Flughafen Nürnberg wegen Luftnotlage abgesperrt – Flugzeug landet sicher
Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 12:53 Uhr | dpa, AD HOC NEWSPolizeieinsatz nach Notfallcode
- Die Polizei sperrte den Flughafen Nürnberg wegen einer mutmaßlichen Luftnotlage ab.
- Ein Flugzeug von der griechischen Insel Korfu landete sicher.
- Eurofighter begleiteten die Maschine und drehten anschließend wieder ab.
Die Polizei hat den Flughafen Nürnberg kurz vor der Landung eines Flugs von Korfu abgeriegelt und die Ermittlungen aufgenommen.
Flugzeug sicher gelandet
Ein Polizeisprecher sagte, man gehe von einer mutmaßlichen Luftnotlage aus, diese sei aber noch unbestätigt. Wie viele Einsatzkräfte den Flughafen absperrten, war zunächst nicht bekannt.
Nach Angaben eines Flughafensprechers landete die betroffene Maschine sicher. Nach dpa-Informationen war zuvor ein Notfallcode ausgelöst worden.
Eurofighter begleiteten die Maschine
Eurofighter waren nach Angaben des Flughafens im Einsatz, um das Flugzeug zu begleiten. Sie drehten nach der sicheren Landung wieder ab.
Zuvor mögliche Drohne gemeldet
Bereits am frühen Morgen hatten drei Piloten unabhängig voneinander beim Start oder bei der Landung ein Objekt gemeldet, bei dem es sich möglicherweise um eine Drohne gehandelt haben könnte.
Die Grenzpolizeiinspektion Nürnberg-Flughafen leitete gemeinsam mit dem Albrecht-Dürer-Airport und der Deutschen Flugsicherung Such- und Detektionsmaßnahmen ein. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz, eine Drohne wurde jedoch nicht gefunden.
Sechs Flüge verspätet
Während des ersten Einsatzes war der Flugbetrieb zeitweise beeinträchtigt. Nach Angaben des Flughafens verspäteten sich sechs Flüge, darunter zwei Ankünfte und vier Abflüge.
Zwei ankommende Maschinen wichen vorsorglich nach Köln und Prag aus, konnten ihren Flug nach Nürnberg anschließend aber fortsetzen. Ob die mögliche Drohnensichtung und die mutmaßliche Luftnotlage zusammenhängen, war zunächst unklar.
Warum der Flughafen abgeriegelt wurde
Eine mutmaßliche Luftnotlage kurz vor der Landung löst am Flughafen weitreichende Sicherheitsmaßnahmen aus. Entscheidend ist dabei zunächst, dass die betroffene Maschine sicher aufsetzen konnte und die Eurofighter den Begleitflug inzwischen beendet haben.
Der Vorgang folgt auf eine mögliche Drohnensichtung am selben Flughafen. Drei Piloten hatten unabhängig voneinander ein Objekt gemeldet, das möglicherweise eine Drohne gewesen sein könnte. Die anschließende Suche mit Polizei, Deutscher Flugsicherung und einem Polizeihubschrauber blieb ohne Fund.
Auswirkungen auf den Flugbetrieb
Die erste Lage beeinträchtigte den Verkehr bereits messbar: Sechs Flüge verspäteten sich, zwei ankommende Maschinen wichen vorübergehend nach Köln und Prag aus. Solche Maßnahmen dienen dazu, Risiken im Nahbereich von Start- und Landebahnen zu begrenzen.
Ob die Drohnenmeldung und die spätere Luftnotlage zusammenhängen, ist offen. Für Reisende steht zunächst die operative Folge im Vordergrund: Der Flughafen wurde abgesperrt, die Ermittlungen zur Ursache laufen. Weitere Angaben der Polizei dürften klären, welcher Notfallcode ausgelöst wurde und ob eine konkrete Gefährdung vorlag.
