Simon & Garfunkel, Rockmusik

Neue Ära für Simon & Garfunkel Fans entdecken ihr Vermächtnis neu

24.05.2026 - 20:55:14 | ad-hoc-news.de

Simon & Garfunkel bleiben mit ihren Klassikern zeitlos präsent und gewinnen auch in Deutschland immer neue Hörer

Simon & Garfunkel, Rockmusik, Popmusik
Simon & Garfunkel, Rockmusik, Popmusik

Als im Herbst 1981 mehr als 500.000 Menschen im Central Park standen, wurden Simon & Garfunkel endgültig zu lebenden Legenden des Folk-Rock.

Vier Jahrzehnte später sind ihre Songs in Playlists, Serien und auf Vinyl-Reissues allgegenwärtig und zeigen, wie zeitlos diese Musik ist.

Auch in Deutschland gehören ihre Alben zu den Klassikern jeder gut sortierten Sammlung, während junge Acts sich weiterhin auf das Duo berufen.

Aktuelle Entwicklung rund um Simon & Garfunkel

Nach aktuellem Stand (Stand: 24.05.2026) gibt es keine neue Reunion, keine frische Tournee-Ankündigung und kein neues Studioalbum von Simon & Garfunkel.

Paul Simon und Art Garfunkel verfolgen seit Jahren konsequent ihre getrennten Karrierewege, und maßgebliche Medien wie der Rolling Stone oder die New York Times berichten derzeit eher über die Soloaktivitäten des Songwriters Paul Simon als über das Duo selbst.

Dennoch wird das gemeinsame Werk der beiden Musiker so intensiv diskutiert wie lange nicht mehr.

In Streaming-Diensten steigen die Abrufzahlen von Klassikern wie The Sound of Silence, Mrs. Robinson oder Bridge over Troubled Water stetig an, was unter anderem Auswertungen von Billboard und internationalen Streaming-Charts nahelegen, während die Offiziellen Deutschen Charts regelmäßig mit Katalog-Compilations des Duos bestückt sind.

Hinzu kommen aufwendig gestaltete Reissues und Boxsets, mit denen Labels wie Columbia Records das Vermächtnis des Folk-Rock-Duos immer wieder neu kuratieren.

Statt einer konkreten 72-Stunden-News steht also die anhaltende, beinahe generationenübergreifende Präsenz der Musik im Mittelpunkt, was für Google-Discover-Leserinnen und -Leser in Deutschland besonders relevant ist.

Gerade weil keine schnelle Schlagzeile den Takt vorgibt, lässt sich der Blick auf das Gesamtwerk richten: von den frühen New Yorker Clubtagen über die Welterfolge der späten Sechziger bis zum ikonischen Konzert im Central Park 1981.

Um ein Gefühl für die wichtigsten Eckpunkte der Diskografie zu geben, bietet sich ein kurzer Überblick über zentrale Veröffentlichungen an:

  • Wednesday Morning, 3 A.M. (1964) – das folkige Debüt, auf dem die erste Version von The Sound of Silence erschien
  • Sounds of Silence (1966) – der Durchbruch dank der elektrisch nachproduzierten Single The Sound of Silence
  • Parsley, Sage, Rosemary and Thyme (1966) – kunstvoll arrangiertes Studioalbum mit Songs wie Scarborough Fair/Canticle
  • Bookends (1968) – Konzeptalbum mit Generationsporträt, international gefeiert
  • Bridge over Troubled Water (1970) – kommerzieller Höhepunkt rund um den gleichnamigen Song
  • The Concert in Central Park (1982) – das legendäre Reunion-Livealbum

Viele dieser Alben sind in Deutschland immer wieder neu veröffentlicht worden, etwa auf remasterten CDs, als 180-Gramm-Vinyl oder als Teil größerer Boxsets, wie Fachmagazine wie Musikexpress oder Rolling Stone Deutschland regelmäßig berichten.

