AC/DC, Rockmusik

Neue Ära für AC/ DC Rückkehr auf die großen Bühnen

22.05.2026 - 19:55:46 | ad-hoc-news.de

AC/DC planen ihre nächste Live-Offensive und zeigen, warum der Hardrock-Klassiker für Fans 2026 wichtiger denn je ist.

AC/DC, Rockmusik, Musik-News
AC/DC, Rockmusik, Musik-News

Wenn die ersten Akkorde von Back in Black durch ein Stadion donnern, wird es still im Kopf und laut im Herzen: AC/DC bleiben auch Jahrzehnte nach ihrem Durchbruch eine der kraftvollsten Live-Bands der Rockgeschichte und bereiten sich derzeit auf die nächste Runde großer Shows vor. Für die deutsche Rock-Community ist jede Bewegung dieses australischen Hardrock-Schwergewichts ein Ereignis, das weit über Nostalgie hinausreicht.

Aktuelle Entwicklung rund um AC/DC und warum jetzt wieder alles auf Live steht

Rund um AC/DC dreht sich aktuell vieles um die Rückkehr auf die Bühne und den fortlaufenden Erfolg ihrer jüngeren Live-Ära. Nachdem die Band 2023 beim kalifornischen Festival Power Trip vor hunderttausenden Fans ihr vielbeachtetes Comeback gefeiert hat, mehren sich seither Berichte über eine neue Tourrunde, bei der auch Europa und damit Deutschland wieder eine zentrale Rolle spielen sollen. Konkrete, offiziell bestätigte Tourdaten für deutsche Städte über den laufenden Zyklus hinaus sind Stand: 22.05.2026 zwar noch nicht endgültig veröffentlicht, doch der Blick auf die jüngsten Aktivitäten der Gruppe zeigt klar, dass AC/DC längst wieder im Modus einer globalen Top-Liveband angekommen sind.

Wie das US-Magazin Rolling Stone und der britische Guardian übereinstimmend berichten, markierte bereits die Rückkehr von Sänger Brian Johnson und Drummer Phil Rudd im Studioalbum Power Up einen Wendepunkt. Das 2020 erschienene Werk wurde unter anderem von Brendan O'Brien produziert und kletterte in mehreren internationalen Hitlisten an die Spitze. Die Offiziellen Deutschen Charts führen Power Up als Nummer-1-Album in Deutschland, womit AC/DC ihren Status als stadionfüllende Institution auch kommerziell untermauerten.

Parallel dazu bleiben Klassiker wie Highway to Hell, Back in Black oder Thunderstruck in Radio-Rotationen, Streaming-Playlists und Konzertsetlists präsent. Für eine neue Generation von Hörerinnen und Hörern sind sie damit alles andere als bloße Retro-Zitate. Vielmehr funktionieren die Songs neben modernen Metal- und Rockproduktionen, weil sie ein nahezu archetypisches Verständnis von Riff, Groove und Hook verkörpern.

Für deutsche Fans besonders relevant: In den vergangenen Jahren haben AC/DC immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig der hiesige Markt für sie ist. Auf Tourneen wie Black Ice oder Rock or Bust waren Auftritte in Stadien wie der Veltins-Arena in Gelsenkirchen, dem Olympiastadion Berlin oder der Arena in Hannover Pflichttermine. Branchenportale wie laut.de und Visions heben zudem regelmäßig hervor, dass deutsche Festivalveranstalter AC/DC als Wunsch-Headliner für Formate wie Rock am Ring oder Rock im Park im Blick behalten, sobald logistische und terminliche Fragen geklärt sind.

Offizielle Informationen zur jeweils aktuellen Tourplanung finden sich gebündelt auf der Bandseite, wo unter dem Menüpunkt Tour inklusive der Adresse acdc.com/tour die bestätigten Termine veröffentlicht werden. Diese Seite ist die wichtigste Referenz für Fans, um den Überblick über neue Konzerte und mögliche Deutschland-Shows zu behalten.

