Miley Cyrus, Albumveröffentlichung

Miley Cyrus veröffentlicht neues Album „Bass Persuades“ mit Pop- und Elektrosound

Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 14:34 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Miley Cyrus veröffentlicht mit „Bass Persuades“ ihr zehntes Studioalbum und tritt dabei nur noch als „Miley“ auf. Die ersten Reaktionen auf den Mix aus Pop, Elektronik und düsteren Tönen fallen gemischt aus.

  • Miley Cyrus bringt ihr zehntes Studioalbum raus. (Archivbild) - Bild: Chris Pizzello/Invision/dpa
    Miley Cyrus bringt ihr zehntes Studioalbum raus. (Archivbild) - Bild: Chris Pizzello/Invision/dpa
  • Die Sängerin Miley Cyrus mit ihrer kürzlich verstorbenen Patentante und Ikone Dolly Parton. (Archivbild) - Bild: Matt Sayles/Invision/AP/dpa
    Die Sängerin Miley Cyrus mit ihrer kürzlich verstorbenen Patentante und Ikone Dolly Parton. (Archivbild) - Bild: Matt Sayles/Invision/AP/dpa
Miley Cyrus bringt ihr zehntes Studioalbum raus. (Archivbild) - Bild: Chris Pizzello/Invision/dpa Die Sängerin Miley Cyrus mit ihrer kürzlich verstorbenen Patentante und Ikone Dolly Parton. (Archivbild) - Bild: Matt Sayles/Invision/AP/dpa

Miley Cyrus veröffentlicht mit „Bass Persuades“ ihr zehntes Studioalbum und setzt dabei auf einen neuen künstlerischen Auftritt als „Miley“.

Neues Kapitel für die Sängerin

Das Album umfasst elf Songs, dauert 38 Minuten und verbindet elektronisch geprägte Stücke mit leichtem Pop. Zwei Gastbeiträge kommen von der US-Rockband Model/Actriz und von Andrew Wyatt.

Gemischte erste Reaktionen

Die ersten Kritiken zeichnen ein unterschiedliches Bild. Einige Stimmen sehen wenig Neues und viel Rückgriff auf vertraute Pop-Muster, andere heben die Energie und den mitreißenden Charakter der Platte hervor.

Persönlicher und beruflicher Wandel

Cyrus beschreibt das Album als Spiegel ihres bisherigen Weges und ihres Friedens, nachdem sie sich bewusst heruntergefahren habe. In den vergangenen Monaten rückten außerdem ihr 20-jähriges Karrierejubiläum als „Hannah Montana“, ein Stern auf dem Walk of Fame und der Tod ihrer Patentante Dolly Parton in den Fokus.

Seltene Konzerte angekündigt

Im Anschluss an die Veröffentlichung plant Cyrus zwei Konzerte in Hollywood. Die Sängerin tritt nur selten live auf; als Grund nannte sie unter anderem eine Erkrankung der Stimmbänder und einen Polypen.

Pop-Neustart mit erkennbarem Bruch

Miley Cyrus knüpft mit ihrem zehnten Studioalbum an eine Phase an, in der sie ihre Karriere sichtbarer neu ordnet. Der Wechsel vom Nachnamen zur reinen Künstlerinnenbezeichnung „Miley“ unterstreicht diesen Schritt und passt zu dem Versuch, musikalisch und öffentlich einen klaren Neuanfang zu markieren.

Zwischen Dance-Pop und dunkleren Klängen

Für das Publikum ist das Album auch deshalb interessant, weil Cyrus ihre bekannte Pop-Identität nicht einfach wiederholt, sondern mit elektronischen und düstereren Elementen erweitert. Solche Neujustierungen sind in einer langen Popkarriere oft mehr als reine Stilfragen: Sie sollen zeigen, dass eine Künstlerin nach vielen Jahren im Geschäft noch Bewegung und eigene Kontrolle über ihr Image besitzt.

Bedeutung für die aktuelle Pop-Position

Hinzu kommt der biografische Rahmen mit Jubiläen, Auszeichnungen und dem Tod von Dolly Parton, der den Veröffentlichungszeitpunkt emotional auflädt. Dass die ersten Reaktionen gemischt ausfallen, ist für ein Album dieses Anspruchs typisch: Entscheidend wird sein, ob Cyrus damit eher ihr Kernpublikum bestätigt oder zusätzlich neue Hörerinnen und Hörer erreicht.

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