The Kinks – warum die Legenden bis heute nachhallen
15.05.2026 - 09:34:12 | ad-hoc-news.deWenn heute eine Gitarre knurrt, ein Riff kantig über einen stoischen Beat sägt und dabei der Alltag einer ganzen Generation mitschwingt, steckt fast immer ein Echo von The Kinks darin. Die britische Band um Ray und Dave Davies hat mit ihrem unverwechselbaren Mix aus hartem Rock, Melodiegespür und britischer Sozialbeobachtung Maßstäbe gesetzt, die weit über die 1960er hinausreichen – und genau deshalb bleibt der Name The Kinks für Rockfans in Deutschland bis heute ein Fixpunkt.
The Kinks – wer die Band war und warum sie heute noch zaehlt
The Kinks stehen in einem Atemzug mit den ganz Großen der britischen Invasion wie The Beatles, The Rolling Stones und The Who. Gegru?ndet im Londoner Norden, traf die Band Anfang der 1960er einen Nerv, den viele andere Rockgruppen dieser Zeit nur streiften: Sie verbanden rohe Energie mit einem scharfen Blick auf Klassenrealita?ten, Vorstadttra?ume und den Wandel des modernen Lebens.
Schon fru?h entwickelte sich ein eigenes Profil: Ray Davies als Songschreiber, Sa?nger und Beobachter, sein Bruder Dave Davies als Gitarrist mit aggressivem Ton und Hang zum experimentellen Riff. Wo andere Acts vor allem auf Glamour setzten, stellten The Kinks bewusst Anti-Helden, Außenseiter und ganz normale Leute ins Zentrum ihrer Songs. Deutsche Medien wie Musikexpress und Rolling Stone Deutschland verweisen regelma?ßig auf diese Kombination aus Alltagspoesie und Riffs als Ursprung eines typisch britischen Rock-Realismus.
Dass The Kinks seit Jahrzehnten nicht mehr als aktive Studio- und Tourband unterwegs sind, schmälert ihre Relevanz nicht. Im Streaming-Zeitalter werden ihre Klassiker von neuen Generationen entdeckt, Songs tauchen in Serien, Filmen und Werbespots auf, und Gitarrenbands von britischem Indie bis US-Alternative greifen Motive auf, die The Kinks schon vor u?ber 50 Jahren formuliert haben. Gerade fu?r ein deutsches Publikum, das sich fu?r die Wurzeln von Britpop, Punk und Indie interessiert, bleibt die Bescha?ftigung mit The Kinks hochaktuell.
Herkunft, Szene und Aufstieg von The Kinks
The Kinks entstanden Anfang der 1960er in Muswell Hill, einem Stadtteil im Norden Londons. Die Bru?der Ray und Dave Davies wuchsen in einer großen Arbeiterfamilie auf, in der Musik zwar allgegenwa?rtig war, eine professionelle Karriere aber alles andere als vorgezeichnet schien. U?ber Skiffle, fru?hen Rock n Roll und Rhythm and Blues tasteten sie sich vor, bevor sie 1963 die Band formierten, die spa?ter als The Kinks bekannt wurde.
Schon die fru?hen Jahre zeigen, wie eng The Kinks mit der britischen Clubszene verbunden waren. Sie spielten in kleinen Venues, die spa?ter zur Legende wurden, etwa im Londoner Stadtzentrum, wo zur selben Zeit auch The Who und spitze Beat-Bands auftraten. Laut BBC- und Guardian-Recherchen wurden die Kinks Anfang 1964 von Pye Records unter Vertrag genommen – ein Label, das gezielt nach Acts suchte, die mit der Wucht des neuen Rock n Roll den US-Markt erobern konnten.
Der große Durchbruch kam 1964 mit der Single You Really Got Me. Das Stu?ck, produziert von Shel Talmy, basierte auf einem donnernden, verzerrten Gitarrenriff, das Dave Davies durch Manipulation seines Versta?rkers und zerschnittene Lautsprechermembranen erzeugte. Sowohl NME als auch Rolling Stone beschreiben dieses Riff als prototypisch fu?r Hard Rock und fru?hen Proto-Punk. In den britischen Charts kletterte die Single bis an die Spitze, in den USA erreichte sie laut Billboard die Top 10 – ein Riesenerfolg fu?r eine Band, die kurz zuvor noch um Clubgigs ka?mpfte.
