KISS - End of the Road-Tour endet mit Abschiedsshows in New York
Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 14:21 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
KISS gehören seit Jahrzehnten zu den prägenden Namen im Rock und Hard Rock. Mit der lang laufenden End of the Road World Tour haben KISS zwischen 2019 und 2023 ein letztes Mal die großen Arenen und Festivals rund um den Globus bespielt, bevor die Band ihre Abschiedsshows in New York gab.
Die End of the Road-Tour und die Abschiedskonzerte
Die End of the Road World Tour startete Anfang 2019 und war als finale Welttournee von KISS angekündigt, die Band selbst kommunizierte das Tourende als Abschied von der Bühne. Die Route führte die Gruppe über mehrere Jahre durch Nordamerika, Europa, Südamerika, Asien und Australien und bündelte damit die Live-Aktivitäten der Band auf einer letzten großen Reise.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Europa, wo KISS 2019 und erneut 2022 bzw. 2023 zahlreiche Open-Air- und Arenashows spielten, darunter große Festivals wie Hellfest in Frankreich und Download in Großbritannien. Die Band kombinierte dabei klassische Hallentermine mit Sommer-Open-Air-Formaten und setzte auf ein spektakuläres Bühnenbild mit Feuer, Pyrotechnik und der ikonischen Schminke.
Der Schlusspunkt der Tour war im Dezember 2023 im Madison Square Garden in New York City gesetzt, wo KISS zwei Abschiedskonzerte spielten. Diese Shows wurden von internationalen Medien als Ende der Live-Ära der Band beschrieben und markierten gleichzeitig die Heimatstadt-Station von Gene Simmons und Paul Stanley, die mit KISS in den frühen 1970er-Jahren in New York gestartet waren.
Deutschland-Konzerte als lokaler Anker
Auch für Fans in Deutschland war die End of the Road World Tour von KISS über mehrere Jahre hinweg präsent. Bereits 2019 standen unter anderem Termine in Leipzig, Hannover, Frankfurt und Stuttgart auf dem Plan, wie Veranstalterangaben zeigen. Die Band bespielte dabei sowohl klassische Mehrzweckhallen als auch größere Open-Air-Flächen.
In einer späteren Tourphase kehrten KISS im Sommer 2022 beziehungsweise 2023 nochmals für Open-Air-Shows nach Deutschland zurück, unter anderem nach Dortmund und Mannheim. Damit zählte die Bundesrepublik zu den regelmäßig wiederkehrenden Stationen in der finalen Tourphase der Band und bot den deutschen Fans mehrfach die Möglichkeit, KISS ein letztes Mal live zu erleben.
Im Vergleich zu früheren Deutschland-Tourneen von KISS bündelte die End of the Road-Route weniger einzelne Club- oder Hallengigs, sondern setzte eher auf große Arenen und Festivalflächen. So spielten KISS auf dieser Abschiedstour in Deutschland häufiger Standorte mit mehreren zehntausend Besuchern statt kleinerer Häuser, was die finale Ausrichtung der Tour auf große Gesten und zentrales Publikum unterstrich.
Alle News und Hintergruende zu KISS
Wer sich fuer die Tourhistorie, Albumklassiker und aktuelle Entwicklungen rund um KISS interessiert, findet bei ad-hoc-news eine Uebersicht der wichtigsten Meldungen zur Band.
Der Sound der Klassiker von KISS
Musikalisch stehen KISS für eine Verbindung aus Hard Rock, Glam-Elementen und eingängigen Pop-Hooks. Früh etablierte die Band mit Alben wie Destroyer (1976) und Love Gun (1977) einen Stadionrock-Sound, der live durch Pyrotechnik, Kostüme und Bühnenaktionen verstärkt wurde.
Als eines der zentralen Werke gilt das Live-Album Alive! von 1975, das den energiereichen Konzertcharakter von KISS dokumentiert und in mehreren Märkten den kommerziellen Durchbruch markierte. Später folgten internationale Erfolge mit Songs wie Rock and Roll All Nite, I Was Made for Lovin' You und Detroit Rock City, die bis heute fester Bestandteil der Rock-Radioprogramme bleiben.
Im Studio variierten KISS ihren Sound immer wieder zwischen klassischem Hard Rock, Pop-orientierten Produktionen und moderneren Metal-Anklängen. So setzte das Album Creatures of the Night (1982) stärker auf schwere Riffs und einen druckvollen Drum-Sound, während Dynasty (1979) mit I Was Made for Lovin' You einen Disco-beeinflussten Hit lieferte. Diese Bandbreite trug dazu bei, dass KISS verschiedene Generationen von Rock-Hörerinnen und -Hörern erreichten.
Aktueller Karrierestatus von KISS
Nach dem Abschluss der End of the Road World Tour mit den Abschiedskonzerten im Madison Square Garden in New York im Dezember 2023 sind derzeit keine neuen Live-Termine der Originalbesetzung angekündigt. Die Band konzentriert sich auf die Auswertung ihres umfangreichen Katalogs und Merchandising-Aktivitäten.
KISS auf einen Blick
- Act: KISS
- Genre: Hard Rock / Rock
- Herkunft: New York City, USA
- Aktiv seit: 1973
- Besetzung: Paul Stanley (Gesang, Gitarre), Gene Simmons (Bass, Gesang), Tommy Thayer (Gitarre), Eric Singer (Schlagzeug)
- Label: u.a. Casablanca Records, Mercury Records, Universal Music
- Wichtige Werke: Alive! (1975), Destroyer (1976), Love Gun (1977), Creatures of the Night (1982)
- Aktuelles Album/Single: kein neues Studioalbum, zuletzt u.a. die Compilation KISS 40 (2014)
- Charts / Zertifizierungen: mehrere Alben von KISS erreichten in den USA Top-10-Plätze der Billboard 200, Destroyer wurde von der RIAA mit Mehrfach-Platin ausgezeichnet.
- Nächster Live-Termin: derzeit ohne angekündigten Live-Termin der Originalbesetzung
Häufige Fragen zu KISS
Wann endete die Abschiedstour von KISS?
Die End of the Road World Tour endete offiziell im Dezember 2023 mit zwei Abschiedskonzerten im Madison Square Garden in New York City.
Welche Rolle spielten Deutschland-Termine bei der End of the Road-Tour?
Deutschland gehörte mit Städten wie Leipzig, Hannover, Frankfurt, Stuttgart, Dortmund und Mannheim zu den wiederkehrenden Stationen der Tour, auf denen KISS ihre Abschiedsshows vor deutschem Publikum aufführten.
Welche KISS-Alben gelten als besonders einflussreich?
Zu den einflussreichsten KISS-Werken zählen das Live-Album Alive! sowie die Studioalben Destroyer, Love Gun und Creatures of the Night, die den typischen Hard-Rock-Sound und die Bühnenshow der Band prägten.
Hinweis: Alle Angaben zu Tourdaten, Besetzung und Veroeffentlichungen basieren auf veroeffentlichten Informationen aus Band- und Labelquellen sowie internationalen Musikmagazinen.
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