KISS, Rockmusik

Neue Ära für KISS Fans hoffen auf letzte Kapitel

19.05.2026 - 19:54:39 | ad-hoc-news.de

KISS bleiben auch nach der Abschiedstour präsent und treiben ihr Hologramm-Projekt voran. Was das für Fans bedeutet.

KISS, Rockmusik, Musik-News
KISS, Rockmusik, Musik-News

Als die legendäre Rockband KISS Ende 2023 ihre Abschiedsshow im New Yorker Madison Square Garden spielte, schien ein halbes Jahrhundert Rockgeschichte zu enden. Doch längst ist klar: Ganz verschwinden wird KISS nicht. Die Gruppe arbeitet an einem digitalen Weiterleben, plant neue Produkte für die Fan-Community und hält ihren gewaltigen Katalog von Kiss bis Monster im Gespräch.

Aktuelle Entwicklung rund um KISS und warum die Band nicht verschwindet

In den letzten Monaten nach der Abschiedstour stand vor allem ein Thema im Fokus: Wie geht es mit KISS weiter, wenn Paul Stanley und Gene Simmons nicht mehr im klassischen Sinn auf die Bühne zurückkehren wollen. Bereits während der Abschiedsshows stellten KISS ein aufwendig produziertes Avatar-Konzept vor, das laut Berichten im Magazin Rolling Stone und bei der BBC gemeinsam mit den Spezialisten von Industrial Light & Magic entwickelt wird. Ziel ist es, die ikonischen Figuren Demon, Starchild, Spaceman und Catman künftig als digitale Live-Erfahrung auf die Bühne zu bringen.

Offizielle Tourdaten für eine solche Avatar-Produktion liegen Stand: 19.05.2026 noch nicht vor. Auf der offiziellen Seite kissonline.com werden nach wie vor vor allem vergangene Tourdaten, Merchandising-Angebote und Fan-Events präsentiert. Doch Interviews mit Gene Simmons in US-Medien wie dem Variety-Musicdesk und britischen Blättern wie dem NME deuten an, dass hinter den Kulissen intensiv an einer Zukunft gearbeitet wird, in der die Marke KISS unabhängig von den Originalmitgliedern weiter existiert.

Für deutsche Fans ist besonders interessant, dass die Abschiedstournee mit dem Titel End of the Road World Tour auch mehrere Stationen in Deutschland hatte. Shows in Berlin, München, Frankfurt und Hannover waren laut Angaben der örtlichen Veranstalter und Ticketanbieter wie CTS Eventim überwiegend ausverkauft. Bereits dort wurde deutlich, welch enorme Zugkraft der Name KISS in der deutschen Rockszene bis zuletzt hatte.

Gleichzeitig halten Neuauflagen und Deluxe-Editionen der Klassiker das Interesse wach. Wie der Rolling Stone Deutschland und Musikexpress übereinstimmend berichten, werden in regelmäßigen Abständen Remaster und Boxsets von Alben wie Destroyer, Love Gun oder Creatures of the Night veröffentlicht, die neben neu gemasterten Versionen der Originalsongs auch Demos, Live-Mitschnitte und bisher unveröffentlichtes Material enthalten.

Zur besseren Übersicht die wichtigsten Fixpunkte der jüngsten KISS-Geschichte in einer kompakten Liste:

  • 2019–2023: End of the Road World Tour mit ausgedehntem Deutschland-Block
  • 2023: Abschiedsshows im Madison Square Garden, New York
  • Seit 2023: Vorstellung und Weiterentwicklung des Avatar-Projekts
  • Laufend: Reissues und Deluxe-Editionen klassischer KISS-Alben
  • Stand 2026: Keine neue Studioalbum-Ankündigung, Fokus auf Katalogpflege

Diese Mischung aus Rückblick, technischer Innovation und Katalogpflege liefert auch 2026 den Rahmen, in dem über KISS gesprochen wird. Statt klassischer Bandaktivität liegt der Schwerpunkt auf Inszenierung des Erbes und der Frage, wie Rock-Ikonen im digitalen Zeitalter weiterleben können.

Wer KISS sind und warum die Band gerade jetzt zählt

KISS gehören zu den prägendsten Hardrock-Acts der siebziger und achtziger Jahre und sind gleichzeitig eine der konsequentesten Markenmaschinen der Popgeschichte. Die Band ist bekannt für ihre geschminkten Gesichter, spektakuläre Pyroshows, Blutspucken, fliegende Gitarristen und ein Merchandising-Imperium von Actionfiguren über Comics bis hin zu Pinball-Automaten. Gerade diese Mischung aus Musik, Show und Popkultur macht KISS auch Jahrzehnte nach der Gründung relevant.