Die Offizielle Deutsche Charts-Historie weist fu?r The Kinks in den 1960er und 1970er Jahren mehrere Platzierungen von Singles und Alben aus, darunter You Really Got Me, Sunny Afternoon und spa?ter Lola. Auch wenn die Band hierzulande nie ganz den kommerziellen Status von Beatles oder Stones erreichte, entwickelte sich eine treue Fanbasis, die in deutschen Musikmagazinen bis heute sehr pra?sent ist.
Eine Besonderheit der Kinks-Karriere war ein mehrja?hriges Auftrittsverbot in den USA Mitte der 1960er, das laut Berichten von Billboard und Variety auf Visum- und Gewerkschaftskonflikte zuru?ckging. Wa?hrend andere britische Acts sich durch sta?ndiges Touren in Amerika etablierten, blieb den Kinks diese gro?ßte Popbu?hne der Welt zeitweise verschlossen. Stattdessen konzentrierten sie sich auf Großbritannien und Europa – und schufen in dieser Phase einige ihrer eigenwilligsten, britischsten Werke.
Signature-Sound von The Kinks und ihre Schluesselwerke
Der Sound von The Kinks la?sst sich schwer in ein Schlagwort pressen, doch einige Konstanten stechen heraus: kantige Riffs, u?berraschende Harmoniewechsel, ironische Texte und ein durch und durch britisches Lebensgefu?hl. Laut Kritikern von Pitchfork und The Guardian war es gerade diese Mischung, die The Kinks zu Wegbereitern fu?r Hard Rock, Punk und Britpop machte.
Frühe Singles wie You Really Got Me und All Day and All of the Night pra?gen das Bild der Band als aggressive Riffmaschine. Dave Davies setzte mit seinem verzerrten Gitarrensound Maßsta?be; viele Historiker sehen darin eine direkte Vorwegnahme von Hard Rock und Heavy Metal. Die Songs sind kurz, direkt und bauen auf simplen, aber extrem wirkungsvollen Harmoniefolgen auf.
Doch schon Mitte der 1960er begann Ray Davies, den Horizont der Band zu erweitern. Das Album Face to Face markiert einen Wendepunkt hin zu komplexeren Arrangements und Themen. Die Songs schildern Alltagsfiguren, gesellschaftliche Spannungen und das Gefu?hl, zwischen Tradition und Moderne zu stehen. Kritiken in Rolling Stone und Musikexpress verweisen darauf, dass hier die Wurzeln des sogenannten Britpop-Lifestyles erkennbar werden, den spa?ter Bands wie Blur und Pulp groß machten.
Als Meisterwerk gilt vielen das 1968 vero?ffentlichte Konzeptalbum The Kinks Are the Village Green Preservation Society. Auf diesem Werk entwirft Ray Davies ein nostalgisches, gleichzeitig kritisch gebrochenes Bild eines idealisierten englischen Dorflebens. Anstatt bloß die Vergangenheit zu verklären, beschreibt er Figuren, die am Fortschritt verzweifeln, aber auch an ihrer eigenen Engstirnigkeit. Die Musik reicht von pastoralen Balladen u?ber Music-Hall-Elemente bis zu rockigen Passagen. Heute wird Village Green ha?ufig als eines der wichtigsten britischen Alben der 1960er genannt, auch wenn es zum Zeitpunkt des Erscheinens kommerziell hinter den Erwartungen zuru?ckblieb.
Ein weiterer Meilenstein ist Arthur (Or the Decline and Fall of the British Empire) von 1969, das als Soundtrack zu einem nie realisierten Fernsehprojekt gedacht war. Die Platte verbindet perso?nliche Familiengeschichte – inspiriert von Davies' Verwandten, die nach Australien auswanderten – mit einem breiten Blick auf den Niedergang des britischen Empires. Die Songs greifen Themen wie Krieg, Emigration, Klassengesellschaft und Konsumismus auf. Musikexpress und laut.de verweisen regelma?ßig darauf, wie modern und bissig diese Texte bis heute wirken.
