Berlin, Deutschland

Museumsdirektor: Hype um Eisbär Knut kaum mehr spürbar

06.09.2025 - 10:53:43 | dpa.de

Eisbär Knut war einst der Medienliebling einer ganzen Stadt. Mittlerweile steht er als Präparat im Berliner Naturkundemuseum. Vom Hype ist nicht mehr viel zu spüren.

  • Eisbar Knuts besondere Geschichte verzückte viele: Er wurde von seinen Pfleger Thomas Dörflein aufgezogen. (Archivbild) - Bild: picture alliance / dpa
    Eisbar Knuts besondere Geschichte verzückte viele: Er wurde von seinen Pfleger Thomas Dörflein aufgezogen. (Archivbild) - Bild: picture alliance / dpa
  • Bei Eisbär Knut spielten die Besucher und Medien des Berliner Zoos lange verrückt. (Archivbild) - Bild: picture alliance / dpa
    Bei Eisbär Knut spielten die Besucher und Medien des Berliner Zoos lange verrückt. (Archivbild) - Bild: picture alliance / dpa
Eisbar Knuts besondere Geschichte verzückte viele: Er wurde von seinen Pfleger Thomas Dörflein aufgezogen. (Archivbild) - Bild: picture alliance / dpa Bei Eisbär Knut spielten die Besucher und Medien des Berliner Zoos lange verrückt. (Archivbild) - Bild: picture alliance / dpa

Das Präparat von Eisbär Knut im Berliner Naturkundemuseum ist immer noch ein großer Publikumsmagnet. Das sagte Museumsdirektor Johannes Vogel dem Rbb-Inforadio. Allerdings habe der Hype mit den Jahren deutlich nachgelassen. Die Zeiten, in denen Leute ins Museum kamen und Croissants ablegten, seien vorbei, sagte Vogel und lachte. Croissants galten zu Knuts Lebzeiten als seine Lieblingsspeise.

Leben und Tod des Eisbären bewegte viele Menschen

 Der im 2006 in Berlin geborene Eisbär Knut war als knuddeliges Tierbaby zum Medienliebling geworden. Nachdem seine Mutter ihn verstoßen hatte, zog ein Tierpfleger ihn mit der Flasche auf. Mehr als elf Millionen Besucher sahen Knut beim Aufwachsen zu. Er starb 2011 an den Folgen einer Gehirnentzündung. Anschließend wurde er im Naturkundemuseum ausgestellt.

So nah wie heute sei zu Lebzeiten keiner an Knut herangekommen, sagte der Museumsdirektor. Er bekomme in der Vitrine nach wie vor eine Menge Anerkennung. Das größte landlebende Raubtier war zu Lebzeiten «zur Ikone der Niedlichkeit» geworden.

de | unterhaltung | 68166013 |

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