The Strokes, Rockmusik

Neue Ära für The Strokes beginnt behutsam

19.05.2026 - 19:02:47 | ad-hoc-news.de

The Strokes bleiben nach ihrem Album The New Abnormal im Gespräch und bereiten leise den nächsten Schritt vor

The Strokes, Rockmusik, Musik-News
The Strokes, Rockmusik, Musik-News

Als The Strokes im Sommer 2023 beim Londoner All Points East Festival ihre New-York-Hymnen über Victoria Park jagten, klang vieles wie früher – aber nicht alles: Die Gitarren wirkten kontrollierter, die Setlist ausgewogener, und Frontmann Julian Casablancas ließ immer wieder durchblicken, dass die Geschichte der Band noch längst nicht auserzählt ist.

Aktuelle Entwicklung rund um The Strokes

Eine konkret datierbare Neuigkeit zu The Strokes innerhalb der letzten 72 Stunden lässt sich in den großen Musik- und Nachrichtenmedien derzeit nicht verifizieren. Weder Rolling Stone, NME, Pitchfork noch deutsche Titel wie Musikexpress, Rolling Stone Deutschland oder laut.de melden aktuell eine neue Single, ein neues Studioalbum oder eine frisch angekündigte Tournee der New Yorker Band.

Stattdessen verdichtet sich in den Berichten der vergangenen Monate ein anderes Bild: The Strokes befinden sich nach dem 2020 erschienenen Studioalbum The New Abnormal in einer ruhigeren, aber kreativen Übergangsphase. Das Werk wurde von dem legendären Produzenten Rick Rubin betreut und laut dem US-Rolling-Stone sowie Pitchfork überwiegend im Shangri-La-Studio in Malibu aufgenommen. Seither absolviert die Gruppe vor allem ausgewählte Festival- und Headline-Auftritte und arbeitet nach eigenen Aussagen im Hintergrund an neuer Musik.

Der jüngste verlässlich dokumentierte Aktivitätsschub sind Remix- und Nebenprojekte im erweiterten Umfeld der Band, etwa Veröffentlichungen von Julian Casablancas' Projekt The Voidz oder Solo-Arbeiten von Gitarristen wie Albert Hammond Jr. Diese sind laut NME und The Guardian klar von The-Strokes-Veröffentlichungen zu trennen, zeigen aber, dass der kreative Motor des Kollektivs nicht stillsteht.

Für Fans im deutschsprachigen Raum ist vor allem wichtig: Eine große, klar umrissene Deutschlandtour mit mehreren Arena-Terminen oder Festival-Headliner-Slots à la Rock am Ring, Hurricane oder Southside für die nächsten Monate ist Stand: 19.05.2026 bei den etablierten Veranstaltern wie Live Nation GSA, FKP Scorpio oder Eventim nicht gelistet. Einzelne europäische Festival-Bookings lassen sich bei internationalen Promotern durchaus finden, sie liegen aber außerhalb des 72-Stunden-Fensters und sind eher Teil eines länger laufenden Touring-Zyklus.

Die wichtigste aktuelle Entwicklung ist damit eine eher stille: The Strokes wirken gefestigt, stabil im Line-up und nutzen den Rückenwind der starken Kritikerresonanz auf The New Abnormal, um in Ruhe am nächsten Kapitel zu arbeiten. Genau dieser Zwischenzustand – keine sofortige Schlagzeile, aber eine spürbare Erwartungslage – macht die Band im Jahr 2026 besonders relevant für einen vertiefenden Blick.

  • Kein verifizierter 72-Stunden-News-Hook, aber anhaltende Relevanz
  • Letztes Studioalbum The New Abnormal weiterhin Referenzpunkt
  • Ausgewählte Live-Auftritte statt Vollgas-Tournee
  • Starke Nebenprojekte der Mitglieder halten Kreativität hoch
  • Fan-Erwartungen an neues Material bleiben präsent

Wer The Strokes sind und warum die Band gerade jetzt zählt

The Strokes gelten seit Anfang der 2000er-Jahre als eine der prägenden Gitarrenbands ihrer Generation. Mit ihrem Debütalbum Is This It, das 2001 erschien, definierten sie gemeinsam mit Acts wie The White Stripes, Interpol und den Yeah Yeah Yeahs einen Sound, der Garage-Rock, New-Wave-Einflüsse und Indie-Attitüde zu einer damals radikal frischen Mischung verband. In Deutschland wurden die Songs der Band schnell zu festen Größen in Indie-Clubs und auf Festivals.