In den 1970er Jahren wandten sich The Kinks vermehrt rockigeren Sounds und Konzeptwerken zu, etwa mit Alben wie Lola Versus Powerman and the Moneygoround, Part One. Die Single Lola, eine Erza?hlung u?ber eine Begegnung mit einer flu?chtigen, geschlechteroffenen Figur im Londoner Nachtleben, wurde zu einem der gro?ßten Hits der Band und ist in Deutschland bis heute ein Classic-Rock-Dauerbrenner im Radio. Spa?ter folgten Platten bei Arista Records, mit denen The Kinks in den späten 1970er und fru?hen 1980er Jahren in den USA ein Comeback erlebten, etwa mit Songs wie Come Dancing und Better Things.
Stilistisch zeichnen sich The Kinks durch einen eigenwilligen Mix aus Rock, Vaudeville, Music-Hall-Anklängen und Pop aus. Die Rhythmussektion arbeitet ha?ufig eher stoisch als virtuos, was die Riffs noch markanter wirken la?sst. Ray Davies phrasiert seine Vocals mit einer Mischung aus Sprechgesang, melodischem Zug und sarkastischem Unterton, der fu?r viele spa?tere Sänger von Damon Albarn bis Alex Turner pra?gend wurde.
Hinzu kommt eine besondere Art des Storytellings: Statt abstrakter Gefu?hle stehen konkrete Figuren im Mittelpunkt – der kleine Ladenbesitzer, der gescheiterte Ku?nstler, die frustrierte Bu?roangestellte. In deutschen Rezensionen wird immer wieder betont, wie filmisch diese Songs wirken: kleine Kurzfilme in drei Minuten, die soziale Realita?ten sichtbar machen, ohne sich in didaktischen Botschaften zu verlieren.
Aktuelle Entwicklungen und Evergreen-Status von The Kinks
Auch wenn es seit vielen Jahren kein neues Studioalbum von The Kinks gibt und die Band als aktive Liveformation la?ngst pausiert, sind ihre Songs im Jahr 2026 pra?senter denn je. Neuauflagen, Remaster und Deluxe-Editionen klassischer Alben halten den Katalog lebendig; Labels wie BMG und Legacy nutzen das Interesse an historischer Rockmusik, um umfangreiche Boxsets und Vinyl-Reissues zu vero?ffentlichen. Solche Editionen werden regelma?ßig in Magazinen wie Uncut, MOJO und Rolling Stone besprochen und finden ihren Weg auch in deutsche Plattenla?den.
Im Streaming-Bereich geho?ren Titel wie You Really Got Me, All Day and All of the Night, Sunny Afternoon und Lola zu den meistgeho?rten Songs der Band. Plattformen wie Spotify, Apple Music und YouTube zeigen kontinuierlich hohe Abrufzahlen, was sich laut Berichten von Billboard in einem stabilen Kataloggeschäft widerspiegelt. Playlists mit Titeln der 1960er und 1970er Jahre fu?hren The Kinks ha?ufig neben Beatles, Stones, The Who und The Doors; in kuratierten Britpop- und Indie-Listen tauchen sie als Einflu?sse fu?r spa?tere Acts auf.
Fu?r das deutsche Publikum sind zudem Wiederveröffentlichungen auf hochwertigen Vinyl-Pressungen und limitierte Boxsets relevant. Fachmedien wie MINT Magazin oder Visions widmen sich regelma?ßig dem Thema Reissues und heben die besondere Klangqualita?t neuer Masterings hervor. Hier werden Alben wie Village Green, Arthur oder die frühen Singles der Band als Pflichtkauf fu?r Sammler eingeordnet.
Touren im klassischen Sinn gibt es von The Kinks zwar nicht mehr, doch einzelne Mitglieder bleiben aktiv. Ray Davies vero?ffentlichte in den vergangenen Jahren Soloalben und trat mit Band in Europa auf, gelegentlich auch in Deutschland. Medienberichten von BBC und The Guardian zufolge gab es immer wieder Spekulationen u?ber punktuelle Zusammenarbeiten der Davies-Bru?der, doch eine vollsta?ndige Reunion von The Kinks hat sich bislang nicht materialisiert. Stattdessen pflegen die verbliebenen Mitglieder ihr Erbe u?ber Interviews, Buchvero?ffentlichungen und ausgewählte Auftritte.
