Wildpark Johannismühle: Polizei meldet Verletzte nach Tierzwischenfall
Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 11:52 Uhr | dpa, AD HOC NEWSPolizeieinsatz im Wildpark Johannismühle
- Die Polizei ist im Wildpark Johannismühle bei Baruth/Mark wegen eines Zwischenfalls mit einem oder mehreren Tieren im Einsatz.
- Eine Polizeisprecherin teilte mit, dass es nach derzeitigen Erkenntnissen Verletzte gebe.
- Der privat geführte Wildpark liegt rund 45 Kilometer südlich von Berlin und bleibt geschlossen.
Polizei untersucht Tierzwischenfall in Wildpark
Die Polizei ist wegen eines Zwischenfalls mit einem oder mehreren Tieren im brandenburgischen Wildpark Johannismühle bei Baruth/Mark im Einsatz. Nach derzeitigen Erkenntnissen gibt es Verletzte, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.
Details zum Ablauf zunächst offen
Die Polizei machte zunächst keine weiteren Angaben zu dem Vorfall. Ob ein Wolf beteiligt war, bestätigte sie bislang nicht.
Der Wildpark wird privat geführt und liegt rund 45 Kilometer südlich von Berlin. Auf seiner Internetseite wurde mitgeteilt, dass das Gelände geschlossen bleibt; telefonisch wollte sich der Wildpark zunächst nicht zu dem Zwischenfall äußern.
Sicherheitsmaßnahmen im Mittelpunkt
Die Einsatzkräfte müssen zunächst den betroffenen Bereich sichern und den Ablauf des Geschehens klären. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, mit welchem Tier oder welchen Tieren es zu dem Zwischenfall kam.
Weitere Angaben zu den Verletzten, zum genauen Ort innerhalb des Wildparks und zu möglichen Konsequenzen lagen zunächst nicht vor.
Der Wildpark Johannismühle liegt bei Baruth/Mark im Landkreis Teltow-Fläming und wird privat betrieben. Die Anlage beherbergt verschiedene Wildtierarten, darunter Wölfe. Bei einem Zwischenfall in einem Tierpark hängt die Bewertung des Geschehens wesentlich davon ab, ob ein Tier ein Gehege verlassen hat, Besucher in einem zugänglichen Bereich angegriffen wurden oder eine andere Form des Kontakts vorlag.
Für die Behörden stehen zunächst die Versorgung der Verletzten, die Absicherung des Geländes und die Klärung des unmittelbaren Gefahrenbereichs im Vordergrund. Die vorübergehende Schließung des Wildparks soll verhindern, dass weitere Besucher oder Beschäftigte gefährdet werden, während Polizei und Betreiber den Ablauf des Vorfalls untersuchen.
Ermittlungen und Sicherheitsfragen
Bei einem möglichen Angriff durch ein Wildtier werden typischerweise auch Haltungs- und Sicherungsvorkehrungen geprüft. Dazu können die Beschaffenheit von Gehegen, Zugangskontrollen, Warnhinweise und die Reaktion des Personals gehören. Welche Konsequenzen sich ergeben, lässt sich erst nach den Ermittlungen und einer fachlichen Bewertung des konkreten Ablaufs beurteilen.
Für Besucher bleibt bis zur Wiedereröffnung entscheidend, dass die behördlichen und betrieblichen Sicherheitsmaßnahmen abgewartet werden. Der Vorfall lenkt zugleich den Blick auf die besonderen Risiken von Wildparks: Anders als in klassischen Zoogehegen werden Tiere dort häufig in größeren, naturnäheren Anlagen gehalten, was klare Abstände und konsequente Besucherregeln besonders wichtig macht.
FOCUS online: „Kind wird in Wildpark von Wolf attackiert und verletzt“ (28.10.2026)
Der Artikel berichte unter Berufung auf einen Bild-Bericht, ein Kind sei im Wildpark von einem Wolf angegriffen und verletzt worden. Als weiterer Schwerpunkt würden der Einsatz zahlreicher Rettungskräfte, ein angeforderter Rettungshubschrauber und die Schließung der Anlage genannt.
