Deutschland

Mix aus Regen und Schnee sorgt weiter für Glatteisgefahr

27.01.2026 - 14:59:22 | dpa.de

Nach einem verhältnismäßig ruhigen Winterwettertag bringt ein Sturmtief erneut Schnee und gefrierenden Regen. Der DWD warnt vor schwierigen Straßenverhältnissen - vor allem im Westen und Südwesten.

  • Nach einer kurzen Wetterpause kehrt der Winter mit Schnee, Regen und Glätte zurück. - Bild: Armin Weigel/dpa
    Nach einer kurzen Wetterpause kehrt der Winter mit Schnee, Regen und Glätte zurück. - Bild: Armin Weigel/dpa
  • Gefrierender Regen, Glatteis und Neuschnee: Besonders im Westen und Süden kann das Autofahren abends zum Risiko werden.  - Bild: Sebastian Gollnow/dpa
    Gefrierender Regen, Glatteis und Neuschnee: Besonders im Westen und Süden kann das Autofahren abends zum Risiko werden. - Bild: Sebastian Gollnow/dpa
  • Nach einer kurzen Wetterberuhigung bringt ein Sturmtief neue Niederschläge. Die Räumdienste haben alle Hände voll zu tun. - Bild: Moritz Frankenberg/dpa
    Nach einer kurzen Wetterberuhigung bringt ein Sturmtief neue Niederschläge. Die Räumdienste haben alle Hände voll zu tun. - Bild: Moritz Frankenberg/dpa
  • Es bleibt teils winterlich weiß. - Bild: Andreas Arnold/dpa
    Es bleibt teils winterlich weiß. - Bild: Andreas Arnold/dpa
Nach einer kurzen Wetterpause kehrt der Winter mit Schnee, Regen und Glätte zurück. - Bild: Armin Weigel/dpa Gefrierender Regen, Glatteis und Neuschnee: Besonders im Westen und Süden kann das Autofahren abends zum Risiko werden.  - Bild: Sebastian Gollnow/dpa Nach einer kurzen Wetterberuhigung bringt ein Sturmtief neue Niederschläge. Die Räumdienste haben alle Hände voll zu tun. - Bild: Moritz Frankenberg/dpa Es bleibt teils winterlich weiß. - Bild: Andreas Arnold/dpa

Nach Schnee, Eis und zahlreichen Glätteunfällen droht in Teilen Deutschlands die nächste schwierige Witterungslage. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Abend und in der Nacht zum Mittwoch in mehreren Regionen erneut mit Glatteis. Das würde abermals erhebliche Verkehrsproblemen mit sich bringen.

Glatteisgefahr nimmt am Abend wieder zu

Besonders betroffen sind den Angaben zufolge die westlichen und südwestlichen Mittelgebirge, der zentrale Mittelgebirgsraum sowie der Osten Baden-Württembergs. Dort könne gefrierender Regen oder Sprühregen Straßen und Wege spiegelglatt machen.

Auch in anderen Landesteilen kann es durch überfrierende Nässe glatt werden. Der DWD warnt deshalb vor erhöhter Rutschgefahr im Straßenverkehr und für Fußgänger. Im Nordosten und Südosten Deutschlands soll es dagegen überwiegend trocken bleiben.

Unruhige Nacht und schwieriger Berufsverkehr

Bereits in der Nacht und am Morgen hatten Schnee und Eis vielerorts für schwierige Bedingungen gesorgt. Fußgänger und Pendler mussten sich auf glatte Wege einstellen, regional gab es Verkehrsbehinderungen. Es kam zu zahlreichen Glätteunfällen, größere Unglücke blieben jedoch aus. Dennoch wurden Menschen leicht verletzt. Auf einigen Autobahnabschnitten blieben nach starkem Schneefall Lastwagen liegen und blockierten die Fahrbahnen - etwa auf der A5 bei Gießen.