Gerade jetzt lohnt sich der Blick auf diese Formation, weil sich ihr Status immer deutlicher vom kurzfristigen Hype hin zu einem langlebigen Referenzpunkt verschiebt. Musikmedien wie der britische Guardian oder Rolling Stone Deutschland stellen The Strokes inzwischen regelmäßig in eine Linie mit langlebigen Alternative-Größen wie Pixies oder Sonic Youth, wenn es um ihren Einfluss auf nachfolgende Gitarrengenerationen geht.

Gleichzeitig sind die Musiker nicht im Nostalgie-Modus stecken geblieben. Das bislang jüngste Studioalbum The New Abnormal wurde 2020 veröffentlicht und zeigt eine gereifte Band, die ihren typischen New-York-Sound mit Synthesizer-Texturen, komplexeren Songstrukturen und einer etwas nachdenklicheren Grundstimmung verbindet. Kritiken von Pitchfork, NME und Musikexpress betonen übereinstimmend, dass The Strokes damit eines ihrer stärksten Werke seit dem gefeierten Debüt gelungen ist.

Für eine jüngere Generation, die die frühen Nullerjahre nur aus Rückblicken kennt, dienen Streaming-Plattformen wie Spotify, Apple Music und YouTube als Einstieg in das Oeuvre der Gruppe. Dort gehören Songs wie Last Nite, Reptilia oder Someday zu den meistgeklickten Gitarren-Tracks ihrer Ära. Gerade im deutschsprachigen Raum, in dem Indie- und Alternative-Rock in den vergangenen Jahren gegenüber HipHop und Pop zurückstecken musste, bleiben The Strokes damit wichtige Türöffner zu einem Gitarrensound, der nach wie vor viele Bands inspiriert.

Hinzu kommt, dass das Quintett um Frontmann Julian Casablancas, Gitarrist Nick Valensi, Gitarrist Albert Hammond Jr., Bassist Nikolai Fraiture und Schlagzeuger Fabrizio Moretti in all den Jahren trotz Pausen und individueller Auszeiten im Kern zusammengeblieben ist. Diese Kontinuität unterscheidet sie von manchen Zeitgenossen, deren Klassikerstatus durch häufige Umbesetzungen oder endgültige Auflösungen komplizierter geworden ist.

Herkunft und Aufstieg

Die Geschichte von The Strokes beginnt Ende der 1990er-Jahre in New York City. Julian Casablancas traf einige der späteren Bandkollegen an Privatschulen in den USA und in der Schweiz; laut Berichten von NME und The Guardian verband die jungen Musiker eine Mischung aus klassischem Rock-Hintergrund, Kunstinteresse und einer gewissen Müdigkeit gegenüber dem damals dominierenden Mainstream-Sound. Aus Jam-Sessions in kleinen Proberäumen entstand ein enger Kern, der bald zum fixen Line-up der Band wurde.

Der erste größere Schritt nach außen waren frühe Auftritte in New Yorker Clubs wie dem Mercury Lounge und dem Bowery Ballroom. In dieser Phase begannen Musikjournalisten der lokalen Szene, die Gruppe als vielversprechenden Geheimtipp zu handeln. Ein entscheidender Meilenstein war die The Modern Age-EP, die 2001 erschien und in der britischen Musikpresse, unter anderem im NME, eine Welle der Begeisterung auslöste.

Noch im selben Jahr folgte das Debütalbum Is This It, produziert von Gordon Raphael und veröffentlicht über das Label RCA in den USA sowie Rough Trade in Großbritannien. Die Platte wurde von Medien wie dem US-Rolling-Stone, Pitchfork und der BBC in Jahresbestenlisten ganz vorne geführt. Pitchfork vergab etwa eine außergewöhnlich hohe Wertung und bezeichnete das Album als eine Art Blaupause für den Garage-Rock-Revival der frühen 2000er.

