Vermisste Schülerin Lisa T. in Brandenburg tot gefunden
Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 18:46 Uhr | dpa, AD HOC NEWSErmittlungen nach dem Fund in Brandenburg
- Die 13-Jährige verließ am Dienstag gegen 7.20 Uhr ihr Wohnhaus in Berlin-Marzahn.
- Ihre Leiche lag in einem unbewohnten Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Bad Freienwalde.
- Der gefasste Verdächtige ist schwer verletzt und befindet sich in kritischem Zustand.
Leiche der vermissten Schülerin in Brandenburg gefunden
Die seit Dienstag vermisste 13-Jährige aus Berlin-Marzahn ist tot aufgefunden worden. Ihre Leiche lag in einem derzeit unbewohnten Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Bad Freienwalde in Brandenburg.
Verdächtiger befindet sich in kritischem Zustand
Im Zusammenhang mit dem Tod des Mädchens nahm die Staatsanwaltschaft zufolge einen Verdächtigen fest. Der Mann verletzte sich selbst schwer und befindet sich in kritischem Zustand.
Die Identität des Verdächtigen ist bislang ungeklärt. Auch Todesursache, Todeszeitpunkt und ein mögliches Motiv sind nicht bekannt.
Große Suche in Berlin und Brandenburg
Die Polizei hatte am Freitag eine großangelegte Suche mit Hunderten Beamten, Spürhunden, einem Hubschrauber und einer Unterwasserdrohne gestartet. Der Schwerpunkt lag im Bezirk Marzahn-Hellersdorf; außerdem wurden Grünanlagen und die Umgebung des Kaufparks Eiche abgesucht.
Lisa T. verließ am Dienstag gegen 7.20 Uhr ihr Wohnhaus in Berlin-Marzahn. Sie wollte gegen 7.30 Uhr mit dem Bus vom Barnimplatz zu ihrer Schule in der Sella-Hasse-Straße fahren, kam dort aber nicht an.
Hinweise zum Verschwinden
Die Polizei richtete ein Hinweistelefon ein und bat Zeugen, sich telefonisch oder über die Hinweis-Mailadresse des Landeskriminalamts zu melden. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gehen die Behörden davon aus, dass das Mädchen sein familiäres Umfeld nicht freiwillig verlassen hat.
Der Fall verbindet eine Vermisstensuche in Berlin mit einem Leichenfund in Brandenburg. Der Fundort liegt in einem derzeit unbewohnten Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Bad Freienwalde. Damit konzentrieren sich die Ermittlungen nun auf die Rekonstruktion des Schulwegs, der Kontakte des Mädchens und der Verbindung zwischen dem Fundort und dem Verdächtigen.
Ermittlungen konzentrieren sich auf Tathergang
Die Polizei hatte am Freitag mit Hunderten Einsatzkräften, Spürhunden, einem Hubschrauber und einer Unterwasserdrohne nach der Schülerin gesucht. Der Schwerpunkt lag in Marzahn-Hellersdorf sowie in Grünanlagen und rund um den Kaufpark Eiche. Der nun bekanntgewordene Fund in Brandenburg verschiebt den Schwerpunkt der Ermittlungen auf die Abläufe nach dem Verlassen des Wohnhauses.
Offen sind weiterhin Todesursache und Todeszeitpunkt. Auch das Motiv, die Identität des Verdächtigen und die Frage, wie das Mädchen in das Haus gelangte, müssen geklärt werden. Der schwer verletzte Mann befindet sich in kritischem Zustand; seine Vernehmung könnte deshalb zunächst nicht möglich sein.
Bedeutung für die Angehörigen und das Umfeld
Für die Familie und das Umfeld endet die tagelange Suche mit der Gewissheit über den Tod der 13-Jährigen, zugleich stehen die strafrechtlichen Ermittlungen erst am Anfang. Die Staatsanwaltschaft muss nun die Beweislage sichern und den Ablauf des Geschehens möglichst genau rekonstruieren.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
rbb24: „Berlin Vermisste 13-Jährige aus Marzahn in Brandenburg tot aufgefunden“ (08.11.2026)
Der Bericht habe den Fund der Leiche in einem unbewohnten Gebäude sowie die Festnahme eines schwer verletzten Verdächtigen geschildert. Im Mittelpunkt stehe die hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sich um die vermisste Schülerin handele.
n-tv: „Polizei findet Leiche: Vermisste 13-jährige Lisa aus Berlin ist tot“ (08.11.2026)
Der Artikel habe den Leichenfund in Brandenburg und den schwer verletzten Mann als Beschuldigten eingeordnet. Zusätzlich habe er den bisherigen Ablauf der Vermisstensuche und die Ermittlungen wegen eines möglichen Kapitalverbrechens dargestellt.
Beide Beiträge stimmten beim Leichenfund und beim schwer verletzten Verdächtigen überein. Offen blieben weiterhin Todesursache, Tathergang, Motiv und die Identität des Mannes.