Bahnverkehr teils eingeschränkt – leichte Entspannung am Vormittag

Auch im Bahnverkehr kam es infolge von vereisten Oberleitungen und Weichen zu Einschränkungen, die sich im Laufe des Vormittags teils entspannten. Die Lage habe sich «erheblich verbessert», sagte ein Bahnsprecher. Seit dem Morgen würden Fernverkehrszüge wieder in Richtung Ostsee fahren - allerdings noch mit großen Einschränkungen. Einzelne Verbindungen fallen weiter aus. 

In Berlin musste der Straßenbahnverkehr wegen vereister Oberleitungen eingestellt werden. Inzwischen laufe der Fahrbetrieb seit dem Vormittag wieder an, hieß es von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG).

Neben Verkehrsproblemen führte die Schneelast regional auch zu Ausfällen in der Energieversorgung. Im Raum Nürnberg registrierte der Energieversorger N-Ergie in der Nacht fünf Stromausfälle. Ursache waren umstürzende Bäume und herabfallende Äste, die auf Stromleitungen fielen. Betroffen war vor allem das stark bewaldete Nürnberger Land, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte.

Unterricht fällt regional aus

In mehreren Regionen blieb am Dienstag zudem der Präsenzunterricht an Schulen aus. Etwa in Teilen Frankens im Norden von Bayern sagten Landkreise und Städte den Unterricht ab, da Schulwege und Schülerbeförderung als nicht sicher galten. Teilweise wurden Notbetreuungen eingerichtet oder auf Distanzunterricht ausgewichen.

Die Glatteisgefahr bleibt vorerst bestehen. Der DWD erwartet in den kommenden Tagen weiterhin einen Mix aus Regen und Schnee. Vor allem in der Mitte Deutschlands ist mit gefrierendem Regen zu rechnen. Autofahrer, Fußgänger und Pendler sollten auch in den nächsten Tagen weiterhin vorsichtig bleiben.

de | unterhaltung | 68524731 |

Weitere Meldungen

Launisches Wetter zum Montag – Hitze zur Wochenmitte. Wo ab Mittwoch heiße Luftmassen dann Temperaturen von teils über 30 Grad mit sich bringen. Die neue Woche startet überwiegend grau – nur in Teilen von Deutschland setzt sich die Sonne durch. (Unterhaltung, 14.06.2026 - 14:34) weiterlesen...

Launiges Wetter zum Montag – Hitze zur Wochenmitte. Wo ab Mittwoch heiße Luftmassen dann Temperaturen von teils über 30 Grad mit sich bringen. Die neue Woche startet überwiegend grau – nur in Teilen von Deutschland setzt sich die Sonne durch. (Unterhaltung, 14.06.2026 - 12:26) weiterlesen...

Bald wieder 30 Grad? «Es wird von Tag zu Tag wärmer». Der Trend zeigt aber in eine Richtung. Tschüss Regen, Hallo Sonne: Ob das in der kommenden Woche tatsächlich so kommt, bleibt abzuwarten. (Unterhaltung, 12.06.2026 - 11:12) weiterlesen...

WHO: Europäer müssen besser vor Hitze geschützt werden. Diese trifft mit zunehmendem Klimawandel immer mehr Menschen – gerade Ältere und Kranke. Der WHO-Regionaldirektor ist in Berlin, um Maßnahmen zum Schutz vor der Hitzebelastung vorzustellen. (Unterhaltung, 11.06.2026 - 00:01) weiterlesen...

Hitze-Check: Schwitzen in Offenburg, Schatten in Kiel. Doch die Zahl der Bäume sinkt vielerorts. Vor allem eine Stadt im Südwesten hat nach Ansicht der Umwelthilfe großen Nachholbedarf. In grünen Oasen lässt sich Hitze besser ertragen als in Betonwüsten. (Politik, 09.06.2026 - 11:15) weiterlesen...

Regen, Schauer, kühlere Temperaturen – Sommer legt Pause ein. Von der sogenannten Schafskälte will ein DWD-Meteorologe aber bisher nicht sprechen, eher von einer «Schafskühle». Wolken und Regen bestimmen in den nächsten Tagen das Wetter. (Unterhaltung, 08.06.2026 - 12:12) weiterlesen...