  • Studio-Comeback: Power Up erscheint 2020 mit Brian Johnson zurück am Mikrofon.
  • Chart-Erfolg: Nummer 1 in den Offiziellen Deutschen Charts, wie GfK Entertainment bestätigt.
  • Live-Rückkehr: Power-Trip-Show 2023 als Signal für weitere große Konzerte.
  • Fokus Deutschland: regelmäßige Stadionkonzerte und hohe Nachfrage auf dem hiesigen Markt.

Wer AC/DC sind und warum die Band gerade jetzt zählt

AC/DC stehen wie kaum ein anderer Act für die Essenz des Hardrock: laute Gitarren, schnörkelloser Groove, einprägsame Hooks und eine Live-Energie, die auch 50 Jahre nach Bandgründung kaum etwas von ihrer Wirkung verloren hat. Gegründet Anfang der 1970er-Jahre in Sydney von den Brüdern Malcolm und Angus Young, hat sich die Gruppe von den Clubs der australischen Ostküste zu einer der größten Stadionbands der Welt entwickelt.

In der Gegenwart sind AC/DC aus mehreren Gründen relevanter denn je. Einerseits markieren sie Kontinuität in einem Live-Markt, der zunehmend von kurzfristigen Trends geprägt ist. Wer ein Ticket für ein AC/DC-Konzert kauft, weiß ziemlich genau, was ihn erwartet: ein Sound, der über Jahrzehnte verfeinert, aber nie verwässert wurde, und eine Produktion, die sich auf Licht, Lautstärke und Timing statt auf digitale Effekte verlässt. Andererseits erleben wir einen Retro-Boom, in dem junge Fans den Hardrock der 1970er- und 1980er-Jahre neu für sich entdecken. In Playlists großer Streamingdienste werden AC/DC-Songs oft direkt neben modernen Metal-, Punk- oder Alternative-Acts platziert.

Wie das Fachmagazin Musikexpress analysiert, funktioniert diese Generationenübergreifende Wirkung, weil die Band konsequent auf Wiedererkennbarkeit gesetzt hat. Angus Young tritt seit Jahrzehnten im ikonischen Schuljungen-Outfit auf, die Bühnenbilder greifen wiederkehrende Motive wie Kanonen, Glocken oder Lokomotiven auf, und die Riffs sind so markant, dass sie oft schon nach wenigen Sekunden identifiziert werden. Gleichzeitig hat die Gruppe im Studio ausreichend an ihrem Klang gefeilt, um neben modernen Produktionen bestehen zu können, ohne den eigenen Kernsound zu opfern.

Für den deutschsprachigen Markt kommt hinzu, dass AC/DC seit den 1980er-Jahren eine feste Größe in Radio-Programmen von Sendern wie WDR 2, SWR1 oder Bayern 1 sind. Auch bei Sportübertragungen, in Stadien von Fußball-Bundesligisten oder beim Eishockey tauchen Songs wie Hells Bells und Thunderstruck regelmäßig als Einlauf- oder Torhymnen auf. Dadurch bleibt die Musik der Band in Alltag und Popkultur präsent, selbst für Menschen, die sich nicht aktiv als Rockfans definieren würden.

Die jüngsten Chart- und Streamingzahlen unterstreichen diesen Status. So weist die RIAA in den USA Back in Black als eines der meistverkauften Alben aller Zeiten mit vielfach Platin zertifizierten Verkaufszahlen aus, während der britische Branchenverband BPI zahlreiche Gold- und Platin-Ehrungen für den britischen Markt verzeichnet. Die BVMI führt AC/DC in Deutschland mit mehrfachen Gold- und Platin-Auszeichnungen, etwa für Back in Black, Highway to Hell und diverse Kompilationen.

Herkunft und Aufstieg

Die Geschichte von AC/DC beginnt 1973 in Sydney. Die Brüder Malcolm und Angus Young, beide gebürtig aus Schottland und in Australien aufgewachsen, formieren eine Rockband, die sich an der Energie von Blues, Boogie und frühem Hardrock orientiert. Früh stoßen verschiedene Sänger zur Gruppe, bevor sich in der Figur von Bon Scott eine charismatische Frontperson etabliert, die die raue, lärmende Attitüde der Band auf den Punkt bringt. Die ersten Alben wie High Voltage und T.N.T. machen AC/DC in Australien schnell populär.

