Nordrhein-Westfalen, Deutschland

1.200 Polizisten bei Razzia gegen «Hells Angels» im Einsatz

28.04.2026 - 05:30:35 | dpa.de

Große Razzia gegen die «Hells Angels» in NRW: 1.200 Polizisten durchsuchen mehr als 50 Objekte. Auch Spezialeinsatzkräfte sind dabei. Ein Rocker-Ableger wurde verboten, dessen Präsident festgenommen.

  • 1.200 Polizisten sind bei der Razzia im Einsatz. (Archivbild) - Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
    1.200 Polizisten sind bei der Razzia im Einsatz. (Archivbild) - Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
  • 1.200 Polizisten sind bei der Razzia im Einsatz. (Symbolbild) - Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
    1.200 Polizisten sind bei der Razzia im Einsatz. (Symbolbild) - Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
  • 1.200 Polizisten sind bei der Razzia im Einsatz.  - Foto: Christoph Reichwein/dpa
    1.200 Polizisten sind bei der Razzia im Einsatz. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
  • Razzien gibt es in Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
    Razzien gibt es in Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
  • Am frühen Morgen durchsuchten die Beamten zahlreiche Wohnungen und Geschäfte.  - Foto: Christoph Reichwein/dpa
    Am frühen Morgen durchsuchten die Beamten zahlreiche Wohnungen und Geschäfte. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
  • Polizeibeamte durchsuchen das Vereinsheim der Hells Angels in Hilden. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
    Polizeibeamte durchsuchen das Vereinsheim der Hells Angels in Hilden. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
  • Auch Spezialeinsatzkräfte sind etwa in Hilden dabei. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
    Auch Spezialeinsatzkräfte sind etwa in Hilden dabei. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
  • Etwa hier in Hagen waren vermummte und bewaffnete im Einsatz.  - Foto: Alex Talash/dpa
    Etwa hier in Hagen waren vermummte und bewaffnete im Einsatz. - Foto: Alex Talash/dpa
  • Razzien gibt es in Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern, etwa in Hilden. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
    Razzien gibt es in Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern, etwa in Hilden. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
1.200 Polizisten sind bei der Razzia im Einsatz. (Archivbild) - Foto: Fredrik von Erichsen/dpa 1.200 Polizisten sind bei der Razzia im Einsatz. (Symbolbild) - Foto: Fredrik von Erichsen/dpa 1.200 Polizisten sind bei der Razzia im Einsatz.  - Foto: Christoph Reichwein/dpa Razzien gibt es in Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern. - Foto: Christoph Reichwein/dpa Am frühen Morgen durchsuchten die Beamten zahlreiche Wohnungen und Geschäfte.  - Foto: Christoph Reichwein/dpa Polizeibeamte durchsuchen das Vereinsheim der Hells Angels in Hilden. - Foto: Christoph Reichwein/dpa Auch Spezialeinsatzkräfte sind etwa in Hilden dabei. - Foto: Christoph Reichwein/dpa Etwa hier in Hagen waren vermummte und bewaffnete im Einsatz.  - Foto: Alex Talash/dpa Razzien gibt es in Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern, etwa in Hilden. - Foto: Christoph Reichwein/dpa

Mit einer großangelegten Razzia geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen gegen die Rockergruppe «Hells Angels» vor. 1.200 Beamte seien in 28 Städten im Einsatz, erklärte das Innenministerium in Düsseldorf. Zuvor hatte die Behörde den Verein «Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen» verboten. Der Präsident des Ablegers wurde festgenommen, gegen ihn liegt ein Haftbefehl vor.

Es handelt sich laut Ministerium um einen der größten Einsätze zur Bekämpfung der Rockerkriminalität in der Geschichte des Landes. Demnach werden seit den frühen Morgenstunden mehr als 50 Objekte durchsucht. Auch Spezialeinsatzkräfte sind im Einsatz. Innenminister Herbert Reul (CDU) will sich um 10 Uhr bei einem Presse-Statement im Landtag zu Details äußern.

Federführend sind die Polizei Düsseldorf und die Spezial-Staatsanwaltschaft der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten (ZeOS NRW). Es geht bei dem Ermittlungsverfahren unter anderem um den Verdacht der Bildung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie der räuberischen Erpressung. In Langenfeld wurde laut den Ermittlern ein 46 Jahre alter Beschuldigter festgenommen. Nach dpa-Informationen handelt es sich um den Präsidenten der «Hells Angels» in Leverkusen. Gegen den 46-Jährigen liegt laut ZeOS ein Haftbefehl vor.

Die Durchsuchungen begannen um 4 Uhr und dauerten zunächst an. Razzien gibt es in Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern unter anderem in Leverkusen, Köln, Langenfeld, Monheim, Solingen, Dortmund, Oberhausen, Ahaus, Velbert, Duisburg, Bergheim, Gummersbach, Kempen, Herne, Voerde, Bielefeld, Bochum, Dinslaken, Lünen und Marienheide.

In Hilden wurde ein Vereinsheim der «Hells Angels» durchsucht. Vor Ort waren vermummte und bewaffnete Polizisten zu sehen. Neben der Suche nach Beweisen geht es der Polizei bei der großangelegten Aktion auch um die Sicherung von Vermögenswerten. Bei einer früheren Razzia gegen die Rocker waren unter anderem Motorräder und Bargeld beschlagnahmt worden.

«Hells Angels» sind größter Rocker-Club in NRW

In NRW waren in den vergangenen Jahren bereits andere «Hells Angels»-Ableger («Chapter») verboten worden. Zuletzt hatte Innenminister Herbert Reul (CDU) 2017 den Verein «Hells Angels MC Concrete City» verboten und aufgelöst. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hatte das Verbot vier Jahre später bestätigt.

Wie die «Neue Westfälische» vor wenigen Tagen mit Bezug auf das Landeskriminalamt (LKA) berichtete, hatten die «Hells Angels» zuletzt 29 Chapter in NRW. Mit 469 Mitgliedern sei der Club zuletzt stark gewachsen - unter anderem durch Überläufer der verfeindeten «Bandidos». Damit waren die «Hells Angels» personell bislang die größte Rocker-Gruppe in NRW - vor den «Freeway Riders» mit 403 Mitgliedern in 37 Chaptern.

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