Julian Schnabel, Malerei und Plate Paintings

Julian Schnabel, Ausstellungsbilanz zwischen New York und Provence

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 16:45 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Julian Schnabel zeigt 2026 parallel neue Gemälde bei Pace Gallery in New York und eine konzentrierte Überblicksschau auf Château La Coste in der Provence. Der Beitrag ordnet diese doppelte Präsenz im Ausstellungsjahr und im Biennale- & Messe-Kontext ein.

Julian Schnabel, Malerei und Plate Paintings, Biennale- & Messe-Kontext 2026, Illustration mit AI erstellt.
Julian Schnabel, Malerei und Plate Paintings, Biennale- & Messe-Kontext 2026, Illustration mit AI erstellt.

Julian Schnabel markiert das Ausstellungsjahr 2026 mit zwei gewichtigen Präsentationen in New York und in der Provence. Die Einzelausstellung Italy Through Its Trees lief bei Pace Gallery bis 14. August 2026, während Château La Coste seine konzentrierte Schau mit neun Arbeiten bis 15. August 2026 zeigte.

Die Doppelpräsenz 2026 im Überblick

Pace Gallery präsentierte Julian Schnabel: Italy Through Its Trees vom 15. Mai bis 14. August 2026 in der New Yorker Dependance an der 540 West 25th Street. Gezeigt wurden Kartenbilder und Plate Paintings, die sich motivisch um die italienische Schirmkiefer Pinus pinea drehen und Schnabels langjährige Italien-Bezüge verdichten.

Parallel dazu bespielt Schnabel Château La Coste bei Aix-en-Provence mit einer konzentrierten Auswahl von neun großformatigen Arbeiten aus fünf Jahrzehnten, Laufzeit 25. April bis 15. August 2026. Die Präsentation im Galerie-Raum des ehemaligen Weinkellers spannt den Bogen von frühen Leinwänden aus den 1970er Jahren bis zu einem Plate Painting von 2023, das den Künstler selbst zeigt.

Biennale- & Messe-Blick: Schauplätze mit Messe-Nähe

Mit Pace Gallery setzt Schnabel auf eine Mega-Galerie, deren New Yorker Standort traditionell eng mit der Art-Basel- und Frieze-Klientel verbunden ist. Die terminliche Überschneidung mit den Sommer-Messen und Biennalen stärkt seine Sichtbarkeit im internationalen Sammlerpublikum, auch wenn es sich hier um klassische Galerie-Ausstellungen handelt.

Château La Coste wiederum fungiert seit Jahren als privater Kunst- und Architekturpark mit deutlicher Messe-Aura, in dem Skulpturen und Installationen von Künstlern wie Richard Serra und Louise Bourgeois zwischen Weinbergen platziert sind. Schnabels neun Werke sind in einer der Hallen konzentriert zu sehen, eingebettet in diese Landschaft aus Skulptur und Architektur und damit anschlussfähig an das Biennale-orientierte Publikum der Region.

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Ausstellungen, Auktionen und Sammlungen von Julian Schnabel im Überblick

Wer sich weitergehend über Julian Schnabels Ausstellungsaktivität, frühere Auktionsresultate und die Präsenz seiner Werke in öffentlichen Sammlungen informieren möchte, findet im AD HOC NEWS Archiv zusätzliche Beiträge zu Werkgruppen, Markt und Museumsankäufen.

So arbeitet Julian Schnabel im Material

Schnabel ist seit Ende der 1970er Jahre als Maler und Regisseur aktiv und bekannt für seine großformatigen, materiell aufgeladenen Bildoberflächen. Neben den Plate Paintings auf gebrochenem Porzellan gehören bemalte Leinwände, mit Textilen bespannte Untergründe, sowie Kartenbilder zu seinen wichtigsten Werkgruppen.

Aktueller Stand im Werk

Nach den beiden Sommerausstellungen 2026 in New York und auf Château La Coste arbeitet Julian Schnabel weiter an den Kartenbildern und Plate Paintings, die seine aktuelle Werkphase prägen.

Julian Schnabel auf einen Blick

  • Künstler: Julian Schnabel
  • Medium / Gattung: Malerei (großformatige Materialbilder, Plate Paintings)
  • Geburtsjahr & -ort: 1951, New York City, USA
  • Wirkungsort(e): Studio in New York City, zeitweise Projekte in Europa, etwa in Italien und Frankreich
  • Aktiv seit: späte 1970er Jahre, erste Aufmerksamkeit mit den Plate Paintings ab 1978
  • Wichtige Werkgruppen: Plate Paintings, Map Paintings, großformatige Leinwände mit unkonventionellen Trägern wie Boxring-Böden etwa The Edge of Victory, sowie filmische Arbeiten wie
  • Aktuelle/letzte Ausstellung: Italy Through Its Trees, Pace Gallery New York, 15. Mai bis 14. August 2026; konzentrierte Schau mit neun Arbeiten auf Château La Coste, Provence, 25. April bis 15. August 2026
  • Wichtige Sammlungen: Werke von Schnabel befinden sich unter anderem im Museum of Modern Art in New York, im Whitney Museum of American Art und in europäischen Sammlungen wie der Collection Lambert in Avignon.
  • Auszeichnungen: Schnabel erhielt verschiedene filmische und kunstbezogene Anerkennungen, darunter den Großen Preis der Jury bei den Filmfestspielen von Venedig für Before Night Falls, die seine Doppelrolle als Regisseur und Maler unterstreichen.
  • Nächster Termin: aktuell kein angekündigter Termin im 30-Tage-Fenster

Häufige Fragen zu Julian Schnabel

Wo war Julian Schnabel im Sommer 2026 ausgestellt?
Im Sommer 2026 zeigte Pace Gallery in New York die Einzelausstellung Italy Through Its Trees bis 14. August, während Château La Coste in der Provence eine Auswahl von neun Werken bis 15. August präsentierte.

Was zeichnet die Ausstellung Italy Through Its Trees aus?
Die Schau bei Pace konzentriert sich auf Kartenbilder und Plate Paintings mit der italienischen Schirmkiefer als wiederkehrendem Motiv und spielt damit Schnabels langjährige Italien-Bezüge aus, wie die Galerie in ihrer Ausstellungsbeschreibung erläutert.

Welche Rolle spielt Château La Coste für Schnabels Werk?
Château La Coste zeigt 2026 eine konzentrierte Auswahl aus fünf Jahrzehnten seines Schaffens, von einem Gemälde von 1975 bis zu einem Plate Painting von 2023, und verortet Schnabels Materialexperimente im Dialog mit einem skulptur- und architekturlastigen Kunstgelände.

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Dieser Artikel wurde a.i.-gestützt erstellt und redaktionell geprüft. Alle Angaben ohne Gewähr; Auktionsresultate, Ausstellungstermine und Auszeichnungen können sich kurzfristig ändern.

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