Christina Block, Hamburg

Möglicher Mittelsmann soll im Block-Prozess befragt werden

14.10.2025 - 17:42:53

Eine israelische Sicherheitsfirma soll in der Silvesternacht 2023/24 zwei Kinder aus DĂ€nemark entfĂŒhrt haben. Womöglich bringt eine Zeugenbefragung neue Hinweise zu den HintergrĂŒnden.

Im Verfahren um die EntfĂŒhrung der Block-Kinder am Hamburger Landgericht soll am Mittwoch (9.30 Uhr) ein möglicher Mittelsmann als Zeuge befragt werden. Der Zeuge stellte mutmaßlich Kontakt nach Israel her, wie das Gericht vorab mitteilte. Eine israelische Sicherheitsfirma soll fĂŒr die EntfĂŒhrung der Kinder in der Silvesternacht 2023/24 aus DĂ€nemark verantwortlich sein. Es sind keine weiteren Zeugen geladen. 

Am Mittwoch steht der 18. von insgesamt 53 geplanten Verhandlungstagen an. Die Hamburger Gastronomieunternehmerin Christina Block ist in dem Prozess eine von sieben Angeklagten. Die 52-JĂ€hrige soll wĂ€hrend eines Sorgerechtsstreits den Auftrag gegeben haben, zwei ihrer Kinder aus der Obhut des Vaters zu entfĂŒhren. Sie bestreitet das. 

Am Montag war der Hamburger Hafenmanager Jens Meier als Zeuge geladen. Meier beschrieb den fĂŒr Mittwoch geladenen Zeugen als «Netzwerker» im IT-GeschĂ€ft. Meier berichtete außerdem, er habe die Nummer des Mannes weitergegeben. Meier, der fĂŒr Mittwoch geladene Zeuge und der angeklagte Familienanwalt der Blocks sollen sich 2023 in Hamburg getroffen haben.

@ dpa.de