TV-Ausblick, Fernsehen

„Wie Phönix aus der Asche“: Neuer MDR-Film über die Wiedergeburt des Dresdner Residenzschlosses

06.05.2026 - 10:38:56 | presseportal.de

Dresden/Leipzig - Der neue MDR-Film „Wie Phönix aus der Asche – Das Residenzschloss Dresden“ blickt zurück auf 40 Jahre Wiederaufbau des Dresdner Residenzschlosses. Er zeigt die akribische Arbeit der Restauratorinnen und Restauratoren, erzählt von historischen Wendepunkten und begleitet die letzten Vorbereitungen für eine neue Dauerausstellung. Der Film aus der Reihe „Der Osten – Entdecke wo du lebst“ ist ab sofort in der ARD Mediathek abrufbar und am 12. Mai 2026, ab 21.00 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen.

„Wie Phönix aus der Asche“: Neuer MDR-Film über die Wiedergeburt des Dresdner Residenzschlosses - Foto: presseportal.de
„Wie Phönix aus der Asche“: Neuer MDR-Film über die Wiedergeburt des Dresdner Residenzschlosses - Foto: presseportal.de

Nach 40 Jahren erstrahlt das Dresdner Residenzschloss heute innen wie außen in neuem, historischem Glanz. Kaum vorstellbar, dass das im Zweiten Weltkrieg ausgebrannte Bauwerk zeitweise vor dem Abriss stand: In den 1950er Jahren erwog die DDR-Regierung tatsächlich, das Schloss aufzugeben. Erst durch das beharrliche Engagement von Denkmalschützern sowie Dresdner Bürgerinnen und Bürgern konnte dies verhindert werden.

Ein schicksalhafter Moment folgte 1985, als anlässlich der Einweihung der Dresdner Semperoper auch der Beginn der äußeren Wiederherstellung des Schlosses angekündigt wurde. Was zunächst mit bescheidenen Mitteln begann, entwickelte sich nach der politischen Wende zu einem der bedeutendsten Rekonstruktionsprojekte Europas. Mit einem Gesamtaufwand von rund 407 Millionen Euro wurde hier schier Unglaubliches geleistet. Das Wiederbeleben von fast vergessenen Handwerkstechniken inklusive. Wie beim Gestalten der Sgraffito-Ikonografien im Großen Schlosshof. Durch das Wegkratzen einer weißen Kalkschicht über dunklem Putz entstanden hier wandfüllende Bildflächen, so groß wie sonst nirgends in Europa.

Mit dem Großen Ballsaal und dem Propositionsaal ist nun der historische Rundgang auf der Festetage des Schlosses vollständig. Herzstück ist die neue Dauerausstellung „Masken und Kronen“, die Machtanspruch und Festkultur der sächsischen Kurfürsten beleuchtet. Zu den spektakulären Exponaten zählt ein kostbares Zaumzeug für Pferdeschlitten von 1719 – drapiert auf einem extra dafür geschnitzten Holzpferd. Genutzt hatte es einst der Sohn August des Starken, um seine Auserwählte, eine Kaisertochter in Wien, bei einer Schlittenpartie zu beeindrucken. Stefanie Penthin hat die 17 Einzelteile über anderthalb Jahre gemeinsam mit ihrem Team restauriert und ist gespannt auf die Wirkung des atemberaubenden Ensembles in Rot und Gold in den neuen Sälen.

Das MDR-Landesfunkhaus Sachsen begleitet die Jahrhundertbaustelle und das Museums-Projekt, das weltweit seinesgleichen sucht, seit den frühen 1990er Jahren intensiv. Über die Jahrzehnte entstand so ein filmischer Schatz – unter anderem mit Aufnahmen von der Rekonstruktion des Historischen Grünen Gewölbes, der Inszenierung des Erlebnisraums Türckische Cammer sowie vom Wiedererstehen der prächtigen Paraderäume. Dieser Schatz bildet die Grundlage für eine filmische Zeitreise, die den Wiederaufbau des Dresdner Residenzschlosses eindrucksvoll dokumentiert.

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MDR-Landesfunkhaus Sachsen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Peggy Ender, Tel.: (0351)8 46 35 15, E-Mail: peggy.ender@mdr.de

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