Laos, Thailand

Bergung der Goldsucher aus Höhle in Laos soll bald beginnen

28.05.2026 - 05:15:30 | dpa.de

Fünf Goldsucher sind nach mehr als einer Woche lebend in einer überfluteten Höhle in Laos entdeckt worden. Bald soll die Bergungsaktion starten. Aber was ist mit den zwei noch vermissten Männern?

  • Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Die Arbeit der Retter ist sehr kompliziert und gefährlich. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Die Arbeit der Retter ist sehr kompliziert und gefährlich. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Die Suche in der gefluteten Höhle gestaltete sich ausgesprochen schwierig. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Die Suche in der gefluteten Höhle gestaltete sich ausgesprochen schwierig. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Internationale Spezialisten wie der finnische Rettungstaucher Mikko Paasi beteiligen sich an der Rettungsmission.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Internationale Spezialisten wie der finnische Rettungstaucher Mikko Paasi beteiligen sich an der Rettungsmission. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Die Retter müssen durch schmale Gänge kriechen.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Die Retter müssen durch schmale Gänge kriechen. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Tafeln an der Tham-Luang-Höhle in Thailand erinnern bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa
    Tafeln an der Tham-Luang-Höhle in Thailand erinnern bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa
  • Die Retter müssen während ihres Einsatzes einiges aushalten.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Die Retter müssen während ihres Einsatzes einiges aushalten. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Die Männer leben - aber die Bergung gestaltet sich schwierig. - Foto: Uncredited/Benz Norrased Palasing Seascout Diving/AP/dpa
    Die Männer leben - aber die Bergung gestaltet sich schwierig. - Foto: Uncredited/Benz Norrased Palasing Seascout Diving/AP/dpa
  • Retter hatten die fünf Männer am Mittwoch in der Höhle entdeckt. - Foto: Uncredited/Benz Norrased Palasing Seascout Diving/AP/dpa
    Retter hatten die fünf Männer am Mittwoch in der Höhle entdeckt. - Foto: Uncredited/Benz Norrased Palasing Seascout Diving/AP/dpa
  • Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Die Arbeit der Retter ist sehr kompliziert und gefährlich. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Die Arbeit der Retter ist sehr kompliziert und gefährlich. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Die Suche in der gefluteten Höhle gestaltete sich ausgesprochen schwierig. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Die Suche in der gefluteten Höhle gestaltete sich ausgesprochen schwierig. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Internationale Spezialisten wie der finnische Rettungstaucher Mikko Paasi beteiligen sich an der Rettungsmission.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Internationale Spezialisten wie der finnische Rettungstaucher Mikko Paasi beteiligen sich an der Rettungsmission. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Die Retter müssen durch schmale Gänge kriechen.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Die Retter müssen durch schmale Gänge kriechen. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Tafeln an der Tham-Luang-Höhle in Thailand erinnern bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa
    Tafeln an der Tham-Luang-Höhle in Thailand erinnern bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa
  • Die Retter müssen während ihres Einsatzes einiges aushalten.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Die Retter müssen während ihres Einsatzes einiges aushalten. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Die Arbeit der Retter ist sehr kompliziert und gefährlich. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Die Suche in der gefluteten Höhle gestaltete sich ausgesprochen schwierig. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Internationale Spezialisten wie der finnische Rettungstaucher Mikko Paasi beteiligen sich an der Rettungsmission.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Die Retter müssen durch schmale Gänge kriechen.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Tafeln an der Tham-Luang-Höhle in Thailand erinnern bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa Die Retter müssen während ihres Einsatzes einiges aushalten.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Die Männer leben - aber die Bergung gestaltet sich schwierig. - Foto: Uncredited/Benz Norrased Palasing Seascout Diving/AP/dpa Retter hatten die fünf Männer am Mittwoch in der Höhle entdeckt. - Foto: Uncredited/Benz Norrased Palasing Seascout Diving/AP/dpa Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Die Arbeit der Retter ist sehr kompliziert und gefährlich. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Die Suche in der gefluteten Höhle gestaltete sich ausgesprochen schwierig. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Internationale Spezialisten wie der finnische Rettungstaucher Mikko Paasi beteiligen sich an der Rettungsmission.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Die Retter müssen durch schmale Gänge kriechen.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Tafeln an der Tham-Luang-Höhle in Thailand erinnern bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa Die Retter müssen während ihres Einsatzes einiges aushalten.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa

