Herbststurm: DWD warnt vor Orkanböen im Bergland
Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 07:14 Uhr | dpa, AD HOC NEWSWetterlage bringt Wind und Regen
- Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Freitag im Westen und Südwesten Sturmböen.
- Im höheren Bergland sind schwere Sturm- und einzelne Orkanböen möglich.
- Am Sonntag kann es in den Staulagen von Eifel, Rothaargebirge und Schwarzwald Dauerregen geben.
Herbststürme erreichen Westen und Südwesten
Weite Teile Deutschlands müssen sich auf die ersten Herbststürme einstellen. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Freitag im Westen und Südwesten Sturmböen, im höheren Bergland sind schwere Sturm- und einzelne Orkanböen möglich.
Im Westen und Norden bis hinein in den Nordosten soll es anschließend bis zum Montag stürmisch bleiben.
Freitag bringt Regen und Gewitterrisiko
Am Freitag ist es im Westen stark bewölkt und regnerisch, während es im Osten zunächst trocken bleibt. Am Nachmittag greift der Regen auch auf den Osten über; im Südwesten sind Gewitter möglich.
Die Höchstwerte liegen zwischen 9 und 14 Grad, am Oberrhein werden bis zu 16 Grad erreicht.
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Am Wochenende folgt weiterer Regen
Am Samstag bleibt es wolkig bis stark bewölkt. Im Norden fällt zunächst Regen, im äußersten Süden gibt es Schauer; oberhalb von 1.200 Metern sind Schneeregen oder Schnee möglich.
Die Höchstwerte erreichen 8 bis 13 Grad.
Sonntag mit möglichem Dauerregen
Für Sonntag wird im Westen und Südwesten Regen erwartet, der im Tagesverlauf nach Osten zieht. In den Staulagen von Eifel, Rothaargebirge und Schwarzwald ist Dauerregen möglich.
Die Temperaturen steigen auf 10 bis 16 Grad. Im Westen und Norden bis hinein in den Nordosten bleibt es nach der Vorhersage bis zum Montag stürmisch.
Die angekündigte Wetterlage markiert den Übergang zu einer deutlich wechselhafteren und windreicheren Herbstphase. Betroffen sind zunächst vor allem der Westen und Südwesten Deutschlands; im weiteren Verlauf weitet sich der starke Wind bis in den Norden und Nordosten aus.
Für die Gefahreneinschätzung ist die Höhenlage entscheidend. Während im Flachland vor allem starke Böen, nasse Straßen und zeitweise schlechte Sicht zu erwarten sind, können exponierte Lagen der Mittelgebirge deutlich stärkere Windspitzen erreichen. Dort steigt auch das Risiko für herabfallende Äste und einzelne Behinderungen im Verkehr.
Regen und Wind belasten den Wochenendverkehr
Zusätzlich zum Wind verlagert sich der Regen am Wochenende ostwärts. In den Staulagen von Eifel, Rothaargebirge und Schwarzwald kann sich der Niederschlag länger halten, wodurch lokal nasse und rutschige Straßen sowie eingeschränkte Sichtverhältnisse wahrscheinlicher werden. Oberhalb von 1.200 Metern ist zudem winterlicher Niederschlag möglich.
Für die Bevölkerung bedeutet die Entwicklung vor allem, Fahrten und Aktivitäten im Freien am Freitag und Sonntag wetterabhängig zu planen. Lose Gegenstände sollten gesichert und aktuelle Warnungen des Wetterdienstes beachtet werden, insbesondere in Mittelgebirgsregionen und während möglicher Gewitter.