Der Katalog der Band profitiert zudem von der anhaltenden Nachfrage nach Musik fu?r Film und Fernsehen. Titel wie You Really Got Me, Lola oder Waterloo Sunset tauchen regelma?ßig in Soundtracks, Serien und Werbekampagnen auf. Branchenmagazine wie Variety und The Hollywood Reporter verweisen darauf, dass gerade die emotionale Spannweite zwischen Melancholie und Euphorie die Songs fu?r visuelle Medien attraktiv macht.
Fu?r Fans in Deutschland spielen Live-Interpretationen und Tribute-Formationen eine besondere Rolle. Zahlreiche Coverbands greifen Songs der Kinks auf, deutsche Rock- und Indie-Acts zitieren Melodien, Textmotive oder Gitarrenfiguren. Besonders markant ist der Einfluss in der Hamburger Schule und bei deutschsprachigen Indie-Bands, die ebenfalls Alltagsfiguren und Milieus in den Mittelpunkt stellen – ein Ansatz, der deutlich an Ray Davies' Schreibweise erinnert.
Wer in den Offiziellen Deutschen Charts heute nach dem Namen The Kinks sucht, findet vor allem Katalogerscheinungen und gelegentliche Wiedereinstiege von Best-of-Kompilationen. Dies zeigt, dass The Kinks weniger als aktueller Chartact, sondern als Klassiker funktionieren – vergleichbar mit Zeitgenossen wie The Doors oder Creedence Clearwater Revival. Dieser Evergreen-Status ist fu?r Google-Discover-Publikum und Streaming-Hörer gleichermaßen relevant: Es geht nicht um kurzfristige Hypes, sondern um langlebige, immer wieder neu entdeckte Musik.
- Schlu?sselalbum der fru?hen Phase: The Kinks Are the Village Green Preservation Society (1968) – Konzeptalbum u?ber Identita?t, Nostalgie und sozialen Wandel
- Rock-orientierte Phase: Lola Versus Powerman and the Moneygoround, Part One (1970) – Satire auf das Musikbusiness mit großen Hits wie Lola
- Ru?ckkehr in den Mainstream: spa?te 1970er und fru?he 1980er mit Alben bei Arista Records, darunter Songs wie Come Dancing
- Bis heute popula?re Singles: You Really Got Me, All Day and All of the Night, Sunny Afternoon, Waterloo Sunset, Lola
Kulturelle Wirkung und Vermächtnis von The Kinks
Die kulturelle Bedeutung von The Kinks la?sst sich an mehreren Ebenen festmachen: musikalischer Einfluss, erzählerische Tiefe und ihr Status als Chronisten einer sich rapide vera?ndernden Gesellschaft. In zahlreichen Ru?ckblicken von Rolling Stone, NME, The Guardian und der BBC werden sie als eine der wichtigsten britischen Rockbands des 20. Jahrhunderts gefu?hrt.
Musikalisch haben The Kinks direkten Einfluss auf Hard Rock und Punk ausgeu?bt. Das verzerrte Riff von You Really Got Me wird ha?ufig als fru?her Vorbote von Bands wie The Who, Led Zeppelin oder The Stooges gesehen. Spa?ter beriefen sich Punk- und Post-Punk-Gruppen auf den rohen, reduzierten Ansatz der fru?hen Kinks-Singles. Auch Grunge-Bands der 1990er, von Nirvana bis zu alternativen US-Acts, nannten die Kinks als Pra?gung.
Mindestens genauso wichtig ist der Einfluss auf den britischen Pop der 1990er Jahre. Britpop-Bands wie Blur, Oasis, Pulp oder Supergrass verwiesen immer wieder auf The Kinks, wenn es um Erza?hlweisen, Akkordfolgen oder den Blick auf Alltagsfiguren ging. Ein Song wie Parklife von Blur etwa knu?pft klar an die Tradition von Village Green oder Waterloo Sunset an: Beobachtungen u?ber ma?ßig glamouröse Menschen in einer sich vera?ndernden Stadt, erza?hlt mit Humor und Melancholie.
