Tom Skerritt, Top Gun

Tom Skerritt stirbt mit 93 Jahren – „Top Gun“-Star ist tot

Veröffentlicht am: 23.10.2026 um 04:50 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der US-Schauspieler starb nach Angaben seiner Familie eines natürlichen Todes. Neben seinen bekannten Kinorollen als Dallas und Viper wurde er vor allem durch die Serie „Picket Fences“ und einen Emmy ausgezeichnet.

Skerritts Auszeichnungen und letzte Rollen

  • Skerritt erhielt 1993 einen Emmy als bester Hauptdarsteller einer Dramaserie.
  • „Picket Fences“ lief in den USA von 1992 bis 1996.
  • Sein letztes Filmprojekt „East of the Mountains“ erschien 2021.
Skerritt starb im Alter von 93 Jahren gestorben. (Archivbild) - Bild: Jordan Strauss/Invision/dpa

Der US-Schauspieler Tom Skerritt ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Der fünffache Vater starb eines natürlichen Todes, wie seine Familie mitteilte.

Karriere begann in den 1960er Jahren

Skerritt wurde 1933 in Detroit im US-Bundesstaat Michigan geboren und begann seine Schauspielkarriere in den 1960er Jahren. Sein Filmdebüt gab er 1962 an der Seite von Robert Redford in dem Kriegsfilm „Hinter feindlichen Linien“.

1970 holte ihn Regisseur Robert Altman gemeinsam mit Donald Sutherland für die Kriegsfarce „MASH“ vor die Kamera.

Bekannte Rollen in „Alien“ und „Top Gun“

In dem Science-Fiction-Klassiker „Alien“ spielte Skerritt 1979 den Raumschiffkapitän Dallas. In „Top Gun“ verkörperte er 1986 an der Seite von Tom Cruise Commander Mike „Viper“ Metcalf.

Weitere wichtige Rollen übernahm er in „Magnolien aus Stahl“ von 1989 und in Robert Redfords Drama „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ von 1992. In dem Film spielte Skerritt einen Geistlichen, der seine beiden Söhne im ländlichen Montana streng erzieht.

Julia Roberts würdigt ihren Filmvater

Oscar-Preisträgerin Julia Roberts zollte Skerritt auf Instagram Anerkennung. Er sei „ein leuchtendes Vorbild eines sanftmütigen Mannes“, schrieb sie zu einem gemeinsamen Foto.

Der deutsche Regisseur Tom Tykwer holte Skerritt 2014 für eine Nebenrolle in „Ein Hologramm für den König“ vor die Kamera. Sein letztes Filmprojekt war das 2021 erschienene Drama „East of the Mountains“.

Emmy für „Picket Fences“

Im Fernsehen wurde Skerritt vor allem durch seine Rolle als Sheriff Jimmy Brock in der Drama-Serie „Picket Fences“ bekannt. Die Serie lief in den USA von 1992 bis 1996.

Für diese Rolle erhielt Skerritt 1993 den Emmy als bester Hauptdarsteller einer Dramaserie. Im folgenden Jahr wurde er erneut für den Fernsehpreis nominiert.

Familie erinnert an Humor und Großzügigkeit

In der Mitteilung der Familie hieß es, Skerritt hätten Vorstellungskraft, Kreativität, Natur und das Erzählen von Geschichten besonders am Herzen gelegen. Seine Angehörigen würden ihn für seinen Humor, seine Neugier, Weisheit und Großzügigkeit in Erinnerung behalten.

Tom Skerritts Tod beendet eine Schauspielkarriere, die sich über rund sechs Jahrzehnte erstreckte und mehrere Generationen des US-Kinos und Fernsehens verband. Seine bekanntesten Rollen lagen in sehr unterschiedlichen Genres: als Raumschiffkapitän Dallas in Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker „Alien“, als Ausbilder Viper in „Top Gun“ und als strenger Vater in „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“.

Skerritts Laufbahn zeigt zugleich die Bedeutung markanter Neben- und Ensemblerollen. Er arbeitete mit Regisseuren wie Robert Altman und Robert Redford und trat neben Stars wie Tom Cruise, Sigourney Weaver, Brad Pitt und Julia Roberts auf. Anders als seine große Bekanntheit durch Kinofilme vermuten lässt, wurde seine wichtigste Auszeichnung im Fernsehen vergeben.

Vom Kino ins Fernsehen

Mit „Picket Fences“ übernahm Skerritt in den 1990er Jahren eine tragende Serienrolle als Sheriff Jimmy Brock. Der Emmy für diese Figur bestätigte seine Vielseitigkeit in einer Phase, in der US-Fernsehserien für Schauspieler zunehmend langfristige und anspruchsvolle Charakterrollen boten.

Für das Publikum bleibt Skerritt damit sowohl mit einzelnen ikonischen Filmfiguren als auch mit einer über Jahre angelegten Fernsehrolle verbunden. Seine letzten Filmauftritte liegen bereits einige Jahre zurück; sein Tod lenkt den Blick nun auf ein Werk, das Blockbuster, Charakterdrama und Serienfernsehen miteinander verknüpfte.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Stern: „Tom Skerritt: Trauer um 'Top Gun'-Schauspieler“ (22.10.2026)

Der Beitrag bestätigt den Tod im Alter von 93 Jahren und hebt Skerritts Rollen in „Alien“ und „Top Gun“ hervor. Zusätzlich setzt er einen Schwerpunkt auf weitere Stationen seiner Film- und Fernsehkarriere sowie auf seine Familie.

ntv: „'Top Gun'-Star Tom Skerritt ist tot“ (23.10.2026)

Der Artikel bestätigt ebenfalls den natürlichen Tod und ordnet Skerritts Emmy-Erfolg mit „Picket Fences“ als wichtigen Karrierehöhepunkt ein. Anders als der Stern-Beitrag stellt ntv die Verbindung zwischen den ikonischen Kinorollen und der weniger bekannten Fernsehauszeichnung besonders deutlich heraus.

Beide Beiträge stimmen beim Alter, beim Todesfall und bei den prägenden Rollen überein. Unterschiede liegen vor allem in der Auswahl weiterer Karriere- und Familiendetails.

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