Der internationale Durchbruch gelingt Mitte der 1970er-Jahre, als die Gruppe von Atlantic Records unter Vertrag genommen wird. Das Album Let There Be Rock von 1977 etabliert den später typischen Mix aus kompromisslosen Gitarren, stampfendem Beat und humorvoll-doppeldeutigen Texten. Powerage und später Highway to Hell machen AC/DC zu Stars, die nicht nur im Hardrock-Umfeld, sondern auch im Mainstream wahrgenommen werden. Die Offiziellen Deutschen Charts verzeichnen in dieser Phase erste nennenswerte Platzierungen, und deutsche Musikmagazine wie Sounds und später Metal Hammer berichten ausführlich.

Ein tragischer Wendepunkt ist der Tod von Bon Scott im Februar 1980. In vielen Bands hätte ein solcher Verlust das Aus bedeutet, doch AC/DC entscheiden sich nach einer kurzen Trauerphase, weiterzumachen. Mit Brian Johnson als neuem Sänger entsteht das Album Back in Black, produziert von Robert John Mutt Lange. Dieses Werk wird zu einem der erfolgreichsten Rockalben der Geschichte. Songs wie You Shook Me All Night Long, Back in Black und Hells Bells werden zu festen Bestandteilen jeder Rock-Disco, jedes Rockradios und nahezu jeder AC/DC-Setlist.

In den 1980er-Jahren können AC/DC die enorme Dynamik von Back in Black nicht in der gleichen Höhe konservieren, bleiben aber eine der wichtigsten Rockbands weltweit. Alben wie For Those About to Rock (We Salute You), Fly on the Wall oder Blow Up Your Video sichern der Band weiterhin hohe Chartplatzierungen und große Tourneen. Gerade in Deutschland sind die Konzerte in den großen Hallen und Stadien regelmäßig ausverkauft, wie zeitgenössische Berichte im Spiegel und in der Süddeutschen Zeitung dokumentieren.

Mit dem 1990 erschienenen Album The Razors Edge gelingt AC/DC erneut ein Welterfolg. Die Single Thunderstruck, mit einem markanten, auf Triolen basierenden Gitarrenintro von Angus Young, wird zu einer der zentralen Hymnen der Band. In den deutschen Charts verzeichnet das Album hohe Platzierungen, und die anschließende Tour führt die Band durch zahlreiche Arenen und Stadien der Republik.

In den folgenden Jahrzehnten durchlaufen AC/DC verschiedene Besetzungswechsel, insbesondere im Bereich der Rhythmussektion. Bassist Cliff Williams, Drummer Phil Rudd und zeitweise Simon Wright oder Chris Slade prägen den Groovesound der Band. Trotz interner Turbulenzen, rechtlicher Probleme einzelner Mitglieder und gesundheitlicher Herausforderungen bleiben die Aufnahmen und Live-Auftritte geprägt von einer bemerkenswerten Konstanz.

Signature-Sound, Stil und Schlüsselwerke

Der Sound von AC/DC ist auf den ersten Blick simpel, auf den zweiten jedoch hochgradig nuanciert. Im Zentrum stehen zwei Gitarren: die Leadgitarre von Angus Young und die Rhythmusgitarre von Malcolm Young, später von seinem Neffen Stevie Young übernommen. Gemeinsam erzeugen sie einen dicht verzahnten Klangteppich aus Powerchords, Riffs und kurzen Licks, der sich tief im Blues und Rock'n'Roll verankert. Entscheidender Unterschied zu vielen anderen Hardrock-Bands: AC/DC verzichten weitgehend auf verzerrte Flächen und komplexe Effekte. Stattdessen setzen sie auf dynamisch gespielte, leicht angezerrte Amps, die im Zusammenspiel eine enorme Klarheit und Durchschlagskraft entfalten.

Die Rhythmusgruppe spielt eine mindestens ebenso wichtige Rolle. Drummer wie Phil Rudd sind bekannt dafür, beinahe stoisch groovende Beats zu liefern, ohne sich mit Fills oder virtuosen Spielereien in den Vordergrund zu drängen. Dieses Zurücknehmen erlaubt es den Gitarren und dem Gesang, stets im Fokus zu stehen. Gleichzeitig erzeugt die Rhythmussektion jenen treibenden, pumpenden Puls, der AC/DC-Songs besonders live so unwiderstehlich macht.

