norden der Südinsel sorgt für lange, weiche Abendsonne, die die Felsen und Wälder in warme Töne taucht. Für deutsche Reisende, die etwa die Nord- und Ostsee kennen, wirkt die Kombination aus diesem Licht, der intensiven Vegetation und den goldenen Stränden wie eine verstärkte, fast idealisierte Version vertrauter Küstenlandschaften.

Abel-Tasman-Nationalpark besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Abel-Tasman-Nationalpark liegt an der Nordküste der Südinsel Neuseelands, in der Region Tasman. Nächstgelegener größerer Ort ist Motueka, die nächstgrößere Stadt ist Nelson. Marahau fungiert als wichtigster Zugangspunkt zum Park, mit Parkplätzen, Unterkünften und Anlegestellen für Wassertaxis.
    Für Reisende aus Deutschland führt der Weg in der Regel über einen Langstreckenflug nach Auckland auf der Nordinsel oder Christchurch auf der Südinsel, meist mit Umstieg in asiatischen oder nahöstlichen Drehkreuzen (z. B. Singapur, Dubai, Doha). Von Auckland oder Christchurch aus bestehen Inlandsflugverbindungen nach Nelson; von dort sind es rund 60 bis 70 km mit dem Auto oder Shuttle nach Marahau. Alternativ kann der Park über Fähre und Auto von der Nordinsel aus erreicht werden (Fähre von Wellington nach Picton, dann weiter über die Straße nach Nelson und Marahau). Bahnverbindungen spielen im neuseeländischen Fernverkehr eine untergeordnete Rolle, sodass der individuelle oder organisierte Straßenverkehr dominiert.
  • Öffnungszeiten
    Der Abel-Tasman-Nationalpark ist ein großflächiges Naturgebiet und grundsätzlich ganzjährig zugänglich. Es gibt keine klassische „Schließzeit“ wie bei einem Museum. Einzelne Einrichtungen, wie Besucherinformationen, Boots- und Kajakanbieter oder Campingplätze, können jedoch saisonabhängige Öffnungszeiten haben. Auch der Zugang zu bestimmten Bereichen kann aus Naturschutz- oder Sicherheitsgründen zeitweise eingeschränkt werden. Öffnungszeiten und aktuelle Hinweise können variieren — Besucher sollten daher unmittelbar vor der Reise die Informationen beim neuseeländischen Department of Conservation oder den offiziellen Stellen des Abel-Tasman-Nationalparks prüfen.
  • Eintritt
    Der Zugang zum Abel-Tasman-Nationalpark ist als solches in vielen Bereichen kostenfrei, es fallen jedoch Gebühren für bestimmte Leistungen an, etwa für DOC-Hütten und Campingplätze sowie für Wassertaxis, geführte Touren oder Kajakmieten. Die Preise werden von den jeweiligen Betreibern in neuseeländischen Dollar angegeben und können sich ändern. Wer von Deutschland aus plant, sollte mit einer groben Umrechnung von Euro (€) in neuseeländische Dollar (NZD) rechnen und beachten, dass Wechselkurse schwanken. Konkrete, tagesaktuelle Preise sollten direkt bei den offiziellen Anbietern oder der DOC-Webseite abgefragt werden.
  • Beste Reisezeit
    Der Abel-Tasman-Nationalpark kann grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden. Die beliebtesten Monate liegen im neuseeländischen Sommer und Frühherbst, also ungefähr zwischen Dezember und März. Dann sind die Tage lang, die Temperaturen mild bis warm und das Meer lädt eher zum Baden ein. In diesen Monaten ist der Besucherandrang am stärksten, insbesondere auf dem Abel Tasman Coast Track und an den Hauptstränden.
    Für Reisende aus Deutschland, die Ruhe schätzen, kann die Nebensaison im neuseeländischen Frühling (etwa Oktober/November) und im späten Herbst (April) interessant sein. Das Wetter ist dann wechselhafter, aber die Wege sind deutlich weniger frequentiert. Im neuseeländischen Winter (Juni bis August) ist es im Vergleich zu Mitteleuropa zwar milder, dennoch können Regen und kühlere Temperaturen das Erlebnis beeinflussen. Wer mehrtägige Wanderungen plant, sollte sich vorab über die saisonalen Bedingungen informieren.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Ausrüstung