In Deutschland stieg Is This It in die Offiziellen Deutschen Charts ein, wenn auch auf vergleichsweise moderatem Niveau. Genaue Chartpositionen variieren je nach Auswertung und sind für den deutschen Markt im Vergleich zu Großbritannien oder den USA weniger spektakulär, aber die Präsenz der Band in Medien wie Musikexpress, Visions und später auch laut.de sorgte für eine schnell wachsende Indie-Fanbasis. Die Offiziellen Deutschen Charts führen das Album in ihren Archiven und belegen damit, dass der Hype keineswegs nur ein britisch-amerikanisches Phänomen war.

Der Nachfolger Room on Fire erschien 2003 und festigte den Ruf der Band. Wiederum produzierte Gordon Raphael, und erneut kombinierten The Strokes kurze, prägnante Songs mit markanten Gitarrenhooks und Casablancas' charakteristischem, leicht verzerrtem Gesang. Singles wie Reptilia avancierten zu Mainstays auf Rock-Radiosendern und in Indie-Clubs, auch in Deutschland. International erreichte das Album deutlich höhere Chartregionen, etwa Top-10-Platzierungen in britischen und australischen Rankings, wie die Official Charts Company und ARIA belegen.

Mit dem dritten Album First Impressions of Earth von 2006 schlug die Band experimentellere Töne an. Die Songs wurden länger, die Arrangements komplexer, und die Produktion – diesmal nicht ausschließlich von Gordon Raphael verantwortet, sondern teilweise von David Kahne – klang größer und polierter. Kritische Reaktionen fielen gemischter aus, wobei Medien wie der Guardian zwar den Mut zum Experiment lobten, aber eine gewisse Zerrissenheit im Songwriting bemerkten. Kommerziell war die Platte dennoch erfolgreich und erreichte in mehreren Ländern hohe Chartregionen.

Nach einer Phase individueller Projekte, in der unter anderem Julian Casablancas mit dem Soloalbum Phrazes for the Young und Albert Hammond Jr. mit eigenen Veröffentlichungen auf sich aufmerksam machten, kehrten The Strokes 2011 mit Angles und 2013 mit Comedown Machine zurück. Beide Alben zeigten eine Band im Experimentiermodus, die sich von ihren frühen Garage-Wurzeln entfernte und mit Synth-Pop, New-Wave- und sogar Funk-Einflüssen spielte.

Diese Jahre waren von außen betrachtet eine Art Identitätssuche. Kritiken von Pitchfork, NME und Rolling Stone variierten stark, von enthusiastisch bis skeptisch. Gleichzeitig wuchs der Backkatalog an Songs, die live überzeugten, auch wenn die Studioalben nicht mehr an den mythischen Status von Is This It heranreichten.

Erst mit The New Abnormal gelang nach allgemeiner Lesart der Kritiker so etwas wie eine elegante Neupositionierung. Die Zusammenarbeit mit Rick Rubin, der als Produzent unter anderem mit Red Hot Chili Peppers, Johnny Cash und Kanye West gearbeitet hat, brachte Struktur und Ruhe in das Songwriting. Die Stücke wirken ausgefeilter, die Produktion luftiger, ohne den charakteristischen Biss der Band zu verlieren.

Signature-Sound, Stil und Schlüsselwerke

Der Sound von The Strokes ist seit dem Debüt unverwechselbar: zwei Gitarren, die sich ineinander verzahnen, ein stoischer, aber druckvoller Bass, schnörkelloses Schlagzeugspiel und darüber Julian Casablancas' Stimme, die oft leicht verzerrt oder durch Effekte verfremdet wird. Schon auf Is This It setzten die Produzenten Gordon Raphael und die Band auf eine vergleichsweise rohe Ästhetik, die dennoch sorgfältig kontrolliert ist – eine Art destillierter Garagen-Sound, der im Studio präzise eingefangen wurde.

