Neue Ära für Deep Purple mit Simon McBride
25.05.2026 - 20:51:35 | ad-hoc-news.deWenn Deep Purple heute die Bühne betreten, steht mit Simon McBride ein Gitarrist in der Tradition von Ritchie Blackmore und Steve Morse im Rampenlicht und führt die Hardrock-Ikonen in eine neue Live-Ära.
Aktuelle Entwicklung rund um Deep Purple
Deep Purple befinden sich in einer späten Karrierephase, in der Konzerte, Jubiläen und Neuinterpretationen ihres umfangreichen Songkatalogs im Mittelpunkt stehen. Der aktuellste Anker ist die fortgesetzte Live-Präsenz der Band, die seit einigen Jahren mit Gitarrist Simon McBride auftritt. Konkrete, innerhalb der letzten 72 Stunden neu angekündigte Veröffentlichungen oder Tourdaten für den deutschsprachigen Raum lassen sich in den verfügbaren Quellen nicht doppelt verifizieren, weshalb dieser Artikel bewusst keinen kurzfristigen Nachrichtenhaken fingiert.
Stattdessen rückt der Fokus auf Deep Purples laufenden Live-Zyklus und das Spannungsfeld zwischen Klassikern wie Smoke on the Water und späteren Alben wie Now What?!, inFinite und Whoosh!. Die Band spielt weiterhin regelmäßig auf großen Bühnen in Europa, darunter immer wieder Arenen und Open-Air-Locations in Deutschland, und bestätigt damit ihren Status als dauerpräsente Hardrock-Institution.
Für den deutschsprachigen Markt ist besonders relevant, dass Deep Purple seit Jahrzehnten zu den verlässlichen Headlinern im Festival- und Hallensegment zählen. Ob bei Rock-Festivals oder Solo-Shows: Die Nachfrage nach den zeitlosen Riffs von Highway Star, Black Night oder Perfect Strangers bleibt über Generationen hinweg stabil. Stand: 25.05.2026.
- Deep Purple touren weiterhin regelmäßig durch Europa und spielen auch in Deutschland größere Hallen und Festivals.
- Die aktuelle Live-Besetzung mit Simon McBride respektiert das Erbe von Ritchie Blackmore und Steve Morse, setzt aber eigene Akzente.
- Alben wie Machine Head, Perfect Strangers, Now What?!, inFinite und Whoosh! bilden den Kern des Konzertrepertoires.
- Klassiker wie Smoke on the Water und Child in Time bleiben Fixpunkte im kollektiven Rock-Gedächtnis.
Wer Deep Purple sind und warum die Band gerade jetzt zählt
Deep Purple gehören zu den prägenden Hardrock-Formationen der späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre. Zusammen mit Led Zeppelin und Black Sabbath werden sie häufig als Teil einer inoffiziellen heiligen Dreifaltigkeit des Hardrock bezeichnet, deren Einfluss auf Metal, Hardrock und Classic Rock kaum zu überschätzen ist. Ihre Mischung aus wuchtigen Riffs, Hammond-Orgel und bluesiger Improvisationsfreude definierte ein Soundbild, das bis heute in unzähligen Bands nachhallt.
Gerade jetzt, in einer Zeit, in der Streaming-Dienste Rock-Klassiker für neue Generationen zugänglich machen, bleiben Deep Purple relevant. Ihre Songs tauchen in Playlists neben zeitgenössischen Acts auf, werden in Filmen, Serien, Games und Social-Media-Clips eingesetzt und dienen jungen Gitarristinnen und Gitarristen weiterhin als Einstieg in die Welt der Riffs und Soli. Das ikonische Intro von Smoke on the Water ist nach wie vor eines der ersten Riffs, die viele Lernende auf der Gitarre spielen.
Hinzu kommt, dass Deep Purple live nie zu einem reinen Nostalgie-Act erstarrt sind. Stattdessen hat die Band auch in den 2010er- und 2020er-Jahren neue Studioalben veröffentlicht und diese konsequent in ihre Setlists integriert. Alben wie Now What?! oder Whoosh! wurden von etablierten Musikmagazinen positiv aufgenommen, weil sie die Band nicht als museale Kopie ihrer selbst, sondern als kreativen, weiterentwicklungsbereiten Act zeigen.
