Schwelm, Gasaustritt

Schwelm: Drei Kinder nach möglichem Gasaustritt im Krankenhaus

Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 15:13 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Nach einem unklaren Geruch klagten eine Lehrkraft und etwa zehn Kinder über Beschwerden. Feuerwehr und Polizei untersuchen die Ursache, während die Schule geräumt bleibt.

Schwelmer Schule nach Geruchsreiz geräumt

  • Die Polizei wurde gegen 9.30 Uhr während des Unterrichts wegen eines unklaren Geruchs alarmiert.
  • Feuerwehrkräfte aus Schwelm und umliegenden Kommunen untersuchten das Gebäude mit Spezialisten aus Wuppertal.
  • Die meisten Kinder wurden bis zum Mittag von ihren Eltern an der eingerichteten Betreuungsstelle abgeholt.
  • Laut Feuerwehr klagte zunächst eine Lehrkraft über Kreislaufprobleme und Übelkeit, später meldeten sich etwa zehn Schülerinnen und Schüler mit ähnlichen Beschwerden. - Bild: Tim Oelbermann/dpa
  • Vor dem Gebäude wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet. - Bild: Tim Oelbermann/dpa
Laut Feuerwehr klagte zunächst eine Lehrkraft über Kreislaufprobleme und Übelkeit, später meldeten sich etwa zehn Schülerinnen und Schüler mit ähnlichen Beschwerden. - Bild: Tim Oelbermann/dpa Vor dem Gebäude wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet.  - Bild: Tim Oelbermann/dpa

Feuerwehreinsatz an Grundschule in Schwelm

An einer Grundschule in Schwelm bei Wuppertal sind nach einem möglichen Gasaustritt drei Kinder und eine Lehrkraft vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Zuvor hatten eine Lehrkraft und etwa zehn Schülerinnen und Schüler über Kreislaufprobleme, Übelkeit oder ähnliche Beschwerden geklagt.

Unklarer Geruch löst Einsatz aus

Einsatzkräfte wurden während der Unterrichtszeit gegen 9.30 Uhr wegen eines unklaren Geruchs alarmiert. Die Lehrerinnen und Lehrer räumten das Gebäude, bevor die Feuerwehr eintraf.

Rund 200 Kinder und etwa 30 Erwachsene waren von dem Vorfall betroffen. Vor dem Gebäude richteten die Einsatzkräfte eine Betreuungsstelle ein; bis zum Mittag holten die meisten Eltern ihre Kinder ab.

Feuerwehr prüft Methankonzentration

Die Feuerwehr erhielt Verstärkung aus umliegenden Kommunen. Spezialisten aus Wuppertal rückten teilweise mit Atemschutzmasken an, um die Ursache des Geruchs zu untersuchen.

Nach ersten Erkenntnissen ging die Feuerwehr von einer erhöhten Methankonzentration aus. Ein technischer Defekt war nach Angaben der Polizei jedoch ebenfalls nicht ausgeschlossen; der Geruch soll zuerst im Verwaltungstrakt aufgefallen sein.

Der Vorfall zeigt, wie schnell Schulen bei unklaren Gerüchen geräumt werden müssen, wenn gesundheitliche Beschwerden auftreten. In Schwelm verließen rund 200 Kinder und etwa 30 Erwachsene das Gebäude, nachdem zunächst eine Lehrkraft über Kreislaufprobleme und Übelkeit geklagt hatte.

Bei Einsätzen dieser Art prüfen Feuerwehren zunächst die Raumluft und sichern betroffene Bereiche. Methan ist brennbar und kann in geschlossenen Räumen gefährliche Konzentrationen erreichen; zusätzlich kann eine Verdrängung von Sauerstoff Beschwerden verursachen. Deshalb werden Gebäude geräumt und Messungen mit Spezialtechnik vorgenommen.

Ursache und Folgen

Die Einsatzkräfte gingen zunächst von einer erhöhten Methankonzentration aus, schlossen einen technischen Defekt aber nicht aus. Für die Betroffenen ist entscheidend, dass die Ursache geklärt und das Gebäude vor einer erneuten Nutzung kontrolliert wird. Die vorsorgliche Behandlung der drei Kinder und der Lehrkraft steht dabei im Mittelpunkt.

Für Eltern und Schulen bedeutet der Einsatz, dass Geruchs- oder Gesundheitsmeldungen nicht eigenständig bewertet werden sollten. Eine sofortige Räumung, die Alarmierung der Feuerwehr und die Betreuung der Kinder außerhalb des Gebäudes gehören zu den zentralen Schutzmaßnahmen.

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