Typische Strokes-Songs wie Last Nite, Hard to Explain oder Someday folgen meist einer ähnlich kompakten Struktur: kurze Laufzeiten um die drei Minuten, markante Gitarrenlicks, ein prägnanter Refrain und Texte, die Großstadtleben, zwischenmenschliche Entfremdung und Selbstironie miteinander verbinden. Dabei gelingt es der Band, gleichzeitig cool und verletzlich zu wirken – ein Spannungsfeld, das gerade zu Beginn der 2000er-Jahre viele Hörerinnen und Hörer faszinierte.

Auf Room on Fire verfeinerte die Band diese Formel. Songs wie Reptilia und 12:51 setzen stärker auf schneidende Gitarrenriffs und rhythmische Haken, während die Produktion etwas klarer und weniger verwaschen wirkt. Kritiker betonen oft, dass dieses Album eher eine Weiterentwicklung als eine radikale Neuerfindung des Debüts darstellt, was vielen Fans genau recht war.

Mit First Impressions of Earth dehnten The Strokes die Songlängen aus und bauten komplexere Strukturen ein. Stücke wie Juicebox oder Heart in a Cage kombinieren härtere Riffs mit leicht progressiven Elementen. Die Reaktionen fielen geteilt aus: Einige Kritiker sahen darin den notwendigen Schritt, um nicht in Selbstwiederholung zu verfallen, andere fehlten die knappen, auf den Punkt gebrachten Hooks, die das Debüt auszeichneten.

Die Alben Angles und Comedown Machine markieren eine Phase, in der die Band hörbar mit ihren eigenen Grenzen ringt. Songs wie Under Cover of Darkness oder One Way Trigger zeigen einen stärkeren Einsatz von Synthesizern, falsettartigen Gesangsparts und teils ungewohnten Rhythmen. Gerade in diesen Jahren kursierten immer wieder Berichte über Spannungen innerhalb der Band, doch eine offizielle, endgültige Trennung hat es trotz pausierter Phasen nie gegeben.

Mit The New Abnormal schließt sich ein Kreis. Die Platte greift Elemente der frühen Strokes auf – etwa die Gitarren-Dynamik von The Adults Are Talking – und verbindet sie mit der Gelassenheit und dem Experimentierwillen der späteren Jahre. Rick Rubins Produktion im Shangri-La-Studio sorgt für Transparenz: Jedes Instrument hat Platz, die Vocals sind präzise eingebettet, und die Songs wirken oft überraschend melancholisch.

Kritiken von Rolling Stone, Pitchfork und Musikexpress heben hervor, dass The Strokes hier einen Weg gefunden haben, alt und neu zu verbinden, ohne gezwungen nostalgisch zu wirken. Die Band klingt erwachsen, aber nicht müde; reflektiert, aber nicht resigniert. Für viele Hörerinnen und Hörer, auch in Deutschland, war dies ein unerwartet starker Beweis, dass die New Yorker noch immer relevante Alben schreiben können.

Produzent Rick Rubin spielt dabei eine zentrale Rolle. Er ist bekannt dafür, Bands zu einem fokussierten Kern zurückzuführen und überflüssige Arrangements zu streichen. Bei The Strokes bedeutet das, dass die Songs zwar detailliert, aber nie überladen wirken. Die Gitarrenlinien von Nick Valensi und Albert Hammond Jr. bleiben klar erkennbar, während die Rhythmussektion von Nikolai Fraiture und Fabrizio Moretti einen pulsierenden, aber zurückhaltenden Unterbau liefert.

Ein weiterer Schlüssel zum Signature-Sound ist Casablancas' Gesang. Er singt oft in einem Bereich, der zwischen lässiger Distanz und emotionaler Dringlichkeit liegt. Auch wenn er in späteren Jahren gelegentlich mit Effekten und Stimmlagen experimentierte, bleibt der Eindruck bestehen, dass hier jemand über die Schattenseiten von Coolness, über innere Leere und soziale Rollenbilder nachdenkt, ohne sich in eindeutigen Bekenntnissen zu verlieren.