Für ein deutsches Publikum spielen Deep Purple auch deshalb eine besondere Rolle, weil die Bundesrepublik seit Jahrzehnten zu ihren wichtigsten Märkten gehört. Tourstopps in München, Berlin, Hamburg, Köln oder Frankfurt sind fast in jeder Tourperiode gesetzt, und in den Offiziellen Deutschen Charts tauchten die Studioalben der Band regelmäßig auf. Damit sind Deep Purple ein Fixpunkt im kulturellen Gedächtnis mehrerer Generationen von Rockfans in Deutschland.
Herkunft und Aufstieg von Deep Purple
Deep Purple wurden Ende der 1960er-Jahre in England gegründet, als sich Jon Lord, Ritchie Blackmore, Ian Paice, Rod Evans und Nick Simper zu einer Band zusammentaten, die zunächst zwischen Psychedelic, Prog und Hardrock oszillierte. Die frühen Alben brachten Achtungserfolge, bevor mit der sogenannten Mark-II-Besetzung ein kreativer Durchbruch gelang. In dieser klassischen Formation mit Ian Gillan am Gesang, Ritchie Blackmore an der Gitarre, Roger Glover am Bass, Jon Lord an der Orgel und Ian Paice am Schlagzeug entstanden die entscheidenden Werke der Band.
Der internationale Durchbruch kam Anfang der 1970er-Jahre mit dem Album Deep Purple in Rock, das die Band klar in der Hardrock-Ecke positionierte. Der rohe, energiegeladene Sound, die wuchtige Kombination aus Gitarrenriffs und Hammond-Orgel sowie Gillans kraftvoller Gesang definierten ein neues Level von Härte in der Rockmusik, ohne den melodischen und improvisatorischen Anspruch aufzugeben. Songs wie Speed King und Child in Time gelten bis heute als Klassiker.
Ein weiterer Meilenstein folgte mit Machine Head, aufgenommen im berühmt gewordenen Casino von Montreux beziehungsweise dessen Umfeld. Aus den Ereignissen um einen Brand in einem Konzertsaal, bei dem Frank Zappa auftrat, speiste sich die Geschichte, die im Song Smoke on the Water verarbeitet wurde. Dieses Stück mit seinem markanten Riff entwickelte sich zu einem der bekanntesten Rocksongs überhaupt und machte die Band in der breiten Öffentlichkeit unsterblich.
Die 1970er-Jahre brachten neben den Erfolgen auch Spannungen innerhalb der Band, Besetzungswechsel und zeitweise Auflösungen. Nach der ursprünglichen Mark-II-Phase wechselten Sänger und Bassisten, Ritchie Blackmore verließ die Band zwischenzeitlich und gründete Rainbow, während Deep Purple mit anderen Gitarristen und Sängern neue Richtungen ausloteten. Dennoch blieb der Kern aus Hardrock, Improvisation und virtuoser Musikalität stets erkennbar.
In den 1980er-Jahren kam es zu einer vielbeachteten Reunion der klassischen Besetzung, die im Album Perfect Strangers mündete. Diese Rückkehr brachte der Band neue Chart-Erfolge und verankerte sie zugleich als verlässlichen Live-Act, der sowohl die Klassiker der 1970er-Jahre als auch neues Material überzeugend auf die Bühne brachte. Gerade in Deutschland wurde dieses Comeback aufmerksam verfolgt, und Deep Purple etablierten sich erneut als attraktive Konzertgröße.
Signature-Sound, Stil und Schlüsselwerke
Der Sound von Deep Purple ist geprägt von der Kombination aus Gitarre und Hammond-Orgel, die sich in einem energiegeladenen Dialog begegnen. Ritchie Blackmores melodisch-bissige Gitarrenarbeit, oft von klassischer Musik beeinflusst, traf auf Jon Lords orchestrales Orgelspiel, das dank Leslie-Speaker und Verzerrung fast wie eine zweite Gitarre wirkte. Diese Mischung, ergänzt durch eine druckvolle Rhythmussektion und markanten Gesang, wurde zum Markenzeichen der Band.
Zu den Schlüsselwerken gehören die Alben Deep Purple in Rock, Machine Head und Made in Japan. Letzteres gilt als eines der wichtigsten Livealben der Rockgeschichte, weil es die improvisatorische Stärke der Band dokumentiert: Songs werden hier teilweise deutlich verlängert, Soli und Interaktionen zwischen den Musikern stehen im Vordergrund. Für viele Fans und Kritiker ist diese Platte der ultimative Beweis, dass Deep Purple vor allem auf der Bühne ihre volle Kraft entfalten.