Die Gruppe wurde 1973 in New York gegründet, das selbsternannte Debütalbum Kiss erschien 1974 und legte den Grundstein für eine Karriere, die nach Schätzungen der RIAA und weltweiten Branchenanalysten über 100 Millionen verkaufte Tonträger umfasst. Im deutschsprachigen Raum erreichte die Band in den Offiziellen Deutschen Charts ab Ende der siebziger Jahre regelmäßig Top-20- und Top-10-Platzierungen, besonders mit Alben wie Dynasty und später Revenge.

Warum KISS gerade jetzt noch einmal so intensiv diskutiert werden, liegt an mehreren Faktoren. Zum einen erzielte die Abschiedstour eine enorme mediale Aufmerksamkeit, über die etwa der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung und internationale Medien wie die BBC ausführlich berichteten. Zum anderen berühren die Pläne für ein Avatar-Weiterleben grundlegende Fragen: Wann endet eine Bandkarriere wirklich, und wie verändert sich das Konzept von Authentizität, wenn digitale Avatare Live-Erfahrungen ersetzen oder ergänzen.

Hinzu kommt, dass KISS aufgrund ihrer ikonischen Bildsprache und klaren Rollenverteilung hervorragenden Stoff für Serien, Dokumentationen und Social-Media-Formate liefern. Streamingdienste führen verschiedene Dokus und Konzertfilme im Programm, und auf Plattformen wie TikTok und Instagram kursieren unzählige Clips von KISS-Shows, Fan-Covern und Make-up-Tutorials, die das Visuelle der Band in neue Kontexte überführen.

Für eine jüngere Generation, die KISS nie in ihrer Hochphase erlebt hat, kann die digitale Fortsetzung in Form von Avataren sogar der erste bewusste Kontakt mit dem Kosmos der Band sein. Dadurch wird aus klassischer Nostalgie ein hybrides Erlebnis, in dem historische Konzertmitschnitte, Neuauflagen und mögliche Hologrammshows nebeneinander existieren.

Herkunft und Aufstieg von KISS

Die Geschichte von KISS beginnt in der New Yorker Clubszene Anfang der siebziger Jahre. Gitarrist und Sänger Paul Stanley und Bassist und Sänger Gene Simmons spielten zunächst in der Band Wicked Lester, waren aber unzufrieden mit musikalischer Ausrichtung und fehlender Live-Wirkung. Sie wollten eine härtere, direktere Rockband, die gleichzeitig visuell spektakulär auftritt. Zusammen mit dem Gitarristen Ace Frehley und dem Schlagzeuger Peter Criss gründeten sie schließlich KISS, eine Formation, die von Beginn an auf Maskerade und Theatralik setzte.

Das selbstbetitelte Debütalbum Kiss erschien 1974 über das Label Casablanca Records, wurde zunächst jedoch nur mittelmäßig wahrgenommen. Erst mit konsequentem Touring und einer energiegeladenen Liveshow gewann die Band eine wachsende Fanbasis. Der Durchbruch gelang 1975 mit dem Livealbum Alive!, das laut Berichten von Billboard und Rolling Stone nicht nur die Energie der Konzerte einfing, sondern der Band auch den Weg in die US-Charts ebnete. Songs wie Rock and Roll All Nite wurden zu Hymnen, die bis heute bei kaum einer Rockparty fehlen.

In den späten siebziger Jahren folgten die Studioalben Destroyer, Rock and Roll Over, Love Gun und weitere Veröffentlichungen, die KISS weltweit zu Arenen-Headlinern machten. Die Offiziellen Deutschen Charts verzeichneten für Destroyer und Love Gun hohe Platzierungen, und Tourstopps in Deutschland wurden zunehmend größer. Besonders die Kombination aus Pyrotechnik, hochfahrenden Drum-Risern und charakteristischen Outfits verlieh den Konzerten eine damals ungewöhnliche Comic-Haftigkeit.

Gleichzeitig verließen sich KISS früh auf Merchandising als strategische Einnahmequelle. Laut einem Rückblick im Wirtschaftsteil des Wall Street Journal und Berichten von Branchenportalen wie Variety zählte das KISS-Merchandisingimperium Ende der siebziger Jahre bereits hunderte lizenzierte Produkte, von Lunchboxen bis zu Halloween-Kostümen. Diese Verbindung aus Musik, Branding und Popkultur machte die Band zu Vorreitern dessen, was heute Franchise-Logik genannt wird.