Wer Simon & Garfunkel sind und warum das Duo gerade jetzt zählt

Simon & Garfunkel sind eines der prägenden Duos der Popgeschichte, deren Einfluss weit über den Folk-Rock der Sechziger hinausreicht.

Paul Simon fungierte dabei als zentraler Songwriter, Gitarrist und kreative Triebkraft, während Art Garfunkel mit seiner klaren, hohen Stimme für die unverwechselbare Vokalsignatur sorgte.

Gemeinsam gelang es ihnen, komplexe Themen wie Entfremdung, Großstadtmelancholie, Spiritualität und politische Spannungen in zugängliche, melodisch reich ausgestaltete Songs zu gießen.

Für ein deutsches Publikum, das seit Jahrzehnten eine besondere Beziehung zu US-amerikanischem Songwriting pflegt, spielen sie eine ähnliche Rolle wie etwa Bob Dylan, Joni Mitchell oder Leonard Cohen, aber mit deutlich stärkerem Popappeal.

Warum das Duo heute noch zählt, lässt sich an mehreren Ebenen ablesen.

Zum einen gehört das Songwriting von Paul Simon zu den meistzitierten Referenzen junger Indie- und Folk-Acts, die in Interviews immer wieder auf die Kombination aus literarischem Anspruch und melodischer Eingängigkeit verweisen.

Zum anderen sind zentrale Songs der beiden Musiker fest im kollektiven kulturellen Gedächtnis verankert: Mrs. Robinson etwa, das nicht zuletzt durch seine prominente Verwendung im Film The Graduate (deutscher Titel: Die Reifeprüfung) Pop- und Filmgeschichte miteinander verschränkt, oder The Boxer, dessen eindringlicher Refrain eine ganze Generation von Songschreibern beeinflusst hat.

Aus Sicht der deutschen Musikszene spielt auch die Brücke zu heimischen Künstlerinnen und Künstlern eine Rolle.

Songwriter der Hamburger Schule, aber auch Vertreter des deutschsprachigen Indie-Folks, haben sich immer wieder öffentlich auf die narrative Tiefe und die harmonische Raffinesse der Songs von Simon & Garfunkel berufen.

In Musikzeitschriften wie laut.de oder Visions tauchen die beiden deshalb regelmäßig in Kanon-Listen zu den wichtigsten Alben der Rock- und Popgeschichte auf.

Hinzu kommt, dass ihre Musik durch Streaming, Musikdokumentationen und Biopic-Tendenzen auch für ein Publikum präsent bleibt, das nicht mit Vinyl oder Kassetten aufgewachsen ist.

Serien, Filme und Werbekampagnen greifen immer wieder auf die markanten Melodien zurück, wodurch jüngere Hörer quasi nebenbei mit dem Songkatalog vertraut werden.

In dieser anhaltenden Aktualität liegt der Kern einer modernen Betrachtung des Duos: Simon & Garfunkel sind längst nicht nur Nostalgie, sondern Teil eines lebendigen Popgedächtnisses.

Herkunft und Aufstieg

Die Geschichte von Simon & Garfunkel beginnt im New York der Fünfzigerjahre.

Paul Simon und Art Garfunkel wachsen beide im Stadtteil Queens auf und lernen sich als Teenager an der Schule kennen.

Schon früh entdecken sie ihre gemeinsame Liebe zu harmoniegeladenen Vokalgruppen wie The Everly Brothers, deren zweistimmiger Gesang später zu einem wichtigen Baustein ihres eigenen Stils wird.

Unter dem Namen Tom & Jerry nehmen sie Ende der Fünfzigerjahre erste Singles auf, unter anderem den Song Hey Schoolgirl, der zwar einen Achtungserfolg in den US-Charts erzielt, aber noch weit von der späteren weltweiten Bekanntheit entfernt ist.

In dieser Phase bewegen sie sich stilistisch noch stärker im Fahrwasser damaliger Teen-Pop-Trends, bevor sie Anfang der Sechziger den eigenen Weg Richtung Folk einschlagen.

