Nan Goldin, Retrospektive This Will Not End Well im Grand Palais
Veröffentlicht am: 31.08.2026 um 16:36 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSNan Goldin steht mit der gross angelegten Retrospektive This Will Not End Well im Grand Palais in Paris erneut im Zentrum des internationalen Ausstellungsbetriebs. Wie der Grand Palais in seinem Programmtext ausfuehrt, zeigt die Schau ihre grossen Slideshows und Videoarbeiten als »Filme aus Standbildern« und ist bis 21. Juni 2026 angesetzt Presseinformation des Grand Palais.
Die Retrospektive im Grand Palais
Der Grand Palais bezeichnet This Will Not End Well als erste franzoesische Retrospektive, die ausschliesslich Nan Goldins Videos und Slideshows gewidmet ist und sie explizit als Filmemacherin vorstellt Presseinformation des Grand Palais.
Die Ausstellung laeuft vom 18. Maerz bis 21. Juni 2026 in einem eigens entworfenen Gebaeudeensemble innerhalb des Grand Palais sowie in der Chapelle Saint-Louis de la Salpe?trie?re, wo die Installation Sisters, Saints, Sibyls gezeigt wird Presseinformation des Grand Palais.
Die Slideshows als Ausstellungsformat
Kurator Fredrik Liew ruft in Paris sechs zentrale Arbeiten aus fuenf Jahrzehnten zusammen, darunter The Ballad of Sexual Dependency (1981–2022), The Other Side (1992–2021), Sisters, Saints, Sibyls (2004–2022), Memory Lost (2019–2021), Sirens (2019–2020) und Stendhal Syndrome (2024) Werkuebersicht des Grand Palais.
Die einzelnen Arbeiten werden in samtverhangenen Projektraeumen praesentiert, die wie ein kleines Dorf innerhalb des Grand Palais angelegt sind und den Besucher in Goldins Bild- und Musikraume hineinziehen Ausstellungsbericht des Grand Palais.
Ausstellungen und Hintergruende zu Nan Goldin
Wer mehr ueber Nan Goldins aktuelle und fruehere Ausstellungen sowie die Einordnung ihrer Arbeiten im internationalen Kunstbetrieb wissen moechte, findet bei AD HOC NEWS weitere Berichte und Analysen.
So arbeitet Nan Goldin im Filmformat
Nan Goldin beschreibt ihre Slideshows selbst als Filme aus Standbildern, die sie kontinuierlich re-editieren und aktualisieren kann, anders als klassische Kinofilme Arts Intel Report.
Seit Ende der 1970er Jahre montiert sie tausende Fotografien ihres Umfelds zu narrativen Bildfolgen, die Themen wie Kindheit, Gender, Gewalt, Abhaengigkeit und Verlust in einem subjektiven, gleichwohl kollektiv lesbaren Blick verhandeln Presseinformation des Grand Palais.
Wo Nan Goldin gerade steht
Parallel zur Pariser Station bereitet Nan Goldin laut Hayward Gallery fuer Herbst 2026 eine erste grosse UK-Schau mit neuen und juengeren Arbeiten vor, die vom 24. November 2026 bis 7. Maerz 2027 in London terminiert ist.
Nan Goldin im Ueberblick
- Kuenstler: Nan Goldin
- Medium / Gattung: Foto und Bewegtbild, diaristische Slideshows
- Geburtsjahr & -ort: 1953, Washington D.C., USA
- Wirkungsort(e): Studioarbeit vor allem in New York und Europa
- Aktiv seit: spaete 1970er Jahre, erste Slideshows ab 1979
- Wichtige Werkgruppen: The Ballad of Sexual Dependency, The Other Side, Sisters, Saints, Sibyls, Memory Lost
- Aktuelle/letzte Ausstellung: This Will Not End Well, Grand Palais und Chapelle Saint-Louis de la Salpe?trie?re, Paris, 18. Maerz bis 21. Juni 2026
- Wichtige Sammlungen: Werke in internationalen Museen wie Moderna Museet (Stockholm), Stedelijk Museum (Amsterdam), Neue Nationalgalerie (Berlin) und Hamburger Kunsthalle
- Auszeichnungen: mehrfach ausgezeichnete Fotografin, unter anderem mit Preisen fu?r ihr dokumentarisches Werk (diverse Jahre)
- Naechster Termin: Nan Goldin Ausstellung in der Hayward Gallery London, geplant fuer 24. November 2026 bis 7. Maerz 2027
Haeufige Fragen zu Nan Goldin
Wo ist Nan Goldin aktuell mit einer grossen Ausstellung vertreten?
Aktuell laeuft die Retrospektive This Will Not End Well im Grand Palais und in der Chapelle Saint-Louis de la Salpe?trie?re in Paris, geplant fuer den Zeitraum 18. Maerz bis 21. Juni 2026, mit sechs zentralen Slideshows und Videoarbeiten.
Welche Arbeiten von Nan Goldin sind in Paris zu sehen?
Die Pariser Schau umfasst unter anderem The Ballad of Sexual Dependency, The Other Side, Sisters, Saints, Sibyls, Memory Lost, Sirens und Stendhal Syndrome, die jeweils in speziell gestalteten Projektraeumen gezeigt werden.
Wie positioniert der Grand Palais Nan Goldin in der Fotografiegeschichte?
Der Grand Palais bezeichnet Nan Goldin als Ikone der zeitgenoessischen Fotografie, deren diaristische Bildfolgen und Slideshows die visuelle Kultur der Gegenwart nachhaltig gepraegt haben und Themen wie Intimitaet, Trauma und Gemeinschaft neu verhandeln.
Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Alle Angaben ohne Gewaehr; Auktionsresultate, Ausstellungstermine und Auszeichnungen koennen sich kurzfristig aendern.