Auf der Ebene der Alben lassen sich mehrere Schlüsselwerke benennen, die zusammen die künstlerische Identität der Band formen:

Highway to Hell (1979) gilt als das Album, mit dem AC/DC endgültig im weltweiten Mainstream ankamen. Produziert von Mutt Lange, findet die Band hier die perfekte Balance aus rohem Rocksound und Radiotauglichkeit. Der Titelsong ist bis heute eine der bekanntesten Rocknummern aller Zeiten. In Deutschland gehört er zu den meistgespielten Classic-Rock-Tracks im Radio.

Back in Black (1980) ist nicht nur eine Reaktion auf den Tod von Bon Scott, sondern auch ein Lehrstück darüber, wie man Trauer, Wut und Energie in Musik kanalisiert. Der trockene, druckvolle Sound, die markanten Riffs und die sofort mitgrölbaren Refrains machen das Album zu einem Klassiker, der laut RIAA und anderen Verbänden weltweit zig Millionen Mal verkauft wurde. In vielen Rankings, etwa in Rolling Stone und NME, rangiert Back in Black regelmäßig unter den wichtigsten Rockalben aller Zeiten.

The Razors Edge (1990) markiert die Modernisierung des Bandklangs für die 1990er-Jahre. Produzent Bruce Fairbairn verpasst AC/DC einen etwas breiteren, moderneren Sound, ohne den Kern zu verändern. Thunderstruck wird in Sportarenen, Werbespots und TV-Übertragungen eingesetzt und erreicht damit ein Publikum weit über den harten Rock-Fan-Kreis hinaus.

Auch spätere Werke wie Black Ice (2008) und Rock or Bust (2014) zeigen, wie AC/DC ihren Signature-Sound ins neue Jahrhundert tragen. Black Ice erscheint nach einer längeren Studio-Pause und wird von Kritikern wie jenen bei laut.de als solides, wenn auch nicht revolutionäres Spätwerk gelobt. Die anschließende Black-Ice-Tour führt die Band erneut über die großen Bühnen der Welt, mit zahlreichen Auftritten in Deutschland.

Mit Power Up schließlich setzen AC/DC ab 2020 ein spätes Highlight. Die Songs basieren auf Riff-Ideen, die noch aus dem Archiv von Malcolm Young stammen, der 2017 verstorben ist. Angus Young führt das Erbe seines Bruders fort, indem er dessen Ideen weiterentwickelt und in neue Kompositionen überführt. Produzent Brendan O'Brien, der bereits mit Pearl Jam und Bruce Springsteen gearbeitet hat, sorgt für einen modernen, druckvollen, aber unverkennbar AC/DC-typischen Klang. Kritiker von Rolling Stone und der FAZ attestieren dem Album eine überraschende Frische und Energie.

Lyrisch arbeiten AC/DC meist mit einer Mischung aus derb-humorvollen, manchmal zweideutigen Texten, Rock'n'Roll-Klischees und einfachen, mitgrölbaren Parolen. Politische Statements oder tiefgründige Konzeptalben sind nicht ihr Fokus. Stattdessen geht es um die unmittelbare Wirkung im Moment, um Körperlichkeit und kollektive Ekstase, insbesondere im Livekontext.

Ein weiterer Bestandteil des Signature-Sounds ist die Stimme von Brian Johnson. Seine heisere, schneidende Tonlage bildet einen starken Kontrast zum eher bluesig-rauen Timbre von Bon Scott. Johnsons Stimme setzt sich mühelos gegen die wall of sound der Gitarren durch, ohne an Verständlichkeit zu verlieren. Dass er nach zeitweiligen Hörproblemen mithilfe moderner Technik und medizinischer Unterstützung auf die Bühne zurückkehren konnte, wurde in Berichten der BBC und des Guardian als kleines Wunder gewertet.