    In Neuseeland sind Englisch und Te Reo M?ori die offiziellen Sprachen. Im Umfeld des Abel-Tasman-Nationalparks wird vor allem Englisch gesprochen; touristische Anbieter sind an internationale Gäste gewöhnt, viele Informationen sind in einfach verständlichem Englisch verfügbar. Deutschsprachige Beschilderung ist selten, gelegentlich bieten größere Anbieter deutschsprachige Broschüren oder Audio-Guides an.
    Beim Bezahlen spielt die Karte eine zentrale Rolle. Kreditkarten wie Visa und Mastercard sind weit verbreitet, kontaktloses Bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch ist vielerorts möglich. Bargeld (NZD) wird weiterhin akzeptiert, ist aber oft nicht zwingend erforderlich. Deutsche Girocards im engeren Sinn werden nicht immer erkannt; Reisende sollten sich auf international gängige Kreditkarten verlassen. Trinkgeld ist in Neuseeland weniger fest verankert als in Deutschland. In Restaurants und bei Touren wird ein freiwilliges Trinkgeld als Anerkennung guter Leistung geschätzt, ist aber nicht obligatorisch. Serviceentgelte sind meist bereits eingepreist.
    Für den Besuch des Parks empfiehlt sich eine dem Gelände und Wetter angepasste Ausrüstung: feste Wanderschuhe oder zumindest stabile Trekkingschuhe, Regen- und Windschutz, Sonnenschutz (Hut, Sonnenbrille, hohe Lichtschutzfaktoren), ausreichend Trinkwasser und gegebenenfalls eigene Snacks. Wer Kajak fährt, erhält in der Regel Sicherheitsausrüstung vom Anbieter; trotzdem lohnt sich zusätzliche Sonnen- und Kälteschutzkleidung, da die Wassertemperaturen trotz sonniger Optik vergleichsweise frisch sein können.
  • Fotografie und Verhalten
    Fotografieren ist im Abel-Tasman-Nationalpark grundsätzlich erlaubt und eine der beliebtesten Aktivitäten. Drohnenflüge sind hingegen in vielen Schutzgebieten reglementiert oder genehmigungspflichtig; Besucher sollten sich vorab über die jeweiligen Regeln informieren. Grundsätzlich gilt, dass Tiere nicht gestört, Pflanzen nicht gepflückt und keine Spuren zurückgelassen werden sollten. Das Prinzip „Leave no trace“ (keine Spuren hinterlassen) ist in Neuseeland weit verbreitet und wird auch im Abel-Tasman-Nationalpark kommuniziert.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheit
    Neuseeland liegt weit von Europa entfernt, ist aber politisch stabil und verfügt über ein gut entwickeltes Gesundheits- und Sicherheitssystem. Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für viele Reisende aus Deutschland ist eine elektronische Reisegenehmigung (NZeTA) erforderlich, und es fallen eine internationale Besucherabgabe und mögliche weitere Gebühren an; Details ändern sich gelegentlich. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption ist für Reisen nach Neuseeland empfehlenswert, da das Land nicht zur Europäischen Union gehört und die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) dort nicht gilt.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung zur MEZ
    Neuseeland liegt in der Zeitzone New Zealand Standard Time (NZST), in der Regel 10 bis 12 Stunden vor Mitteleuropäischer Zeit (MEZ), abhängig von Sommer- und Winterzeit-Regelungen in beiden Regionen. Wer aus Deutschland anreist, sollte bei der Planung von Ankunft, Jetlag und Aktivitäten berücksichtigen, dass ein deutlicher Zeitversatz besteht. Viele Reisende planen nach Ankunft auf der Südinsel zunächst ein bis zwei ruhigere Tage, bevor sie längere Wanderungen oder Kajaktouren im Abel-Tasman-Nationalpark unternehmen.

