Wetter in Deutschland: Hoch Florian bringt bis zu 22 Grad
Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 12:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWSWetterwechsel ab Mittwoch
- Hoch „Florian“ bringt Deutschland von Mittwoch bis Freitag goldene Oktobertage.
- Am Mittwoch werden 15 bis 21 Grad erwartet, nachts sinken die Temperaturen auf 1 bis 11 Grad.
- Am Freitag erreichen die Höchstwerte bis zu 22 Grad, bevor im Nordwesten Regenwolken aufziehen.
Das Hoch „Florian“ sorgt ab Mittwoch in Deutschland für mehrere milde und vielfach sonnige Herbsttage.
Sonne und Regen verteilen sich unterschiedlich
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden am Mittwoch 15 bis 21 Grad erreicht. Im Süden an den Alpen bleibt es zunächst bewölkt und kann etwas regnen, während der Norden und die Mitte meist trocken und sonnig bleiben.
Nachts kühlt es bei 1 bis 11 Grad wieder deutlich ab. Wegen der wolkenarmen Nächte bleibt es frisch, die frostigen Werte der Nacht auf Dienstag werden jedoch nicht mehr erwartet.
Donnerstag wird besonders mild
Am Donnerstag steigen die Temperaturen vor allem im Westen und Südwesten auf 16 bis 21 Grad. Im Süden kann sich Nebel länger halten, vereinzelt sind Regenschauer möglich, insbesondere am Alpenrand.
Regen erreicht zuerst den Nordwesten
Am Freitag zieht ein Tiefausläufer mit dichten Regenwolken in den Nordwesten. Abends fällt dort etwas Regen, bevor die Wolken weiter in den Süden ziehen können.
Abseits davon bleibt es zunächst freundlich und trocken. Für den Freitag werden Höchstwerte von bis zu 22 Grad erwartet.
Unsicherheit für Sonntag nimmt zu
Für das Wochenende ist die Entwicklung weniger sicher. Nach Einschätzung des DWD könnte am Sonntag ein weiteres Hoch nach Deutschland vorstoßen, zugleich kann ein Tief die Wetterberuhigung verhindern.
Dann wäre auch ein grauer und wechselhafter Sonntag möglich.
Hochdruck bringt große Temperaturunterschiede
Das angekündigte Wetter folgt einem für den Herbst typischen Muster: Hochdruck sorgt tagsüber für viel Sonne und milde Luft, während wolkenarme Nächte die Wärme rasch wieder verlieren. Deshalb können zwischen Morgen und Nachmittag deutliche Temperaturunterschiede entstehen.
Für viele Regionen bedeutet das ab Mittwoch eine kurze freundliche Phase nach den frostigen Nächten. Besonders im Westen und Südwesten steigen die Werte deutlich an. Im Süden kann Nebel die Erwärmung jedoch bremsen, während der Alpenrand durch einzelne Schauer beeinflusst bleibt.
Nordwesten zuerst wechselhafter
Die Wetterlage bleibt räumlich unterschiedlich. Während die Mitte und der Norden zunächst häufig trockenes und sonniges Wetter erwarten können, erreicht der Tiefausläufer am Freitag zuerst den Nordwesten. Von dort breiten sich dichtere Wolken und Regen weiter aus.
Für den Alltag heißt das: Für Spaziergänge, Gartenarbeiten oder Ausflüge bieten sich vor allem Mittwoch bis Freitag an, wobei morgens weiterhin warme Kleidung nötig ist. Ob das Wochenende erneut freundlich wird, hängt von der Entwicklung zwischen Hoch und Tief ab; bereits am Sonntag sind sowohl Wetterberuhigung als auch ein grauer, wechselhafter Verlauf möglich.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
Merkur: „Goldener Oktober: Spanien-Hitze mit 30 Grad beschert Deutschland jetzt auch noch mal sonnige Temperaturen“ (12.10.2026)
Der Bericht ordne die milden Tage in den Einfluss des Azorenhochs ein und hebe hervor, dass vor allem im Südwesten bis zu 22 Grad möglich seien. Zugleich betone er die frischen Nächte, Nebel- und Bodenfrostgefahr sowie das steigende Regenrisiko im Nordwesten.
n-tv: „Nebel, Frost und 19 Grad: So wird das Wetter im Norden“ (12.10.2026)
Der Artikel bestätige für Niedersachsen und Bremen die freundliche Entwicklung zur Wochenmitte, setze den Schwerpunkt aber auf Nebel, Frostgefahr und regionale Höchstwerte bis 19 Grad. Anders als der überregionale Ausblick richte er den Blick vor allem auf den Norden; die Entwicklung nach Freitag bleibe dort offen.
Beide Beiträge stimmten in der kurzen milden Phase und den weiterhin kühlen Nächten überein. Der eine Bericht ordne die Wetterlage großräumig ein, der andere konkretisiere sie regional für den Norden.