Kulturelle Wirkung und Vermächtnis

AC/DC haben die Rockmusik auf mehreren Ebenen geprägt. Einerseits dient ihr minimalistischer, auf Riffs fokussierter Ansatz unzähligen Bands als Referenz. Ob Metallica, Guns N' Roses, Airbourne oder deutsche Acts wie Die Toten Hosen und Böhse Onkelz: Viele Musiker verweisen ausdrücklich auf AC/DC als Einfluss. Oft geht es dabei weniger um konkrete stilistische Elemente als um Haltung und Energie.

Andererseits haben AC/DC die Kulturlandschaft weit über den Rockbereich hinaus beeinflusst. Ihre Songs werden in Filmen, Serien, Werbespots und Sport-Events eingesetzt, oft als akustischer Shortcode für Energie, Rebellion oder Stadion-Atmosphäre. Die zentrale Rolle ihrer Musik in Franchises wie Iron Man oder in Sportübertragungen der NFL und UEFA unterstreicht diese Funktion. In Deutschland ist etwa der Einsatz von Hells Bells beim FC St. Pauli und von Thunderstruck in verschiedenen Eishockey-Arenen zu einer Art Ritual geworden.

Die kritische Einordnung schwankt je nach Medium. Während spezialisierte Metal- und Rockmagazine wie Metal Hammer oder Classic Rock die Band nahezu durchgehend als Eckpfeiler des Genres würdigen, gab es in Feuilletons auch kritische Stimmen, die AC/DC vor allem als Lieferanten für immer gleiche Rockformeln sehen. Die Zeit etwa hat in einem Essay den Vorwurf adressiert, AC/DC seien musikalisch kaum entwicklungsbereit. Gleichzeitig wird ihnen aber zugestanden, dass sie ihre Formel so konsequent und überzeugend ausdefiniert haben, dass der Vorwurf der Stagnation fast zur Auszeichnung wird.

Auch ökonomisch sind AC/DC ein Schwergewicht. Ihre Tourneen gehören regelmäßig zu den umsatzstärksten Konzertreisen eines Jahres. Branchenmagazine wie Billboard Boxscore und Pollstar listen die Band in ihren Rankings der erfolgreichsten Live-Acts der Geschichte. Merchandise wie T-Shirts mit dem markanten Blitz-Logo sind längst in Modeketten, auf Stadtfesten und in der Straßenkultur angekommen. Das Logo hat ikonischen Status, vergleichbar mit Emblemen von Bands wie The Rolling Stones oder Metallica.

In Deutschland tragen die regelmäßig hohen Streaming- und Downloadzahlen dazu bei, dass AC/DC auch bei jüngeren Hörergruppen präsent bleiben. Die Offiziellen Deutschen Charts erfassen längst nicht mehr nur physische Verkäufe, sondern auch Streamingäquivalente. Dadurch profitieren Katalogtitel der Band, die in Playlists wie Rock-Klassiker oder Workout-Rock fast dauerhaft vertreten sind.

Für die Labelseite steht hinter AC/DC seit vielen Jahren ein Zusammenspiel großer Player: international unter anderem Columbia Records beziehungsweise Sony Music, regional verschiedene Vertriebspartner. Die Kontinuität dieser Partnerschaften hat dazu beigetragen, dass das Repertoire der Band sorgfältig gepflegt wird. Remasterkampagnen, Neuauflagen auf Vinyl und Special Editions für Sammler sorgen dafür, dass das physische Produkt weiterhin eine Rolle spielt.

Im Livekontext ist die Zusammenarbeit mit großen Veranstaltern wie Live Nation, in Deutschland auch mit Agenturen wie Marek Lieberberg Konzertagentur oder FKP Scorpio, entscheidend. Sie stellen sicher, dass die enorme Nachfrage nach Tickets auf möglichst geordnetem Wege bedient wird. Verbände wie der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft betonen immer wieder die Bedeutung solcher Großtourneen für lokale Infrastruktur und Arbeitsplätze im Eventbereich.

Das Vermächtnis von AC/DC liegt aber nicht nur in Rekorden und Umsätzen. Es liegt im kollektiven Erlebnis: dem Moment, wenn Zehntausende Menschen im Chor den Refrain von Highway to Hell oder Back in Black mitsingen, unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Gerade in Zeiten fragmentierter Medienlandschaften ist dieses Gefühl eines geteilten, analogen Augenblicks zu einem seltenen Gut geworden.