Nach der Entdeckung von fünf eingeschlossenen Goldsuchern in einer überfluteten Höhle in Laos arbeiten Rettungsteams fieberhaft daran, die Männer aus dem Berg zu holen und zwei weitere Vermisste zu finden. Wie die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People mitteilte, wurden die in der Höhle angetroffenen Männer inzwischen mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt. Die Bergung könnte noch im Laufe des Tages beginnen.

Die fünf Goldsucher waren am Dienstag nach mehr als einer Woche lebend in der Höhle entdeckt worden. Nach Angaben der Einsatzkräfte sind sie erschöpft und hungrig, ihr Zustand ist aber stabil. Die Retter pumpten weiter Wasser ab, um den Weg nach draußen passierbar zu machen. Auch werde geprüft, ob erneut Wasser eindringen könnte, hieß es. 

Gleichzeitig berichteten örtliche Medien am Morgen (Ortszeit), die beiden anderen Männer seien mittlerweile ebenfalls lebend gefunden worden. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

 

Schwierige Bergung

Die Bergung könnte sich als extrem schwierig erweisen, schrieb der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi in sozialen Netzwerken. Der Experte hatte bereits 2018 die dramatische Rettungsaktion für ein eingeschlossenes Jugend-Fußballteam in der Tham-Luang-Höhle in Thailand unterstützt und ist auch dieses Mal in vorderster Front dabei. Auf einem von ihm geposteten Video ist zu sehen, wie er sich in Laos durch extrem enge Höhlengänge mit braunem Wasser kämpft - und schließlich die fünf Eingeschlossenen findet.

Die Männer sind seit dem 19. Mai in der Höhle im Bezirk Longchaeng in der nördlichen Provinz Xaisomboun. Insgesamt zehn Dorfbewohner hatten dort nach Gold gesucht, als heftige Regenfälle die Höhle plötzlich fluteten und ein Erdrutsch den Ausgang blockierte. Drei von ihnen konnten sich retten und Alarm schlagen. Sieben sitzen seither fest. Lange war offen, ob sie überhaupt noch leben. 

Medienberichten zufolge sollen die Männer ausreichend Vorräte mit sich geführt haben, um mehrere Tage in der Höhle überleben zu können. Auf Videos, die Retter in der Höhle filmten, schienen mindestens zwei von ihnen funktionierende Stirnlampen zu tragen.

Ärzteteams stehen bereit

Die Retter konnten sich in den vergangenen Tagen oft nur kriechend in extrem engen Gängen vorarbeiten und mussten durch schmale Unterwasserpassagen tauchen. Wie die Goldsucher genau aus der Höhle gebracht werden sollen, wurde zunächst nicht bekannt.

Der laotischen Rettungsorganisation zufolge stehen Ärzteteams bereit, um die Männer unmittelbar nach ihrer Bergung zu versorgen. Für den Transport aus dem schwer zugänglichen Gebiet, das von Bergen und Dschungeln durchzogen ist, sollen weitere Helfer organisiert werden. 

Internationale Spezialisten unterstützen die Mission

Die Rettungsmission erinnert viele an das weltbekannte Höhlendrama von Tham Luang in Nordthailand im Jahr 2018. Damals waren zwölf junge Fußballer und ihr Trainer nach Starkregen mehr als zwei Wochen lang in einer überfluteten Höhle eingeschlossen. Erst eine internationale Rettungsaktion mit Spezialtauchern konnte sie befreien. Auch diesmal unterstützen erfahrene Höhlentaucher die Mission. Die Behörden in Laos hatten Thailand wegen dessen Erfahrung mit komplexen Höhlenrettungen um Hilfe gebeten.

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