Mit dem sich entwickelnden Folk-Revival in New York, rund um Clubs im Greenwich Village, entdecken die beiden die Möglichkeiten eines reduzierten Setups aus akustischer Gitarre und Stimme.

1964 erscheinen unter dem Namen Simon & Garfunkel die Aufnahmen für das Debütalbum Wednesday Morning, 3 A.M. auf Columbia Records.

Das Album enthält bereits die akustische Version von The Sound of Silence, bleibt jedoch zunächst kommerziell erfolglos, weshalb sich die Wege der beiden Musiker vorübergehend trennen.

Der entscheidende Wendepunkt kommt, als Produzent Tom Wilson – bekannt durch seine Arbeit mit Bob Dylan – ohne direkte Zustimmung des Duos eine elektrisch instrumentierte Version von The Sound of Silence erstellen lässt.

Laut Recherchen von Rolling Stone und BBC Music nimmt Wilson zusätzliche Schlagzeug-, Bass- und E-Gitarren-Spuren auf, um den Song an den aufkommenden Folk-Rock-Sound à la The Byrds anzupassen.

Diese neue Version wird Ende 1965 als Single veröffentlicht und entwickelt sich in den USA rasch zum Radio-Hit.

Anfang 1966 erreicht der Song die Spitze der Billboard Hot 100; auch in Europa, darunter in Deutschland, avanciert er zum vielgespielten Titel in Radioprogrammen.

Der unerwartete Erfolg führt dazu, dass Columbia Records das Duo erneut unter Vertrag nimmt und das Album Sounds of Silence zusammenstellt, das neben dem Titelstück weitere Stücke enthält, die den Übergang vom klassischen Folk zu einem poporientierten Folk-Rock markieren.

In den folgenden Jahren entwickelt sich eine beeindruckende Aufstiegskurve.

1966 erscheint mit Parsley, Sage, Rosemary and Thyme ein Album, das die harmonische und arrangierte Komplexität des Duos deutlich erweitert.

Die Platte enthält unter anderem Scarborough Fair/Canticle, eine Neubearbeitung eines traditionellen englischen Volksliedes, kombiniert mit einer gegenläufigen Protest-Lyrik.

1968 folgt Bookends, ein ambitioniertes Konzeptalbum, das mit einer Reihe von Vignetten und Charakterstudien den Lebenslauf einer Generation nachzeichnet.

Songs wie America oder Old Friends verbinden intime Geschichten mit breiteren gesellschaftlichen Beobachtungen.

Wie unter anderem das Magazin Pitchfork betont, zählt Bookends zu den herausragenden Alben der späten Sechziger, weil es sowohl in der Studioarbeit als auch im narrativen Faden neue Maßstäbe setzt.

Der kommerzielle und künstlerische Höhepunkt stellt schließlich Bridge over Troubled Water dar, das 1970 erscheint.

Der gleichnamige Song, gesungen von Art Garfunkel und geschrieben von Paul Simon, wird zu einer Art moderner Hymne über Trost, Solidarität und Spiritualität.

Das Album dominiert die internationalen Charts, belegt über Wochen die Spitzenposition der Billboard 200 und der UK Albums Chart und erreicht auch in Deutschland hohe Chartregionen, wie aus Daten der Offiziellen Deutschen Charts hervorgeht.

Die Platte wird weltweit millionenfach verkauft und mehrfach mit Gold- und Platin-Auszeichnungen bedacht, etwa durch die RIAA in den USA oder die BPI im Vereinigten Königreich.

Der enorme Erfolg bringt jedoch auch Spannungen innerhalb des Duos deutlicher ans Licht.

Unterschiedliche künstlerische Vorstellungen, Paul Simons Wunsch nach größerer stilistischer Freiheit und Art Garfunkels parallel verlaufende Schauspielkarriere führen schließlich zur Trennung des Duos Anfang der Siebziger.

Beide Künstler starten Soloaktivitäten, die – zumindest im Fall von Paul Simon – zu weiteren internationalen Erfolgen führen.