Die achtziger Jahre brachten Umbrüche. Interne Spannungen, wechselnde Line-ups und der zeitweise Verzicht auf Make-up kennzeichneten eine Phase der Neuerfindung. Das Album Creatures of the Night von 1982 gilt unter Kritikern als Rückkehr zu einem härteren Sound, während Lick It Up 1983 das ungeschminkte Gesicht der Band präsentierte. Der Auftritt im US-Musikfernsehen MTV ohne Schminke sorgte laut zeitgenössischen Berichten des Senders und Popmagazinen wie Hit Parader für enorme mediale Aufmerksamkeit. In Deutschland hielten Musikzeitschriften wie Bravo die Fans mit Fotostrecken und Postern über die Transformation auf dem Laufenden.

In den neunziger Jahren kehrten KISS schließlich zum klassischen Make-up und zur Originalbesetzung zurück. Die Reunion-Tour Mitte des Jahrzehnts erwies sich als so erfolgreich, dass zusätzliche Welttourneen folgten. Konzerte bei Festivals wie Rock am Ring und Auftritte in großen Arenen bestätigten, dass die Marke KISS noch immer riesige Massen mobilisieren konnte. Die deutsche Fachpresse, darunter Rock Hard und Metal Hammer, berichtete ausführlich und diskutierte, wie authentisch die Wiedervereinigung sei und welche Rolle Nostalgie spiele.

Signature-Sound, Stil und Schlüsselwerke von KISS

Musikalisch bewegen sich KISS im Spannungsfeld von Hardrock, Glam und eingängiger Pop-Sensibilität. Charakteristisch sind simple, kraftvolle Riffs, mitsingbare Refrains und ein klarer Fokus auf Live-Tauglichkeit. Viele Songs sind so angelegt, dass sie auf großen Bühnen funktionieren: übersichtliche Strukturen, starke Hooks, call-and-response-taugliche Chorusse. Kritiker haben diesen Ansatz mal als kalkuliert, mal als geniales Songwriting bezeichnet.

Als zentrale Schlüsselwerke gelten unter Fans und Kritikern mehrere Alben, die immer wieder in Bestenlisten auftauchen. Das Studioalbum Destroyer von 1976, produziert von Bob Ezrin, gilt als künstlerischer Höhepunkt. Es vereint harte Rocknummern mit ambitionierteren Arrangements, Kinderchören und orchestralen Elementen. Der Song Detroit Rock City eröffnet das Album mit einem verunglückten Fan im Intro und einer dramatischen Songstruktur, die weit über Standard-Rockmuster hinausgeht. God of Thunder zeigte den düsteren, bedrohlichen Charakter der Band, während Shout It Out Loud eine stadiontaugliche Hymne liefert.

Ebenfalls hervorgehoben wird häufig das Livealbum Alive!, das nicht nur durch seine Songauswahl besticht, sondern auch für die Debatte steht, wie stark Live-Alben nachbearbeitet sein dürfen. Wie mehrere Recherchen, unter anderem von Stereogum und Classic Rock Magazine, herausgearbeitet haben, wurden zahlreiche Passagen nachträglich im Studio neu aufgenommen oder verbessert. Dennoch ist Alive! für viele Hörer die definitive Art, die frühen KISS zu erleben.

Spätere Werke wie Creatures of the Night und Revenge werden von einem Teil der Fanbasis als unterschätzte Highlights betrachtet. Creatures of the Night beeindruckt durch einen deutlich metallischeren Sound und wuchtige Drums, während Revenge Anfang der neunziger Jahre einen modernen, düsteren Hardrock bot, der gut in die Ära von Metallica und Guns N Roses passte. Produzenten wie Michael James Jackson und Bob Ezrin halfen dabei, die Klangästhetik für neue Dekaden zu justieren, ohne die Wiedererkennbarkeit des KISS-Sounds zu opfern.

Zu den bekanntesten Songs zählen neben Rock and Roll All Nite auch I Was Made for Lovin You, Beth, Heavens on Fire, Lick It Up und Crazy Crazy Nights. Besonders I Was Made for Lovin You sorgt seit seiner Veröffentlichung 1979 für Diskussionen. Der Song kombiniert Disco-Rhythmen mit Rockgitarren, was damals von manchen Fans als Verrat an den Hardrock-Wurzeln empfunden wurde. Gleichzeitig wurde er zu einem der größten Hits der Band und erreichte laut Offiziellen Deutschen Charts in Deutschland Top-Platzierungen, was KISS hierzulande einem noch breiteren Publikum erschloss.