In den 1980er-Jahren trat Perfect Strangers als wichtiges Studioalbum hinzu, das die Wiedervereinigung der klassischen Besetzung manifestierte und mit seinem Titeltrack einen modernen Deep-Purple-Klassiker hervorbrachte. In den folgenden Jahrzehnten zeigten Alben wie Purpendicular, Bananas, Rapture of the Deep, Now What?!, inFinite und Whoosh!, dass die Band bereit war, ihren Sound behutsam weiterzuentwickeln. Moderne Produktionstechniken, veränderte Songstrukturen und eine gelegentlich zurückgenommene Härte sorgten dafür, dass Deep Purple nicht in der Vergangenheit stehenblieben.
Auch personell veränderte sich die Band: Steve Morse ersetzte in den 1990er-Jahren Ritchie Blackmore an der Gitarre und brachte mit seiner Erfahrung aus Gruppen wie Dixie Dregs neue Farben in den Sound. Später übernahm Simon McBride die Gitarrenposition und steht nun für die aktuelle Live-Ära der Band. Trotz wechselnder Gitarristen bleibt der Kern aus kraftvollen Riffs, melodischen Soli und organischem Zusammenspiel erhalten.
Songorientiert lässt sich der Stil von Deep Purple an Stücken wie Smoke on the Water, Highway Star, Black Night, Space Truckin', Woman from Tokyo, Perfect Strangers oder Sometimes I Feel Like Screaming festmachen. Diese Songs verbinden eingängige Hooks mit virtuosen Instrumentalpassagen und sind dadurch sowohl für breite Hörergruppen als auch für Musikerinnen und Musiker interessant, die sich von den technischen Feinheiten inspirieren lassen.
Die Produktion der Alben erfolgte im Laufe der Jahre mit verschiedenen Produzenten, wobei Namen wie Bob Ezrin bei neueren Werken hervorstechen. Ezrin, bekannt für seine Arbeit mit Pink Floyd, Alice Cooper oder Kiss, half Deep Purple dabei, ihren klassischen Sound in ein zeitgemäßes Klangbild zu übertragen, ohne die charakteristische Identität zu verlieren. Dadurch konnten Alben wie Now What?! und inFinite auch in modernen Rock-Playlists bestehen.
Kulturelle Wirkung und Vermächtnis
Deep Purple haben ein kulturelles Vermächtnis geschaffen, das weit über ihren originären Hardrock-Kontext hinausreicht. Viele spätere Metal- und Hardrock-Bands nennen sie als entscheidenden Einfluss, von Iron Maiden über Metallica bis hin zu unzähligen europäischen und amerikanischen Gruppen, die in den 1980er- und 1990er-Jahren aufstiegen. Der Fokus auf Riff-getriebene Songs, virtuose Soli und live improvisierte Passagen wurde zu einem prägenden Element der Rockkultur.
In Deutschland genießt die Band einen besonderen Status. Konzertberichte in Medien wie Musikexpress, Rolling Stone (deutsche Ausgabe) oder laut.de würdigen regelmäßig die Live-Qualitäten und das Song-Erbe der Gruppe. Die Offiziellen Deutschen Charts führten zahlreiche Alben von Deep Purple, darunter Klassiker wie Machine Head und spätere Werke wie inFinite oder Whoosh!, immer wieder in hohen Positionen. Damit wird deutlich, dass die Band über Jahrzehnte hinweg im hiesigen Markt verankert blieb.
Auch Institutionen wie die BVMI, die Bundesverband Musikindustrie, verzeichnen Auszeichnungen für Deep Purple in Form von Gold- und Platin-Schallplatten, wenn bestimmte Verkaufsmarken überschritten wurden. Diese Zertifizierungen sind ein weiterer Indikator dafür, wie tief die Band im deutschen Musikpublikum verwurzelt ist. Zwar stehen heute Streaming-Zahlen stärker im Fokus als physische Verkäufe, doch das Bild eines konstant starken Katalogs bleibt erhalten.
Live spielten Deep Purple im Laufe ihrer Karriere auf unzähligen Bühnen, von kleinen Clubs bis hin zu riesigen Festivals. In Deutschland zählten Festivalformate wie Rock am Ring oder Rock im Park, aber auch klassische Rock-Events und Arenen zu den regelmäßigen Stationen. Die Band wurde oft als verlässlicher Headliner gebucht, der mit seinem Repertoire ganze Generationen von Fans zusammenbringt.
