Nebel, Wettervorhersage

Wetter in Deutschland: Nebel bremst Berufsverkehr, Sonne folgt

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 06:37 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Nebel kann am Morgen vielerorts die Sicht stark einschränken und den Berufsverkehr beeinträchtigen. Nach der Auflösung wird es regional heiter, am Freitag bleiben die Unterschiede zwischen den Regionen groß.

Wetterlage zwischen Nebel und Auflockerungen

  • Der Deutsche Wetterdienst erwartet vor allem im Süden und Norden gebietsweise Nebel.
  • Die Sichtweite kann am Morgen 150 Meter und darunter erreichen.
  • Am Freitag sind vom Nordwesten bis zum Erzgebirge und Bayerischen Wald sonnige Abschnitte möglich.
Herbstlicher Nebel: In vielen Gebieten ist es morgens trüb. - Bild: Matthias Bein/dpa

Nebel erschwert am Morgen vielerorts die Sicht

In vielen Teilen Deutschlands beginnt der Tag neblig, besonders im Süden und Norden kann die Sichtweite laut Deutschem Wetterdienst gebietsweise auf 150 Meter und darunter sinken. Löst sich der Nebel auf, wird es tagsüber oft heiter und teilweise länger sonnig.

Berufsverkehr startet unter schwierigen Bedingungen

Die eingeschränkte Sicht betrifft vor allem den Berufsverkehr am Morgen. Nur vereinzelt bleibt es den ganzen Tag über trüb.

Die Temperaturen erreichen 7 bis 11 Grad. Damit verläuft der Donnerstag regional sehr unterschiedlich: Nebel und graue Schleier prägen den Start, später kann sich vielerorts die Sonne durchsetzen.

Freitag bringt erneut zähen Nebel

Auch am Freitag hält sich der Nebel gebietsweise zäh. Vom Nordwesten bis zum Erzgebirge und zum Bayerischen Wald kann es teils sonnig werden.

Im äußersten Südwesten sind gegen Abend ein paar Regentropfen nicht ausgeschlossen. Je nach Sonnenschein liegen die Höchsttemperaturen am Freitag zwischen 3 und 11 Grad.

Herbstliche Hochdrucklagen führen häufig zu großen regionalen Wetterunterschieden. Während sich die bodennahe Luft in klaren Nächten abkühlt und Nebel bildet, kann die Sonne nach dessen Auflösung die Temperaturen tagsüber deutlich anheben. Besonders in Senken, Flusstälern und ländlichen Gebieten kann sich die Nebeldecke länger halten als auf höher gelegenen Flächen.

Für den Berufsverkehr ist vor allem die angekündigte Sichtweite von 150 Metern und darunter relevant. Nebel kann Fahrzeiten verlängern und das Unfallrisiko erhöhen, weil Hindernisse, Fahrräder und Fußgänger später erkannt werden. Wer morgens unterwegs ist, muss deshalb mit plötzlich wechselnden Sichtverhältnissen rechnen.

Regionale Unterschiede am Freitag

Die Aussichten zeigen auch für Freitag kein einheitliches Bild. Zwischen Nordwestdeutschland, Erzgebirge und Bayerischem Wald bestehen Chancen auf längere sonnige Phasen, während sich Nebel und Hochnebel andernorts zäher halten können. Für die Planung von Arbeitswegen und Ausflügen bleibt damit der lokale Verlauf entscheidender als eine deutschlandweite Durchschnittstemperatur.

Die Temperaturen bewegen sich insgesamt auf einem für Anfang November typischen Niveau. Nach kalten oder nebligen Morgenstunden kann Sonnenschein regional für mildere Bedingungen sorgen; im Südwesten ist gegen Abend vereinzelt etwas Regen möglich.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

NDR: „Frostnächte, Nebel und ab und zu Sonne: So wird das Herbstwetter in den nächsten Tagen“ (04.11.2026)

Der Beitrag ordne die Wetterlage regional für Niedersachsen ein und stelle für Freitag im Südwesten des Landes überwiegend sonniges und heiteres Wetter in Aussicht. Damit bestätige er den Wechsel zwischen Nebel und Sonne, setze den Schwerpunkt aber auf die regionale Entwicklung im Norden.

n-tv: „Nach Nebel kommt im Südwesten die Sonne durch“ (05.11.2026)

Der Bericht beschreibe für Baden-Württemberg eine teils zögerliche Nebelauflösung und anschließend mögliche sonnige Abschnitte. Er bestätige damit den regional unterschiedlichen Tagesverlauf und konzentriere sich stärker auf den Südwesten.

Beide Beiträge stützten die Grundlinie aus Nebel am Morgen und möglichen sonnigen Phasen danach. Unterschiede ergäben sich vor allem aus dem regionalen Fokus; offen bleibe, wie schnell sich die Nebelfelder an einzelnen Orten auflösten.

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