In Deutschland wirkte sich dies indirekt u?ber die Rezeption britischer Musik aus. Die Hamburger Schule mit Bands wie Tocotronic oder Die Sterne, aber auch spa?tere Acts aus Berlin oder Ko?ln, griffen ein a?hnliches Prinzip auf: konkrete Figuren, Milieustudien, ironische Distanz. Kritiker von Deutschlandfunk Kultur oder Die Zeit stellten diesen Zusammenhang wiederholt heraus und betonten, wie stark The Kinks damit auch fu?r die deutschsprachige Popkultur relevant sind.
Ein weiterer Aspekt ist die Darstellung von Klasse und britischer Identita?t. Ray Davies schrieb u?ber Vorstädte, Fabrikjobs, Pubs und tradierte Rollenbilder – Themen, die auch jenseits des Kanals versta?ndlich sind. Viele ho?ren in Songs wie Dead End Street oder Sunny Afternoon die fru?hen Vorboten einer kritischen Auseinandersetzung mit neoliberalem Wandel und Konsumgesellschaft. Feuilletons in FAZ, Sueddeutscher Zeitung und Der Spiegel nutzen Kinks-Songs daher gerne als popkulturelle Beispiele, wenn es um gesellschaftliche Debatten geht.
Zudem haben The Kinks ein starkes visuelles und narratives Vermächtnis hinterlassen. Die Cover ihrer Alben, insbesondere von Village Green oder Arthur, werden in Ausstellungen zur Rockgeschichte gezeigt; Dokumentationen im britischen und deutschen Fernsehen beleuchten die Spannungen innerhalb der Band, aber auch die einzigartige Kreativität zwischen den Davies-Bru?dern. Awards und Auszeichnungen – etwa die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame und die UK Music Hall of Fame – unterstreichen den offiziellen Kanonstatus.
Fankulturell zeichnen sich The Kinks durch eine aktive, aber eher nerdige Community aus. Anstatt massenhafter Stadionhymnen steht hier die Begeisterung fu?r tiefere Albumcuts, B-Seiten und unvero?ffentlichte outtakes im Vordergrund. Online-Foren, Fanzines und Social-Media-Gruppen analysieren Texte, vergleichen Demo-Versionen und diskutieren die beste Pressung bestimmter Alben. Gerade in Deutschland hat diese Sammlermentalität eine lange Tradition, sichtbar auf Bo?rsen, in spezialisierten Plattenla?den und bei Fan-Treffen.
The Kinks in sozialen Netzwerken und im Streaming
Im digitalen Zeitalter spielt sich ein Großteil der Rezeption von The Kinks auf Streaming-Plattformen und in sozialen Netzwerken ab. Auf YouTube finden sich neben offiziellen Musikvideos und Konzertmitschnitten zahlreiche Coverversionen, Gitarrentutorials und Analysen, die erkla?ren, warum etwa das Riff von You Really Got Me so besonders ist. Kommentare unter diesen Videos zeigen, dass Fans unterschiedlicher Generationen – von Menschen, die die Band in den 1960ern live sahen, bis zu Teenagern – miteinander ins Gespra?ch kommen.
Auf Spotify und Apple Music fungieren The Kinks-Kataloge als Einstieg in die Geschichte des britischen Rock. Kuratierte Playlists stellen Epochen gegenu?ber: fru?he Beat-Singles, die Konzeptalben-Phase, die spa?tere Stadionrock-A?ra. Die Empfehlungsalgorithmen schlagen Fans von The Beatles, The Who oder The Rolling Stones ha?ufig auch The Kinks vor, was gerade in Ma?rkten wie Deutschland fu?r eine stetige Sichtbarkeit sorgt.
In Netzwerken wie Instagram und TikTok tauchen Songs der Band in Kurzvideos, Memes und nostalgischen Clips auf. Besonders Waterloo Sunset wird ha?ufig genutzt, um Stadtszenen oder Reisevideos zu unterlegen; Lola und You Really Got Me wiederum eignen sich fu?r humorvolle Clips, Tanz- oder Gitarren-Challenges. Hashtags mit Bezug zu The Kinks bu?ndeln diese Inhalte und machen sichtbar, wie sehr die Musik der 1960er in einer Smartphone-Gegenwart ankommt.
Fu?r deutsche Fans bieten Social Media zudem die Mo?glichkeit, sich direkt mit internationalen Communities zu vernetzen. U?bersetzte Interviews, Hintergrundstories u?ber Aufnahmen und Touren sowie Fotoarchive aus britischen Magazinen werden geteilt und kommentiert. Dadurch entsteht eine Art lebendiges Online-Archiv, das die offizielle Geschichtsschreibung durch perso?nliche Perspektiven erga?nzt.