Signature-Sound, Stil und Schlüsselwerke

Der Sound von Simon & Garfunkel lässt sich als eine einzigartige Mischung aus Folk, Pop, Kammermusik und gelegentlichen Rockelementen beschreiben.

Zentrale Säulen sind die zweistimmigen Harmonien, Paul Simons ausgefeiltes Akustikgitarrenspiel und Arrangements, die von minimalistisch bis orchestriert reichen.

Einflussreich war vor allem die Art, wie das Duo klassische Folk-Themen mit den Produktionsmitteln des damaligen Pop-Studios verband.

Frühe Songs wie The Sound of Silence oder Kathy's Song setzen auf eine reduzierte Instrumentierung, bei der jede Nuance der Gitarrenfigur und der Stimmen im Mittelpunkt steht.

Mit zunehmender Studioerfahrung und der Zusammenarbeit mit Produzenten und Arrangeuren wie Roy Halee und dem Team von Columbia Records wird der Klangraum größer.

Stücke wie Scarborough Fair/Canticle setzen auf komplexe Überlagerungen von Stimmen, gezielte Studioeffekte und ein fast barock anmutendes Arrangement.

Das Konzeptalbum Bookends wiederum nutzt Toncollagen, Field Recordings und kurze Interludien, um die Songfolge zu einem dramaturgischen Ganzen zu machen.

Zu den Schlüsselwerken ihrer Diskografie zählen mehrere Alben und einzelne Songs, die regelmäßig in Bestenlisten auftauchen.

Das bereits erwähnte Bridge over Troubled Water gilt als einer der meistgecoverten Songs der Popgeschichte.

Die Kombination aus gospelinspirierter Harmonik, einem erhebenden Refrain und der prägnanten Klavierbegleitung macht das Stück zu einem zeitlosen Standard.

In Deutschland ist der Song sowohl in Radioplaylisten als auch auf Familienfeiern und Abschiedszeremonien präsent, was seine emotionale Bandbreite unterstreicht.

Auch Mrs. Robinson ist ein Schlüsselsong.

Ursprünglich für den Soundtrack zu The Graduate geschrieben, verbindet der Song eine mitreißende Akustikgitarren-Hook mit kryptischen, aber einprägsamen Textfragmenten.

Der Einsatz im Film sorgt für eine enge Verbindung zwischen Bild und Musik, die in der Popkulturgeschichte immer wieder hervorgehoben wird.

Nicht minder wichtig ist The Boxer, eine Ballade, deren markanter Perkussionssound – ein hallender Schlag, der laut Studioüberlieferungen aus einem Treppenhaus aufgenommen wurde – für eine dramatische Kulisse sorgt.

Der Song arbeitet mit erzählerischen Bildern von Kampf, Rückschlag und Resilienz, die universell anschlussfähig sind.

In der Produktion von Bridge over Troubled Water spielt Produzent und Toningenieur Roy Halee eine Schlüsselrolle.

Wie verschiedene Fachartikel – etwa im Guardian oder in MOJO – beschreiben, arbeitete Halee akribisch an Klangfarben, Raumwirkungen und Mehrspur-Overdubs, um den Songs eine fast cineastische Dimension zu verleihen.

Das Ergebnis sind Aufnahmen, die auch klanglich erstaunlich gut altern und in modernen Remastern ihre Detailtiefe behalten.

Ein weiterer Aspekt des Signature-Sounds liegt in Paul Simons Songwriting.

Seine Texte verbinden Alltagssprache mit poetischen Bildern, urbanen Szenarien und subtilen Referenzen an Literatur oder Bibeltexte.

Songs wie America oder Homeward Bound malen Roadmovie-artige Szenen, in denen Züge, Busbahnhöfe und Motelzimmer zu Symbolen für Suche und Sehnsucht werden.

Auf musikalischer Ebene integrierte Simon zunehmend Einflüsse aus anderen Genres, etwa Latin-Rhythmen, jazzige Akkorde oder Elementen des Gospel.

Diese Offenheit sollte in seinen Solowerken, etwa auf Graceland, noch stärker hervortreten, hat aber bereits in der Zeit mit Art Garfunkel ihren Ursprung.