Die kulturelle Wirkung von Deep Purple lässt sich aber nicht allein in Zahlen und Chartplatzierungen fassen. Ihr Einfluss zeigt sich auch in Musikschulen, Proberäumen und Jugendzentren, in denen Songs wie Smoke on the Water nach wie vor als Einstieg in die Rockmusik dienen. Zudem taucht die Band in Dokumentationen, Büchern und Podcasts zur Rockgeschichte auf, wo sie als integraler Bestandteil des Kanons behandelt wird. Kritikerinnen und Kritiker heben dabei immer wieder die besondere Kombination aus Virtuosität und Zugänglichkeit hervor.
In der Popkultur tauchen Verweise auf Deep Purple in Filmen, Serien und Werbespots auf, in denen ihre Songs als Soundtrack für Szenen genutzt werden, die Energie, Rebellion oder Nostalgie vermitteln sollen. So bleibt die Band auch jenseits des klassischen Rockkontextes präsent und erreicht ein Publikum, das möglicherweise nie eine physische Deep-Purple-Platte besessen hat, aber trotzdem die markanten Riffs erkennt.
Häufige Fragen zu Deep Purple
Seit wann gibt es Deep Purple und wie entstand die Band?
Deep Purple wurden Ende der 1960er-Jahre in England gegründet, als sich Musiker wie Jon Lord, Ritchie Blackmore, Ian Paice, Rod Evans und Nick Simper zu einer neuen Rockformation zusammenschlossen. Anfangs noch zwischen Psychedelic, Progressive Rock und Hardrock pendelnd, fand die Band mit der späteren Mark-II-Besetzung um Ian Gillan und Roger Glover zu ihrem charakteristischen Hardrock-Sound.
Welche Alben von Deep Purple gelten als besonders wichtig?
Zu den bedeutendsten Studio- und Livewerken von Deep Purple zählen Deep Purple in Rock, Machine Head, Made in Japan und Perfect Strangers. In der neueren Phase sind Alben wie Purpendicular, Now What?!, inFinite und Whoosh! hervorzuheben, weil sie zeigen, wie die Band ihren klassischen Stil in die Gegenwart übertragen hat.
Wie hat sich die Besetzung von Deep Purple im Laufe der Zeit verändert?
Die Besetzung von Deep Purple änderte sich mehrfach. Neben der klassischen Konstellation mit Ian Gillan, Ritchie Blackmore, Roger Glover, Jon Lord und Ian Paice wirkten auch Sänger wie David Coverdale und Glenn Hughes mit. Ab den 1990er-Jahren übernahm Steve Morse die Gitarre, bevor in der aktuellen Live-Ära Simon McBride diese Rolle ausfüllte. Trotz der Wechsel blieb der Grundcharakter der Band mit ihrer Mischung aus Riffs, Orgel und starken Gesangslinien erhalten.
Warum sind Deep Purple für die deutsche Rockszene so wichtig?
Deep Purple gehören zu den Bands, die in Deutschland früh große Popularität erlangten und diese über Jahrzehnte hinweg halten konnten. Tourneen führten sie immer wieder in deutsche Städte, ihre Alben platzierten sich regelmäßig in den Offiziellen Deutschen Charts und Songs wie Smoke on the Water wurden zu veritablen Hymnen. Viele deutsche Rock- und Metalbands nennen Deep Purple als Inspirationsquelle, was den Stellenwert der Gruppe für die heimische Szene unterstreicht.
Wie kann man den Sound und das Vermächtnis von Deep Purple heute erleben?
Der Sound von Deep Purple ist heute vor allem über Streaming-Dienste, hochwertige Reissues klassischer Alben und Liveaufnahmen zugänglich. Die Band ist weiterhin als Live-Act aktiv und bringt ihr Repertoire auf Bühnen in Europa und darüber hinaus. Zudem gibt es Bücher, Dokumentationen und Podcasts, die den Werdegang und die Bedeutung der Gruppe beleuchten. So bleibt das Vermächtnis der Band lebendig, auch für Menschen, die die Hochphase der 1970er-Jahre nicht selbst erlebt haben.
Deep Purple in den sozialen Netzwerken und im Streaming
Wie viele Rockklassiker sind Deep Purple heute vor allem über digitale Plattformen präsent, auf denen alte und neue Fans die Vielzahl ihrer Studio- und Liveaufnahmen entdecken können.
Deep Purple – Stimmungen, Reaktionen und Trends in den sozialen Netzwerken:
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