Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Scholz: Mein Buch soll auf keiner Seite langweilig sein

16.03.2026 - 19:14:30 | dpa.de

Ein ungewöhnlicher Gast beim Literaturfestival Lit.Cologne in Köln: Der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz sprach dort über seine Lesegewohnheiten - und über das Buch, das er selbst schreibt.

Ex-Kanzler Olaf Scholz hat bei der Lit.Cologne über seine Lesegewohnheiten gesprochen. - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Ex-Kanzler Olaf Scholz hat bei der Lit.Cologne über seine Lesegewohnheiten gesprochen. - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Ex-Kanzler Olaf Scholz (67) schreibt an einem Buch und kommt damit nach eigenen Angaben gut voran. «Das läuft sehr gut», sagte der SPD-Politiker am Abend beim Literaturfestival Lit.Cologne in Köln. «Ich hab' mir ganz fest vorgenommen, dass das Buch auf keiner Seite langweilig ist.» Es solle schon 2027 erscheinen. «Also, es geht schnell.»

Zum Inhalt des Buchs sagte Scholz, dass es «Erinnerungen sein sollen, die sich mit der Politik beschäftigen». Sein eigenes politisches Leben habe begonnen, als er mit 17 Jahren in die SPD eingetreten sei.

Auf die Frage, warum man solche Politiker-Autobiografien eigentlich lesen solle, sagte Scholz, vielleicht, weil man sich mit der jeweiligen Zeit auseinandersetzen wolle. Erwarten könne man sicher, dass der jeweilige Autor zu politischen Ereignissen Stellung nehme, vielleicht auch den einen oder anderen Fehler nicht unerwähnt lasse. 

Scholz beschrieb sich selbst als leidenschaftlichen Leser. Auch in Regierungsämtern habe er gelesen, zum Beispiel auf Flügen. Es habe ihm immer dabei geholfen, die Welt besser zu verstehen. Bei der Auswahl von Büchern habe er sich früher in Buchhandlungen beraten lassen, heute lasse er sich zum Beispiel durch Empfehlungen in Zeitungen inspirieren. Manchmal würden ihm beim Lesen auch die Augen feucht, sagte Scholz. «So abgestumpft möchte ich auch nicht sein, dass es mich nicht mehr berührt.» Joggen tue er in seiner Freizeit auch, das aber eher, weil seine Frau ihn dazu anhalte.

Wahrer Reichtum entsteht meist abseits des Rampenlichts. Nutzt du schon das Wissen der Anlage-Profis

Wahrer Reichtum entsteht meist abseits des Rampenlichts. Nutzt du schon das Wissen der Anlage-Profis

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen - Dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.

unterhaltung | 68695775 |

Weitere Meldungen

Trotz Blaswich-Paraden: Bayers Königsklassen-Traum geplatzt. Die Europa-Reise ist für Bayer in London beendet. Der Leverkusener Torhüter hält die Werkself lange im Spiel, doch der englische Spitzenreiter ist für den Bundesligisten eine Nummer zu groß. (Politik, 17.03.2026 - 22:51) weiterlesen...

Gehilfen Putins? Mutmaßliche Agenten Russlands vor Gericht Ein gefährlicher Auftrag für «Wegwerf-Agenten»? Drei Ukrainer sollen in Deutschland Anschläge auf den Gütertransport vorbereitet haben – auf Befehl des russischen Geheimdienstes. (Politik, 17.03.2026 - 15:01) weiterlesen...

Junge Rechtsterroristen? Erneut bundesweite Durchsuchungen. Auch diesmal haben die Ermittler erschreckend junge Beschuldigte im Blick. Die Polizei rückt zu Durchsuchungen gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremen «Letzten Verteidigungswelle» aus. (Politik, 17.03.2026 - 13:29) weiterlesen...

Drei mutmaßliche Agenten Russlands vor Gericht. In Stuttgart beginnt ein brisanter Prozess. Sabotage per Paket: Drei Männer sollen Anschläge auf den Gütertransport vorbereitet haben - im Auftrag des russischen Geheimdienstes. (Politik, 17.03.2026 - 12:17) weiterlesen...

Amprion: Grünstrom-Erzeuger sollen bei Netzausbau mitzahlen Nach welchen Regeln sollen künftig Wind- und Solaranlagen ans Stromnetz angeschlossen werden? Einem bestimmten Vorschlag aus dem Energieministerium kann Amprion-Chef Müller viel abgewinnen. (Wirtschaft, 17.03.2026 - 11:33) weiterlesen...

Weitere Durchsuchungen bei mutmaßlicher rechter Terrorgruppe. Jetzt geht die Bundesanwaltschaft gegen weitere Verdächtige vor. Im vergangenen Mai sorgte schon einmal eine Razzia gegen mutmaßliche Rechtsterroristen der «Letzten Verteidigungswelle» für Aufsehen. (Politik, 17.03.2026 - 10:17) weiterlesen...