Kinder, Deutschland

Mordverdächtige im Fall Fabian in Untersuchungshaft

07.11.2025 - 12:24:05 | dpa.de

Vier Wochen nach dem Verschwinden des achtjährigen Fabian ist eine Frau in Untersuchungshaft. Sie soll das Kind getötet haben. Zur Tat äußert sie sich nicht.

  • Die Polizei durchsuchte am Donnerstag erneut Häuser. - Foto: Philip Dulian/dpa
    Die Polizei durchsuchte am Donnerstag erneut Häuser. - Foto: Philip Dulian/dpa
  • In der Marienkirche in Güstrow erinnern am Mittwoch Plüschtiere und Grablichter an den getöteten Fabian. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa
    In der Marienkirche in Güstrow erinnern am Mittwoch Plüschtiere und Grablichter an den getöteten Fabian. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa
Die Polizei durchsuchte am Donnerstag erneut Häuser. - Foto: Philip Dulian/dpa In der Marienkirche in Güstrow erinnern am Mittwoch Plüschtiere und Grablichter an den getöteten Fabian. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Die Mordverdächtige im Fall Fabian ist in Untersuchungshaft. Die Beschuldigte habe keine Angaben zur Sache gemacht und komme nun in eine Justizvollzugsanstalt, sagte Staatsanwalt Harald Nowack, nachdem der zuständige Ermittlungsrichter am Amtsgericht Rostock ihr den bereits erlassenen Haftbefehl verkündet hatte.

Die Frau soll den achtjährigen Fabian aus Güstrow getötet haben. Das Kind war am 10. Oktober verschwunden. Vier Tage später wurde sein Leichnam gefunden. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der Grundschüler bereits am 10. Oktober getötet und dann an dem späteren Auffindeort in Klein Upahl abgelegt wurde.

Die Verdächtige war am Donnerstag festgenommen worden. Angaben zur Frau und zur Frage, in welchem Verhältnis sie zum getöteten Fabian stand, machten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht. Die Staatsanwaltschaft nannte dafür sowohl ermittlungstaktische als auch persönlichkeitsrechtliche Gründe.

Das Amtsgericht Rostock hatte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes erlassen. «Die Verdachtsgründe gegen diese Person ergeben sich aus einer Zusammenschau der bislang ermittelten Indiztatsachen», teilte die Polizei am Donnerstag mit.

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