Häufige Fragen zu AC/DC

Wer gehört aktuell zur Besetzung von AC/DC?

Die Besetzung von AC/DC hat sich im Laufe der Jahre mehrfach verändert und ist auch in der jüngsten Phase durch Wechsel geprägt. Im Kern stehen weiterhin Gitarrist Angus Young und Sänger Brian Johnson, ergänzt durch langjährige Weggefährten an Bass und Schlagzeug. Je nach Tour und Studiozyklus kamen zuletzt etwa Cliff Williams am Bass, Phil Rudd oder Chris Slade am Schlagzeug sowie Stevie Young an der Rhythmusgitarre hinzu. Da sich Line-ups ändern können, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Tour- oder Albumankündigungen, Stand: 22.05.2026.

Welche Rolle spielt Deutschland für AC/DC?

Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte für AC/DC. Seit den 1980er-Jahren spielt die Band regelmäßig in großen Arenen und Stadien, etwa in Berlin, München, Hannover oder Gelsenkirchen. In den Offiziellen Deutschen Charts erreichen ihre Alben immer wieder Top-Platzierungen, und die BVMI hat mehreren Veröffentlichungen Gold- oder Platin-Status verliehen. Zudem ist der hiesige Radiomarkt ein zuverlässiger Multiplikator für ihre Klassiker.

Was macht den Live-Sound von AC/DC so besonders?

Der Live-Sound von AC/DC lebt von der Kombination aus klar definierten Gitarrenriffs, einem druckvollen, aber eher einfachen Schlagzeugspiel und der markanten Stimme von Brian Johnson. Die Band verzichtet weitgehend auf Playback oder überbordende Effekte und setzt stattdessen auf Präzision, Lautstärke und Timing. Der berüchtigte Wumms entsteht durch das Zusammenspiel aller Instrumente, nicht durch digitale Nachbearbeitung. Viele Fans und Kritiker schätzen gerade diese Ehrlichkeit des Klangs.

Welche Alben von AC/DC gelten als Pflichtprogramm?

Als unumgängliche Einstiegspunkte gelten Highway to Hell, Back in Black und The Razors Edge. Sie zeigen die Band in unterschiedlichen Phasen: vor dem Tod von Bon Scott, im direkten Anschluss daran und in der Modernisierung für die 1990er-Jahre. Ergänzend bieten Powerage, Let There Be Rock, Black Ice und Power Up einen breiten Überblick über die Entwicklung des Sounds. Je nach persönlicher Vorliebe lohnt sich zudem ein Blick in Livealben und Kompilationen.

Wie beeinflussen AC/DC heutige Rock- und Metalbands?

Viele moderne Rock- und Metalbands beziehen sich auf AC/DC, wenn es um Riffwriting, Grooveverständnis und Bühnenpräsenz geht. Gruppen wie Airbourne übernehmen offen Elemente des Sounds und der Show, während große Acts wie Metallica oder Guns N' Roses immer wieder betonen, wie wichtig AC/DC für ihre eigene musikalische Sozialisation waren. In Deutschland verweisen etwa Die Toten Hosen oder Die Ärzte auf die Australier als Inspirationsquelle, insbesondere im Hinblick auf die Balance aus Härte und eingängigen Hooks.

AC/DC in den sozialen Netzwerken und im Streaming

Wer sich einen schnellen Überblick über die aktuelle Stimmungslage rund um AC/DC verschaffen möchte, findet in sozialen Netzwerken und bei Streamingdiensten eine Fülle von Eindrücken, von Fanvideos und Konzertclips bis hin zu Kurzdokus und Playlists.

Mehr Berichterstattung bei AD HOC NEWS und in anderen Medien

Wer tiefer in die Geschichte, Diskografie und aktuellen Entwicklungen von AC/DC einsteigen möchte, findet im Netz eine Fülle an seriösen Quellen. Neben den großen Musikmagazinen und Feuilletons bietet vor allem die offizielle Bandseite einen kompakten Überblick über Tourdaten, Veröffentlichungen und News.

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