Als Live-Act waren Simon & Garfunkel für präzise, aber emotionale Konzerte bekannt.

Besonders in Erinnerung geblieben ist das bereits erwähnte Konzert im Central Park 1981, bei dem sie nach Jahren der Trennung gemeinsam vor einem riesigen Publikum auftraten.

Die Aufnahmen erschienen als The Concert in Central Park und gelten als eine der erfolgreichsten Liveveröffentlichungen der Achtziger.

Der Guardian und der Rolling Stone bezeichnen das Konzert übereinstimmend als einen der großen Live-Momente der Popgeschichte.

In Deutschland wurden Ausschnitte des Konzerts im Fernsehen übertragen, und das dazugehörige Album war auch hierzulande ein Bestseller.

Kulturelle Wirkung und Vermächtnis

Die kulturelle Wirkung von Simon & Garfunkel lässt sich kaum überschätzen.

Sie stehen exemplarisch für eine Generation von Künstlerinnen und Künstlern, die mit politischer und gesellschaftlicher Unsicherheit aufwuchs und diese Spannungen in introspektiven, aber global verständlichen Songs verarbeitete.

Der Übergang von der Folk-Szene der frühen Sechziger zur Popkultur mit Stadiondimensionen wird in ihrer Karriere geradezu modellhaft sichtbar.

Ihre Alben sind im Kanon der Popgeschichte fest verankert.

Listen wie die 500 Greatest Albums of All Time des Rolling Stone führen Bridge over Troubled Water und Bookends regelmäßig auf prominenten Plätzen, während Songs wie The Sound of Silence und Mrs. Robinson in Rankings zu den wichtigsten Songs des 20. Jahrhunderts auftauchen.

Diese Kanonisierung spiegelt sich auch in der akademischen Beschäftigung: Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft und Kulturstudien analysieren Texte und Soundästhetik des Duos.

Was Auszeichnungen angeht, wurde vor allem das Album Bridge over Troubled Water mit Grammys überhäuft.

Bei der Verleihung im Jahr 1971 gewann das Werk unter anderem in den Kategorien Album des Jahres und Song des Jahres.

Während konkrete Verkaufszahlen naturgemäß variieren, gelten Simon & Garfunkel weltweit als Multi-Platin-Act.

Organisationen wie die RIAA verzeichnen zahlreiche Mehrfach-Platin-Auszeichnungen für ihre Alben, und die internationale Presse spricht von zweistelligen Millionenauflagen für zentrale Werke.

In Deutschland sind es weniger offizielle BVMI-Zertifizierungen aus jener Zeit – das System war damals noch nicht so ausgeprägt wie heute – als vielmehr die anhaltende Präsenz in Kataloglisten und die Verbreitung in Haushalten, die ihre Bedeutung markieren.

Mit Blick auf Livegeschichte und Festivals zeigt sich, dass Simon & Garfunkel primär als eigene Marke auftraten, während klassische Rockfestivals wie Woodstock oder Monterey eher anderen Acts vorbehalten blieben.

Dennoch wurden sie im Rückblick häufig in einem Atemzug mit Künstlern genannt, die das Lebensgefühl der späten Sechziger prägten.

Deutsche Festivalbühnen haben sie nur punktuell bespielt; wichtiger waren Touren durch große Hallen und Arenen.

Bekannte Spielstätten wie die Westfalenhalle in Dortmund oder die Olympiahalle in München tauchen in Tourchroniken auf, wobei sich exakte Datierungen je nach Quelle leicht unterscheiden.

Ihr Vermächtnis in der deutschen Musiklandschaft zeigt sich auch in Coverversionen.

Deutsche wie internationale Künstler interpretieren regelmäßig Songs des Duos, sei es auf Deutsch oder im Original.

Chöre, Singer-Songwriter, aber auch Pop- und Rockbands greifen auf das Material zurück, weil es melodisch tragfähig und textlich offen genug ist, um immer wieder neu interpretiert zu werden.

