Wetter Deutschland: Regen breitet sich bis Mittwoch aus
Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 12:38 Uhr | dpa, AD HOC NEWSTemperaturen und Regionen im Wochenverlauf
- Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Montag Höchstwerte zwischen 5 und 13 Grad.
- Am Dienstag können im Südwesten und Süden erneut Regenfälle auftreten.
- Am Mittwoch werden an Oder und Neiße bei beständigem Nebel kaum fünf Grad erreicht.
Die Woche beginnt in Deutschland mit Wolken, Regen und Nebel, während die Sonne nur gelegentlich durchkommt. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Montag Temperaturen zwischen 5 und 13 Grad, bevor sich die Niederschläge bis Mittwoch ausweiten.
Montag bringt trüben Auftakt
Am Montag bleibt es zunächst vielerorts trüb. Von Südbaden bis ins Alpenvorland kann im Tagesverlauf Regen einsetzen, während es in anderen Regionen meist trocken bleibt und örtlich Auflockerungen möglich sind.
In der Nacht kann es bei längeren Aufheiterungen in der Osthälfte Frost geben. Die Temperaturen sinken dann vor allem dort, wo sich die Wolkendecke zeitweise öffnet.
Dienstag mit Regen im Süden
Am Dienstag kann es im Südwesten und Süden erneut regnen. In den übrigen Landesteilen wird es teils wolkig, teils neblig-trüb und überwiegend trocken; an den Küsten sind vereinzelt Schauer möglich.
Die Höchstwerte erreichen im Westen bis zu zwölf Grad. Damit bleibt es für die Jahreszeit relativ mild, obwohl sich die Sonne nur selten zeigt.
Mittwoch wird nasser
Am Mittwoch ziehen vom Südwesten und Westen bis zur Mitte Niederschläge auf. Im Südosten und an den Nordrändern der Mittelgebirge kann es dagegen aufgelockert und trocken bleiben.
An Oder und Neiße hält sich der Nebel teils beständig, dort werden kaum fünf Grad erreicht. Sonst liegen die Temperaturen zwischen sechs und zwölf Grad, im Südwesten und an den Alpen sind bis zu 16 Grad möglich.
Die Wetterlage passt zu einem typischen Übergang im November: Feuchte Luft, geringe Temperaturunterschiede und schwacher Hochdruckeinfluss begünstigen Wolken, Nebel und länger anhaltende trübe Phasen. Besonders in Senken, Flusstälern und im Osten kann sich Nebel halten, wenn die nächtliche Abkühlung die Luft nahe am Boden sättigt.
Für den Alltag bedeutet die Entwicklung vor allem wechselnde Bedingungen auf kurzen Distanzen. Während es an einem Ort trocken bleibt oder kurz aufklart, kann wenige Kilometer entfernt dichter Nebel die Sicht deutlich einschränken. Autofahrer müssen deshalb besonders morgens mit langsameren Fahrten und lokal glatten Abschnitten rechnen, wenn die Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt liegen.
Regen nimmt zur Wochenmitte zu
Die Niederschläge breiten sich im Wochenverlauf vom Südwesten und Süden weiter aus. In vielen Regionen bleibt die Regenmenge zwar begrenzt, für Landwirtschaft und Natur bringt die feuchtere Luft dennoch eine Entlastung nach trockeneren Abschnitten. Eine landesweit einheitliche Wetterentwicklung ist nicht zu erwarten: Küsten, Mittelgebirge, Flusstäler und Alpenrand unterscheiden sich deutlich.
Am Mittwoch liegen die Höchstwerte vielerorts im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich. Eine Ausnahme bilden der Südwesten und die Alpen, wo bis zu 16 Grad möglich sind. Die Kombination aus Nebel, Regen und kurzen Auflockerungen dürfte damit vorerst prägender sein als längere sonnige Phasen.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
n-tv: „Nebel, dann Regen: So wird das Wetter in der neuen Woche“ (08.11.2026)
Der Beitrag beschreibt für Niedersachsen und Bremen einen zunächst neblig-trüben und überwiegend trockenen Wochenbeginn. Anders als die bundesweite Vorhersage richtet er den Schwerpunkt auf regionale Temperaturen, Frostmöglichkeiten und den zur Wochenmitte erwarteten Regen.
Deutschlandfunk: „Verbreitet stark bewölkt oder trüb, örtlich etwas Regen“ (08.11.2026)
Der Wetterbericht nennt eine Hochdruckzone über Osteuropa und feuchtere Luft im Südwesten als meteorologischen Rahmen. Er bestätigt die erwarteten Temperaturen und die trübe Entwicklung, setzt den Akzent aber stärker auf die großräumige Wetterlage und die Aussichten bis Dienstag.
Beide Beiträge stimmen beim trüben Start und der regional unterschiedlichen Regenverteilung überein. Unterschiede ergeben sich vor allem aus dem regionalen Zuschnitt: Während n-tv Niedersachsen und Bremen betrachtet, ordnet der Deutschlandfunk die Entwicklung bundesweit ein.