Lyrisch kreisen KISS-Songs häufig um klassische Rockthemen wie Party, Flirt, Rebellion und Bühnenfantasie. Tiefenpsychologische Analysen oder gesellschaftskritische Texte stehen weniger im Vordergrund. Stattdessen setzen die Songwriter, allen voran Paul Stanley und Gene Simmons, auf unmittelbare Emotionen und Slogans, die sich in Fankehlen einnisten. Kritiken in Magazinen wie dem Rolling Stone haben dies immer wieder als Oberflächlichkeit kritisiert, während die Fangemeinde gerade diese Direktheit schätzt.

Live ist der Sound von KISS untrennbar mit der Bühnenshow verbunden. Gitarrist Tommy Thayer und Schlagzeuger Eric Singer, die seit den 2000er-Jahren die Rollen von Spaceman und Catman übernommen haben, spielen die Klassiker mit großer Präzision. In Reviews von laut.de und Visions wird betont, dass die Shows technisch perfekt durchchoreografiert seien, wodurch gelegentlich der Eindruck von Spontaneität fehle. Dennoch wird die Lautstärke, die Pyrogewalt und die visuelle Überwältigung immer wieder als beeindruckend beschrieben.

Kulturelle Wirkung und Vermächtnis von KISS

Die kulturelle Wirkung von KISS geht weit über Albumverkäufe und Chartplatzierungen hinaus. Die Band hat ein visuelles Vokabular geschaffen, das in Comics, Mode, Tattoos, Cosplay und Werbung weltweit wiederkehrt. Das markante Logo mit den doppelten S, das Make-up jeder Figur und die Plateauschuhe mit übermenschlichen Proportionen haben sich tief in das kollektive Bildgedächtnis der Popkultur eingebrannt.

In den USA wurden KISS 2014 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, was ihre Bedeutung im Rockkanon unterstreicht. Die Laudatio, über die Medien wie die New York Times und die Los Angeles Times berichteten, hob insbesondere den Einfluss der Band auf nachfolgende Generationen hervor. Zahlreiche Rock- und Metalacts von Mötley Crüe über Pantera bis hin zu deutschen Gruppen wie Die Ärzte oder Helloween nennen KISS als wichtigen Einfluss – sei es musikalisch, visuell oder geschäftlich.

In Deutschland war der Einfluss auch abseits der Charts spürbar. Die Neue Deutsche Härte, vertreten durch Bands wie Rammstein, hat das Konzept der monumental inszenierten Rockshow mit Pyro und klaren Bühnenfiguren weiterentwickelt, auch wenn die musikalische Ausrichtung deutlich härter ist. Rock- und Popwissenschaftler haben in Fachaufsätzen betont, dass KISS eine Blaupause für die Verbindung von Musik und Theater gaben, auf die später auch Metal- und Industrialszenen zurückgriffen.

Wirtschaftlich gilt die Band als frühes Modell für 360-Grad-Verwertung. Merchandising, Fanclubs, Kreuzfahrten wie die Kiss Kruise, Lizenzierungen für Brettspiele und TV-Formate: All das machte KISS zu einem Konzern mit vielen Einnahmequellen. Laut Branchenberichten von Billboard und der IFPI zählten KISS in mehreren Jahrzehnten zu den kommerziell erfolgreichsten Rockacts weltweit. Konkrete Verkaufszahlen schwanken je nach Zählung, die Spanne reicht von 80 bis über 100 Millionen verkauften Einheiten, was sich in zahlreichen Gold- und Platin-Schallplatten widerspiegelt. Die BVMI und die RIAA listen für verschiedene Alben und Singles mehrfach Edelmetall.

Kritisch diskutiert wird immer wieder, wie weit die Kommerzialisierung gehen kann, ohne die künstlerische Integrität zu untergraben. Einige Fans empfinden die Fülle an Produkten und Lizenzartikeln als Übertreibung. Andere sehen darin konsequente Markenführung, die es erst ermöglicht, aufwendige Shows und aufwendige Avatar-Projekte zu finanzieren. Fachmedien wie Der Spiegel und die Zeit haben diesen Konflikt zwischen Kunst und Kommerz in Hintergrundartikeln beleuchtet und KISS als Fallstudie für Pop als Business analysiert.

Ein weiterer Aspekt des Vermächtnisses ist die anhaltende Diskussion um Authentizität, insbesondere seit verschiedene Mitglieder die Masken von Ace Frehley und Peter Criss übernommen haben. Die Frage, ob KISS mit neuen Musikern in alten Rollen noch dieselbe Band sind, beschäftigt die Szene seit Jahren. Dass KISS nun an einer Zukunft als Avatar-Show arbeiten, verschärft diese Debatte zusätzlich. Für manche ist es der logische nächste Schritt, für andere ein weiterer Abschied vom ursprünglichen Spirit der siebziger Jahre.

