Wetter Deutschland: Hochnebel bringt trübes Wochenende
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 11:04 Uhr | dpa, AD HOC NEWSTemperaturen und DWD-Prognose
- Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Samstag in Deutschland Höchstwerte zwischen 5 und 10 Grad.
- In der Nacht können die Temperaturen bis auf minus 4 Grad sinken.
- Am Montag kann sich in der Mitte nach Nebelauflösung häufiger die Sonne zeigen.
Deutschland erwartet trübes Wochenende
In vielen Regionen Deutschlands wird das Wochenende von dichten Wolken und Hochnebel geprägt. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Samstag vor allem in der Südwesthälfte und im Osten starke Bewölkung, weitgehend trockenes Wetter sowie Höchstwerte zwischen 5 und 10 Grad.
Hochnebel hält sich im Norden
Im Norden kann sich teils dichter Hochnebel halten, wodurch es örtlich kälter bleibt. Nachts sinken die Temperaturen bis auf minus 4 Grad.
Sonntag mit möglichem Sprühregen
Am Sonntag bleibt es in weiten Landesteilen stark bewölkt bis bedeckt und teils trüb. Vereinzelt ist Sprühregen möglich; die Höchstwerte reichen voraussichtlich von 6 Grad in Teilen Bayerns bis 11 Grad am Oberrhein und im Schwarzwald.
Montag bringt erste Auflockerungen
Am Montag kann sich nach Auflösung des Nebels besonders in der Mitte Deutschlands häufiger die Sonne zeigen. Von Südwesten zieht im Tagesverlauf jedoch erneut Bewölkung auf und kündigt den Übergang zu wechselhafterem Wetter in der kommenden Woche an.
Hochnebel entsteht meist, wenn sich die bodennahe Luft in einer stabilen Wetterlage kaum mit höheren Luftschichten mischt. Feuchtigkeit bleibt dann nahe am Boden gebunden; besonders in Senken, Flusstälern und windgeschützten Regionen kann sich die trübe Schicht lange halten.
Die angekündigten Temperaturen liegen für ein Novemberwochenende im typischen Bereich, bringen aber deutliche Unterschiede zwischen sonnigen und nebligen Gebieten. Während es in höheren Lagen oder nach einer Nebelauflösung zeitweise freundlicher werden kann, bleibt es unter einer geschlossenen Nebeldecke spürbar kälter. Nachts besteht vielerorts Frostgefahr.
Auswirkungen für Verkehr und Alltag
Für Autofahrer kann die Kombination aus dichter Sichtbehinderung und möglicher überfrorener Nässe vor allem in der Nacht und am frühen Morgen problematisch sein. Auch Radfahrer und Fußgänger müssen mit schlechter Sicht rechnen. Die weitgehend trockene Wetterlage begrenzt zwar das Risiko durch größere Niederschlagsmengen, ändert aber nichts an der lokalen Glättegefahr bei Minusgraden.
Mit dem angekündigten Bewölkungsaufzug von Südwesten zeichnet sich zum Wochenbeginn eine Änderung der Großwetterlage ab. Damit könnten die regionalen Unterschiede zwischen zähem Nebel, zeitweisen Auflockerungen und wechselhafteren Abschnitten im weiteren Wochenverlauf zunehmen.