Kulturelle Wirkung und Vermächtnis

Der Einfluss von The Strokes auf die Rock- und Indie-Landschaft der 2000er- und 2010er-Jahre ist kaum zu überschätzen. Medien wie der New Yorker, der Guardian und Rolling Stone haben die Band mehrfach als entscheidenden Auslöser einer neuen Gitarrenwelle bezeichnet, die nach den späten 1990er-Jahren mit Nu Metal und glattem Pop plötzlich wieder rohe, clubtaugliche Rockmusik in den Fokus rückte.

In Großbritannien trugen The Strokes dazu bei, das Umfeld zu schaffen, in dem später Bands wie Arctic Monkeys, Franz Ferdinand oder The Libertines massiv erfolgreich wurden. Viele dieser Acts haben in Interviews explizit auf die New Yorker als Inspiration verwiesen. Auch in Deutschland sind Spuren des Strokes-Sounds bei diversen Indie-Bands zu hören, von frühen Hamburger-Schule-Nachzüglern bis hin zu jüngeren Gitarren-Acts, die englischsprachige Texte mit kantigen Riffs verbinden.

Kommerziell erreichten The Strokes ihre größten Erfolge in den USA, Großbritannien und Australien. Die Billboard 200 und die UK Albums Chart dokumentieren mehrere Top-10-Platzierungen, insbesondere für Room on Fire und First Impressions of Earth. Für den deutschen Markt sind die Offiziellen Deutschen Charts und die Datenbank der BVMI relevante Referenzpunkte. Dort sind die Alben zwar nicht auf den oberen Rängen, aber als beständig präsente Indie-Veröffentlichungen geführt, die über Jahre stabile Verkaufszahlen erzielten.

In der Preislandschaft der großen Awards sind The Strokes verhältnismäßig zurückhaltend vertreten. Sie wurden mehrfach für den Grammy nominiert, haben aber keinen massiven Award-Regen erlebt wie etwa Coldplay oder Muse. Stattdessen bildet sich ihr Status eher über Kritikerlisten, Langzeitwirkung und den Stellenwert in der Popkultur. So tauchen Is This It und einzelne Songs der Band regelmäßig in Listen der wichtigsten Alben und Tracks der 2000er-Jahre auf, etwa bei Rolling Stone, NME oder Pitchfork.

Live gelten The Strokes als ambivalenter Act. Frühere Touren wurden von manchen Medien für eine gewisse Nonchalance auf der Bühne kritisiert, während andere Auftritte – zum Beispiel Headline-Sets bei Festivals wie Coachella, Lollapalooza oder Primavera Sound – als triumphale Rückkehr zum Formhoch beschrieben wurden. Diese Schwankungen tragen paradoxerweise zur Faszination bei: Man weiß nicht immer genau, welche Version von The Strokes man an einem Abend zu sehen bekommt.

Für deutsche Fans sind Auftritte bei Festivals wie Hurricane, Southside oder auch einzelnen Clubshows in Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München zentrale Bezugspunkte. Wenn The Strokes in Berlin spielen, ist das meistens ein Ereignis, das weit über die klassische Indie-Szene hinaus Aufmerksamkeit zieht. Große deutsche Medien wie Spiegel Online, Süddeutsche Zeitung oder Die Zeit widmen der Band in solchen Phasen regelmäßig Artikel und Konzertkritiken.

Ein Teil des Vermächtnisses von The Strokes liegt auch in den Projekten ihrer Mitglieder. Julian Casablancas' Arbeit mit The Voidz erweitert den Klangkosmos in Richtung experimenteller Rock und elektronisch gefärbter Arrangements. Albert Hammond Jr. hat mit seinen Soloalben eine eigene Nische zwischen Indie-Rock und melodischem Gitarrenpop gefunden. Diese Projekte beeinflussen das Songwriting der Hauptband und zeigen, wie vielseitig das kreative Potenzial des Kollektivs ist.