Warum Abel Tasman National Park auf jede Marahau-Reise gehört

Für eine Reise nach Marahau ist der Abel-Tasman-Nationalpark mehr als nur ein Ausflugsziel – er ist der eigentliche Grund, warum der kleine Ort überhaupt eine so große Rolle auf der touristischen Landkarte Neuseelands spielt. Marahau bildet den südlichen Zugang zum Abel Tasman Coast Track und beherbergt eine Reihe von Unterkünften, Campingplätzen, Cafés und Anbietern von Outdoor-Aktivitäten. Viele deutschsprachige Reisende wählen Marahau als Basis, um einzelne Tagesetappen des Küstenwegs zu bewältigen oder eine Kombination aus Wassertaxi und Wanderung zu buchen.

Die klassische Art, den Park zu erleben, ist der mehrtägige Abel Tasman Coast Track. Er gehört zu den sogenannten „Great Walks“ Neuseelands – einer Reihe besonders gepflegter und landschaftlich herausragender Fernwanderwege. Der Weg führt in moderaten täglichen Etappen von Bucht zu Bucht, mit Übernachtungen in Hütten oder auf DOC-Campingplätzen. Im Vergleich zu hochalpinen Trails anderer Nationalparks ist der Abel Tasman Coast Track technisch weniger anspruchsvoll, erfordert aber eine solide Grundkondition und die Bereitschaft, mehrere Stunden am Tag zu Fuß unterwegs zu sein.

Wer weniger Zeit hat oder keine mehrtägige Tour unternehmen möchte, kann einzelne Tagesabschnitte wählen. Typisch sind Kombinationen wie: morgens mit dem Wassertaxi von Marahau zu einer weiter nördlich gelegenen Bucht fahren, den Tag wandernd an der Küste verbringen und nachmittags mit einem späteren Boot zurückkehren. So lassen sich Strände und Buchten wie Anchorage, Torrent Bay oder Bark Bay erleben, ohne das gesamte Gepäck tragen zu müssen.

Eine andere populäre Perspektive eröffnet sich vom Wasser aus. Kajaktouren entlang der Küste erlauben einen besonders intensiven Kontakt mit der Meereslandschaft: Paddler können nahe an Felsformationen und kleinen Inseln entlanggleiten, Seevögel beobachten und mit etwas Glück Seehunde (New Zealand fur seals) in ihren Kolonien erspähen. Anbieter in Marahau und anderen Zugangsorten rund um den Park stellen dabei die notwendige Sicherheitsausrüstung, Einweisungen und oftmals geführte Routen zur Verfügung. Für Reisende mit wenig Kajakerfahrung werden geführte Tagestouren empfohlen.

In der Umgebung des Abel-Tasman-Nationalparks bieten sich weitere Ausflugsziele an, die sich gut mit einem Besuch kombinieren lassen. Die malerische Stadt Nelson mit ihrem Kunsthandwerk, die Weingüter der Region Tasman und die Golden Bay mit ihren Stränden und Höhlenlandschaften sind nur einige Beispiele. Wer mehrere Tage einplant, kann eine kleine Rundreise gestalten, bei der der Besuch des Abel-Tasman-Nationalparks den landschaftlichen Höhepunkt markiert.

Für viele deutsche Reisende spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle. In Neuseeland wird Naturschutz ernst genommen; gleichzeitig ist der Tourismus für viele Regionen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Besucher des Abel-Tasman-Nationalparks tragen durch verantwortliches Verhalten dazu bei, das empfindliche Ökosystem zu erhalten. Das bedeutet zum Beispiel, auf markierten Wegen zu bleiben, Müll wieder mitzunehmen, Wildtiere nicht zu füttern und bei der Auswahl von Touranbietern auf Umweltstandards zu achten. Viele Betriebe betonen ihre Bemühungen um CO?-Reduktion, lokale Einbindung und Ressourcenschonung.

Insgesamt gehört der Abel-Tasman-Nationalpark zu den wenigen Orten, die häufig auch von weit gereisten Besuchern als „wirklich einzigartig“ beschrieben werden. Die Kombination aus vergleichsweise guter Erreichbarkeit, hoher landschaftlicher Qualität und vielfältigen Aktivitätsmöglichkeiten macht ihn zu einem Ziel, das sich sowohl für Erstbesucher Neuseelands als auch für Wiederkehrer eignet. Wer Marahau ansteuert, erhält mit dem Abel Tasman National Park ein Naturerlebnis, das lange im Gedächtnis bleibt.