Nicht zuletzt haben KISS eine Gatekeeper-Funktion für jüngere Hörer. Wer über klassische Rock- oder Metalfans in das Genre einsteigt, stößt oft früh auf KISS. Streaming-Algorithmen von Diensten wie Spotify und Apple Music schlagen Songs der Band häufig neben anderen Hardrock-Größen vor. Damit bleiben KISS auch in einer Ära, in der Playlists und Kurzvideos die Musikwahrnehmung prägen, präsent und anschlussfähig.

Häufige Fragen zu KISS

Gibt es KISS nach der Abschiedstour überhaupt noch

Formal haben KISS mit der End of the Road World Tour ihre klassische Tourkarriere beendet und 2023 ihre letzten Shows im Madison Square Garden gespielt. Dennoch existiert die Band als Marke, Kreativprojekt und Rechteinhaber weiter. Die Mitglieder arbeiten an einem Avatar-Konzept, neuen Editionen des Backkatalogs und ausgewählten Fanformaten wie Buchprojekten oder Streaming-Dokumentationen. Physische Tourneen mit Paul Stanley und Gene Simmons sind Stand 2026 nicht angekündigt, doch das Erbe der Gruppe bleibt durch Katalogpflege und digitale Projekte präsent.

Welche Alben von KISS gelten als besonders wichtig

Zu den meistgenannten Schlüsselwerken gehören Alive! als Durchbruchslivealbum, Destroyer als Studiomeilenstein mit ausgefeilter Produktion und Songs wie Detroit Rock City, sowie Love Gun und Rock and Roll Over aus der Hochphase der siebziger Jahre. Spätere Alben wie Creatures of the Night und Revenge haben sich als Fanlieblinge etabliert, weil sie den Sound der Band härter und zeitgemäßer interpretierten. Welche Alben als unverzichtbar gelten, hängt jedoch stark vom persönlichen Geschmack und vom Einstiegspunkt des jeweiligen Hörers ab.

Wie erfolgreich waren KISS in Deutschland

KISS waren seit den siebziger Jahren regelmäßig in den Offiziellen Deutschen Charts vertreten und konnten mit mehreren Alben Top-20- und teils Top-10-Platzierungen erreichen. Singles wie I Was Made for Lovin You entwickelten sich zu Radiohits und Clubfavoriten, die bis heute auf Rockpartys laufen. Tourneen führten die Band immer wieder auf deutsche Bühnen, von frühen Auftritten in Hallen bis hin zu großen Arenen und Festivalbühnen wie Rock am Ring. Die genaue Zahl der in Deutschland verkauften Tonträger ist schwer festzulegen, verschiedene Schätzungen und BVMI-Zertifizierungen deuten jedoch auf ein dauerhaft hohes Interesse hin.

Wer gehört aktuell zur Besetzung von KISS

In der letzten Phase der aktiven Tourkarriere bestand KISS aus Paul Stanley als Sänger und Gitarrist, Gene Simmons als Bassist und Sänger, Tommy Thayer als Leadgitarrist in der Rolle des Spaceman und Eric Singer als Schlagzeuger in der Rolle des Catman. Diese Besetzung tourte über viele Jahre hinweg stabil und trug die Verantwortung für die großen Abschiedsshows. Frühere Mitglieder wie Ace Frehley und Peter Criss zählen zur klassischen Originalbesetzung, waren aber in den jüngsten Tourjahren nicht dauerhaft Teil der Line-ups.

Kommt noch neue Musik von KISS

Aktuell gibt es Stand 19.05.2026 keine offiziell bestätigten Pläne für ein neues Studioalbum von KISS. Die Band beziehungsweise die verbliebenen Mitglieder konzentrieren sich auf das Avatar-Projekt, Archivveröffentlichungen, Remaster und Deluxe-Editionen. In Interviews schließen Paul Stanley und Gene Simmons nicht kategorisch aus, dass einzelne neue Songs erscheinen könnten, betonen jedoch, dass der Fokus auf dem Erhalt des bestehenden Katalogs und der Inszenierung der Bandgeschichte liegt. Neue Musik ist daher eher als Ergänzung denn als neuer Karriereabschnitt vorstellbar.

KISS in den sozialen Netzwerken und im Streaming

Die Präsenz von KISS in sozialen Netzwerken und bei Streamingdiensten zeigt, wie eine klassische Rockband ihr Erbe in die digitale Gegenwart übersetzt. Offizielle Kanäle teilen Archivmaterial, Tourrückblicke und Einblicke in aktuelle Projekte, während Fans Konzertmitschnitte, Coverversionen und Make-up-Interpretationen posten.

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