Deutschland, Nordrhein-Westfalen

Bankfiliale in Gelsenkirchen bleibt nach Einbruch vorerst zu

04.01.2026 - 13:40:12 | dpa.de

Kunden der Sparkassen-Geschäftsstelle in Gelsenkirchen-Buer müssen sich noch gedulden. Nach dem Einbruch nennt die Bank nun Details zum aktuellen Ermittlungsstand.

  • In die Filiale in Gelsenkirchen-Buer wurde Anfang der Woche eingebrochen, die Täter erbeuteten Millionen. - Foto: Oliver Berg/dpa
    In die Filiale in Gelsenkirchen-Buer wurde Anfang der Woche eingebrochen, die Täter erbeuteten Millionen. - Foto: Oliver Berg/dpa
  • Einer der Maskierten trug grüne Handschuhe. - Foto: -/Polizei NRW/dpa
    Einer der Maskierten trug grüne Handschuhe. - Foto: -/Polizei NRW/dpa
In die Filiale in Gelsenkirchen-Buer wurde Anfang der Woche eingebrochen, die Täter erbeuteten Millionen. - Foto: Oliver Berg/dpa Einer der Maskierten trug grüne Handschuhe. - Foto: -/Polizei NRW/dpa

Nach dem spektakulären Einbruch mit Millionenbeute bleibt die betroffene Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen noch einige Tage geschlossen. Die Beseitigung der Einbruchschäden sei noch nicht abgeschlossen, teilte die Bank mit. Die Kunden sollen informiert werden, sobald die Filiale wieder öffnet.

Die Sparkasse arbeitet nach eigenen Angaben weiterhin daran, die entstandenen Schäden zu erfassen und zu beheben. Das Loch im Tresorraum wurde inzwischen von Spezialisten geschlossen. 

Sparkassen-Mitarbeiter registrieren unter notarieller Aufsicht Wertgegenstände und Dokumente, die die Täter nicht mitgenommen haben. Dies werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Man bedauere den Vorfall zutiefst und stehe in engem Kontakt mit der Polizei, erklärte die Sparkasse.

Sparkasse bittet um Inventarlisten

Einsatzkräfte hatten den Einbruch am Montagmorgen nach einem Alarm der Brandmeldeanlage entdeckt. Die Täter brachen fast alle 3.250 Kunden-Schließfächer der Sparkassen-Filiale im Stadtteil Buer auf. Sie drangen in einen Archivraum ein, von dem aus sie ein großes Loch in den Tresorraum bohrten. Die Beutetour zog sich möglicherweise über mehrere Tage hin.

Die Bank versendet derzeit Briefe an die Schließfachinhaber und bittet diese um Inventarlisten und Nachweise über den Inhalt, etwa in Form von Fotos. Über eine Hotline wurde laut Sparkasse schon mit über 1.000 Betroffenen gesprochen.

Auch die Inhaber der rund 150 unversehrten Schließfächer konnten größtenteils erreicht werden. Betroffenen Kunden steht unter 0209 161 1110 weiterhin eine Hotline zur Verfügung.

Wie hoch ist der Schaden?

Die Beute wurde zunächst grob mit der Versicherungssumme in Höhe von rund 30 Millionen Euro angegeben, könnte aber auch deutlich darüber liegen. «Wir gehen von einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag aus», sagte ein Sprecher der Polizei. Wie hoch die Schadenssumme sei, lasse sich derzeit jedoch nicht seriös beziffern. Auch die Sparkasse äußerte sich dazu nicht. «Wir wissen nicht, was in den Schließfächern drin ist», sagte ein Sprecher. 

Der Inhalt eines Schließfaches ist laut Sparkasse mit einem Betrag von jeweils bis zu 10.300 Euro versichert. Mehr als 100 Kunden hätten eine höhere Summe versichert. 

Polizei fahndet mit Fotos nach Tätern

Die Polizei veröffentlichte am Wochenende Fotos der maskierten Tatverdächtigen. Es handelt sich um Aufnahmen aus Überwachungskameras. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden sie am 29. Dezember in dem angrenzenden Parkhaus aufgenommen, von dem aus sich die Einbrecher Zutritt zu der Bank verschafft hatten.

Auf den Fotos sind drei Personen mit schwarzen Sturmhauben zu sehen. Eine trägt rote, eine andere Person grüne Handschuhe. Außerdem wurden Bilder eines schwarzen Audi RS 6 sowie eines weißen Kleintransporters Mercedes-Citan veröffentlicht. Die Ermittler vermuten, dass die Täter die Autos zur Flucht nutzten. Beide Fahrzeuge haben laut Polizeiangaben gefälschte Kennzeichen - der Audi eins aus Hannover, der Mercedes fuhr mit einem falschen Kennzeichen aus Beckum.

Die Polizei hofft nun auf Hinweise zu den Personen und den Autos. Nach dem Einbruch gehen die Ermittler zahlreichen Hinweisen nach. Eine heiße Spur gibt es den Angaben zufolge aber nicht.

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