Im Streaming-Zeitalter erreicht die Musik von The Strokes neue Zielgruppen. Auf Plattformen wie Spotify zählen Songs der Band hunderte Millionen Streams, mit deutlichen Peaks rund um Singles wie Last Nite oder Reptilia. Auch YouTube spielt eine zentrale Rolle, da Musikvideos und Live-Mitschnitte die Ästhetik der frühen 2000er-Jahre für ein jüngeres Publikum erlebbar machen. Studien und Berichte aus dem Musikbusiness unterstreichen, dass solche Klassiker zunehmend als Katalog-Assets betrachtet werden, die langfristig stabile Einnahmen generieren.

Kulturell interessant ist zudem, wie The Strokes in Mode, Grafikdesign und Popkultur-Sprachbilder eingegangen sind. Das Artwork von Is This It, die schlanken Silhouetten der Bandmitglieder mit Lederjacken und Skinny Jeans, die neonartigen Lichtstimmungen in manchen Videos – all dies prägt das Bild einer Ära, das bis heute in Retro-Revival-Wellen aufgegriffen wird. In der Berliner, Londoner oder New Yorker Clubszene taucht diese Ästhetik immer wieder in Playlists, Flyerdesigns und Fashion-Trends auf.

Häufige Fragen zu The Strokes

Seit wann gibt es The Strokes und wer gehört zur Besetzung

The Strokes formierten sich Ende der 1990er-Jahre in New York City. Zur klassischen Besetzung gehören Julian Casablancas als Sänger, Nick Valensi und Albert Hammond Jr. an den Gitarren, Nikolai Fraiture am Bass und Fabrizio Moretti am Schlagzeug. Dieses Line-up blieb über die Jahre weitgehend konstant, was entscheidend zu ihrem klar erkennbaren Bandsound beiträgt.

Welches Album von The Strokes gilt als besonders einflussreich

Als besonders einflussreich wird häufig das Debütalbum Is This It von 2001 genannt. Viele Kritiker und Musikmagazine sehen darin einen Startschuss für das Garage-Rock-Revival der frühen 2000er-Jahre. Songs wie Last Nite und Someday wurden zu Klassikern, die bis heute in Indie-Clubs laufen und zahlreiche jüngere Bands geprägt haben.

Was zeichnet das jüngste Album The New Abnormal aus

The New Abnormal, veröffentlicht 2020, markiert eine reifere Phase der Band. Produzent Rick Rubin hat The Strokes geholfen, ihren charakteristischen Sound mit neuen Elementen wie Synthesizer-Texturen und komplexeren Songstrukturen zu verbinden. Kritiken von Rolling Stone, Pitchfork und Musikexpress heben hervor, dass das Album als eines der stärksten Werke der Band seit dem Debüt gilt.

Gibt es Pläne für ein neues Studioalbum von The Strokes

Konkrete, verlässlich datierte Ankündigungen für ein neues Studioalbum von The Strokes lassen sich Stand 19.05.2026 in großen Medien und auf den offiziellen Kanälen der Band nicht eindeutig bestätigen. Die Musiker haben jedoch in Interviews andeuten lassen, dass sie an neuer Musik arbeiten. Bis eine offizielle Ankündigung mit Titel und Veröffentlichungsdatum erfolgt, bleibt die Situation daher von vorsichtiger Erwartung geprägt.

Wie wichtig ist Deutschland für den Erfolg von The Strokes

Deutschland ist für The Strokes kein primärer, aber ein beständig wichtiger Markt. Die Alben der Band erreichten solide Platzierungen in den Offiziellen Deutschen Charts und sind in der BVMI-Datenbank als beständig nachgefragte Katalogtitel verzeichnet. Live-Auftritte bei Festivals wie Hurricane oder in Städten wie Berlin und Hamburg haben zudem dazu beigetragen, dass The Strokes hierzulande einen festen Platz in der Indie-Community besitzen.

The Strokes in den sozialen Netzwerken und im Streaming

The Strokes sind auf allen großen Streaming- und Social-Media-Plattformen präsent, wo sie sowohl ihre ursprüngliche Fanbasis als auch neue Hörerinnen und Hörer erreichen.

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