Schwelm, Gasaustritt

Gasaustritt in Schwelm: Fünf Kinder und zwei Lehrkräfte verletzt

Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 11:23 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Nach einem gemeldeten Schwefelgeruch hat die Feuerwehr eine Grundschule in Schwelm geräumt. Sieben Menschen wurden wegen Atemwegsbeschwerden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht; die Ursache wird vor Ort untersucht.

Rettungseinsatz in Schwelm

  • Der Notruf wegen Schwefelgeruchs ging um 9.45 Uhr während der Unterrichtszeit ein.
  • Die Feuerwehr vermutete eine erhöhte Methankonzentration im Schulgebäude.
  • Eine Betreuungsstelle wurde für die aus dem Gebäude gebrachten Kinder eingerichtet.
Mindestens drei Grundschulkinder müssen ins Krankenhaus gebracht werden. (Archivbild) - Bild: Monika Skolimowska/dpa

Gasaustritt löst Einsatz an Schwelmer Grundschule aus

In einer Grundschule in Schwelm bei Wuppertal sind fünf Kinder und zwei Lehrkräfte nach ersten Erkenntnissen wegen eines Gasaustritts leicht verletzt worden. Die Betroffenen wurden mit Atemwegsbeschwerden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Feuerwehr prüft erhöhte Methankonzentration

Während der Unterrichtszeit war Schwefelgeruch gemeldet worden, der Notruf ging um 9.45 Uhr ein. Die Feuerwehr geht nach Angaben der Polizei von einem Gasaustritt und einer erhöhten Methankonzentration aus.

Alle Kinder aus dem Gebäude gebracht

Die Feuerwehr war mit einem größeren Einsatz vor Ort und brachte alle Kinder aus dem Gebäude. Die Polizei unterstützte die Maßnahmen und richtete eine Betreuungsstelle ein.

Ursache noch nicht geklärt

Zu den Details des Gasaustritts lagen zunächst keine weiteren Angaben vor. Die Messungen und die weiteren Arbeiten der Einsatzkräfte sollen klären, wodurch der Geruch und die erhöhte Konzentration ausgelöst wurden.

Gasaustritte in Schulen erfordern besonders schnelle Schutzmaßnahmen, weil Kinder und Beschäftigte die Ursache zunächst nicht einschätzen können. Bei auffälligem Geruch werden Gebäude in der Regel geräumt, Rettungsdienst und Feuerwehr prüfen die Raumluft und richten bei Bedarf eine Betreuungsstelle ein.

Die von der Feuerwehr angenommene erhöhte Methankonzentration ist dabei zunächst eine konkrete Einsatzbewertung vor Ort. Methan ist farb- und geruchlos; der typische Geruch von Erdgas entsteht durch zugesetzte Warnstoffe. Eine Geruchswahrnehmung allein klärt deshalb weder die genaue Ursache noch die Konzentration.

Sicherheitsmaßnahmen und weitere Klärung

Für die betroffene Schule stehen zunächst die medizinische Versorgung der sieben Betroffenen, die vollständige Räumung und die technische Suche nach der Ursache im Mittelpunkt. Erst Messungen und die Untersuchung des Gebäudes können zeigen, ob ein Defekt an einer Leitung, eine Störung der Versorgung oder eine andere Quelle den Einsatz ausgelöst hat.

Für Eltern und Beschäftigte bedeutet der Vorfall vor allem, Informationen der Schule, der Stadt und der Einsatzleitung abzuwarten und das Gebäude bis zur ausdrücklichen Freigabe nicht zu betreten. Über Unterrichtsausfall oder eine Rückkehr in die Schule entscheiden die zuständigen Behörden nach Abschluss der Messungen.

Disclaimer...
de | unterhaltung | 70339090 |