Nan Goldin, Fotografie und Museen

Nan Goldin und die Museumsbilanz nach Grand Palais und Neue Nationalgalerie

Veröffentlicht am: 19.08.2026 um 15:15 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Nan Goldin praegt 2026 mit der Retrospektive This Will Not End Well im Grand Palais in Paris und der Station in der Neuen Nationalgalerie in Berlin die europaeische Museumslandschaft. Wie die beteiligten Institutionen berichten, verdichten sich damit vier Jahrzehnte ihrer Fotografie zu einem musealen Parcours.

Nan Goldin, Fotografie und Museen, Grand Palais Paris, Illustration mit AI erstellt.
Nan Goldin, Fotografie und Museen, Grand Palais Paris, Illustration mit AI erstellt.

Nan Goldin steht 2026 mit mehreren grossen Museumsstationen im Zentrum der internationalen Fotografie. Die Retrospektive This Will Not End Well im Grand Palais in Paris und zuvor in der Neuen Nationalgalerie in Berlin markieren eine verdichtete Museumsbilanz ueber vier Jahrzehnte ihrer Arbeit.

Die Retrospektive in Paris

Die Ausstellung Nan Goldin. This Will Not End Well im Grand Palais in Paris laeuft vom 18. Maerz bis 21. Juni 2026 und zeigt sechs zentrale Arbeiten in eigens gestalteten Pavillons, darunter The Ballad of Sexual Dependency, The Other Side und Sisters, Saints, Sibyls, wie der Grand Palais ausfuehrt.

Die Schau ist als erste umfassende Videound Diaporama-Retrospektive in Frankreich angelegt und rahmt Goldins Werk als »Filme aus Fotos«, was die Institution in ihrem Magazintext zur Ausstellung hervorhebt, der die Dramaturgie zwischen Salon d'honneur und Chapelle Saint-Louis-de-la-Salpe?trie?re beschreibt.

Station in Berlin und die europaeische Tour

Bereits vom 23. November 2024 bis 6. April 2025 war This Will Not End Well in der Neuen Nationalgalerie in Berlin zu sehen; die Staatlichen Museen zu Berlin betonen, dass dort erstmals ein umfassender Einblick in Goldins Schaffen von 1980 bis heute gegeben wurde.

Berlin war Teil einer Tournee, die 2022 im Moderna Museet in Stockholm begann, ueber das Stedelijk Museum in Amsterdam und Pirelli HangarBicocca in Mailand fuehrte und 2026 im Grand Palais Paris kulminiert, wodurch Goldins Werk als europaweit verankerte Referenzposition im Museumskontext sichtbar wird.

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Ausstellungen, Retrospektiven und Sammlungen zu Nan Goldin im Ueberblick

Wer sich weiter mit Nan Goldins Museumsauftritten und Sammlungspositionen befassen moechte, findet bei AD HOC NEWS laufend aktualisierte Meldungen zu Retrospektiven, Gruppenschauen und Marktbewegungen.

Sammlungspraesenz in grossen Museen

Nan Goldins Fotografien sind seit den 1990er-Jahren in zahlreichen oeffentlichen Sammlungen vertreten; der Whitney Museum of American Art in New York weist beispielsweise Erwerbungen ihrer Arbeiten seit 1992 aus und listet sie als Kuenstlerin mit mehreren Werken im Bestand.

Auch europaeische Häuser wie die Neue Nationalgalerie, das Stedelijk Museum in Amsterdam und das Moderna Museet in Stockholm setzen Goldin mit Werkgruppen in ihren Sammlungs- und Ausstellungsprogrammen, wodurch sich ein institutionell gut abgestuetztes Netzwerk ihrer Arbeiten bildet.

So arbeitet Nan Goldin im Museumskontext

Nan Goldin gilt als Schluesselposition der dokumentarisch-intimen Farbfotografie, deren zentrale Serien wie The Ballad of Sexual Dependency oder The Other Side als projizierte Diaporamen ebenso wie als Cibachrome-Prints in den Museen gezeigt werden.

Ihre praegende Themenpalette reicht von queeren Gemeinschaften ueber Club- und Drogenkultur bis zu Familienkonstellationen; in den aktuellen Retrospektiven wird dies durch raumgreifende Bildfolgen und Soundlayouts verdichtet, die den Museumsraum zur Projektionsflaeche biografischer und kollektiver Erfahrung machen.

Wo Nan Goldin derzeit steht

Neben den abgeschlossenen Stationen in Berlin und Paris ist Nan Goldins Werk aktuell ohne neue, innerhalb des 30-Tage-Fensters angekuendigte Museums-Schau, bleibt aber durch die laufende Rezeption der 2026er-Retrospektive in Paris und die Tournee-Dokumentation im institutionellen Diskurs praesent.

Nan Goldin auf einen Blick

  • Kuenstler: Nan Goldin
  • Medium / Gattung: Foto (Farbfotografie, Diaporama)
  • Geburtsjahr & -ort: 1953, Washington D.C., USA
  • Wirkungsort(e): Studio-Praxis mit Schwerpunkten in New York und Europa
  • Aktiv seit: spaete 1970er-Jahre, fruehe Ausstellungen im New Yorker Downtown-Kontext
  • Wichtige Werkgruppen: The Ballad of Sexual Dependency, The Other Side, Sisters, Saints, Sibyls, Thanksgiving
  • Aktuelle/letzte Ausstellung: Nan Goldin. This Will Not End Well, Grand Palais Paris, 18. Maerz bis 21. Juni 2026
  • Wichtige Sammlungen: Whitney Museum of American Art (New York), Moderna Museet (Stockholm), Stedelijk Museum (Amsterdam), Neue Nationalgalerie (Berlin)
  • Auszeichnungen: vielfache Anerkennung in internationalen Foto- und Filmfestivals sowie institutionelle Retrospektiven seit den 2000er-Jahren
  • Naechster Termin: aktuell kein angekuendigter Termin im 30-Tage-Fenster

Haeufige Fragen zu Nan Goldin

Wo war Nan Goldin mit This Will Not End Well zuletzt zu sehen?
Die Retrospektive Nan Goldin. This Will Not End Well wurde zuletzt vom 18. Maerz bis 21. Juni 2026 im Grand Palais in Paris gezeigt, nach vorausgehenden Stationen in Stockholm, Amsterdam, Berlin und Mailand.

Welche Rolle spielt Nan Goldin im Whitney Museum?
Das Whitney Museum of American Art in New York hat Werke von Nan Goldin seit 1992 im Bestand und fuehrt sie in seinem Kuenstlerverzeichnis als zentrale Position der zeitgenoessischen Fotografie.

Welche Serien von Nan Goldin gelten als besonders einflussreich?
Besonders praegend sind die Serien The Ballad of Sexual Dependency, The Other Side, Sisters, Saints, Sibyls und Thanksgiving, die in den aktuellen Retrospektiven als umfangreiche Bildfolgen und installative Praesentationen gezeigt werden.

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Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Alle Angaben ohne Gewaehr; Auktionsresultate, Ausstellungstermine und Auszeichnungen koennen sich kurzfristig aendern.

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