Deep Purple und das Erbe ihrer Klassiker-Alben
18.06.2026 - 16:38:28 | ad-hoc-news.de
Deep Purple zaehlen zu den praegenden Hardrock-Bands der fruehen 1970er-Jahre und haben mit Werken wie Machine Head und dem Live-Album Made in Japan bis heute Referenzpunkte gesetzt. Ihre Mischung aus harten Riffs, Orgel-Sounds und ausgedehnten Improvisationen wirkt in Rock und Metal weiterhin nach.
Klassiker wie Machine Head
Das Studioalbum Machine Head erschien im Maerz 1972 und enthaelt mit Smoke on the Water, Highway Star und Lazy einige der bekanntesten Songs der Band. Es gilt als einer der Eckpfeiler des Hardrock und wird regelmaessig in Bestenlisten gefuehrt.
Aufgenommen wurde Machine Head im Grand Hotel in Montreux, nachdem das Casino nach einem Frank-Zappa-Konzert abbrannte, was direkt in die beruehmte Textzeile von Smoke on the Water einfloß. Produziert wurde das Album von der Band selbst mit Toningenieur Martin Birch, der spaeter auch fuer Iron Maiden arbeitete.
Live-Power auf Made in Japan
Die im August 1972 mitgeschnittene Live-Platte Made in Japan dokumentiert die damals klassische Mark-II-Besetzung um Ian Gillan, Ritchie Blackmore und Jon Lord in Hoechstform. Die Aufnahmen stammen aus Konzerten in Osaka und Tokio und erschienen im Dezember 1972.
Das Album ist beruehmt fuer seine ausgedehnten Versionen von Child in Time, Highway Star und Space Truckin', deren Improvisationslaenge teilweise ueber zwanzig Minuten hinausgeht. Viele spaetere Live-Metal-Produktionen nahmen sich an der Offenheit und Laenge dieser Mitschnitte ein Beispiel.
Alle News und Hintergruende zu Deep Purple
Wer sich fuer die Entwicklung von Hardrock und Metal interessiert, findet bei Deep Purple zahlreiche Anknuepfungspunkte von fruehen Alben ueber Live-Mitschnitte bis hin zu spaeteren Besetzungswechseln.
So klingt der Kern von Deep Purple
Musikalisch verbinden Deep Purple harte Gitarrenriffs, markante Hammond-Orgel-Flaechen und eine Rhythmussektion mit starkem Groove zu einem druckvollen Hardrock-Sound. Besonders die Kombination aus Ritchie Blackmores Gitarrenspiel und Jon Lords Orgelpraesenz praegte den Klang der fruehen 1970er-Jahre.
Aktueller Stand der Bandkarriere
Deep Purple sind seit Ende der 1960er-Jahre aktiv und touren in wechselnden Besetzungen weiterhin weltweit, wobei Ian Paice das einzig konstante Gruendungsmitglied geblieben ist.
Deep Purple auf einen Blick
- Act: Deep Purple
- Genre: Hardrock, Proto-Metal
- Herkunft: London, Vereinigtes Koenigreich
- Aktiv seit: 1968
- Besetzung: Aktuell unter anderem Ian Gillan (Gesang), Roger Glover (Bass), Ian Paice (Schlagzeug), Don Airey (Keyboards), Simon McBride (Gitarre)
- Label: unter anderem earMUSIC (juengere Veroeffentlichungen)
- Schluesselwerke: Deep Purple in Rock (1970), Machine Head (1972), Made in Japan (1972), Perfect Strangers (1984)
- Aktuelles Album/Single: juengere Studioalben bei earMUSIC, darunter Whoosh! (2020) und Turning to Crime (2021)
- Charts / Zertifizierungen: Alben wie Machine Head und Made in Japan erreichten hohe Chartplatzierungen in mehreren Laendern und gelten als Klassiker des Genres
- Naechster Live-Termin: aktuell ohne angekuendigten Termin
Haeufige Fragen zu Deep Purple
Wann gruendeten sich Deep Purple?
Deep Purple formierten sich 1968 in London und gehoeren damit zu den fruehen Pionieren des Hardrock, die gemeinsam mit Bands wie Led Zeppelin und Black Sabbath den spaeteren Heavy Metal vorbereiteten.
Warum gilt Machine Head als Schluesselalbum?
Machine Head vereint mehrere der bekanntesten Songs von Deep Purple und praegt mit seinem Sound die Hardrock-Aesthetik der fruehen 1970er-Jahre, was es zu einem haeufig zitierten Referenzwerk macht.
Wodurch zeichnet sich das Live-Album Made in Japan aus?
Made in Japan zeigt die Band in langen, improvisationsreichen Versionen ihrer Songs und gilt als eine der einflussreichsten Live-Platten der Rockgeschichte, oft gelobt fuer Energie und Spielfreude.
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