The Kinks – Stimmungen, Reaktionen und Trends in den sozialen Netzwerken:
Haeufige Fragen zu The Kinks
Wer sind The Kinks und warum gelten sie als Schluesselband des Rock?
The Kinks sind eine britische Rockband, die Anfang der 1960er Jahre in London gegru?ndet wurde. Im Zentrum stehen die Bru?der Ray und Dave Davies, deren Zusammenspiel aus Songwriting und Gitarrensound die Identita?t der Gruppe pra?gt. Sie gelten als Schlu?sselband, weil sie fru?hen Hard Rock, britischen Pop, Konzeptalben und sozialkritische Texte auf einzigartige Weise verbunden haben.
Welche Songs von The Kinks sollte man unbedingt kennen?
Zu den wichtigsten Songs von The Kinks za?hlen You Really Got Me, All Day and All of the Night, Sunny Afternoon, Waterloo Sunset und Lola. Diese Stu?cke decken unterschiedliche Schaffensphasen ab – vom rohen Riffrock der fru?hen 1960er bis zur ausgefeilten Songkunst spa?terer Jahre. Wer tiefer einsteigen will, findet auf Alben wie Village Green oder Arthur zahlreiche weitere Highlights.
Welche Alben sind fu?r den Einstieg in The Kinks besonders geeignet?
Als ideale Einstiegsalben fu?r The Kinks gelten ha?ufig eine gut kuratierte Best-of-Kompilation und anschließend ein bis zwei Konzeptalben. Besonders empfohlen werden The Kinks Are the Village Green Preservation Society fu?r die experimentellere, erzählerische Seite sowie Lola Versus Powerman and the Moneygoround, Part One fu?r die rockigere Phase. Wer den fru?hen Beat- und Riff-Sound entdecken mo?chte, greift zu Collections, die die Singles der 1960er Jahre zusammenfassen.
Welche Bedeutung haben The Kinks fu?r spa?tere Bands und Genres?
The Kinks beeinflussten Hard Rock, Punk, New Wave und Britpop. Dave Davies' verzerrte Gitarre inspirierte fru?he Hard-Rock-Acts, wa?hrend Ray Davies' Texte fu?r Britpop-Bands wie Blur und Pulp zum Vorbild wurden. Auch deutschsprachige Indie- und Rockbands u?bernahmen das Prinzip, Alltagsfiguren und gesellschaftliche Milieus mit Humor und Melancholie zu zeichnen.
Spielen The Kinks heute noch Konzerte oder gibt es neue Musik?
Als klassische Band sind The Kinks derzeit nicht aktiv auf Tour und vero?ffentlichen keine neuen Studioalben. Allerdings erscheinen regelma?ßig Neuauflagen, Remaster und Boxsets ihres historischen Katalogs. Einzelne Mitglieder wie Ray Davies sind weiterhin solo unterwegs, sodass Fans gelegentlich Kinks-Songs in ihren aktuellen Live-Sets ho?ren ko?nnen.
Mehr zu The Kinks bei AD HOC NEWS
Wer tiefer in die Geschichte von The Kinks einsteigen mo?chte, findet bei AD HOC NEWS weitere Analysen, Hintergrundberichte und Hinweise auf Neuauflagen. Gerade fu?r Sammlerinnen und Sammler sowie fu?r ju?ngere Fans, die die Band u?ber Streaming neu entdecken, lohnt sich ein regelma?ßiger Blick auf aktuelle Meldungen und Dossiers.
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Ob man nun den rauen Sound der fru?hen Singles mag, die erzählerische Finesse der Konzeptalben oder den nostalgischen Glanz der spa?teren Hits – The Kinks bleiben eine der spannendsten Adressen fu?r alle, die verstehen wollen, wie sich Rockmusik und Popkultur im 20. Jahrhundert gegenseitig beeinflusst haben. Gerade fu?r ein deutsches Publikum, das britische Musiktraditionen seit Jahrzehnten aufmerksam verfolgt, lohnt sich die Ru?ckkehr in dieses Werk immer wieder.
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