Abel-Tasman-Nationalpark in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist der Abel-Tasman-Nationalpark längst zu einer visuellen Ikone geworden. Reisende teilen Aufnahmen von goldenen Buchten, Sonnenaufgängen über ruhigen Ankerplätzen und Kajakfahrten entlang der Küste. Hashtags und Geo-Tags zum Abel Tasman National Park gehören auf Plattformen wie Instagram oder TikTok zu den meistgenutzten aus der Region Nord-Südinsel, was die starke Bildwirkung des Parks unterstreicht. Für deutschsprachige Nutzerinnen und Nutzer bieten Social-Media-Feeds zudem praktische Inspiration: Man erkennt, welche Buchten besonders beliebt sind, welche Perspektiven sich lohnen und welche Jahreszeiten in der Community aktuell im Fokus stehen. Zugleich wird sichtbar, wie wichtig verantwortungsvolle Besucherströme sind, denn viele Beiträge greifen explizit das Thema Naturschutz auf.

Häufige Fragen zu Abel-Tasman-Nationalpark

Wo liegt der Abel-Tasman-Nationalpark genau?

Der Abel-Tasman-Nationalpark befindet sich an der Nordküste der Südinsel Neuseelands in der Region Tasman. Der wichtigste Zugangsort ist der kleine Küstenort Marahau, etwa eine Autostunde von der Stadt Nelson entfernt. Weitere Einstiege zum Park bestehen von Kaiteriteri, Wainui und einigen kleineren Buchten aus, die per Boot erreichbar sind.

Warum ist der Abel Tasman National Park so bekannt?

Der Abel Tasman National Park ist besonders bekannt für seine goldfarbenen Sandstrände, das klare türkisfarbene Wasser und den Abel Tasman Coast Track, einen der bekanntesten Küstenwanderwege Neuseelands. Die Kombination aus malerischen Buchten, dichtem Küstenwald und vielfältigen Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Kajakfahren und Bootstouren macht den Park zu einem der beliebtesten Naturziele des Landes.

Wie viel Zeit sollte man für den Abel-Tasman-Nationalpark einplanen?

Für einen ersten Eindruck reicht ein Tagesausflug, bei dem man eine Teilstrecke des Abel Tasman Coast Track wandert oder eine geführte Kajaktour unternimmt. Wer den gesamten Küstenweg erleben oder verschiedene Buchten in Ruhe erkunden möchte, sollte mindestens zwei bis vier Tage einplanen. Viele Reisende kombinieren den Parkbesuch mit weiteren Zielen in der Region, etwa Nelson oder der Golden Bay.

Eignet sich der Abel Tasman National Park für Familien?

Der Abel Tasman National Park gilt als vergleichsweise familienfreundlich. Viele Abschnitte des Küstenwegs sind gut begehbar und bieten immer wieder Strände, an denen Kinder spielen können. Auch kürzere Bootstouren oder geführte Kajakausflüge werden familiengerecht angeboten. Dennoch sollten Eltern auf wechselhaftes Wetter, Sonnenschutz, ausreichend Wasser und kindgerechte Etappenlängen achten.

Wann ist die beste Reisezeit für den Abel-Tasman-Nationalpark?

Die beliebteste Reisezeit ist der neuseeländische Sommer von etwa Dezember bis März, wenn Wetter und Wassertemperaturen am angenehmsten sind. In dieser Zeit ist allerdings auch der Andrang am größten. Für Besucher, die es ruhiger mögen, bieten sich der Frühling (Oktober/November) und der frühe Herbst (April) an. Der Winter ist generell möglich, erfordert aber eine sorgfältigere Planung in Bezug auf Wetter, Ausrüstung und Tageslicht.

Mehr zu Abel-Tasman-Nationalpark auf AD HOC NEWS

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | unterhaltung | 69715964 |