Hamburg, A7

Hamburg: Jugendliche werfen 200 Steine auf A7 und treffen Autos

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 09:07 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Auf der A7 bei Hamburg wurden mindestens acht Fahrzeuge durch Schottersteine beschädigt. Die Autobahn war nach den ersten Notrufen kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt; verletzt wurde niemand.

Polizeieinsatz nach Steinwürfen

  • Die Polizei stellte die 14 und 18 Jahre alten Jugendlichen nach dem Vorfall auf der A7.
  • Die Autobahn blieb nach den ersten Notrufen kurz in beiden Richtungen gesperrt.
  • Bei den Wurfgeschossen handelte es sich nach Polizeiangaben um Schottersteine.
Die A7 wurde wegen des Vorfalls kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt. (Symbolbild) - Bild: Carsten Rehder/dpa

Steinwürfe treffen Fahrzeuge auf der A7

Zwei Jugendliche haben am späten Dienstagabend rund 200 Schottersteine von einer Autobahnbrücke bei Hamburg auf die A7 geworfen. Auf Höhe des Stellinger Tunnels wurden mindestens acht Fahrzeuge beschädigt, verletzt wurde niemand.

Autobahn kurzzeitig gesperrt

Nach den ersten Notrufen sperrte die Polizei die A7 für kurze Zeit in beide Richtungen. Die Wurfgeschosse waren nach Polizeiangaben Schottersteine.

Verdächtige wieder entlassen

Die Polizei stellte die 14 und 18 Jahre alten Jungen. Beide wurden inzwischen wieder entlassen.

Die Ermittlungen richten sich auf den Ablauf des Vorfalls und die entstandenen Schäden. Zunächst hatte die «Bild» über den Vorfall berichtet.

Steinwürfe von Brücken auf Autobahnen gehören zu den besonders gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr, weil Fahrer auf kurze Distanz reagieren müssen und bereits kleinere Gegenstände schwere Unfälle auslösen können. Auf der A7 bei Hamburg trafen die Schottersteine mindestens acht Fahrzeuge; zugleich blieb es nach Angaben der Polizei bei Sachschäden.

Der Vorfall ereignete sich am späten Dienstagabend auf Höhe des Stellinger Tunnels. Die kurzfristige Sperrung beider Fahrtrichtungen sollte weitere Gefahren für den Verkehr verhindern und der Polizei die Aufnahme des Geschehens ermöglichen. Für Pendler und den überregionalen Verkehr auf der stark belasteten Nord-Süd-Verbindung bedeuten solche Sperrungen regelmäßig Verzögerungen, auch wenn die Autobahn nur kurze Zeit geschlossen bleibt.

Strafrechtliche Bedeutung

Die Polizei stellte die 14 und 18 Jahre alten Tatverdächtigen, entließ sie anschließend jedoch wieder. Damit ist der unmittelbare Polizeieinsatz beendet; die weiteren rechtlichen Schritte hängen von den Ermittlungen zum genauen Ablauf, den Schäden und der individuellen Verantwortlichkeit ab. Bei dem jüngeren Jugendlichen gilt das Jugendstrafrecht, während der 18-Jährige je nach Umständen ebenfalls nach Jugendstrafrecht behandelt werden kann.

Für betroffene Autofahrer stehen zunächst die Schadensregulierung und die Sicherung möglicher Beweise im Vordergrund. Entscheidend sind dabei unter anderem Angaben zu beschädigten Fahrzeugen, Fotos und die polizeiliche Dokumentation. Die Zahl der geworfenen Steine und die getroffenen Fahrzeuge verdeutlichen die erhebliche Gefährdung des Verkehrs, auch wenn niemand verletzt wurde.

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