In Medienberichten von Deutschlandfunk Kultur oder ARD Kultur werden Simon & Garfunkel häufig als Bezugspunkt herangezogen, wenn es um das Erzählen von Jugend, Protest und Melancholie in der Popmusik geht.

Die zentrale Frage des Vermächtnisses lautet dabei, wie eine Musik, die so stark in einer bestimmten historischen Phase verankert ist, über Jahrzehnte hinweg relevant bleibt.

Die Antwort liegt wohl in der Kombination aus zeitlosen Themen und einem Sound, der warm, detailreich und emotional offen wirkt.

Ob Streaming, Vinyl-Reissue oder Musikdokumentation: Das Werk des Duos erscheint immer wieder in neuen Kontexten und bleibt dadurch lebendig, ohne seine historische Verortung zu verlieren.

Häufige Fragen zu Simon & Garfunkel

Wer sind Simon & Garfunkel und wie kam es zu ihrer Zusammenarbeit

Simon & Garfunkel sind ein US-amerikanisches Folk-Rock-Duo aus New York, bestehend aus Paul Simon und Art Garfunkel.

Beide lernten sich als Teenager im Stadtteil Queens kennen, traten zunächst unter dem Namen Tom & Jerry auf und fanden im Zuge des Folk-Revivals der frühen Sechziger mit akustischen Songs und zweistimmigem Gesang zu ihrer bekannten Form.

Ihre Zusammenarbeit wurde durch den Erfolg von The Sound of Silence so populär, dass sie zu einem der bedeutendsten Duos der Popgeschichte wurden.

Welche Alben von Simon & Garfunkel gelten als besonders wichtig

Als herausragende Studioalben gelten vor allem Sounds of Silence, Parsley, Sage, Rosemary and Thyme, Bookends und Bridge over Troubled Water.

Letzteres markiert den kommerziellen Höhepunkt mit mehreren Grammys und weltweiten Spitzenpositionen in den Charts.

Zudem zählt das Livealbum The Concert in Central Park zu den wichtigsten Werken, weil es das Duo nach einer längeren Trennung in großer Form zeigt.

Warum haben sich Simon & Garfunkel getrennt

Die Trennung von Simon & Garfunkel Anfang der Siebziger hatte mehrere Gründe.

Dazu gehörten unterschiedliche künstlerische Vorstellungen, Paul Simons Wunsch nach mehr stilistischer Freiheit und Art Garfunkels parallele Karriere als Schauspieler.

Mit zunehmendem Erfolg wurden die kreativen Spannungen größer, sodass beide Musiker beschlossen, getrennte Wege zu gehen, auch wenn es später immer wieder zu Reunion-Konzerten kam.

Wie erfolgreich sind Simon & Garfunkel in den Charts und bei Auszeichnungen

Simon & Garfunkel zählen weltweit zu den erfolgreichsten Duos der Popgeschichte.

Alben wie Bridge over Troubled Water dominierten die Billboard 200, die UK Albums Chart und erreichten hohe Platzierungen in den Offiziellen Deutschen Charts.

Die RIAA verzeichnet zahlreiche Mehrfach-Platin-Auszeichnungen, und das Duo erhielt mehrere Grammys, darunter Album des Jahres und Song des Jahres.

Wo können Hörer heute die Musik von Simon & Garfunkel entdecken

Die Musik von Simon & Garfunkel ist auf allen gängigen Streaming-Plattformen verfügbar, von Spotify über Apple Music bis Deezer.

Zudem veröffentlichen Labels regelmäßig remasterte Versionen der Alben auf CD und Vinyl.

Klassische Songs tauchen häufig in Filmen, Serien und Dokumentationen auf, sodass neue Generationen auf natürlichem Wege mit dem Katalog in Kontakt kommen.

Simon & Garfunkel in den sozialen Netzwerken und im Streaming

Auch wenn das Duo in der klassischen Ära vor Social Media erfolgreich wurde, ist die Musik von Simon & Garfunkel heute auf Plattformen und in Streaming-Diensten allgegenwärtig.

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